David McCullough

 3.6 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von "Ihr seid nichts Besonderes!", 1776 und weiteren Büchern.

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"Ihr seid nichts Besonderes!"

"Ihr seid nichts Besonderes!"

 (1)
Erschienen am 20.06.2016
Ihr seid nichts Besonderes

Ihr seid nichts Besonderes

 (0)
Erschienen am 15.09.2014
Sie teilten die Erde

Sie teilten die Erde

 (1)
Erschienen am 01.10.1988
1776

1776

 (1)
Erschienen am 02.10.2007
The Path between Seas

The Path between Seas

 (1)
Erschienen am 15.10.1978
The Path Between the Seas

The Path Between the Seas

 (0)
Erschienen am 30.05.2005

Neue Rezensionen zu David McCullough

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melli_2897s avatar

Rezension zu ""Ihr seid nichts Besonderes!"" von David McCullough

Sehr enttäuscht
melli_2897vor 2 Jahren

Auch wenn sich der Titel auf den ersten Blick nicht nach einer wahren Ermutigung anhört, verbirgt sich dahinter ein tröstlicher Grundgedanke. In der modernen Gesellschaft werden bereits früh hohe Erwartungen an die Jugend gestellt: der eigene Nachwuchs soll auf die besten Schulen gehen und herausragende Ergebnisse erzielen. Er soll ein wahrer Überflieger sein und Erfolg im Beruf haben. Dieser Druck sitzt besonders jungen Erwachsenen im Nacken, die gerade ihren Schulabschluss hinter sich haben. Als eine wahre Entlastung kann dabei wirken, zu realisieren, dass man eben nichts "Besonderes" ist - oder wie man so schön im englischen Sprachraum sagt "a special snowflake".


Da ich selbst auch noch am Anfang meines Studiums stehe, dachte ich, ein kleiner Motivationsschub in Buchform gibt wieder etwas Antrieb für die weiteren Semester. Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. Zum ersten ist es unglaublich langatmig und durchzogen von gähnend langweiligen Passagen beispielsweise über die persönlichen Hintergründe des Autors. Die meiste Zeit sind gerade diese Infos gnadenlos irrelevant und es scheint, als ob McCullough einfach erzählen möchte, wie toll sein Leben ist. Gerade für junge Menschen, die zusätzlich unter Leistungsdruck stehen, gibt es nichts deprimierenderes als noch eine weitere Erfolgsgeschichte unter die Nase gehalten zu bekommen.


Was mich aber wirklich wütend gemacht hat, ist die Heuchelei des Autors. Zum einen möchte er den Lesern vermitteln, dass sie ihr "eigenes Ding machen" und "ihren eigenen Weg gehen" sollen. Und dennoch lässt er sich in einem eigenen Kapitel groß und breit darüber aus, dass quasi der einzige Sinn des Lebens ist, Kinder zu bekommen. Was soll das? Wie kann man jungen Menschen (besonders den jungen Frauen) einreden, dass ihr Leben keinen Sinn macht, wenn sie sich nicht schwängern lassen und ihr Leben als aufopferungsbereites Elternteil dahinfristen? Natürlich kann es für manche ein Lebensziel sein, eine Familie zu gründen - das ist ja verständlich. Aber man sollte niemals (!) jemandem einreden, dass der einzige Sinn des Lebens die Aufzucht von Nachwuchs ist. Der Autor mag vielleicht durch seine Rede bekannt geworden sein, aber die Message, die er in diesem Buch vermittelt ist definitiv die falsche.

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