David Michie Die Katze des Dalai Lama

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Inhaltsangabe zu „Die Katze des Dalai Lama“ von David Michie

Die Bekenntnisse einer Katze auf Erleuchtungssuche »Der Dalai Lama ist ein Meister im Umgang mit dem Dosenöffner«, weiß His Holiness’s Cat. Dass er zudem einer der spirituellen Führer der Welt ist, findet die Hauskatze in Dharamsala durchaus angemessen. Während er Staatsmänner, Mönche, Prominente und andere Besucher unterweist, hält sie Hof. Was das Kätzchen dabei aufschnappt, gibt es – durch seine blauen, schrägen Augen betrachtet – auf ebenso inspirierende wie unterhaltsame Weise wieder. So erfährt man viel Berührendes und Überraschendes aus der Welt seiner Heiligkeit. David Michie gelingt ein kleines Kunststück: Seine Protagonistin holt die buddhistische Lehre auf den Boden und vermittelt »auf leisen Pfoten«, wie wir Menschen Glück und Sinn finden können.

Wundervoller Roman über den Buddhismus im Alltag ... nicht nur für Katzenliebhaber ein schönes Schmankerl ♥

— Teeblatt

empfehlenswertes Buch nicht nur für Menschen die sich für den buddhistischen Glauben und seine Weisheiten interessieren

— Buchmagie

Es ist für Jung und Alt

— nickypaula

Einfach wunderschön!Mit den Augen einer Katze werden uns buddhistische Weisheiten wunderbar gefühl- und humorvoll und augenöffnend erzählt!

— LadyOfTheBooks

Weisheiten mal anders vermittelt.. ich fands toll

— Pat82

Buddhismus erklärt von einer Katze. Eine kurzweilige Lektüre auf der Suche nach dem Weg zum Glück.

— lesende_samtpfote

Aus der Perspektive einer Katze werden dem Leser die Grundprinzipien des Buddhismus vermittelt.

— Buecherwurm1973

Ein kleines, feines Buch mit Charme, das viele Anregungen gibt, die eigenen Werte zu überdenken.

— Caillean79

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  • Wundervoller Roman, über den Buddhismus im Alltag

    Die Katze des Dalai Lama

    Teeblatt

    25. September 2017 um 08:43

    Erzählt wird die Geschichte einer Himalayakatze (Heilige Birma? - ich kenne mich mit Katzenrassen nicht wirklich gut aus) in Dharamsala, die in einem Alter, in dem sie eigentlich noch hätte gesäugt werden müssen, zusammen mit ihren Geschwistern von zwei Kindern dem Schutz ihrer Mutter entrissen wird, um verkauft zu werden. Finden sich für ihre Geschwister zügig interessierte Käufer, bleibt sie - klein, schmächtig und durch einen Sturz an den Hinterbeinen gehandicapt - alleine übrig und soll, da die Kinder offensichtlich keinerlei Geschäft mit ihr machen können, auf einem Müllberg "entsorgt" werden.Just diese Szene beobachtet der Dalai Lama, der sich - wie es der Zufall will - genau zu dieser Zeit in seinem Auto sitzend in einem Stau befindet. Er schickt seinen Fahrer zu den Kindern, um ihnen die kleine Katze abzukaufen. Fortan lebt nun die - wie sie genannt wird - KSH, also die Katze seiner Heiligkeit, mit ihm im Palast.Sie schläft nicht nur - ganz nach Art der Katzen - in seinem Bett, sondern ist auch dann stets an seiner Seite, wenn er einen seiner vielen Gäste empfängt. Sie lauscht den Gesprächen und versucht die darin enthaltenen buddhistischen Weisheiten und Lehren auch auf ihr eigenes Leben und ihre eigenen Probleme des täglichen Lebens anzuwenden.Diese wirklich schöne Geschichte wird aus der Perspektive der Katze erzählt und so kommt man gar nicht umhin das Gefühl zu haben, man schleiche zusammen mit ihr auf leisen Pfoten durch die Gänge des Palastes, oder durch die Straßen der näheren Umgebung. David Michie, selbst praktizierender Buddhist, gelingt es leicht und fast wie nebenbei dem Leser buddhistische Lehren für den eigenen Alltag näher zu bringen. Und auch für den Fall, dass man selber keinen Bezug zum Buddhismus haben sollte, wird man fasziniert sein, von dieser so warmherzig erzählten Geschichte.Mir hat gut gefallen, dass man gerade als am Buddhismus interessierter Neuling nicht nur mit relativ abstrakten Lehren konfrontiert wird, bei denen man sich oft doch etwas schwer damit tut einen Zusammenhang zum eigenen Leben zu sehen, oder gar ihre Anwendung im Alltag zu finden. Sondern das der Autor seinen Schwerpunkt eben genau darauf gelegt zu haben scheint, dass man das große Ganze besser überblicken und selber tagtäglich, bei jeder sich bietenden Situation anwenden kann. Erleichtert wird dies selbstredend durch die tragende Rolle der Katze, die ganz bestimmt nicht nur die Herzen der Katzenliebhaber im Sturm erobert.

