David Michel Rohlmann , Maria Engels Saint Falls: Märchen aus der Welt des Verbrechens (Sammelband)

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Inhaltsangabe zu „Saint Falls: Märchen aus der Welt des Verbrechens (Sammelband)“ von David Michel Rohlmann

eine gelungene Abwechslung für zwischendurch und eine andere Perspektive in der Märchenwelt.

— Ayumaus

Geniales Buch! Spannend, lustig und märchenhaft böse! Alles was mir versprochen wurde, wurde erfüllt Ausführliche Rezi folgt am WE!

— Kiho21

Blutrünstige Märchenadaptionen. Nichts für schwache Nerven.

— Sonne63

Märchen und deren Figuren mal so ganz anders erzählt - toll!

— Kerstin_KeJasBlog
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  • Eine gelungene Abewchslung in der Märchenwelt

    Saint Falls: Märchen aus der Welt des Verbrechens (Sammelband)

    Ayumaus

    09. July 2017 um 14:55

    Zum Anfang bin ich sehr schwer in Saint Falls rein gekommen, da man pro Kapitel in eine andere Handlung springt und es nach und nach erst einen Sinn ergibt. Natürlich liegt es auch daran, dass an diesem Buch mehrere Autoren schreiben. Wie schon geschrieben, geht es um Märchen und Saint Falls ist eine Verbrecherstadt wo es zwei große Verbrechersyndikate gibt; einmal Beast und einmal Wolf. Ich habe ab und zu geschwankt zu welcher Seite ich mehr zugeneigt war, konnte aber bis zum Schluss mich keiner Seite anschließen.Natürlich waren altbekannte Märchengestalten bzw. Personen die an unsere Märchen erinnern, dabei. Wie der Hase und der Igel, Nimmerland, Schneewittchen, Rotkäppchen usw. oder auch viele Bekannte Orte. Zu einigen Geschichten war ich mehr hingezogen und zu anderen nicht. Trotz vieler Autoren fand ich es klasse, dass die Autoren versuchten allen den gleichen Schreibstil anzuwenden. Bei manchen konnte ich nicht so richtig mich reinlesen. Trotzdem war es eine schöne Geschichte, und um was es sich eigentlich drehte; Wolf und Beast, die ewigen Konkurrenten und um etwas Besonderes was immer wieder im Buch auftaucht oder immer wieder darüber der Auslöser ist. Keiner kann jemandem genau vertrauen.Das Ende war für mich sehr überraschend obwohl es logisch ist. Es ist ein gutes Buch für Teenager und junge Leute die gerne Krimis und Märchen mögen. Ich habe ab und zu echt geschmunzelt und geknobelt. Also ein Buch gerne für zwischendurch.Gerne würde ich auch die Bücher lesen die noch mit Saint Falls zu tun haben, wie; White Swan, Glass Coffin, Happy End.Das Cover des Buches einfach klasse. Schön finde ich auch die Gimmicks und die ganzen Unterschriften von den Autoren sowie eine Widmung für mich. Vielen Dank für dieses Buch.

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  • Diabolische Märchensammlung

    Saint Falls: Märchen aus der Welt des Verbrechens (Sammelband)

    Sonne63

    15. May 2017 um 14:17

    Inhalt (Klappentext):In Saint Falls hat das Verbrechen einen Namen: den des großen, bösen Wolfs. Die Kriminalität hält die Stadt fest im Griff. Polizisten haben längere Finger als die, die sie hinter Gitter bringen, die legendären Straßenrennen von Hase und Igel fordern regelmäßig Tote und sogar Erstgeborene werden gegen eine arrangierte Hochzeit in die Oberschicht eingetauscht. Wolfs Syndikat thront über all dem. Seine dunkle Fee versorgt die Dealer mit dem besten Schnee von Miss H. und macht dabei auch vor Rose, der Tochter des Bürgermeisters, nicht halt. Währenddessen bezirzen die Prinzessinnen ihre Freier in Wolfs Stripclub, dem Happy End, unter ihnen ein ganz besonderes Mädchen mit einem roten Cape. Doch Wolf ist nicht der Einzige, der die Unterwelt sein Eigen nennen will: Beast gewinnt mehr und mehr an Einfluss. Als ein mächtiges Drachenei auftaucht, das sowohl Beast als auch Wolf in die Finger bekommen wollen, steht der Krieg zwischen den beiden Gangsterbossen unmittelbar bevor …Cover:Neonschrift, dunkle Gassen, eine Frau mit Schirm. Mysteriös, geheimnsivoll, Fragen aufwerfend.Meinung:Mit „Saint Falls“ haben sich mehrere Autoren zusammengetan und ein Experiment gewagt: Geschrieben wird eine spannende Handlung über die Bewohner des verrufenen und abgrundtief bösen Ortes Saint Falls. Dabei sind die einzelnen Kapitel von verschiedenen Autoren ausgearbeitet worden. Das Besondere dabei ist, dass Märchen als Grundlage für dieses Experiment genommen wurden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass bei den Bewohnern von Saint Falls Märchenfiguren und Fabelwesen genau so ihren Platz finden wie reale Menschen. Obwohl hier mehrere Autoren am Werk waren, ist eine durchgängig schlüssige Handlung entstanden, äußerst flüssig geschrieben und der Übergang zwischen den Autoren nicht sofort erkennbar. Das spricht für die gute Zusammenarbeit im Hintergrund. Aber Achtung: Wer Happy End und Prinzessinengehabe erwartet, wird enttäuscht! Vielmehr wird man mit Gewalt, Verbrechen und Brutalität übelster Sorte konfrontiert. Der Wolf ist und bleibt ein Wolf und wer nicht spurt, der wird sprichwörtlich in der Luft zerrissen. Absolut keine Lektüre für Kinder. Wer aber das Besondere mag, sich auch vor gewalt nicht scheut, sich des Hintergrundes bewusst ist und auf dieses Experiment einlässt, der wird dieses Buch lieben.Fazit: Ein sehr spannendes Buch der ganz besonderen Art. Actionreich, aber auch blutrünstig. Märchenlektüre für Erwachsene. Sicherlich Geschmacksache, aber ich persönlich bin begeistert.

