David M. Barnett

 4.3 Sterne bei 220 Bewertungen
Autorenbild von David M. Barnett (©Private)

Lebenslauf von David M. Barnett

Stilvolle Gesellschaftskritik handwerklich perfekt verpackt: David M. Barnett kam 1970 in Wigan, Lancashire, zur Welt und hatte bereits früh den Wunsch, Journalist zu werden. Diesen verwirklichte er zunächst als angestellter Reporter für verschiedene kleinere Zeitungen rund um seine Heimatstadt. Als er irgendwann merkte, dass ihm das nicht genügte, wagte er einen drastischen Schritt. Er kündigte seine feste Anstellung und begann als freier Journalist zu arbeiten – eine mutige Entscheidung, die schließlich von Erfolg gekrönt werden sollte. Denn David M. Barnett ist heute nicht nur freier Journalist für Größen auf dem Medienparkett wie The Guardian, The Independent, The Pool oder The Telegraph. Daneben hat er darüber hinaus auch eine viel beachtete Karriere als Autor gestartet. Mit der Fantasyreihe „Gideon Smith“, die ebenso düster wie gesellschaftskritisch daherkommt, sorgt er seit 2013 für einiges Aufsehen auf dem englischsprachigen Buchmarkt. Das Buch „Miss Gladys und ihr Astronaut“ ist inzwischen auch auf Deutsch als Roman bei Ullstein erschienen. Erzählt wird die ungewöhnliche Geschichte einer alten Dame und ihrer beiden Enkel, bei denen sich durch Zufall ein Astronaut meldet und der aus dem Kosmos Lebenshilfe anbietet. Heute lebt Barnett mit seiner Frau Claire und den gemeinsamen Kindern in West Yorkshire.

Alle Bücher von David M. Barnett

Cover des Buches Miss Gladys und ihr Universum (ISBN: 9783548061047)

Miss Gladys und ihr Universum

 (194)
Erscheint am 30.11.2020
Cover des Buches Miss Gladys und ihr Astronaut (ISBN: 9783957131195)

Miss Gladys und ihr Astronaut

 (23)
Erschienen am 28.05.2018

Auf einen Gin Tonic oder aber einen Martini mit einer Olive, falls gerade einer zur Hand ist, mit...

David Barnett gewann mit seinem Debütroman über Miss Gladys und Major Tom im Sturm die Herzen der Leser. Liebenswert, komisch und fantasievoll schafft er eine tragischkomische Verbindung zwischen zwei Menschen, die kaum unterschiedlicher sein könnten und dennoch einander brauchen. Uns hat der britische Autor einen persönlichen Einblick in sein Leben gegeben, mit britischem Charme geglänzt und exklusiv verraten, worauf sich seine Leser als nächstes freuen dürfen...

Hallo David, was ist das schönste Feedback von Lesern?

Das mit Abstand Beste für mich ist, wenn du einen Tweet, eine Mail oder eine Rezension (Rezensionen sind der Lebenssaft eines jeden Buches! Bitte hinterlasst eine! Aber nur, wenn das Buch euch gefallen hat!) von einem völlig fremden Menschen erhältst, der dir mitteilt, dass er dein Buch geliebt hat oder es ihn berührt hat oder zum Lachen gebracht. Es ist eine sehr demutsvolle Erfahrung, da du dich beim Schreibprozess vollkommen in deinem Roman verlierst und es bis zum Erscheinungstag dauert, bis du realisierst, dass es nun Menschen lesen und es ihnen manchmal richtig viel bedeuten kann.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Ideen sind wie das Verlangen nach Schokolade... sie können jederzeit zuschlagen und das in den ungünstigsten Situationen! Ich sag mir ständig selbst, dass ich immer ein Notizbuch mit mir herumtragen sollte, um meine Ideen fix aufzuschreiben, wenn ich sie habe, aber ich denke nie daran. Ich glaube, wenn es eine wirklich gute Idee ist, erinenrst du dich auch später daran, oder sie kommt zu dir zurück. Ich denke eine Menge über meine Geschichten nach, wenn ich im Fitnessstudio bin (um mich von der Tortur abzulenken!) und unter der Dusche, beim Spazieren gehen... Ehrlich gesagt, ich habe jetzt gerade eine brillante Idee. Bitte entschuldige mich, ich muss los...