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  • empfehlenswertes Buch nicht nur für Menschen die sich für den buddhistischen Glauben und seine Weis

    Die Katze des Dalai Lama

    Buchmagie

    15. September 2016 um 14:03

    Rezi zu „Die Katze des Dalai Lama“ Autor: David Michie Genre: Roman mit spirituellen Anteilen Sonstiges: Thema Dalai Lama, buddhistische Lehre Klapptext: „Die Bekenntnisse einer Katze auf Erleuchtungssuche »Der Dalai Lama ist ein Meister im Umgang mit dem Dosenöffner«, weiß His Holiness’s Cat. Dass er zudem einer der spirituellen Führer der Welt ist, findet die Hauskatze in Dharamsala durchaus angemessen. Während er Staatsmänner, Mönche, Prominente und andere Besucher unterweist, hält sie Hof. Was das Kätzchen dabei aufschnappt, gibt es – durch seine blauen, schrägen Augen betrachtet – auf ebenso inspirierende wie unterhaltsame Weise wieder. So erfährt man viel Berührendes und Überraschendes aus der Welt seiner Heiligkeit. David Michie gelingt ein kleines Kunststück: Seine Protagonistin holt die buddhistische Lehre auf den Boden und vermittelt »auf leisen Pfoten«, wie wir Menschen Glück und Sinn finden können.“ Meinung: Liest man den Titel geht man davon aus, das es hier um die Beschreibung des Lebens einer Katze geht, doch dieses Buch ist viel mehr, denn im Vordergrund stehen die buddhistischen Weisheiten. Ohne komplizierte Texte und auch für Laien sehr gut verständlich wird der Leser hier mit den Lehren des Buddhismus vertraut gemacht. Es gibt viele  Weisheiten die zum Nach- und Umdenken anregen. Mich hat das Buch von Anfang an mitgenommen und ich musste mir Zeit beim Lesen lassen, steckt doch in den Weisheiten soviel Wahrheit drin. Empfehlenswert ist es sich hier beim Lesen ein kleines Notizbüchlein bereit zu legen um wichtige Gedankengänge festzuhalten oder um einfach die tollen Sprüche aufzuschreiben. Wem kann ich dieses Buch empfehlen? Es ist ein Buch nicht nur für Menschen, die sich mit dem Thema Buddhismus auseinandersetzten möchten, sondern auch für Menschen die auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn des Lebens sind. Empfehlen kann ich es auch Menschen, die einfach einmal Ruhe und Kraft tanken möchten. Fazit: empfehlenswertes Buch nicht nur für Menschen die sich für den buddhistischen Glauben und seine Weisheiten interessieren

