David Lozano Garbala Puerta Oscura - Totengesang

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Inhaltsangabe zu „Puerta Oscura - Totengesang“ von David Lozano Garbala

Nach dem tragischen Tod von Dominique wartet auf Pascal und seine Freunde gleich eine neue schreckliche Nachricht. Seit Jules von einer Kreatur aus der Unterwelt angegriffen wurde, pulsiert ein gefährliches Gift in seinen Adern, das ihn unaufhaltsam in ein Monster verwandelt. Es gibt nur eine Möglichkeit, Jules vor dem sicheren Tod zu bewahren: Pascal muss erneut in das Totenreich zurückkehren, um das Gegengift zu beschaffen. Während er sich den Gefahren der Unterwelt stellt, versucht er auch, Michelles Liebe wiederzugewinnen. Die Zeit läuft, bald wird sich die Dunkle Pforte wieder schließen. Und diesmal wird es für immer sein. "Totengesang" ist der dritte Band der Puerta Oscura-Trilogie. Die beiden Vorgängertitel lauten "Totenreise" und "Totengelächter".

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    Puerta Oscura - Totengesang
    Nirtak_Ehcstuk

    Nirtak_Ehcstuk

    11. December 2014 um 21:32

    Ob ich nun Straßenbahn fahre, durch die Stadt laufe, im Park faulenze oder im Zug sitze – meine Nase steckt sehr häufig zwischen den Seiten. Ich stelle mir gern vor, dass meine vor Spannung weit aufgerissenen Augen, das fahrige Fußwippen und die abgenagte Unterlippe während des Lesens von Puerta Oscura meine Mitmenschen kurzzeitig verstört haben. ;) Empfohlen wurde mir die Trilogie Totenreise, Totengelächter und Totengesang (*muahahaha* eine Alliteration) von der Buchhändlerin meines Vertrauens. Damit lag sie wieder einmal genau richtig. Diese Schauerromane für Jugendliche habe ich förmlich verschlungen, denn das Totenreich wird – wenn das Oxymoron erlaubt ist – beeindruckend lebendig beschrieben. Ziemlich beängstigend sogar. In der Reihe geht es um die titelgebende Puerta Oscura, eine sagenumwobene dunkle Pforte, die sich alle 100 Jahre öffnet und es einer auserwählten Person erlaubt, ins Reich der Toten hinabzusteigen. Dieser Wanderer ist fortan ein Vermittler zwischen den Welten der Lebenden und der Toten. Er ist in der Lage, im Kampf mit den Kreaturen der Unterwelt hilflosen Seelen beizustehen und Rettungsmissionen durchzuführen. Unter anderem gilt es, im Zwischenreich der Geister nach einem gefährlichen Dämon zu fahnden oder auf den Spuren einer früheren Auserwählten die schrecklichsten Epochen der menschlichen Geschichte zu durchqueren. Der erste Band der Reihe beginnt im heutigen Paris. Der Leser lernt den zurückhaltenden 14-jährigen Pascal Rivas kennen, der mit seinem Kumpel die Wahrsagerin Daphne aufsucht. Erst vor kurzem hat Pascal seiner besten Freundin Michelle offenbart, dass er sie liebt und schwebt nun im Ungewissen über ihre Reaktion. Diese Frage kann ihm jedoch auch die Hellseherin nicht beantworten. Stattdessen spürt sie, dass eine lange Reise vor ihm und Michelle liegt. Kurz danach gehen die Freunde auf eine Kostümparty. Dort entscheidet sich um Mitternacht Pascals Schicksal: auf dem Dachboden fällt er auf der Suche nach einer Verkleidung in eine ominöse Truhe und findet sich plötzlich im Totenreich wieder. Verängstigt, aber neugierig folgt er einem leuchtenden Pfad, an dessen Ende er das Spiegelbild des Friedhofs Montparnasse entdeckt. Der heilige Ort gehört zu den wenigen friedlichen Licht-Inseln in der Unterwelt, an denen die toten Seelen darauf warten, vom Guten gerufen zu werden. Von diesem Punkt an überschlagen sich jedoch die Ereignisse, denn ein Tor funktioniert nach beiden Seiten. So stellt sich nach seiner Rückkehr heraus, dass mit Pascals Eintritt in die Unterwelt ein Vampir in die Welt der Lebenden flüchten konnte. Dieser versucht nun, die Macht der Puerta Oscura an sich zu reißen. Um den Wanderer hierbei aus dem Weg zu schaffen, lässt