Ich hoffe, du hast sie gleich aufgeschrieben! Hast du ein Lieblingswort?

"Royalties" (dt. Tantiemen), haha, ich scherze nur. Ähm... ich versuche, mich an Worte zu erinnern, die ich in Manuskripten übermäßig häufig gebrauche, aber viele von ihnen sind nicht angemessen für eine familienfreundliche Atmosphäre; Ich werde immer von meinen Lektoren ermahnt, weil ich in meinen ersten Entwurf so viele Schimpfworte packe. Ich glaube, es ist ein ziemlich kathartischer, läuternder Prozess, wenn ich schreibe. Wenn ich den Roman noch einmal überarbeite, nehme ich die meisten von ihnen heraus. Aber das beantwortet nicht wirklich deine Frage. Wie wäre es mit... "susurration" (dt. Geflüster).

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Ich wäre gerne Archäologe, aber ich befürchte, der Job besteht eher darin, neben einem Parkhaus in einem Trenchcoat Dreck von Pozellanteilen abzubürsten als sich mit einer Machete durch den Dschungel zu schlagen wie Indiana Jones. Ich würde definitiv die Indiana Jones Version bevorzugen. Obwohl ich nicht gerade versessen auf Schlangen bin, wie Indy. Oder Ratten. Oder Menschen, die mich umbringen wollen.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Indem ich schlechte Witze auf Twitter mache. Ich würde gerne sagen, indem ich Hausarbeit mache, aber meine Frau wäre absolut nicht einverstanden mit der Behauptung. In Wahrheit bin ich total gut darin, mir Aufgaben von absolut keiner Bedeutung zu suchen, die mich davon abhalten, etwas Sinnvolles zu tun. Ich organisiere zum Beispiel meine Comic Sammlung neu oder finde einen alten schwarz-weiß Film im Fernsehen.

Apropos Fernsehen. Kannst du uns eine gute Serie empfehlen?

Ich habe gerade angefangen, eine neue Serie hier in England zu schauen. "Patrick Melrose" mit Benedict Cumberbatch, die auf den Romanen von Edward St Aubyn basiert. Sie spielt in den 80er Jahren und die Hauptfigur ist ein reicher, privilegierter Drogenjunkie. Es gibt viel Düsterkeit in der Serie, besonders in den Rückblenden in seine Kindheit und seine Beziehung zu seinem Vater. Auf irgendeine Weise erinnert es mich an meinen Major Tom und seine eigenen Probleme, die aus der Kindheit stammen.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Buchgeschenke können gefährlich sein... hat die Person es schon gelesen? Wird ihr es gefallen? Was, wenn sie eigentlich gar nicht liest (faszinierend, aber wahr... es gibt wirklich Menschen da draußen, die nicht lesen). Ich bin ein riesiger Fan von Neil Gaiman, daher sind seine Bücher immer eine gute Wahl, genau wie Sci-Fi Klassiker wie Ray Bradbury.

Wohin sollten wir unbedingt einmal reisen und welches Buch sollte uns begleiten?

Ihr müsst unbedingt nach Prag, im Winter, wenn der Boden schneebedeckt ist und der alte Markplatz gefüllt von Weihnachtsmarkthäuschen, die Puppen und Glühwein verkaufen. Dort solltet ihr unbedingt Kafka lesen, oder vielleicht eine von Gustav Meyrinks Schauergeschichten wie "Der Golem".

Was ist dein Seelentier?

Definitiv die Elster. Ich habe irgendwie eine Affinität zu denen, ich weiß wirklich nicht, warum. Vor kurzem hat mir eine auf den Kopf gekackt und ich habe das als gute Omen gedeutet.

