David McRaney Ich denke, also irre ich

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Inhaltsangabe zu „Ich denke, also irre ich“ von David McRaney

DER IRRGLAUBE: Sie sind ein rationales, logisch denkendes Wesen, das die Welt so sieht, wie sie wirklich ist. DIE WAHRHEIT: Sie sind wie alle anderen Menschen in Selbsttäuschungen gefangen. Tagtäglich führt uns unser Gehirn in die Irre, ohne dass wir es merken. David McRaney entführt uns in die faszinierende Welt der Psychologie und erklärt verständlich die interessantesten Trugschlüsse, denen wir immer wieder erliegen, wie: *Rückschaufehler: Wenn wir etwas Neues lernen, versichern wir uns, dass wir es ohnehin längst wussten. *Markentreue: Wir kaufen immer wieder dieselbe Marke - nicht, weil wir von deren Qualität überzeugt sind, sondern weil wir uns selbst beteuern wollen, dass wir beim letzten Kauf eine clevere Wahl getroffen haben. *Strohmann-Argument: Wir glauben, dass wir bei einem Streit die Fakten objektiv beurteilen. Doch jedes Mal verleitet uns der Zorn dazu, den Standpunkt unseres Gegners verzerrt darzustellen. In spannenden Anekdoten erläutert David McRaney fesselnde Forschungsergebnisse aus der Psychologie und demonstriert, wie unser Gehirn wirklich funktioniert und wie wir uns von Denkfehlern befreien.

beschreibt in ,teilweise amüsanten, Bespielen die Denkweise von Menschen. Sollte in keinem Bücherschrank fehlen

— rudi_nussbaumer
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  • Rezension zu "Ich denke, also irre ich: Wie unser Gehirn uns jeden Tag täuscht" von David McRaney

    Ich denke, also irre ich
    rumble-bee

    rumble-bee

    24. January 2013 um 21:44

    Als erfahrener Sachbuch-Leser kann ich leider nicht so begeistert von diesem Buch sein. Denn es hat so einige "Eigenheiten", die sich erst auf den zweiten Blick enthüllen. Erstens, über den Autor erfährt man so gut wie nichts. Nur einige dürftige Beschreibungen im Nachwort (!). Er sei mit seiner Frau durch Europa getrampt, und habe dabei gemerkt, wie ungebildet er sei. Daraufhin habe er später "mal" am College einen (!) Kurs in Psychologie belegt. Und irgendwann habe er einen Blog über diese Themen gestartet. Mehr nicht! Gar nichts! Ich weiß nichts über seine weitere Beschäftigung mit Psychologie, über seine Befähigung für dieses Thema, über seinen Beruf, womit er eigentlich sein Geld verdient. Deshalb finde ich es eine ungeheure Anmaßung, das Buch im einleitenden Kapitel als "Lehrbuch" zu bezeichnen! Frechheit! Oder sollte das ein Übersetzungsproblem gewesen sein? Ein "Lehrbuch" ist es nun ganz gewiss nicht. Es ist ein Wühltisch voller Anekdoten, die zwar größtenteils unterhaltsam und leicht zu lesen sind, die jedoch einer fundierten Darstellung, Einordnung und somit jeglicher wahrer Wissenschaftlichkeit entbehren. Geärgert hat mich ferner folgendes: im einleitenden Kapitel spricht der Autor zwar davon, dass die enthaltenen 48 (!) Episoden in drei Kategorien zerfielen, nämlich Heuristik, kognitive Verzerrung und Fehlschlüsse. Aber im eigentlichen Buch sind diese Kategorien nicht eingehalten worden, die Beiträge erfolgen bunt durcheinander! Wenn ich schon in der Einleitung von diesen drei Oberkategorien spreche, dann habe ich sie auch in der Unterteilung einzuhalten - meine Meinung. Sonst ist das bewusste Irreführung des Lesers! Zweitens, viele der angeführten Beispiele sind doch sehr auf den amerikanischen Kontext zugeschnitten. Man hätte sich wenigstens die Mühe machen können, in Fußnoten dem europäischen Publikum so manche Anspielung, wie auf Marken oder Fernsehserien, zu erklären. So manches Mal stand ich ganz schön auf dem Schlauch - das Argument ging aus Unkenntnis einfach an mir vorbei. Mein drittes "Ärgernis" ist allerdings sehr speziell, und wird einem Laien weniger auffallen. Es betrifft die Zitierweise im Anhang, also die Auflistung (angeblich) verwendeter Literatur. Die Art des Zitierens entspricht keinem einzigen mir bekannten akademischen Standard, jedenfalls nicht, soweit ich es damals gelernt habe. Und glauben Sie mir, das mussten wir an der Uni bis zum Erbrechen üben! Geradezu unverfroren finde ich außerdem die Angabe, "dies habe am soundsovielten auf diesem und jenem Blog im Internet so gestanden". Das ist keine seriöse Quelle! Gut, ich will zugeben, da das Buch aus einem Blog entstanden zu sein scheint, hat der Autor wahrscheinlich nicht gerade den Nobelpreis in Psychologie gewinnen wollen. Aber ich finde schon, dass man, wenn man seriöse Literatur zu solchen Themen sucht, vom Klappentext und der ganzen Aufmachung in die Irre geführt wird. Dieses Buch dient primär der Unterhaltung, weniger der Information. Letzten Endes gebe ich daher zwei zerknirschte Sterne.

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  • Rezension zu "Ich denke, also irre ich" von David McRaney

    Ich denke, also irre ich
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2012 um 20:54

    In "Ich denke, also irre ich" erklärt David McRaney dem Leser anhand zahlreicher Beispiele, wie unser Gehirn uns jeden Tag täuscht. Das Sachbuch besteht nach der Einführung aus 48 Kapiteln. In jedem wird ein Beispiel der "Selbsttäuschung" vorgestellt. Die Beispiele haben wissenschaftliche, auf den ersten Blick befremdliche Namen wie Priming, Konfabulation, Apophenie oder Dunning-Kruger-Effekt. Die Kapitel sind jedoch gut verständlich geschrieben, auch für Laien also sehr gut lesbar. Jedes Kapitel beginnt mit zwei Sätzen: "Der Irrglaube" und "Die Wahrheit". Im Folgenden wird dann anhand von Beispielen, die jeder schon erlebt hat, der Sachverhalt erklärt und mit wissenschaftlichen Untersuchungen veranschaulicht. Die einzelnen Kapitel sind im Schnitt fünf bis zehn Seiten lang. Ich muss sagen, ich bin begeistert von diesem Buch. Psychologie und Untersuchungen über das menschliche Denken, Wahrnehmen und Verhalten finde ich sehr interessant, da ist dieses Buch fast wie für mich geschrieben. Wie bei vielen Sachbüchern ist es auch hier so, dass das Buch nicht unbedingt dazu geeignet ist, es innerhalb weniger Tage durchzulesen, aber portionsweise ist es super zu lesen. So kann man auch alle Informationen gut aufnehmen und verarbeiten. Einige Phänomene ähneln sich recht stark, so dass man gelegentlich das Gefühl bekommt, man hätte diese Information bereits einige Kapitel zuvor gelesen, doch auch dies hat mich nicht wirklich gestört. So bleibt mein Urteil über dieses Buch: super interessant, sehr unterhaltsam, angenehm zu lesen. Auf jeden Fall empfehlenswert, alle fünf Sterne von mir!

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