er Michelle in die Tiefen des Totenreiches verschleppen. Trotz Selbstzweifeln und Unsicherheit entschließt sich Pascal, seiner Bestimmung als Wanderer zu folgen und Michelle zu retten. Anleitung und Hilfe erhält er hierbei von Hellseherin Daphne, ihrem Lehrling Edouard und seinen Freunden. In der Oberwelt halten sie die Stellung und versuchen, den Vampir von der dunklen Pforte fernzuhalten, während Pascal die gefährliche Reise antritt. Giftige Skelette, Dämonen oder fleischfressende Wolken sind nur eine kleine Auswahl dessen, wovor er sich in der Unterwelt in Acht nehmen muss. Und er hat lediglich sieben Tage Zeit … Die drei Titel sind angenehm dicke, atmosphärische Schmöker, die nahtlos ineinander übergehen und recht komplex gestrickt sind. Das liegt nicht zuletzt am umfangreichen Figuren-Ensemble: der häufige Perspektivenwechsel zwischen guten und bösen Charakteren erfordert ständiges Mitdenken. Zwei meiner Lieblinge sind zum Beispiel die stur rational denkende Komissarin Marguerite Betancourt (immer auf der Spur der sich häufenden grausamen Mordfälle) und der geheimnisvolle Gerichtsmediziner Marcel Laville. Dialoge und Dynamik der beiden sind geprägt von einer Mischung aus Misstrauen, Neugier, Skepsis und Freundschaft, während die zwei ständig umeinander her schleichen und versuchen, Vorhaben und Geheimnisse des jeweils anderen zu ergründen. Als die Gefahr am größten ist, kreuzen sich schließlich die Wege sämtlicher Protagonisten und der verschiedenen Erzählstränge. Verfasst wurde die Geschichte von Autor David Lozano Garbala in der dritten Person, was mitunter etwas kühl wirkt. Meiner Ansicht nach passt die distanzierte Schreibweise jedoch, schließlich ist das Bild, das hier vom Leben (oder Tod) nach dem Tod gezeichnet wird, nicht eben tröstlich. Mir reichte die Nähe zu den Akteuren und Begebenheiten vollkommen aus, um teilweise nachhaltig verstört zu werden. Insgesamt setzt die Geschichte auf schleichenden Grusel und subtile Spannung statt wilde Action. Hier und da entstehen sogar einige Längen, die sich allerdings mit derart an den Nerven zerrenden Passagen abwechseln, dass einem erst am Ende der Seite wieder einfällt zu atmen. Die Story wartet mit unzähligen Facetten auf: interessante Figuren und deren Beziehungen zueinander, alte Geheimnisse, angsteinflößende Horror-Szenarien, natürlich diverse grausige Todesfälle und Abenteuer bis hin zur ersten großen Liebe. Hier ist alles dabei, was sich das Leserherz wünscht. Aufgrund der zahlreichen Verknüpfungen empfiehlt es sich definitiv, die drei Teile direkt hintereinander zu lesen. Vielleicht noch ein Wort zur Altersempfehlung des Verlages. Die gelungene Cover-Gestaltung lässt natürlich schon den Horror vermuten, der einen erwartet. Gleichwohl finde ich ab 12 Jahren etwas zu niedrig gegriffen, da die Bücher sehr düster geschrieben sind und die Geschehnisse stellenweise wirklich grausam geschildert werden. Nennt mich meinetwegen Hasenfuß – aber trotzdem hätte ich nach der Lektüre manchmal gern das Nachtlicht angelassen. K. Kutsche, Bloggerin auf www.inkunabel.wordpress.com

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  • Themenlesen im Oktober 2013 - Thema: Gespenstisches und Übersinnliches

    samea

    samea

    Hallo ihr Lieben, nun ist Oktober und ich habe mir ein neues Thema ausgedacht. Ich hoffe es gefällt euch. Im Oktober ist ha Halloween, und so habe ich gedacht wir lesen Bücher in denen im weitesten Sinn etwas übernatürliches oder gespenstisches vorkommt. Ich hänge einige Beispielbücher an. Wer noch nicht dabei war, darf natürlich sehr gern einsteigen. Beim Themenlesen geht es ganz grob darum, dass man bisher noch ungelesene Bücher zu einem bestimmten Thema liest und sich hier darüber austauscht. Jeden Monat kann man sich von einem anderen Thema inspirieren lassen.