Gibt es etwas, das du gerne lernen würdest?

Ich versuche, mir selbst Ukulele beizubringen, mit eher mäßigem Resultat bislang. Ich wünschte, ich hätte europäische Sprachen gelernt, als ich jünger war. Letztes Jahr habe ich einen Kurs im Bogenschießen besucht, was Spaß gemacht hat. Es heißt, dass du ab einem gewissen Alter keine neuen Sachen mehr lernen kannst, aber ich glaube, je älter du wirst, desto mehr möchtest du noch reinquetschen... bevor es zu spät ist!

Hast du eine heimliche Leidenschaft oder ein Laster?

Ich halte nicht viel von der Idee einer heimlichen Leidenschaft oder eines Lasters. Wenn dir etwas Spaß bringt, solltest du es voller Stolz tun. Nichtsdestoweniger halten eine Menge Leute meine Leidenschaft für Comic Bücher für merkwürdig, aber sie gehören zu meinem Leben, seit ich ein kleines Kind bin. Dieses Jahr habe ich durch die Comicserie "Punks Not Dead" in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Autor Black Crown/IDW zum ersten mal realisiert, dass ich schon lange selbst eine schreiben wollte.

Ein Satz über deinen aktuellen Roman:

"Misss Gladys und ihr Astronaut" handelt von den Geschehnissen, die einsetzen, wenn ein Mann auf dem Weg zum Mars - weil er glaubt, dass er auf der Erde nichts mehr hat - mit einer dysfunktionalen Familie in Kontakt kommt und sie gemeinsam versuchen, die Probleme des jeweils anderen zu lösen. Nach meinem Debütroman erscheint jetzt in England ein neues Buch, über dessen Titel immer noch diskutiert wird ("The Lonely Hearts Cinema Club" vs "The Growing Pains of Jennnifer Ebert, Aged 19 Goin g on 91"). Es geht darin um ein Pflegeheim für ältere Menschen, das Studenten aufnimmt, um die leeren Räume zu füllen... und den daraus resultierenden Generationenkonflikt. Jetzt gerade habe ich angefangen ein Buch zu schreiben, das in den 90ern spielt und von einer Gruppe Mädchen handelt, die eine Band gründen, um dem Elend ihrer Leben zu entfliehen und gleichzeitig einem Mann mit einem Mysterium helfen, das ihn seit dem Tod seiner Frau plagt.

Ein Satz aus "Miss Gladys und ihr Astronaut" (OT: Calling Major Tom):

"Hallo, Gladys", sagt Thomas und klemmt den Hörer zwischen Kinn und Schulter. "Sie haben sich aber nicht wieder verlaufne oder?" "Nicht mehr als üblich. Aber ich hab nachgedacht. Wenn Sie schlafen gehen, wo parken Sie dann eigentlich Ihr Raumschiff?"

Zu guter Letzt: Welchen Buchcharakter würden Sie gerne treffen, und was würdet ihr zusammen unternehmen?

Ich denke, ich würde mich für Jack Kerouac entscheiden, sowohl als Autor als auch als Charakter seiner eigenen Bücher, das deckt also hoffentlich alle Anforderungen ab. Wir würden zusammen auf einen Roadtrip gehen und billigen Wein trinken und an der mexikanischen Grenze die Sterne beobachten, bevor wir bis zur Dämmerung in einem Jazzclub feiern und uns danach voneinander verabschieden und in verchiedene Richtungen trampen und uns niemals wiedertreffen.

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu David M. Barnett

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Rezension zu "Miss Gladys und ihr Astronaut" von David M. Barnett

Space Oddity
Ava_lonvor 20 Tagen

Inhalt

Die Geschichte einer unglaublichen Freundschaft!

