David McCandless

 4.1 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Das BilderBuch -, Trekmaster und weiteren Büchern.

Alle Bücher von David McCandless

Das BilderBuch -

Das BilderBuch -

 (7)
Erschienen am 09.11.2010
Trekmaster

Trekmaster

 (2)
Erschienen am 01.08.1997
Information is Beautiful

Information is Beautiful

 (1)
Erschienen am 19.11.2009

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Rezension zu "Das BilderBuch -" von David McCandless

Lesen und Staunen
Simi159vor einem Jahr

Was sich vom Titel nach einem Kinderbuch anhört ist  es ganz und gar nicht. Dieses Buch ist ein Lexikon und Langeweilevertreiber für Erwachsene und alle die Lesen können.

Denn der Autor, David McCandless, hat auch knapp 250 Seiten nützliches und unnützes Wissen über alle Fachgebiete zusammengetragen und graphisch aufgearbeitet. 

Wie kleine Kunstwerk, ähnlich den Schaubildern in Nachrichten, erfährt der Leser:

Welche Fische man noch  essen darf; wobei hier die Fische als Silhouette dargestellt sind, man erkennen kann, wo sie gefischt oder gezüchtet werden und wie hoch ihr Dioxin- und Quecksilbergehalt ist.

Welche Ressourcen, Öl-Kohle-Erze, auf der Welt noch vorhanden sind und wie lange diese noch vorhalten werden, wenn wir diese weiter so abbauen.

Wie Cocktails sich zusammensetzen und was am nächsten Tag gegen den Kater hilft.

Was genetische  Veranlagung  und was erlerntes Verhalten ist.

Dies sind nur ein paar kleine Beispiele aus diesem fast unerschöpflichen Wissen, das in diesem Buch steckt. Es ist kurzweilig zu lesen, oder besser anzuschauen, informativ, bunt und vor allem lesenswert.

Ein Buch zum Entdecken, Staunen, Lernen, Wundern und beim nächsten Quiz Besserwissen.

Von mir gibt es 5 STERNE.

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Rezension zu "Das BilderBuch -" von David McCandless

dazugelernt und gut unterhalten
derMichivor einem Jahr

Über viele Dinge haben sich vermutlich auch Leser mit einem hohen Grad an Allgemeinbildung noch keine Gedanken gemacht, etwa in welchem Land die meisten Fruchtsafttrinker leben oder wie viel Kohlenstoffdioxid ein Facebook-Profil verursacht. Ein launig aus verschiedenen Quellen kompilierter Aufsatz in der Mitte des Buches definiert das Projekt als postmodern - Freude am Unsinn statt Sinnsuche scheint angesagt.

Doch McCandless hat offenbar ein Anliegen. Statistiken über Kohlendioxidverbrauch und die selektive "Beweisführung" von Skeptikern des Klimawandels warnen subtil vor allzu sorglosem Umgang mit der Erde, Hinweise auf positive Entwicklungen im Dienste der Menschlichkeit machen Hoffnung darauf, dass die Welt vielleicht doch nicht nur von Egomanen bevölkert ist. Als Anhänger einer der Weltreligionen oder bestimmter Musikrichtungen sollte man die Statistiken über diese beiden Themen aber mit Vorsicht genießen, denn die Ausdifferenzierung einzelner Untergruppen bleibt in diesen Gebieten sehr grob.

Quellenangaben wie "Wikipedia" oder "Internet" verweisen nicht gerade auf eine Überprüfbarkeit der hier abgebildeten Fakten. In einzelnen Fällen wäre es durchaus wünschenswert, mehr über die zugrundeliegenden Informationen zu erfahren, besonders wenn es sich um umstrittene Thesen handelt. Im Rahmen eines leicht zugänglichen Sachbuchs muss an solchen Stellen leider zu oft gespart werden. Die Grafiken selbst sind mehrheitlich sehr gut gelungen, besonders komplexe Werke wie ein Verzeichnis von Internet-Knotenpunkten veranschaulichen sehr gut Größenordnungen, die man sich anhand von Zahlen nur schwer vorstellen könnte. Ärgerlich sind einige typografische Fehler, etwa wenn Umlaute und Sonderzeichen in der jeweiligen Schriftart nicht wiedergegeben werden konnten. Das sollte bei einem derart hochwertig gemachten Buch nicht passieren.

