David Michel Rohlmann Schwert und Revolver

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Inhaltsangabe zu „Schwert und Revolver“ von David Michel Rohlmann

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  • Rezension zu "Schwert und Revolver" von David Michel Rohlmann

    Schwert und Revolver

    Sylence

    22. February 2013 um 16:57

    Ich bin niemand, der unruhig mit den Hufen scharrt, weil man auf den Release eines Films, Buchs oder eines Albums wartet. Dieses mal, muss ich sagen, war es anders. Ich habe Wochen drauf gewartet! Monate! Und endlich hielt ich es in meinen Händen. So ein Segen! Da steigen die Erwartungen, was? ^^ Aufmerksam wurde ich auf den Text durch Epidu, wo ich eine Leseprobe genießen durfte und direkt dafür stimmte, dass dieses Skript verlegt werden müsse. Und siehe da! Er hat es geschafft. Also gierte ich nach dem Rest der Geschichte, wo ich doch nur wenige Seiten kenne. Und? Ich wurde nicht enttäuscht! Schwert und Revolver balanciert auf einem ganz schmalen Grad zwischen Genie und Wahnsinn. Flotte Sprüche, Wortwitze und Slapstick sorgen für viele Lacher. Doch genauso findet man intelligente Anspielungen oder sogar philosophische. Die Geschichte läuft langsam an. Mir etwas zu langsam, was allerdings daran liegt, dass ich unbedingt zu der Mannschaft der Sophia kommen wollte und die erst nach knapp 100 Seiten auftauchen. Dort einmal angekommen, wird man süchtig. Die Sophisten schaffen es innerhalb weniger Seiten einen um den Finger zu wickeln und ich liege ihnen demütig zu Füßen. Wie schon damals bei der Leseprobe bemerkt, stehlen diese wundervoll ausgearbeiteten Charaktere dem armen Garis gelegentlich sogar die Show. Besonders Laar ist mir sehr an Herz gewachsen. Er erinnert mich stark an einige Jungs aus meinem näheren Freundeskreis. Und gerade das ist, was diese Geschichte so einzigartig macht. Wer – so wie ich – einen etwas verrückteren Freundeskreis hat, wird sich und seine Freunde in der Mannschaft der Sophia wiederfinden. Sprachlich ist das Buch sehr flott geschrieben und gestaltet das Lesen sehr angenehm. Hier und da waren kleine Ecken und Kanten, die nicht sehr rund wirkten oder Szenen, bei denen man sich mehr Tiefe gewünscht hätte, aber nichts, was einen wirklich raus gerissen hat. Gerade am Ende ging es mir etwas zu flott. Es gibt schöne Wendungen, Spannungsbögen, Explosionen – das alles lässt tolle Bilder im Kopf entstehen und es entsteht ein spannendes Actionabenteuer mit einer wichtigen Aussage: Ohne wirklich gute Freunde ist das Leben nichts wert. Eigentlich wollte ich wegen kleinerer Abzüge 4 Schädelchen vergeben, dann musste ich an Laar denken, schmunzeln und habe beschlossen 5 draus zu machen. Glück für den Autor, dass ich so sehr auf gut ausgearbeitete Charaktere stehe, dass es mich vieles andere vergessen lässt. Ich habe gehört, dass es für alle Charaktere reale Vorlagen gab. Sollte dem so sein, beschließe ich, dass Herr Rohlmann seinem Laar nun ein Bier schuldet ;) In diesem Sinne, 5 Schädel!