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  • Rezension zu "Puerta Oscura - Totengesang" von David Lozano Garbala

    Puerta Oscura - Totengesang
    Kerry

    Kerry

    21. January 2013 um 21:10

    Dominiques Tod hat die Freunde in großer Trauer zurück gelassen. Bereits so viele Opfer hat die dunkle Pforte, der Zugang zum Reich der Toten, gefordert, doch dass sein bester Freund sterben würde, ist Pascal nach wie vor unbegreiflich. Sein einziger Trost ist es, dass er als Wanderer zwischen den Welten seinen toten Freund im Jenseits besuchen kann. Die anderen jedoch haben Dominique für immer verloren, ihnen ist eine Reise ins Reich der Toten zu ihren Lebzeiten nicht vergönnt. Doch noch andere Sorgen lasten auf Pascal, Mathieu, Marcel, Daphne, Edouard und Michelle. Seit Jules von einem Wesen aus der Unterwelt, welches durch die dunkle Pforte entkam, verletzt wurde, keimt ein Gift in ihm heran. Noch kann er es bekämpfen, doch wie lange noch? Die Wandlung zum seelenlosen Vampir scheint nicht aufzuhalten zu sein und alle wissen, was es bedeutet, sollte Jules sich vollständig wandeln. Seine eigenen Freunde müssten ihn endgültig vernichten, um die Menschen in Paris vor ihm zu schützen. Doch einen Hoffnungsschimmer gibt es noch: Lena Lambert, die Urgroßmutter von Jules, war vor einem Jahrhundert in die dunkle Pforte hinabgestiegen und ihr nicht mehr entkommen. Da die Zeit dort anders vergeht, könnte sie noch am Leben sein und ihr Blut birgt für Jules die einzige Hoffnung, die Wandlung aufzuhalten und rückgängig zu machen, jedoch nur so lange, bis die Wandlung komplett vollzogen ist, danach gibt es für ihn keine Rettung mehr. Pascal, der weiß, dass die Zeit drängt, macht sich erneut auf in das Reich der Toten um Lena zu finden und mit ihrer Hilfe Jules zu retten. Außerdem will Pascal die Reise nutzen, um sich von Dominique zu verabschieden, doch dieser beschließt spontan, seinem Freund bei seinem Abenteuer beizustehen. Doch die Zeit drängt, Jules Wandlung zum Vampir schreitet immer weiter voran und die Freunde haben alle Hände voll zu tun, um die Pariser Bevölkerung vor ihm zu schützen. Wird Pascal es schaffen, Lena zu finden und rechtzeitig mit ihrem Blut zurück in die reale Welt zu gelangen? Ein gelungener Abschluss! Der Plot wurde wieder sehr spannend und detailliert erarbeitet. Allerdings empfand ich dieses Mal die plötzlichen Sprünge zwischen den jeweiligen Handlungen sehr abrupt, sodass ich mich, kaum hatte ich mich eingelesen, die Geschichte wieder aus einer anderen Perspektive verfolgen musste. Die Figuren wurden wieder facettenreich und tiefgründig in Szene gesetzt, sodass ich mir wieder jede Figur jederzeit ohne Probleme vorstellen konnte. Den Schreibstil empfand ich wieder als ausgesprochen spannend und angenehm zu lesen, jedoch konnte dieser den ständig wechselnden Blick auf die Geschichte nicht ganz wett machen. Abschließend kann ich sagen, dass es sich bei der Puerta-Oscura-Reihe um eine außergewöhnliche Jugendbuch/Fantasy-Reihe handelt, bei der ich mit Freude dem Protagonisten ins Reich der Toten gefolgt bin.