Die gute Miss Gladys kann sich nicht mehr alles merken, aber dieser Telefonanruf ist unvergesslich: Der Astronaut Thomas Major ist am Apparat, gerade auf dem Weg zum Mars. Er hat sich natürlich verwählt und will am liebsten gleich wieder auflegen. Aber Miss Gladys und ihre Enkel brauchen seine Hilfe. Zögerlich und leise fluchend wird der Mann im All zum Helfer in der Not. Tausende von Kilometern entfernt, führt er die drei auf seine ganz eigene Art durch schwere Zeiten, denn Familie Ormerod droht ihr Zuhause zu verlieren. Miss Gladys und ihr Astronaut brauchen einen galaktisch guten Plan …

Cover

Der Astronaut in der Teetasse zeugt schon von einem gewissen Humor. Mir gefällt es.

Mein Eindruck

Miss Gladys und ihr Astronaut ist ein Buch, welches schon seit langer Zeit auf meinem SuB lag. Nun war es endlich soweit und ich habe es gelesen.

Ein wesentlicher Fakt in diesem Buch ist Space Odditiy – Major Tom. Und genauso schräg wie David Bowie ist auch hier in diesem Buch Thomas Major. Eigentlich Astronaut durch Zufall und doch der Major Tom in dieser Geschichte. Vielleicht sind es keine Hunderttausend Meilen die er zurücklegen muss, um sich zu öffnen. Vielleicht sind es nur einige wenige Telefonate.

" Und die Sterne - sie sehen heute so sehr anders aus..."

Obwohl ich Hunderttausend Meilen weit weg bin,
Fühle ich mich ganz ruhig.
Und ich glaube, mein Raumschiff weiß den Weg.
"Bodenstation an Major Tom!"
"Ihr Schaltkreis ist tot, da stimmt was nicht!"
"Können Sie mich hören, Major Tom?"
"Können Sie mich hören, Major Tom?"
Ich schwebe hier in meiner Blechdose
Hoch über der Erde
Ich bin allein
 und ich kann nichts dagegen tun.

Dieser kleine von mir gewandelte Text von David Bowie spiegelt ein wenig die Situation von Thomas Major wider. Er ist allein mit seinen Dämonen der Vergangenheit, mit seinen Schuldgefühlen und seiner Griesgrämigkeit und dennoch gelingt es ihm, sein Herz zu öffnen und der Familie Ormerod zur Seite zu stehen. Miss Gladys, eine alte Dame die an Demenz leidet, James ein kleiner Junge der in der Schule gemobbt wird und letztlich Ellie ein 15jähriges Mädchen, die versucht die Familie zusammenzuhalten. 

Mit einer skurrilen Erzählweise und einem Augenzwinkern wachsen einem die Personen ans Herz. Genauso wie Major Tom, musste ich mein Herz öffnen, um diese verschiedenen Themen wie Krankheit, Alter, Trauer, Einsamkeit, Überforderung und Mobbing an mich heranzulassen. Der Humor der in den Zeilen steckte sorgte für eine Prise Leichtigkeit und am Ende steht wie immer die Hoffnung. Und die Hoffnung gibt die Kraft weiter zu handeln, die innere Stärke zu finden, um sich den Herausforderungen zu stellen.

Fazit

Es ist eine Geschichte die mein Herz berührt hat. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich dieser Erzählung öffnen konnte. Am Anfang war mir der Wortwitz zu rau oder auch zu schlaksig und Major Tom konnte bei mir nicht punkten. Erst nach und nach entfalteten die Charaktere ihre Stärken und zeigten ihre Offenheit für Neues. Dadurch gewannen sie mein Interesse.

Insgesamt lesenswert und unterhaltsam.

