Das Cover ist ein echter Hingucker - in der Druckausgabe noch viel mehr, als auf der Abbildung hier ersichtlich.
Leider hat mich auch hier der Inhalt, trotz der interessanten Thematik überhaupt nicht abgeholt.
Einer etwas zu ausführlichen, allgemeingültigen Einführung folgt eine pflichtschuldige, uninspirierende Abarbeitung der allseits bekannten Einsatzfelder von künstlicher Intelligenz / Empathie. Konnte mich leider nicht abholen.
David Matusiewicz
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von David Matusiewicz
Künstliche Empathie
Arsch voll Wissen
Der Kühlschrank, der dich auf Diät setzt
Der smarte Patient
Ratgeber Berufsbegleitende Promotion
The smart patient
Neue Rezensionen zu David Matusiewicz
Was mich sofort gepackt hat: Das Buch ist null technisch-trocken, sondern erzählt in kleinen, greifbaren Episoden, wie Maschinen Empathie lernen – oder zumindest gut imitieren können. Und das funktioniert erstaunlich gut. Ich selbst nutze KI im Alltag und ertappe mich dabei, wie ich plötzlich so richtig ins Gespräch komme… mit einem Algorithmus. Und ja, ich fühle mich dabei oft wohler als in manch echtem Gespräch, weil da niemand sitzt, der mich beurteilt. Keine Scham, keine Hemmung. Nur: Klarheit, Aufmerksamkeit, Geduld.
Besonders spannend fand ich die Frage: Was ist eigentlich Empathie und sind wir Menschen wirklich so gut darin? Das Buch kratzt hier nicht nur an der Oberfläche, sondern regt wirklich zum Nachdenken an. Emotional intelligent? Vielleicht sind es bald unsere digitalen Gesprächspartner mehr als wir selbst.
Für alle, die neugierig sind, wie Maschinen „fühlen lernen“ oder besser gesagt: wie wir Menschen ihnen das vorspielen beibringen , ist das Buch ein idealer, verständlicher Einstieg. Kein Vorwissen nötig, nur ein offener Kopf.
Fazit: Eine echte Empfehlung. Nicht nur für Tech-Fans, sondern für alle, die gern tiefgründig über Menschsein (und Maschinensein) nachdenken. Und wer weiss: Vielleicht sagt ihr beim nächsten Mal auch ganz selbstverständlich „Danke“ zu eurer KI.
„Künstliche Intelligenz kann bestimmte Aspekte der Empathie nachahmen, aber sie kann die echte menschliche Empathie, die auf einem tieferen emotionalen Verständnis und zwischenmenschlichen Beziehungen basiert, nicht vollständig ersetzen.“
Dieses Buch über die Gefühle der Maschinen deckt verschiedene Bereiche des Lebens ab, von Bildung über Gesundheit bis hin zum Tod. Dabei wird in erster Linie beschrieben, wie dieser Gesichtspunkt derzeit organisiert wird, wie beispielsweise ein Lehrer die Entwicklung eines Schülers beeinflussen kann, indem er auf eine bestimmte Weise auf diesen eingeht.
Anschließend werden Einsatzmöglichkeiten für künstliche Intelligenz aufgeführt, darunter fallen aber auch Mähroboter, die nun nicht gerade für ihre Interaktion mit Menschen oder eine Form von Gefühlen bekannt sind.
Der eigentliche Kernaspekt des Buches, zumindest nach meiner Erwartungshaltung anhand des Titels, kommt schließlich viel zu kurz. Es werden einige Beispiele genannt, wie Pflege in manchen Ländern bereits mit Hilfe von Robotern begleitet wird, wozu ich gerne mehr erfahren hätte.
Es wird klar, dass wir uns von einer Maschine manipulieren lassen, wenn sie uns menschlich erscheint, doch das Thema Empathie wirkte beinahe nur wie eine Randnotiz, während grundsätzliche Aspekte von KI teilweise mehrfach besprochen wurden. Originell waren fiktionalisierte Teile, wie eine Ansprache durch die künstliche Intelligenz oder eine Geschichte von der Zukunft.
Somit ist mein Wissensdurst hiermit noch nicht gestillt, und ich begebe mich weiter auf die Suche nach Lektüre zu diesem Thema. Meinem virtuellen Begleiter fällt dazu bestimmt etwas ein.
Gespräche aus der Community
Was passiert, wenn Maschinen menschliche Emotionen nicht nur erkennen, sondern auch einfühlsam darauf reagieren? In ihrem Buch »Künstliche Empathie. Wenn Maschinen Gefühle zeigen« machen die Digitalisierung-/ Medizinexperten Prof. Dr. David Matusiewicz & Prof. Dr. Jochen A. Werner deutlich, dass Künstliche Empathie längst real ist. Wir verlosen 10 Exemplare.
Nun habe ich dieses kurzweilige und faszinierende Buch bereits gelesen und meine Rezension auf mehreren Portalen veröffentlicht. Ich bin wirklich sehr gespannt darauf, wie klug und bereichernd wir in der Zukunft die neuen Möglichkeiten Künstlicher Empathie nutzen werden...
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