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  • Rezension zu "Totengesang" von David Lozano Garbala

    Puerta Oscura - Totengesang
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. September 2012 um 13:24

    Kurzbeschreibung: Nach dem tragischen Tod von Dominique wartet auf Pascal und seine Freunde gleich eine neue schreckliche Nachricht. Seit Jules von einer Kreatur aus der Unterwelt angegriffen wurde, pulsiert ein gefährliches Gift in seinen Adern, das ihn unaufhaltsam in ein Monster verwandelt. Es gibt nur eine Möglichkeit, Jules vor dem sicheren Tod zu bewahren: Pascal muss erneut in das Totenreich zurückkehren, um das Gegengift zu beschaffen. Während er sich den Gefahren der Unterwelt stellt, versucht er auch, Michelles Liebe wiederzugewinnen. Die Zeit läuft, bald wird sich die Dunkle Pforte wieder schließen. Und diesmal wird es für immer sein. Zum Autor: David Lozano Garbala wurde 1974 in Zaragoza geboren. Schon als Jugendlicher liebte er Fantasy- und Horrorfilme und fing früh an, selbst zu schreiben. Er studierte Jura und arbeitete als Anwalt in seiner Heimatstadt, aber er hörte nie auf, Geschichten zu erzählen. Seit dem Erscheinen von Puerta Oscura in Spanien ist David Lozano Garbala dort zu einer Ikone der Jugendliteratur geworden. Rezension: Nach Dominiques Tod, der nur schwer für die Freunde zu verarbeiten ist, muss Pascal erneut ins Totenreich aufbrechen, um Jules zu retten. Dieser verwandelt sich immer mehr zum Vampir und nur das Blut seiner Vorfahrin Lena Lambert kann ihn davor bewahren, als blutrünstiger Untoter zu enden. Pascal, der Wanderer zwischen den Welten, muss zum Kronosfelsen reisen und verschiedene gefährliche Epochen durchleben, um Lena zu finden. Unterstützung erhält er ausgerechnet von Dominique, den alle so schmerzlich vermissen. Aber auch Michelle, der Wächter Marcel, Edouard und Mathieu haben im richtigen Leben mit gefährlichen Gegnern zu kämpfen: Ein Vampirjäger-Trio hat es auf Jules abgesehen und versucht mit allen Mitteln, ihn zu fangen... Mit Totengesang, dem Abschlussband der Puerta Oscura-Trilogie konnte mich David Lozano Garbala wiederum genauso begeistern wie schon mit den ersten beiden Bänden der Reihe. Die Freunde haben auch hier wieder alle Hände voll zu tun, das Böse in Zaum zu halten. Pascal erlebt viele gefährliche Momente im Totenreich, muss schicksalhafte Epochen der Menschheit im Kronosfelsen bestehen und auch den anderen Freunden stehen Gegner gegenüber, die nicht mit sich spaßen lassen. Durch die vielen Perspektivwechsel, die der Autor erneut gekonnt in die Geschichte einbringt, bleibt die Spannung von Beginn an sehr hoch, da die Wechsel immer dann eintreten, wenn eine besonders aufregende Situation auf die Freunde zukommt. Die Charaktere bleiben sich treu und sind meiner Meinung nach sehr erwachsen geworden anhand ihrer Erlebnisse aus den ersten beiden Bänden, was nachvollziehbar ist. Leider verzichtet David Lozano Garbala auch hier nicht auf den Tod liebgewonnener Personen, was mich etwas traurig stimmte. Trotz seiner 560 Seiten bietet Totengesang dank seiner vielen actiongeladenen Momente keine Längen auf. Doch sei auch gesagt, dass einige sehr brutale und auch blutige Szenen auf den Leser zukommen. David Lozano Garbala versteht es sehr gut, eine düstere Atmosphäre zu schaffen, die durch Detailtreue und intensive Schilderungen zu glänzen vermag. Ich kann diese Reihe nun, nach Abschluss der Trilogie, durchweg empfehlen. Die Puerta Oscura-Trilogie kann durch seine Handlung, den gut ausgearbeiteten Charakteren und der durchweg düsteren Atmosphäre sehr gut unterhalten und auch einige Schauer über dem Rücken verbreiten. Eine klare Leseempfehlung für diese grandiose Serie! Fazit: Totengesang bietet einen furiosen Abschluss der Puerta Oscura-Trilogie, die wiederum durch sehr viel Spannung und seine Charaktere bestechen kann. Eine wirklich schöne Reihe, die vor allem für regnerische, dunkle Herbst- und Wintertage perfekt geeignet ist.