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  • Es ist für Jung und Alt

    Die Katze des Dalai Lama

    nickypaula

    06. July 2016 um 10:22

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ „Die Katze des Dalai Lama“, geschrieben von David Michie erschien in der deutschen Ausgabe 2014 beim Lotos-Verlag und gibt einen kleinen Einblick in buddhistische Lebensweisheiten. Und obwohl spirituelle Themen sicher nicht für jeden etwas sind, sollte man diesem Buch eine Chance geben, denn dank der liebenswerten Protagonistin bleibt vielleicht auch bei dem, der dies als Humbug abtut, ein sanfter geistiger Pfotenabdruck zurück, der zu neuen Sichtweisen anregt.    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ In den Slums von Neu-Dehli ist jeder Tag ein Überlebenskampf – das muss auch ein neugeborenes Kätzchen feststellen, dass seiner Mutter viel zu früh entrissen wird. Doch das Schicksal meint es gut mit ihr und so landet sie statt in einer Mülltonne, in den wärmenden Armen des Dalai Lama, der sie fortan liebevoll groß zieht. Und obwohl sie ein sorgenfreies Katzenleben führen kann, so lassen sie die buddhistischen Unterweisungen ihres neuen Behüters recht bald erkennen, dass auch eine Katze mehr zu einem wahrhaft glücklichen Leben braucht, als einen warmen Schlafplatz und einen vollen Futternapf. Doch obwohl sie im Grunde an der Quelle sitzt, ist auch für die Katze seiner Heiligkeit die Umsetzung der Lebensweisheiten nicht immer ganz so einfach und so begibt sie sich zusammen mit den zahlreichen Besuchern – natürlich völlig diskret behandelte Berühmtheiten- seiner Heiligkeit auf Erleuchtungssuche.      ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Die neugierig und doch geheimnisvoll funkelnden blauen Augen des Himalaya-Kätzchens lässt wohl jedes Katzenliebhaberherz höher schlagen und verführt allein dadurch sicher schon den ein oder anderen zum Kauf. Aber auch wer sich nicht vom Kindchenschema beeinflussen lässt oder Katzen noch nicht einmal mag, dem dürfte durch Titel und Cover ein wenig die Hemmschwelle, die spirituelle Bücher doch bei manchen gern auslösen, gesenkt werden, denn Katzen, so rätselhaft sie einem auch sein mögen, sind etwas Greifbares aus dem alltäglichen Leben, sodass trotz aller Spiritualität, dennoch immer eine Verbindung zur „Realität“ besteht. Auch die lockeren und witzig angehauchten Klappentexte erzeugen ein Gefühl von Normalität und nehmen etwas von der Zurückhaltung bei der Begegnung mit dem Buddhismus. Der Rest des Buches, sowohl der Hintergrund des Covers, als auch die Schriftgestaltung ist, abgesehen von den süßen Pfotenabdrücken am Anfang jedes Kapitels, sehr schlicht gehalten, was den Fokus zum einen auf die Protagonistin lenkt zum anderen die Schlichtheit und Klarheit der buddhistischen Lebenseinstellung sehr gut widerspiegelt.        ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ In der heutigen Zeit sind Religionen nicht selten Diskussions- und Brennpunkt, nicht zu letzt weil jeder der Meinung zu sein scheint, dass seine Ansichten die einzig wahren sind. In dem oft sehr „lauten“ Wettstreit geht eine meist sehr unter – der Buddhismus. Denn im Gegensatz zu vielen anderen ist er nicht aufdringlich, heischt nicht um eine möglichst große Zahl von Anhängern und wenn ich irgendwem abnehme, dass es nur um das Wohl und das Glück des Einzelnen, sowie der gesamten Menschheit geht, dann den Lehren des Buddha. Und genau dieses Gefühl hat David Michie in seinem Buch „Die Katze des Dalai Lama“ wunderbar eingefangen. Im harten, stressigen Alltag bleibt heutzutage kaum Zeit für das Nachdenken über Sinnfragen des Lebens und so wird das Thema Spiritualität nicht selten mit einem Lächeln abgetan. Doch genau dieses wird einem ebenso auf die Lippen gezaubert, begleitet man die „Katze seiner Heiligkeit“ (kurz KSH) in diesem