David Michel Rohlmann , Maria Engels Happy End: Märchen aus der Welt des Verbrechens

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Inhaltsangabe zu „Happy End: Märchen aus der Welt des Verbrechens“ von David Michel Rohlmann

In Saint Falls hat das Verbrechen einen Namen: den des großen, bösen Wolfs. Die Kriminalität hat die Stadt fest im Griff. Während die dunkle Fee die Dealer mit Drogen versorgt und dabei auch vor Rose, der Tochter des Bürgermeisters, nicht haltmacht, kümmert sich Blaubart darum, dass die Stripclubs und Bordelle von Wolf reichlich Nachschub bekommen. Auch bei den illegalen Straßenrennen von Hase und Igel hat der Gangsterboss seine Pranken im Spiel. Doch Wolf ist nicht der Einzige, der sich an Saint Falls Unterwelt bereichern will: Das Beast gewinnt mehr und mehr an Einfluss. Als auch noch ein mysteriöses Drachenei auftaucht, spitzen sich die Dinge zu … Sechs zusammenhängende Kurzgeschichten in einem Band! Die nächste Märchen-Anthologie erscheint Ende Dezember!

Geniale Ideen, überraschend und sehr gut geschrieben!

— ViktoriaScarlett
ViktoriaScarlett

Im Märchenland geht es nicht sonderlich nett zu...

— Virginy
Virginy

Großartiges Buch mit spannenden Plottwists und jeder Menge Action!

— Cat_Lewis
Cat_Lewis
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  • Eine tolle Anthologie, die Kombination Märchen und Verbrechen ist gelungen!

    Happy End: Märchen aus der Welt des Verbrechens
    ViktoriaScarlett

    ViktoriaScarlett

    11. November 2016 um 22:40

    "Lamp bekam davon nichts mehr mit. Alles was er noch wahrnahm, war ein blendendes Licht." - Zitat aus einer der Kurzgeschichten In diesem Buch sind 6 Kurzgeschichten von 4 Autoren enthalten. Das Genre lässt sich schwer einteilen, hier wurden Märchenfiguren mit der Verbrechenswelt vermischt. Die Kurzgeschichten hängen zusammen! Inhalt: In Saint Falls hat das Verbrechen einen Namen: den des großen, bösen Wolfs. Die Kriminalität hat die Stadt fest im Griff. Während die dunkle Fee die Dealer mit Drogen versorgt und dabei auch vor Rose, der Tochter des Bürgermeisters, nicht haltmacht, kümmert sich Blaubart darum, dass die Stripclubs und Bordelle von Wolf reichlich Nachschub bekommen. Auch bei den illegalen Straßenrennen von Hase und Igel hat der Gangsterboss seine Pranken im Spiel. Doch Wolf ist nicht der Einzige, der sich an Saint Falls Unterwelt bereichern will: Das Beast gewinnt mehr und mehr an Einfluss. Als auch noch ein mysteriöses Drachenei auftaucht, spitzen sich die Dinge zu … Zum Cover: Das Cover zeigt Wolf, eine der Hauptfiguren der Kurzgeschichten, im Hintergrund sehen wir seinen Club. Die Schrift des Titels "Happy End" erinnert mich an eine Reklametafel bzw. an ein Schild welches den Namen eines Clubs zeigt. In diesem Fall trifft dies zu, der Titel ist gleichzeitig der Name des Clubs. Die auffallenden Farben verstärken diesen Eindruck. Die Kombination aller Motive passt sehr gut zu Wolf. Zum Inhalt: Ich habe bereits die Anthologie "Monster und Maschinen" der Autoren gelesen, diese war sehr gut geschrieben. Mit einer gewissen Erwartung habe ich begonnen diese Anthologie zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht, vielmehr bin ich restlos begeistert! Sehr schnell habe ich mich in dieser neuen "Märchenwelt" zurechtgefunden. Der Schreibstil der Autoren ist auch hier wieder angenehm flüssig und locker. Die Idee zu den Kurzgeschichten finde ich klasse, ich war überrascht wie gut das Ganze harmoniert. Jede Kurzgeschichte ist absolut spannend geschrieben, niemals habe ich mich gelangweilt. Immer wieder kamen unerwartete Dinge die mich positiv überrascht haben. Andauernd gab es Wendungen mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Der rote Faden, der für die Art von Kurzgeschichten wichtig ist, zieht sich hier durch alle Kurzgeschichten. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht diese zu lesen. Die Ideen der Autoren waren schon genial, mir wäre nie eingefallen Märchen mit Verbrechen und dann auch noch auf diese Weise zu verbinden, inklusive einer Art Mafia. Der neue Blickwinkel auf diese Welt hat mir sehr gefallen und ich freue mich schon sehr auf weitere Kurzgeschichten in der Märchenwelt. Mein Fazit: Wieder eine absolut empfehlenswerte Anthologie mit komplett neuen Ideen. Mit vielen Wendungen und unerwarteten Ereignissen! Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten.