 

Kommentare: 2
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S

Rezension zu "Miss Gladys und ihr Astronaut" von David M. Barnett

sooo schön...
sylviabommesvor einem Monat

Ich mochte das Buch von der ersten Zeile an, da es einen Schreibstil hat, der mir gefällt. Und auch die Art, wie der Autor die Kapitel aufbaut, ist genial. Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit innerhalb eines Kapitels- unüblich, aber durchdacht. Die Figuren sind allesamt wunderschön gezeichnet. Die Oma mit ihrer Demenz und ihrem Witz. Der Teenie Elllie, der die Familie über Wasser hält und nicht Teenie sein kann. James, der ein kleines Genie ist. Thomas der Astronaut, ein griesgrämiger unsympathischer Zeitgenosse, den wir mehr und mehr lieb gewinnen, weil er durch die ungewöhnliche Freundschaft über sich hinauswächst... Ich habe sogar einmal kurz geweint- das will schon was heißen. Super sweet! 

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S

Rezension zu "Miss Gladys und ihr Astronaut" von David M. Barnett

Keine Literatur nur für Frauen
Schreibfischgedankenvor 3 Monaten

Das Buch wird in Foren oft als Frauenliteratur geführt. Auch wenn ich diese Schublade sowieso schon unsinnig finde, – warum sollte Literatur geschlechtsspezifisch sein? Welche Kriterien machen es dazu? Und darf das andere Geschlecht dann kein Interesse an dem Buch haben? … aber das ist ein anderes Thema; vorerst muss ich mich wohl mit dieser Kategorie abfinden – es ist definitiv kein Buch, dass nur von Frauen interessant gefunden werden könnte. Der Verlag schreibt, es sei ein Buch über eine außergewöhnliche Freundschaft. Der Aspekt der Freundschaft ist durchaus vorhanden, auch wenn ich Ihn nicht überwiegend zwischen Miss Gladys und dem Astronauten sehe, da er in den Beziehungen zwischen anderen Charakteren viel deutlicher wird. Es ist viel mehr eine Geschichte über Schicksalsschläge des Lebens und wie man damit umgeht. Zugegeben ist diese Zusammenfassung vielleicht nicht so marketingwirksam und würde vielleicht auch ein weniger passendes Lesepublikum ansprechen. Außerdem ist der Titel so schön griffig und legt den Fokus auf einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte.

Das Buch beginnt mit einem Ausschnitt aus Thomas Majors, der Astronaut, Kindheit, genauer gesagt der Moment, der anscheinend prägend ist, für den kompletten weiteren Verlauf seines Lebens. Teile seiner Geschichte wechseln sich mit der Geschichte von Miss Gladys und ihren Enkeln ab, bis zu einem fehlgeleiteten Telefonat, in dem der Astronaut aus Versehen Miss Gladys anruft, das beide Geschichten miteinander verbindet.

Die Geschichte enthält viele Aspekte: Verluste, Betrug, Selbstzweifel, Isolation, auf der Seite von Major Tom und Durchhaltevermögen, familiäre Bund sowie Liebe auf der Seite der Familie Omerod. Egal, in welchen Schwierigkeiten sie stecken, sie versuchen gemeinsam einen Weg zu finden, wobei aber deutlich wird, dass die Hauptverantwortung auf der 15 Jahre alten Tochter liegt und man während des Lesens oft das Bedürfnis hat sie irgendwie zu unterstützen.

Eine Hommage an David Bowie
Neben einer liebevoll erzählten Geschichte schafft Barnett mit seinem Roman auch ein schönes Gedenkstück an David Bowie, was wohl am deutlichsten in der Namensgebung „Major Tom“ zu sehen ist. Sicherlich ist das eher interessant für die „ältere“ Generation, was im Buch auch indirekt thematisiert wird. Dennoch wurde damit ein schönes Stück Zeitgeschichte verewigt.

Fazit
Ich habe die Lektüre dieses Buches sehr genossen. Es ist keine hochtrabende Literatur, aber eine Geschichte, die schon etwas außergewöhnlich ist. Sie ist nicht kitschig, aber schön, sie ist nicht unbedingt realistisch, aber so, dass man sich in die erdachte Welt gut hineinversetzen kann. Man spürt das Leid der Charaktere, rollt mit den Augen über den Zynismus und ist gespannt, wie alles ausgehen wird. Es ist eine Geschichte, die einem zeigt, wie man sein individuelles Glück finden kann. Alles in allem ein sehr vergnüglicher, kurzweiliger Unterhaltungsroman.