Sehr nett allerdings: Einige der Grafiken sind absolut alltagstauglich, etwa wenn es um die richtige Kombination verschiedener Zutaten für Gerichte geht, aber auch bei der Visualisierung von Kaffeesorten und Cocktailzutaten. Sogar die Danksagungen und der Arbeitsprozess am Buch wurden in Grafiken umgesetzt - wenn das mal nicht konsequent ist! Wer spielerisch sein Allkgemeinwissen erweitern oder sich einfach von kreativen Visualisierungstechniken überraschen will, der ist hier genau richtig. Im Übrigen hat die Methode längst Schule gemacht. Zahlreiche offizielle und inoffizielle Fortsetzungen befassen sich ebenfalls mit schicken Anleitungen und Statistiken.

Seitenzahl: 256
Format: 13,5 x 25,2 cm, gebunden
Verlag: Knaus

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M

Rezension zu "Das BilderBuch -" von David McCandless

Sehr bunt und farbenfroh
Miri92vor 4 Jahren

Inhalt:

Ein Überblick über jede Mange nützliches undunnützes Wissen, allerding nicht in Textform, sondern in bunten Bildern, Graphiken oder Statistiken.


Meinung:

Dieses Buch ist wie viele dieser Art und doch anders. Es bietet jede Menge "Fakten", die es allerding in bunten Bildern oder Graphiken präsentiert und deshalb in jedem Fall sehr schön anzusehen und durchzublättern ist. Allerdings sind die "Fakten" von sehr unterschiedlicher Qualität. Manches ist durchaus sehr nützlich (beispielsweise Genreübersichten über verschiedene Musikrichtungen), manches unnütz, aber sehr interessant (Beispielsweise die Häufigkeitsvergleiche verschiedener Schlagworte, die bei Google eingegeben werden), manches einfach sehr schön zu betrachten und erst nach und nach zu verstehen bzw. immer neues in der Graphik zu entdecken (Beispielsweise eine Zeitachse über Methoden der Zeitreise oder die "Moral-Matrix", eine Übersicht, was in welchen Kulturen und Religionen erlaubt ist und was sanktioniert wird).

Manches Wissen ist aber auch so seltsam, dass ich mich immer wieder frage, woher diese angeblichen "Fakten" eigentlich kommen (beispielsweise, dass es ein Zeichen für Homosexualität sei, wenn der Ringfinger größer ist, als der Mittelfinger; dass statistisch mehr Menschen an einem "unvorhergesehenen Rasenmäherunfall" sterben, als an Selbstmord oder Autounfällen oder welche alternativen Heilmethoden oder Nahrungsergänzungsmittel besser helfen als andere). Man muss dem Buch zugute halten, dass es auf jeder Seite Quellen angibt, diese sind aber meist so ungenau, dass man sie nicht überprüfen kann (beispielsweise einfach UNESCO), teilweise sind sie auch einfach unnötig ("Google" oder auch "Internet allgemein" reichen für mich nicht als Quelle aus).

Und manche der "Fakten" sind schlicht und einfach sehr diskutierbar (Beispielsweise eine Graphik über die Todesursachen im 20. Jahrhundert. Hier werden "Ideologien" 16 Mio. Toten zugeschrieben, davon 7,1 Mio. dem Nationalsozialismus - das deckt wohl gerade mal die Zahl der Opfer in den Konzentrationslagern. Dem Stalinismus werden hingegen 8,5 Mio. Ofer zugeschrieben.)

Und ein weiterer Kritikpunkt, an dem das Buch allerding nichts kann, ist sein Alter. Sehr viele Bilder beziehen sich auf das Internet, auf Suchbegriffe, Vergleiche zwischen Microsoft und Apple, YouTube-Videos mit den meisten Klicks… Und da hat sich seit 2009 (dem englischen Erscheinungsdatum) doch einiges getan, was hier natürlich nicht berücksichtigt werden konnte. Dies trifft sicherlich nicht auf alle Graphiken zu, aber leider sind bereits 5 Jahre nach dem Erscheinen deshalb viele nicht mehr aktuell.

Alles in allem würde ich also sagen, dass man nicht allem Wissen, was einem hier aufbereitet wird vertrauen schenken sollte, allerdings ist die Gestaltung des Buches wirklich gelungen und es macht Spaß, durch die Seiten zu blättern, sich in die Bilder zu vertiefen und immer neue Details zu entdecken. Wer also solche Sammlungen von Wissen mag, wer gerne viel Bild und eher wenig Text bei Wissensvermittlungen mag, wer einfach eine gute Zwischendurchlektüre sucht, in der man immer mal ein paar Seiten "lesen" kann, ohne jemals den Faden einer Geschichte zu verlieren (in der Zigarettenpause, auf dem Klo, etc.) dem sei dieses Buch trotz allem empfohlen!


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