Buch über ihr Leben an Seiten des Dalai Lama. Mit der Katze als Ich-Erzähler erzielt der Autor gleich mehrere Effekte. Zum einen nimmt man wohl ihr als einen der wenigen Tiere ab, dass sie tatsächlich in der Lage ist, sich mit der buddhistischen Lehre zu beschäftigen, denn Katzen gelten schon seit Urzeiten als weise (wem traut man die Erleuchtung wohl sonst zu, als einer im Sonnenlicht badenden, selig vor sich hin schnurrenden Katze ;) und wird somit nicht lächerlich, dass ausgerechnet ein Tier dem Menschen die Lektionen nahe bringen soll. Gleichzeitig sind ihre „Probleme“ völlig mit der bekannten Natur einer Katze vereinbar und es erscheint glaubwürdig, dass sie rein zufällig denen ihrer menschlichen Begegnungen ähneln, sodass sich auch kein Leser gleich angegriffen fühlen muss, sollte doch eine unschöne Eigenschaft zusprechen kommen, die ihm vielleicht auch zu eigen ist. Zeitgleich hat es auch einen motivierenden Einfluss, denn wenn eine Katze in der Lage ist diese Erkenntnisse aus den Situationen, und mögen sie anfangs noch so schwierig erscheinen, zu ziehen, dann ist man es als Mensch doch erst recht, oder? Zum anderen hat man durch die Katze als Protagonisten noch einen weiteren Vorteil: sie vermittelt Alltäglichkeit, denn Katzen gibt es wie Sand am Meer. Somit dient sie als Bindeglied zwischen Realität und Spiritualität und zeigt dem gewillten Leser, dass die buddhistischen Lebensweisheiten nicht so hochtrabend und fern sind, wie sie einen vielleicht erscheinen mögen, sondern dass sie sie uns in vielen täglichen Situationen begegnen und helfen können, wie eine schnurrende Katze die sich einem traurigen Menschen aufmunternd um die Beine schmiegt. Dadurch wird die „Katze des Dalai Lama“ eben auch nicht zum Lehrbuch über den Buddhismus, denn die vielen Weisheiten und Ratschläge kommen verpackt in unterhaltsamen Geschichten, über deren Bedeutung man sich zusammen mit der KSH erst einmal bewusst werden muss. So fühlte ich mich zu jeder Zeit gelehrt, aber zu keinem Zeitpunkt belehrt, was vielen sicher helfen wird sich eher Dinge anzunehmen. Und es wirkte ebenso zu keiner Zeit wie eine Werbebroschüre für den Buddhismus, obwohl man viel Einblick auch in die praktische Umsetzung dieser Lebenseinstellung erhält. Durch die besondere Sichtweise lernt man auch die Arbeitsweise im Tempel des Dalai Lama kennen, die mich mit ihrer Moderne doch erstaunt hat, der Buddhismus somit seine „Verstaubtheit“ völlig verliert und man doch den Eindruck gewinnt, dass er auch wunderbar in die moderne Zeit integrierbar ist. Nicht zuletzt ist es auch der Dalai Lama, dem man auf ganz besondere Weise kennen lernt, denn da man praktisch mit der KSH auf seinem Schoß sitzt und ihn ganz privat erlebt, verliert man zwar nicht den Respekt, aber ein wenig die zurückhaltende Ehrfurcht vor ihm als öffentliche Leitfigur des Buddhismus. Sollte ich also je die unwahrscheinliche Gelegenheit haben den Dalai Lama über den Weg zu laufen, hätte ich nach dem Lesen dieses Buches garantiert keine so große Hemmschwelle mehr, mit ihm ein Gespräch anzufangen (wahrscheinlich müsste ich mich eher zusammen reißen mich nicht auf seinem Schoß zusammen zurollen ;) ).  Natürlich kann es nur einen Einstieg in die vielfältigen Themen und deren Lehren geben, wer also eine Interpretation zu buddhistischen Lehrtexten sucht, der ist hier fehl am Platz. Und obwohl das Buch demnach eher etwas für Einsteiger in diesem Gebiet ist, denke ich, dass es sich auch für „Experten“ eignet, denn es bleiben abgesehen von den Erkenntnissen, schön erzählte und zum Teil der amüsante Geschichten und manchmal ist es durchaus nicht schlecht sich wieder auf die Grundlagen zu besinnen, wie man an einer Figur des Buches auch hervorragend erkennen kann. Auch wer mit Spiritualität gar nichts am Hut hat, für den bleiben süße Katzengeschichten, die einem im Gegensatz zu manch anderer Lektüre, ganz unbewusst sinnvoll die Zeit vertreibt.      