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Gespräche aus der Community

Neu

Da ich keinen Platz mehr für meine Taschenbücher habe, möchte ich mindestens jeden Monat ein gebrauchtes, gelesenes Taschenbuch  verschenken. Ich hänge die Bücher an. Bei mehreren Interessenten lose ich aus. Teilweise sind es sehr gut erhaltene fast neue Bücher aber  auch Mängelexemplare oder der Buchschnitt ist auch schon mal etwas nachgedunkelt, aber nicht stinkig oder schmutzig. Die Bücher, die noch zu haben sind, hänge ich unten an. Ihr könnt hier einen Beitrag schreiben oder euch per pn melden, wenn ihr Interesse habt. Falls ihr Fragen habt, meldet euch ruhig. Als BÜCHERSENDUNG verschicke ich kostenfrei, wenn es teurer wird nehme ich Portokosten.

22 Beiträge
Zum Thema
Cover des Buches Miss Gladys und ihr Astronaut

Wahre Freundschaft kennt keine Grenzen


Wer hat Lust auf einen Roman der etwas anderen Art? Der Ullstein Verlag und LovelyBooks laden euch zu einer galaktisch guten Leserunde zu "Miss Gladys und ihr Anstronaut" ein. Der englische Autor David M. Barnett bezaubert und berührt mit seiner Geschichte der älteren Dame mit beginnender Demenz, die ganz außergewöhnliche Telefonate mit ihrem Major Tom führt.

Mehr zum Buch:
Die gute Miss Gladys kann sich nicht mehr alles merken, aber dieser Telefonanruf ist unvergesslich: Der Astronaut Thomas Major ist am Apparat, gerade auf dem Weg zum Mars. Er hat sich natürlich verwählt und will am liebsten gleich wieder auflegen. Aber Miss Gladys und ihre Enkel brauchen seine Hilfe. Zögerlich und leise fluchend wird der Mann im All zum Helfer in der Not. Tausende von Kilometern entfernt, führt er die drei auf seine ganz eigene Art durch schwere Zeiten, denn Familie Ormerod droht ihr Zuhause zu verlieren. Miss Gladys und ihr Astronaut brauchen einen galaktisch guten Plan …

>> Leseprobe

Lustig und bewegend zugleich ist "Miss Gladys und ihr Astronaut" ein ganz außergewöhnliches Lesevergnügen. Wer möchte die liebenswerten Figuren dieses Romans kennen lernen? Wir suchen 25 Testleser für unsere Leserunde, die sich über das Buch austauschen und abschließend eine Rezension schreiben. Für die Chance auf ein Leseexemplar müsst ihr nur noch bis zum 31. Mai 2018 auf "Jetzt bewerben" klicken, das Formular ausfüllen und diese Frage beantworten:

Was war für euch der Beginn einer ganz besonderen Freundschaft? Erzählt uns davon!


Ich bin schon gespannt auf eure Antworten!


PS: Eine weitere Chance, das Buch und andere tolle Preise zu gewinnen, findet ihr hier: miss-gladys.de/#gewinnspiel
567 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  isipisivor 2 Jahren
So, nun auch endlich meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/David-M.-Barnett/Miss-Gladys-und-ihr-Astronaut-1514315698-w/rezension/1638355652/ Ich bedanke mich nochmals ganz herzlichst für das Exemplar und habe mich gefreut, mitlesen zu dürfen! :) Es ist immer wieder spannend, die Sichtweisen der anderen Leser zu erfahren und nochmals neue Denkanstöße zu bekommen.

Zusätzliche Informationen

David M. Barnett wurde am 11. Januar 1970 in Wigan (Großbritannien) geboren.

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