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  • Rezension zu "Totengesang" von David Lozano Garbala

    Puerta Oscura - Totengesang
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    18. August 2012 um 13:32

    Zunächst möchte ich vorausschicken, dass ich die beiden ersten Teile der Trilogie (2010 Totenreise und 2011 Totengelächter) nicht gelesen habe! Einzelne Rückblenden erleichtern zwar das Einfinden in die Geschichte, doch man sollte wirklich auch die Vorgängerbände gelesen haben, um ein volles Verständnis für die Geschichte zu erhalten. Ich kenne also nur diesen letzten Teil, der nicht nur mehrere Genres, sondern auch viele mythologische und fantastische Hintergründe miteinander vermischt. Klassische Vampirgeschichte trifft auf Mystery, einem Hauch Science Fiction (Zeitreisen) und Mythologie. Eine mittelalterliche Truhe bildet die dunkle Pforte in das Zwischenreich, das nur der Wanderer zwischen den Welten betreten darf, obwohl auch er sich damit in Gefahr begibt. Pascal ist der jetzige Wanderer und gemeinsam mit vier Freunden, die eine Wächterfunktion ausüben, will er versuchen, die Großmutter Lena Lambert ihres gemeinsamen Freundes Jules dort im Zwischenreich ausfindig zu machen, um ihn vor der vollständigen Verwandlung in einen Vampir zu retten. Dazu bedarf es das Blut eines Verwandten. Pascal macht sich auf den Weg zum Kronosfelsen, der verschiedene Zeitzellen aus den schrecklichsten Kapiteln der Menschheitsgeschichte beherbergt. In welcher Zeit hält sich Jules´ Großmutter auf? Eine actionreiche Suche beginnt. In der Zwischenzeit machen Vampirjäger sich in der Welt der Lebenden auf den Weg, um Jules zu jagen. Perspektivwechsel zwischen dem angehenden Vampir und den hilfreichen Freunden machen das Jugendbuch durchaus interessant und spannend. Zugleich ist es eine Geschichte, in der Freundschaft und Treue groß geschrieben werden. Ich persönlich empfand den Mix der darin auftauchenden Sagengestalten aus verschiedenen Ländern als etwas zu übertrieben, doch das mag jeder anders empfinden. Mich hat es ein wenig an die B-Filme im Horrorgenre erinnert. Der Schreibstil hat mir allerdings recht gut gefallen. Daher gute drei von fünf Punkten.

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  • Rezension zu "Totengesang" von David Lozano Garbala

    Puerta Oscura - Totengesang
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    11. August 2012 um 13:36

    Dass Pascal ein Wanderer ist, der durch die Puerta Oscura ins Totenreich gelangen kann, fanden alle Beteiligten zunächst spannend und aufregend. Jetzt allerdings überwiegen die negativen Auswirkungen, unter denen die Freunde zu leiden haben. Dominique ist tot, Jules verwandelt sich in einen Vampir, und auch die Beziehung zwischen Pascal und Michelle ist auf dem Tiefpunkt. Der einzige Lichtblick ist, dass Edouard und Mathieu zusammenkommen. Um zu verhindern, dass Jules sich endgültig in einen Vampir verwandelt, muss Pascal erneut ins Totenreich gehen. Nur das Blut einer Vorfahrin kann Jules retten, aber sie ist im Kronos-Felsen gefangen. Wie soll man bloß herausfinden, in welcher Zeit sie sich gerade befindet? Die Zeitreisen im Kronos-Felsen, denen Pascal sich unterziehen muss, fallen diesmal äußerst gefährlich aus. Gefährlich wird es auch für die Freunde an der Oberfläche, denn es kreuzen Vampirjäger auf, die es auf Jules abgesehen haben. Nachdem mein Lieblingscharakter im zweiten Band gestorben ist, war ich gespannt, ob der dritte Band dieser Serie mich noch genauso fesseln kann, wie die ersten beiden. Zum Glück ja, auch dieses Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Der Wiedereinstieg in die Geschichte fiel leicht, weil immer wieder Rückblenden eingestreut sind. Trotzdem sollte man die Bände dieser Reihe chronologisch lesen. Durch die ständigen Perspektivwechsel und dem hohen Erzähltempo ist es schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen. Besonders die Abenteuer Pascals im Totenreich lesen sich wie ein gedrucktes Computerspiel. Die Charaktere sind mir richtig ans Herz gewachsen, und es wird einmal mehr deutlich, dass Freundschaft das Wichtigste im Leben ist. Dieses spannende und actionreiche Buch ist ein toller Abschluss der Trilogie.

