David Lodge

 4 Sterne bei 193 Bewertungen
Autor von Wie bitte?, Changing Places und weiteren Büchern.

Lebenslauf von David Lodge

David Lodge wurde 1935 in London geboren. Er unterrichtete Englische Literaturwissenschaft an der University of Birmingham und der University of California in Berkeley bevor er 1987 emeritierte, um sich ganz seiner schriftstellerischen Arbeit zu widmen. Seine Romane Kleine Welt: Eine akademische Romanze (1984) und Saubere Arbeit (1988) wurden für den Booker Preis nominiert. Zuletzt erschienen Denkt (2001) und Autor, Autor (2004). Lodge lebt mit seiner Familie in Birmingham.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von David Lodge

Cover des Buches Wie bitte? (ISBN: 9783453407749)

Wie bitte?

 (23)
Erschienen am 13.09.2010
Cover des Buches Denkt (ISBN: 9783251004959)

Denkt

 (9)
Cover des Buches Ortswechsel (ISBN: 9783548601359)

Ortswechsel

 (10)
Erschienen am 01.11.2001
Cover des Buches Finger weg (ISBN: 9783548603650)

Finger weg

 (6)
Erschienen am 01.08.2003
Cover des Buches Schnitzeljagd (ISBN: 9783548603612)

Schnitzeljagd

 (5)
Erschienen am 01.08.2003
Cover des Buches Schnitzeljagd (ISBN: 9783866159419)

Schnitzeljagd

 (4)
Erschienen am 24.09.2011
Cover des Buches Das Handwerk des Schreibens (ISBN: 9783937872711)

Das Handwerk des Schreibens

 (3)
Erschienen am 01.01.2007

Neue Rezensionen zu David Lodge

Cover des Buches Pnin (ISBN: 1400041988)Pantoffeltiers avatar

Rezension zu "Pnin" von Vladimir Nabokov

eine tragische Gestalt
Pantoffeltiervor 2 Jahren

Pnin ist ein vor dem russischen Bürgerkrieg nach Europa geflohener Immigrant und arbeitet an einem College in einer Kleinstadt im Nordosten der USA als Russischlehrer. Er ist als komischer Kauz bekannt. Seine schlechten Englischkenntnisse, seine Unkenntnis sozialer Normen und für seine Mitmenschen seltsamen Verhaltensweisen machen ihm das Leben schwer. Erzählt wird die Geschichte von einem gewissen N., einem Pnin gegenüber herablassend eingestellten entfernten Bekannten.

Nabokov schreibt verschachtelte, komplizierte Sätze, die man erstmal durchdringen muss.Ihm gelingt das detaillierte Portrait eines Außenseiters, für den man Unverständnis, dann Mitleid und schließlich Sympathie empfindet. Nebenbei führt er ganz nebenbei die Absurditäten des akademischen Betriebs vor und die Tragik des entwurzelten Lebens von Immigranten. Das Menschenbild ist, wie so oft bei Nabokov realistisch/pessimistisch. So richtig sympathisch ist niemand, die meisten Menschen kreisen nur um sich selbst. Zumindest suggeriert der zunehmend unsympathischer werdende Erzähler dies. Nabokov beweist hervorragende Beobachtungsgabe und lässt geschickt Sympathie und Antipathie aufkommen. Ich verstehe beim Lesen, dass der Mann gut schreibt, habe aber wenig Spaß an der Lektüre. Besonders gegen Ende habe ich mich doch etwas quälen müssen. Intellektuell lohnend, aber auch langatmig und emotional kaum ansprechend.

3,5 Sterne

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Cover des Buches Weihnachtliches gelesen von Harry Rowohlt (ISBN: 9783837136043)Becky_loves_bookss avatar

Rezension zu "Weihnachtliches gelesen von Harry Rowohlt" von David Sedaris

Weihnachten mal anders
Becky_loves_booksvor 4 Jahren

Cover:  Das Cover zeigt Harry Rowohlt zur Hälfte. Als weihnachtliches Element prangt eine Weihnachtsmütze auf seinem Vornamen. Einfach, schlicht und absolut ausreichend.
Meinung: Auf diesen 2 CDs liest Harry Rowohlt diverse Geschichten - lange und kurze. Am besten hat mir persönlich gleich die erste "Holiday on Ice" gefallen, die auch die längste ist. Aber auch die anderen Geschichten "Pastorale", "Essen und Trinken an Weihnachten" und "Der 50-Pfennig-Weihnachtsmann" sind alle wunderbar erzählt und toll vorgelesen von Harry Rowohlt, wohl eine derbesten Vorlesestimmen, die es je gab. Die Geschichten sind skurril und witzig, nicht unbedingt typisch weihnachtlich und besinnlich.
Fazit:  Wer Weihnachten also nicht ausschließlich als konservatives christliches Fest betrachtet,sondern den nötigen Humor mitbringt, wird an diesem Hörbuch viel Freude haben. Für kurzweilige Unterhaltung ist gesorgt.