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  • Spannende Verbrechen in der Märchenwelt mit viel Glitzer obendrauf

    Saint Falls: Märchen aus der Welt des Verbrechens (Sammelband)

    Kerstin_KeJasBlog

    14. May 2017 um 11:34

    Es war einmal…David Michel Rohlmann, Maria Engels, Jenny Wood, Cat Lewis, David Knospe und Jonas F. Rohlmann – eine Gemeinschaftsprojekt.Man sagt ja für gewöhlich, viele Köche verderben den Brei – da kann ich nur sagen – lasst Euch bloß keine Märchen erzählen!Wobei, doch genau darum geht es in „Saint Falls“, Märchen in der Welt des Verbrechens oder anders herum? Egal, denn wie ich es auch drehe und wende – es war ein Lesevergnügen in einer fabelhaften Welt. Feinstes Kopfkino! „Glaubst du an den Teufel?“ Dieses Buch ist eine Ansammlung von vielen, kleinen Geschichten – Kurzgeschichten – allerdings ergeben alle zusammen eine große Story.Jedes der Kapitel baut aufeinander in stetiger Reihenfolge auf. Die zwei Cops in der ersten Geschichte sind noch „normal“ und es kommt direkt eine Krimi-Atmosphäre auf.Doch die Welt in Saint Falls ist so anders als normal – was einem spätestens dann bewußt wird, wenn Hase und Igel ihr Autorennen abliefern.Gewöhnungsbedürftig vielleicht für Nicht-Fantasy-Leser aber spätestens bei Igels allerletztem Satz „Ich bin schon da“ wird es einem doch traurig ums Herz – man kann sich halt auch an seltsame Gestalten gewöhnen. „Es ist hart, dreckig und scheiße, aber wer zu uns gehören will, muss wissen was andere leisten.“ Jede der einzelnen Geschichten führt einen nach Saint Falls und zu einem oder mehreren Charakteren. Allesamt sehr außergewöhnliche „alte Bekannte“ und ich war total verzückt,  wenn ich dass Märchen erkannte und was die AutorInnen daraus gemacht haben. Bei der männlichen Fee musste ich so lachen – hier hat der Schreibstil ein geniales Bild gezeichnet. Generell hat mich nahezu jede der Charaktere für sich eingenommen. Vollkommen egal, ob es die Bösen oder die Guten waren. Wolf & Biest – klaro, richtige Bösewichte und Fieslinge, Mafiabosse die durch diese Adaptionen in all ihrer Wut und dem Hass und der Gier sehr bildhaft rüber kamen.Neben all den anderen Schurken, wimmelt es in den Geschichten aber auch nur so von den liebenswürdigen Menschen oder Unmenschen, wobei Unmensch nicht gleichgesetzt ist mit böse.Zusammen ergaben alle eine große Einheit – die Familie eben. „Es ist nicht ein Haus oder eine Stadt, die eine Familie ausmacht, oder dauernde Nähe. Es ist die Art, wie man andere behandelt. Zuneigung wächst durch Taten. Und Taten sind das was uns ausmacht.“ Es wird, wie sollte es anders sein, böse im Buch – allerdings ist da keinerlei Gemetzel oder ähnliches. Es sind viel mehr jede Menge kleinerer und größerer Giftpfeile die verschossen werden. Intrigen, Rachepläne, Verschwörungen und der Kampf Gut gegen Böse. Es gibt Opfer zu beklagen und dieses Drachenei hat eine Aufgabe die so weit in die Welt der Fabeln und Märchen zurückreicht. Dieses Ei ist der Kral im Buch und auch wenn sich letztendlich alles darum rankt und den Abschluß damit ganz besonders macht, mir war alles andere drumherum auch immens wichtig. Es ist eine Märchen-Adaption, kann allerdings mit jedem Krimi mithalten. Im Gegensatz kann kein Krimi mit einem Märchen mithalten – Feenzauber wirkt da nicht Die Spelunken laden ob ihrer Düsternis ein und wenn Scheherezade ihrem Geschäft nachgeht wird es auch ein ganz klein bisschen erotisch.Wenn Aschenputtel Sarah heißt, Hans im Glück eher Dauerpech hat, die schwarze Fee und die Lebkuchenhexe mitsamt Krähe auftauchen, bekommt alles eine Aura um Geheimnisse und zeitgleich dem Wissen was ihre Rollen sind/waren. Mich hat es köstlich unterhalten – es war stellenweise derb aber nie vulgär. Besonders die Frauen in dieser Geschichte sind mutige und unerschrockene Heldinnen, die so manches aushalten und ertragen. Meist aber nicht für sich  sondern für andere. Meine Lesehighlights waren:„Straßenrennen“„Mit Haut und Haar“„Schnee ist dicker als Blut“ Absolute Leseempfehlung für alle Fans von Märchen und der Spannung die darinnen fließt – denn wenn wir ehrlich sind – Märchen waren nie harmlos, sondern hatte einen geheimnisvollen Reiz.Genau den hat mir diese Autorengruppe wieder aufgezeigt und mich ein Stückweit in die Kindheit entführt. Hätte ich Zauberkräfte würde so manch einer aus dieser Geschichte wieder auferstehen. „Glaub mir, am Ende haben alle denselben Dreck am Stecken.Die hier streuen nur Glitzer drauf.“ Rezension verfasst von © Kerstin 

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