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  • Rezension zu "Totengesang" von David Lozano Garbala

    Puerta Oscura - Totengesang
    Marie1990

    Marie1990

    09. August 2012 um 09:20

    Nach dem tragischen Tod von Dominique wartet auf Pascal und seine Freunde gleich eine neue schreckliche Nachricht. Seit Jules von einer Kreatur aus der Unterwelt angegriffen wurde, pulsiert ein gefährliches Gift in seinen Adern, das ihn unaufhaltsam in ein Monster verwandelt. Es gibt nur eine Möglichkeit, Jules vor dem sicheren Tod zu bewahren: Pascal muss erneut in das Totenreich zurückkehren, um das Gegengift zu beschaffen. Während er sich den Gefahren der Unterwelt stellt, versucht er auch, Michelles Liebe wiederzugewinnen. Die Zeit läuft, bald wird sich die Dunkle Pforte wieder schließen. Und diesmal wird es für immer sein. Mit "Totengesang" geht die "Puerta Oscura"- Trilogie nun leider zu Ende. Wie schon in "Totenreise" und "Totengelächter" ist die Handlung straff und temporeich erzählt. Auf den knapp 600 Seiten passiert so einiges, da viele unterschiedliche Handlungsstränge zu finden sind, die nach und nach ineinander laufen und so ein würdiges Finale bieten. Aufgrund dessen ist auch die Spannungskurve konstant hoch angelegt, da der Autor Nebensächlichkeiten außen vor lässt und sich nur aufs Wesentliche bezieht, sodass jedes Element einen wichtigen Teil zu der Geschichte beiträgt. Dabei wird "Totengesang" schlüssig und atmosphärisch dicht erzählt. Auch die historischen Ereignisse, die in diesem Buch eine elementare Rolle spielen, fügen sich sehr gut ins Geschehen ein und bieten zusätzlich noch etwas Informatives. David Lozano Garbala schafft es immer wieder eine einzigartige Atmosphäre zu schaffen, welche stets düster, ein bisschen morbide und auch ein wenig gruselig zu lesen ist. "Totengesang" ist zu keiner Zeit mit Langeweile gesegnet, sondern bietet packende und atemlose Unterhaltung, ist immer spannend und actionreich und bietet daher Lesevergnügen für alle, die es gerne etwas Anders und Düsterer haben beim Lesen. Die Charaktere sind, wie auch bereits in den Vorgängerbänden, klar umrissen. Mit ihren Ecken und Kanten wirken sie umso lebendiger und authentischen in ihren Gedanken, Gefühlen und Handlungen. Einen wichtigen Teil trägt auch die Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven dazu bei, um ein tiefgründigeres Bild der Protagonisten zu erhalten. Der Autor hat sprachlich auch in "Totengesang" aus dem Vollen geschöpft. Er schreibt lebendig und fesselnd, behält aber den roten Faden dabei klar vor Augen. Die von ihm erdachte Welt ist dabei so klar umrissen, das sie so realistisch erscheint, als ob es die "Puerta Oscura" tatsächlich gäbe. Dadurch wirkt die Atmosphäre umso gruseliger und einmaliger. Durch den lockeren Schreibstil entwickelt sich "Totengesang" zu einem echten Pageturner, der es extrem schwer macht, das Buch frühzeitig aus der Hand zu legen.

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