David Mercy Berserk

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Inhaltsangabe zu „Berserk“ von David Mercy

Drei Männer in einem winzigen Boot auf dem Weg in die Antarktis: ohne Geld und High Tech, dafür aber mit einer gehörigen Portion Unerschrockenheit. Die haben sie mehr als nötig, denn sie müssen nicht nur der stürmischen See, sondern auch den von ihrer eigenen Raubeinigkeit geprägten Krächen und Krisen trotzen. David Mercy liefert einen Reisebericht, der vor Spannung knistert und durch feine Selbstironie die Schilderung von Eiseskälte und Strapazen nicht nur erträglich, sondern sogar höchst vergnüglich macht.
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  • Rezension zu "Berserk" von David Mercy

    Berserk
    BadPageTurner

    BadPageTurner

    13. November 2012 um 21:55

    In die Antarktis, das ist das Ziel dreier vom Zufall zusammengewürfelter Männer. Eine Mannschaft die keine ist, schließlich aber Antarktis erlebt und dem Meer entrinnen kann

  • Rezension zu "Berserk" von David Mercy

    Berserk
    Die Buchprüferin

    Die Buchprüferin

    03. April 2010 um 15:39

    Der Amerikaner David und der Argentinier Manuel, zwei Weltenbummler, die sich zufällig über den Weg gelaufen sind, machen sich zusammen mit dem Norweger Jarle auf zu einem Törn Richtung Antarktis. Das klingt für NichtseglerInnen vielleicht nicht weiter aufregend, ist es aber. Das Boot besteht nämlich aus Fiberglas und ist nur acht Meter lang. Der Skipper Jarle ist einundzwanzig. Die Südliche See bietet alles auf, was sie hat, und das sind zwischen Kap Horn und der Antarktis die Monsterwellen der gefürchteten Drake Passage. Gleich zu Beginn erleben die drei Männer, von denen nur der jüngste wirklich segeln kann, einen Sturm der Stärke zwölf. Keiner von den Menschen, denen sie unterwegs begegnen, lässt irgendeinen Zweifel daran, dass schon allein der Aufbruch von Argentinien der Punkt war, wo Leichtsinn in Wahnsinn übergeht. So glaubt sich der Autor David in diesem Erlebnisbericht etliche Male dem Tode nahe. Derart nahe, dass er zu erspüren meint, was ihm im Leben wirklich wichtig ist. Abgesehen davon, dass es mich immer etwas traurig macht, wenn Menschen das erst erkennen, wenn der Abgrund unter ihnen gähnt, war auch ich gebannt von der Gewalt der Ereignisse. Nie wird der Autor langweilig, selbst wenn auf so einem Boot nicht allzu viel Abwechslung herrscht. Auch das Psychoduell mit dem zunehmend durchdrehenden Manuel trägt da natürlich zur Spannung bei. Sätze wie „Das Wetter wechselt wie die Stimmung einer Frau“ lese ich als Feindin von Klischees weniger gern; auch habe ich mich zigmal gefragt, wie Menschen so irre sein können, dass sie ohne jede Not Wochen in eisiger (!), klatschnasser, nie trocknender Kleidung zubringen – mit so was scheint mir ein Begriff wie Vernunft einfach nicht mehr vereinbar … Und auch der blitzartige religiös abtauchende Schluss hat mir in keinster Weise eingeleuchtet. Dennoch empfehle ich das Buch allen, die ein wildes authentisches Abenteuer miterleben wollen, das einem sicher noch lange im Kopf herumspuken wird.

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