Obwohl der Schreibstil im Großen und Ganzen zwar gehoben, aber sehr flüssig, oft sehr witzig ist und, wer genauer liest, auch mit ironischen Tönen daher kommt und man deshalb recht schnell durch ist, sollte man es nicht als Pausenfüller behandeln, denn nur wer sich auch die Zeit nimmt, sich auf das Gelesene konzentriert, es wirken lässt und darüber Nachdenkt, wird das volle Potenzial des Buches erkennen und nutzen können, um auf seinem persönlichen Weg zum Glück vielleicht einen Schritt weiter kommen.   Auch wenn viele der „problembehafteten“ Charaktere augenscheinlich sehr stereotypisch sind, sind sie nicht minder liebevoll gestaltet und eben weil sie so typisch sind, verkörpern sie im Grunde oft ein breitgefächertes Problem, bei dem sich vielleicht mehr als nur eine Personengruppe widererkennen kann. Und obwohl ihnen allen sehr deutlich ihre Schwächen vor Augen geführt werden, so geschieht dies nie tadelnd und eine Veränderung geschieht stets nach einer Selbsterkenntnis, sodass dies die besten Beispiele sind, sich selber einmal einen Spiegel vorzuhalten.    Einziger Kritikpunkt den ich überhaupt an dem Buch finden konnte, sind die doch recht häufigen Fremdwörter, die meist nicht erklärt werden. Obwohl sie mich an sich überhaupt nicht gestört haben, denn wenn ich sie wirklich gar nicht kannte, waren sie auch nie essentiell für das Verstehen der Geschichte, kann es doch sein, dass der ein oder andere unangenehm darüber stolpert. Auch buddhistische Begriffe werden nicht immer sofort erklärt, sodass man schon eine gewisse Sorgfalt beim Lesen braucht, um sie bei der späteren Erklärung nicht schon wieder vergessen zu haben. Dennoch hat das für mich keinen negativen Beigeschmack erzeugt. Vielleicht wird auch der ein oder andere der sich beim Kauf des Buches auf Grund des Klappeninnentextes erhofft hat, vielen Prominenten zu begegnen und noch ein paar Neuigkeiten über sie zu erfahren, etwas enttäuscht sein, denn so viele sind es letztendlich gar nicht und der Fokus liegt auch nie auf der Person selber. Ich fand das allerdings sehr angenehm, denn mich interessieren Promis nicht wirklich und für mich hat eine Erkenntnis von ihnen nicht mehr Wert, als die eines einfachen Arbeiters.      Fazit: Obwohl das Buch aktuell gar nicht auf meiner Wunschleseliste stand, bin ich doch mehr als froh es gelesen zu haben, denn die KSH hat sich in mein Herz geschnurrt und neben Haaren auch buddhistische Lebensweisheiten an mir zurückgelassen. Natürlich hat das nicht mein Leben sofort umgekrempelt, dennoch tut es mir jetzt schon gut einfach in manchen Situationen den Ratschlag zu befolgen, einmal die Sichtweise zu wechseln. Auch verspüre ich nach der Lektüre nicht den Wunsch Buddhist zu werden, aber das Schöne ist, darum geht es dem Buch auch gar nicht und das nimmt man ihm auch ab. Ein durch und durch wundervolles und anregendes Buch.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ „Die Katze des Dalai Lama“ ist ein Buch für Menschen, die etwas über den Buddhismus erfahren möchten, ohne sich gleich mit komplizierten Texten konfrontieren zu müssen, aber auch für solche, die mit diesem Thema gar nichts am Hut haben oder gar bereits Experten sind und einfach schöne Geschichten suchen. Es ist für Katzenliebhaber und auch für solche, die diese Tiere nicht mögen, denn auch sie werden sehen, wie ähnlich sie uns in vielen Dingen doch sind. Es ist für Menschen die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens oder dem Glück sind, aber auch für alle, die sich glücklich wähnen und noch gar nicht wissen, dass sie auf der Suche sind. Es ist etwas für zur Ruhegekommene und für solche, die sich danach sehen. Es ist für Jung und Alt – kurz um, eigentlich für alle!      Taja von Nickypaulas Bücherwelt

