David Michel Rohlmann , Maria Engels Meer und Mechanik

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Inhaltsangabe zu „Meer und Mechanik“ von David Michel Rohlmann

Als der Mond auf die Erde stürzte, löschte er fast die gesamte Weltbevölkerung aus. Jahre später bricht das Schiff Orion auf, um zwischen den riesigen Wasserflächen die verbliebenen Inseln auf Überlebende abzusuchen. Menschen haben jedoch auch an den ungewöhnlichsten Orten überdauert – unterhalb des Meeresspiegels. Vier Kurzgeschichten zeigen die Suche vom Captain der Orion, Claras Kampf gegen Automaten, die die Unterwasserstadt sabotieren, und den ersten Ausflug eines jungen Tauchers, der sich dabei einem Seeungeheuer gegenübersieht. Im August erscheint der Sammelband mit allen drei Steampunk-Anthologien!
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  • Der krönende Abschluss!

    Meer und Mechanik
    loralee

    loralee

    27. July 2016 um 13:36

    Mann, war dieses Buch schön zu lesen! Ich bin richtig traurig, dass dies schon der letzte Band der Trilogie ist. Nun ist es leider vorbei mit den dampfbetriebenen Gadgets und den sympathischen Protagonisten, mit denen ich zusammen gelacht, gefiebert und mir die Haare gerauft habe. Genauso wie in den beiden Vorgängern, können die vier Kurzgeschichten in Meer und Mechanik für sich stehen, sind aber dennoch sehr geschickt miteinander verwoben. Hier gehen die Autoren sogar einen Schritt weiter als in den anderen beiden Anthologien, und werfen nur ganz kurz ein Schlaglicht auf einen winzig kleinen Ausschnitt. Zum Beispiel in der ersten Geschichte Schaufelrad und Echolot, sind wir – Spot an - plötzlich Zeugen einer alltäglichen Auseinandersetzung zwischen Vater und Tochter auf einem Schiff. Nebenbei bemerken wir, dass die ganze Erde mit Wasser bedeckt ist und nur sehr wenige Menschen die Katastrophe überlebt haben, als der Mond in die Erde gekracht ist - Spot aus. Erst am Ende des Buches wird der Zusammenhang zwischen den vier Kurzgeschichten klar. Und das mit lautem Trommelwirbel. Die Geschichten sind spannend aufgebaut und in Steampunk-Manier mit schnörkeligen Wilhelminischen Charakterzügen ausgeschmückt. Nicht nur erkennbar in der Kleidung, den Öllampen und dampfbetriebenen Robotern, auch in dem Verhalten der Protagonisten schwingt etwas Nostalgisches mit. bei mir entstehen Assoziationen zu Kevin Costners Waterworld und Jule Vernes Käpt’n Nemo. Hauptaugenmerk der Handlung liegt auf den Kindern, der Generation von morgen, die in allen vier Geschichten eine tragende und Rolle spielen. Die Protagonisten sind, trotz der Kürze der Erzählungen, erstaunlich gut ausgearbeitet, genauso die Handlung. Bis auf die letzte Geschichte. Hier wirkt alles noch sehr skizzenhaft. Schade, dass es schon vorbei ist! Ich habe mich sehr gerne von dem Autorenteam in ihre Steampunk-Welt entführen lassen. Deshalb lege ich allen Steampunk-Freunden und denen, die es werden wollen, diese Anthologien ans Herz, damit sie sich und sich in die fantastische Welt entführen lassen, die David Rohlmann und Maria Engels erdacht haben.

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