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Cover des Buches Weihnachtliches gelesen von Harry Rowohlt (ISBN: 9783837136043)Svenjas_BookChallengess avatar

Rezension zu "Weihnachtliches gelesen von Harry Rowohlt" von David Sedaris

Kurzweilige Unterhaltung fürs Fest
Svenjas_BookChallengesvor 5 Jahren


Geschichten und Erzählstil:

In Weihnachtliches sind vier etwas andere Kurzgeschichten zum Thema Weihnachten zusammengefasst und zwar: "Holidays on ice" von David Sedaris, "Pastorale" von David Lodge, "Essen und Trinken an Weihnachten" von Kingsley Amis und "Der 50-Pfennig-Weihnachtsmann" Dan Kavanagh. Von den vier Erzählungen hat mir die erste und längste am besten gefallen - "Holidays on ice" von David Sedaris. Darin geht es um einen jungen Mann, der dringend Geld braucht und sich deshalb um einen Job als Weihnachtself in New Yorks größtem Kaufhaus Macy's bewirbt. Gezwängt in ein scheußliches Samtkostüm, verbringt er nun die Adventszeit damit, genervten Eltern im Weihnachtsland den Weg zum Weihnachtsmann zu weisen, Fotos zu machen, zu kassieren und einfach ein fleißiger Weihnachtshelfer zu sein.

David Sedaris erzählt in einem nüchternen, aber amüsanten Ton und hat mich mit seiner so herrlich normalen, aber gleichzeitig auch abgedrehten Geschichte mehrmals zum Lachen gebracht. Ich fand es großartig, wie sachlich er den ganzen Weihnachtstrubel auseinandernimmt und zeigt, was eigentlich dahintersteckt: Ein gigantisches Geschäft und erwachsene Menschen, die sich für einen Apfel und ein Ei in lächerlichen Kostümen zum Affen machen. Von Kindern, die sich nach dem ganzen Süßkram herzhaft in die Requisiten übergeben, bis hin zu Eltern, die verstohlen einen weißen und keinen Schokoladen-Weihnachtsmann verlangen - hier sind schon eine Menge Absurditäten dabei. Ein bisschen boshaft und auf jeden Fall alles andere als besinnlich. Diese Geschichte hat mir wirklich gut gefallen.

Die übrigen drei Geschichten haben bei mir hingegen keinen großen Eindruck hinterlassen. In "Pastorale" geht es um einen Mann, der sich daran erinnert, wie er in seiner Jugend ein etwas anderes Krippenspiel für die örtliche Kirche schrieb und den Pastor mit einer gewagten Kussszene zwischen Maria und Josef regelrecht schockte. Diese kurze Erzählung fand ich in Ordnung, sie hat mich aber nicht wirklich vom Hocker gerissen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich an Kingsley Amis' "Essen und Trinken an Weihnachten" schon überhaupt nicht mehr erinnern kann. Dafür aber an die letzte Kurzgeschichte, "Der 50-Pfennig-Weihnachtsmann" von Dan Kavanagh. Der Tenor war hier ähnlich wie in "Holidays on ice", denn auch hier geht es um das Weihnachtsgeschäft, genauer gesagt um einen Mann, der sich für einen Hungerlohn als Weihnachtsmann verkleidet - und um einen Dieb, der den allgemeinen Trubel ausnutzt, um sich diverse Wertgegenstände unter den Nagel zu reißen. Die Erzählung ist recht kurzweilig und unterhaltsam und hat das Hörbuch gut abgeschlossen.

Sprecher:

Wie ja schon der Titel verrät, wird das Hörbuch von Harry Rowohlt gelesen, dem mittlerweile verstorbenen Schriftsteller und Schauspieler. Mir hat seine Interpretation der Geschichten wahnsinnig gut gefallen, er ist (war) ein Meister auf seinem Gebiet. Die Selbstverständlichkeit, mit der er die doch recht ungewöhnlichen Erzählungen liest, hat mich sehr beeindruckt und ich hatte beim Hören trotz der teilweise eher mäßigen Geschichten großen Spaß!

Mein Fazit:

In Weihnachtliches findet man einmal ganz andere Weihnachtsgeschichten, was mir prinzipiell gut gefällt. Allerdings haben mich zwei der vier Erzählungen nicht wirklich angesprochen und ich hätte mir etwas Witzigeres mit mehr schwarzem Humor gewünscht. Trotzdem ist das Hörbuch in der Adventszeit gute Unterhaltung für zwischendurch, nicht zuletzt, weil es von Harry Rowohlt interpretiert wird.

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