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  • Auf meinem Weg

    Die Katze des Dalai Lama

    Pat82

    13. February 2016 um 20:53

    Meine Meinung: Ich genoss die Weisheiten des Dalai Lamas auf diese Weise zu lesen, es vermittelte der ganzen Marterie viel Humor und mann konnte s mit dem eigenen Leben verknüpfen. Um was geht es : »Der Dalai Lama ist ein Meister im Umgang mit dem Dosenöffner«, weiß His Holiness’s Cat. Dass er zudem einer der spirituellen Führer der Welt ist, findet die Hauskatze in Dharamsala durchaus angemessen. Während er Staatsmänner, Mönche, Prominente und andere Besucher unterweist, hält sie Hof. Was das Kätzchen dabei aufschnappt, gibt es – durch seine blauen, schrägen Augen betrachtet – auf ebenso inspirierende wie unterhaltsame Weise wieder. So erfährt man viel Berührendes und Überraschendes aus der Welt seiner Heiligkeit. David Michie gelingt ein kleines Kunststück: Seine Protagonistin holt die buddhistische Lehre auf den Boden und vermittelt »auf leisen Pfoten«, wie wir Menschen Glück und Sinn finden können.

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  • Die Katze des Dalai Lama

    Die Katze des Dalai Lama

    marjana_

    13. February 2016 um 18:42

    Inhalt: Heute stelle ich euch ein Buch vor über eine kleine Katze mit vielen Namen, wie Schneelöwin oder KSH (Katze seiner Heiligkeit), diese findet durch großes Glück beim Dalai Lama ein neues zu Hause. Dort erlebt sie allerhand und erzählt mit ihrer unterhaltsamen Art über den Alltag im Dharamsala und über das Leben der Buddhisten. Meine Meinung: Ich habe das Cover beim ersten Blick in mein Herz geschlossen. Die Katze darauf ist wunderschön und mit den Verzierungen oben am Cover sieht das Buch edel aus und passt sehr gut zur Geschichte. Es wird aus der Sicht der KSH erzählt, ihre Gedanken und Abenteuer sind sehr unterhaltsam und herzerwärmend. Man muss sie einfach gern haben und man merkt, dass ihre Katzen Gewohnheiten mit deren unserer Stubentigern übereinstimmen. In dem Buch geht es aber nicht nur um das Leben der KSH, sonder es stehen die buddhistischen Weisheiten im Vordergrund. Da der Dalai Lama oft Besuch hat, der seinen Rat braucht oder mit ihm über den Buddhismus reden will erfährt die KSH viel über die Lehren des Buddhismus. Das neu erlernte Wissen wendet die KSH bei Problemen in ihrem Leben an. Mich haben die Weisheiten zum Nachdenken und Umdenken angeregt und ich habe mir einiges markiert. Ich zitiere jetzt einen Satz aus diesem tollen Buch: Der Gedanke findet Ausdruck im Wort; das Wort führt zur Tat; die Tat wird zu Gewohnheit; und die Gewohnheit verhärtet sich zum Charakter. Achte auf deine Gedanken und sorge dafür, dass sie einer aus Mitgefühl geborenen Liebe entspringen…Ich finde solche Weisheiten kann man einfach in seinen Alltag einbauen und sich vor Augen halten. Ich als totaler Anfänger des Buddhismus, konnte viel aus diesem hübschen Buch ziehen. Es hat viel Charme und Liebe in sich und die KSH werde ich sicher nicht so schnell vergessen. Es gibt Nachfolger des Buches, die ich sicher auch bald lesen werde und bin gespannt was die KSH noch so alles erlebt und erfährt. Fazit: Ich habe das Buch von meiner Oma empfohlen bekommen, also kann man sagen das es sicher vielen Altersgruppen gefällt. Meine Erwartungen hat es übertroffen, ich will noch mehr über den Buddhismus erfahren und die KSH hat sich sowieso in mein Herz geschlichen.