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  • Und wenn sie nicht gestorben sind...

    Happy End: Märchen aus der Welt des Verbrechens
    Virginy

    Virginy

    09. November 2016 um 02:16

    In Saint Falls herrscht Bandenkrieg zwischen Wolf und Beast, beide wollen den anderen ausstechen, der runtergekommene Hase liefert sich mit dem abgefucktem Igel illegale Straßenrennen, bei denen die beiden Gangster kassieren.Dornröschen ist eine verzogene, drogensüchtige, frühreife Göre, die ihrem Vater, dem Bürgermeister Schande macht, Rotkäppchen tanzt im Strippschuppen und Rumpelstilzchen hat so seine Probleme damit, das seinem Boss versprochene Kind einzutreiben.Kurzum, im Märchenland geht es düster und blutig zu, es wird gelogen und betrogen, spioniert und irgendwie dreht sich alles um ein geheimnisvolles Drachenei...In "Happy End" begegnen wir den Schatten einiger Märchenfiguren, die sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlagen.In sechs zusammenhängenden Geschichten lassen uns David Michel Rohlmann, Maria Engels, Jonas F. Rohlmann und Jenny Wood an deren mehr oder weniger verbrecherischem Leben teilhaben, dafür gibts von mir 4 von 5 Sternen...

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  • Die Schattenseite der Märchenwelt

    Happy End: Märchen aus der Welt des Verbrechens
    loralee

    loralee

    05. November 2016 um 01:49

    Was machen flauschige Märchenfiguren in der Unterwelt? Sie beherrschen sie natürlich! Und schaust du genauer hin, so sind sie gar nicht so flauschig, wie man sie aus den Märchen kennt. Hase und Igel zum Beispiel - voller Narben, ausgerissene Stachel, mehrfach gebrochene Ohren und mit allen Wassern gewaschen, liefern sich illegale Autorennen. Der Wolf ist der mächtige Chef eines kriminellen Syndikats, eine männliche Fee wiederum ein kleinkrimineller Betrüger vor dem Herrn (sein Name wird hier nicht verraten).Der Start der zweiten Runde von Anthologien des Autorenduos Rohlmann und Engels hat es in sich. Es herrscht der raue Ton der Gosse. Knallhart, kompromisslos, Neonspot. Hier ist jeder sich selbst der Nächste, ob Fee, Märchenfigur oder Mensch. Dabei bewahren sich die Autoren dennoch ein leichtes Schmunzeln, ein Körnchen Humor. Die Figuren sind Popart, wie vierfarbige Comicfiguren, scharf gezeichnet, leicht überspitzt und manchmal auch sympathisch. In der Comicwelt würden wir uns zwischen Sin City und Fables mit einer Prise Inspector Canardo bewegen. An manchen Stellen hätte ich mir von der einen oder anderen Figur mehr Tiefe gewünscht, einen genaueren Einblick in seine Gedanken. So wurden die Geschichten an manchen Stellen ein wenig holprig. Die kreative Energie, die in den Köpfen von David Rohlmann, Maria Engels und weiteren Autoren der Anthologie steckt, ist unfassbar und unerschöpflich. Sie produzieren Kurzgeschichten im Akkord und eine ist spannender als die nächste. Dabei folgen sie im Aufbau der Sammlung dem gleichen Muster wie beim Vorgänger "Monster und Maschinen“. Die sechs Kurzgeschichten stehen für sich alleine, sind aber dennoch inhaltlich lose miteinander verknüpft. Dadurch entsteht eine interessante Spannung.Es ist poppig, rau, mit etwas schwarzem Humor gespickt. Wenn du einen Sinn für diese Mischung hast, dann lies die Anthologie. Es lohnt sich.

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