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  • Rezension zu "Schwert und Revolver" von David Michel Rohlmann

    Schwert und Revolver

    CasusAngelus

    22. July 2012 um 16:10

    Klappentext: "Schmerzen. Das ist das Erste, was er wahrnimmt. Als er die Augen schließlich offen halten kann, ist nichts so, wie es sein sollte. Wie ist er hierher gelangt? Der alte Mann, der vorgibt, der König zu sein, ist ihm genauso fremd wie die Welt um ihn herum. Er trifft auf gewaltige Reptilien, unheimliche Vogelreiter, waschechte Cowboys und beleidigte Roboter. Hier rüsten sich die Geschöpfe der Nacht für den ständigen Kampf mit den Menschen. Er muss sich für eine Seite entscheiden ..." Inhalt: Als er aufwacht, weiß der unbekannte Junge gar nichts mehr, nicht wo er sich befindet, wie er hier hin gekommen ist und noch nicht einmal seinen eigenen Namen. Daher nimmt er den Namen Garis an, den ihm der Junge Nean, der alte König Rio und die Prinzessin Phea ihm geben. Doch leider können auch sie ihm nicht sagen, wer er ist, denn sie haben ihn nur vor der Stadtmauer gefunden. Auf der Suche nach seiner Identität passieren Garis lauter merkwürdige Sachen. Er begegnet seltsamen Tierwesen als Begleiter der Einwohner von Dakeon, kommt dem Geheimnis der Götter Solaris und Abyss auf die Spur und schließt sich der Crew des Raumschiffes Sóphía an. Meine Meinung: Die Geschichte in dem Buch "Schwert und Revolver" von David Michael Rohlmann hat einen ziemlich verwirrenden Einstieg. Am Anfang fand ich dies sehr passend zur Geschichte, denn die Hauptperson Garis ist schließlich ohne Gedächtnis auf dem Planeten Dakeon aufgewacht. Doch da das Buch in der Er-/Sie-Perspektive geschrieben ist, konnte ich mich dabei nicht so richtig in ihn hinein versetzen, aus der Ich-Perspektive wäre dies wahrscheinlich einfacher gewesen. Damit wären die Sichtwechsel am Ende der Geschichte zwar nicht mehr so einfach gewesen, aber ich hätte definitiv besser in die Geschichte gefunden. Denn diese Verwirrung hat sich bei mir erst so ab der Mitte des Buches gelegt, wodurch ich leider nicht immer so motiviert zum Lesen war. Dies ist leider auch schon mein zweiter Kritikpunkt an der Geschichte. Für mich war die erste Hälfte des Buches leider kein roter Faden erkennbar. Natürlich war Garis auf der Suche nach seiner Identität, nur leider haben die Szenen auf mich trotzdem ein bisschen zusammen gewürfelt gewirkt. In der zweiten Hälfte des Buches war dann allerdings ein konkretes Ziel für die Protagonisten zu erkennen und es wurde klar, dass die erste Hälfte des Buches dazu gedacht war, die Schauplätze und Personen vorzustellen. Schade fand ich dabei nur, dass ich mir bei den Personen nicht wirklich vorstellen konnte, wie alt diese denn waren, die sie meistens mit "der Junge" und "das Mädchen" bezeichnet wurden, obwohl sie sich manchmal dann auch wie Erwachsene verhalten haben. Die Geschichte an sich darf nicht allzu ernst genommen werden und hat mir hin und wieder auch ein Lachen entlockt. Zum Beispiel gibt es immer mal wieder Anspielungen auf andere Geschichten, wie zum Beispiel die Vermutung, dass Garis "geblitzdingst" wurde und der Bösewicht "WallEmordt", wo bei Aussprechen des Namens etwas Schreckliches passiert. Allerdings waren mir manche Geschichten auch schon wieder zu abgedreht, aber das ist ja alles eine Sache des Humors, den man hat. Gegen Ende hin haben sich die Kampfszenen gehäuft und hatten teilweise auch ein paar Wiederholungen, was für mich dann nicht mehr so interessant war. Fazit: Das Buch "Schwert und Revolver" ist für alle zu empfehlen, die eine Geschichte nicht allzu ernst nehmen möchten und ausführliche Kampfszenen mögen. Für mich selbst war es leider eher mittelmäßig, da mir am Anfang der rote Faden gefehlt hat und mir manche Szenen zu abgedreht waren, doch hin und wieder konnte ich auch darüber Lachen, so dass es von mir 3 von 5 Sternen gibt.

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