David Lodge Therapie

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Inhaltsangabe zu „Therapie“ von David Lodge

"Ich gehe in eine Menge Therapien. Montags in die Physiotherapie mit Roland, dienstags in die Verhaltenstherapie mit Alexander, und freitags habe ich abwechselnd Aromatherapie und Akupunktur." Eigentlich könnte Laurence Passmore zufrieden sein. Er ist zwar so gut wie kahl, nicht mehr der Schlankste, aber dafür nennt er eine komfortable Villa sein eigen, hat einen gutbezahlten Job und ist noch im Vollbesitz seiner sexuellen Kräfte. Doch an innerer Zufriedenheit und Seelenruhe mangelt es; um diese wiederzuerlangen, begibt er sich auf einen langen Weg durch Betten, Schlafzimmer, Städte, Länder und Kontinente.

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  • Rezension zu "Therapie" von David Lodge

    Therapie
    Flumi

    Flumi

    10. June 2008 um 19:46

    Sehr lustiges Buch über "Tubby" (=Dickerchen) Passmore, der zusätzlich zu seinem spitznamengebenden Gewicht alle Körperhaare ungünstigerweise und in übermäßiger Häufung wie ein Brustpanzer vor sich her trägt. Er erzählt in Tagebucheinträgen und Therapiebeschreibungen sein Leben als Drehbuchautor, dessen beruflichen Teil er in London, den privaten Teil im gut situierten Umfeld verbringt und in dem zunächst außer Jobstress und akuten Anfällen von Selbstzweifeln und Hypochondrie nicht viel passiert. Die Kinder sind aus dem Haus, finanzielle Sorgen gibt es seit dem Durchbruch seiner Sitcom schon lange nicht mehr, er hat regelmäßig Sex mit seiner Ehefrau und konstruktive Gespräche mit seiner platonischen Liebe in London. Dann jedoch lässt sich seine Ehefrau - aus seiner Sicht urplötzlich und zunächst ohne ersichtlichen Grund - scheiden. Satirisch angehaucht beschreibt Lodge, wie sein Protagonist trotz erstaunlich klarer Selbstreflexion nicht in der Lage ist, sein Verhalten zu verändern und so zu handeln, wie er sich ein "moralisch einwandfreies und integres" Leben vorstellt. Er zieht eine Lebensbilanz, sucht seine erste Liebe und befreit sich aus seinen Therapien. Das Ende finde ich geistreich und sehr witzig.

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