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  • Pauli liest: Die Katze des Dalai Lama von David Michie

    Die Katze des Dalai Lama

    lesende_samtpfote

    03. February 2016 um 06:23

    Heute möchte ich euch jemanden ganz Besonderen vorstellen - eine Kollegin sozusagen: Die Katze des Dalai Lama. Ihr Name? Das ist nicht so einfach, denn sie hat viele. Sie bevorzugt „Schneelöwin“, denn so nennt sie ihr bekanntes Herrchen. Und auch sonst erinnert mich die bedingungslose Liebe, die sie bekommt, an mein eigenes Katzenglück. Aber erst einmal von vorn. In einer ziemlich heruntergekommenen Gegend entdecken zwei Jungs einen Wurf Himalaya-Katzen. Eigentlich eine Rasse von edler Herkunft, und bestimmt hätten die Kitten dadurch eine sichere Zukunft gehabt. Doch sie werden, eigentlich viel zu jung, der Mutter aus dem schützenden Versteck gestohlen. Die Jungs versuchen sie zu Geld zu machen. Nur bei dem jüngsten Kitten, das ihnen heruntergefallen war und mehr tot als lebendig zu sein schien, sahen sie keine Chance mehr. Gerade, als sie dabei waren es zu entsorgen, wurden sie vom Dalai Lama beobachtet. Die Rettung! Das kleine weiße Kätzchen wächst von nun an beim Dalai Lama auf. Sie muss noch viel lernen und dabei schadet es nicht, dass sie die Möglichkeit hat, den vielen Audienzen ihres Herrchens beizuwohnen. Wer dort zu Beuch kommt? Das darf sie natürlich nicht verraten – aus Diskretion. Aber mit der Zeit, beeinflussen die Weisheiten des Dalai Lama auch ihr Leben und der Buddhismus wird ein Teil dieses kleinen Katzenwesens. „Das beweist, dass unser Glück oder Unglück weniger von den Lebensumständen abhängt, als von unserer Sichtweise.“ (S. 46) In interessanten und witzigen Kapiteln kann man die Lebensetappen des Kätzchens verflogen und man erlebt hautnah die Lektionen, die ihr das Leben spielt. Vom Essen, der Liebe und dem Leben erzählt sie und erscheint uns dabei wie eine Stimme aus uns selbst. Natürlich begegnet sie vielen Menschen in ihrem Leben und dabei ist es nicht immer unnütz die Katze seiner Heiligkeit zu sein. Sei es, um einen Extrahappen im Café Franc zu ergattern oder um den Lektionen bekannter Lamas im Tempel beizuwohnen. Auch Tenzin und Chogyal, die Mitarbeiter des Dalai Lamas, kümmern sich liebevoll um den tierischen Neuzugang. Aber der Dalai Lama bleibt ihr unangefochtener Lieblingsmensch, dessen tiefgründigen Gedanken sie andächtig folgt. *** David Michie gelingt es, in diesem Buch nicht nur eine wunderbare Katzengeschichte zu erzählen, sondern auch die Grundzüge des Buddhismus einfließen zu lassen. Da er selbst praktizierender Buddhist ist, fällt es ihm leicht, der Katze seiner Heiligkeit buddhistische Lebensweisen in den Mund zu legen. Das macht die Lektüre zu einem amüsanten und gleichzeitig tiefgründigen Zeitvertreib, der ganz nebenbei versucht, den Weg zum Glück aufzuzeigen. So lernt der Leser, „dass der leichteste Weg zum Glück darin besteht, anderen ein Freude zu machen.“ (S. 48) und diese Erfahrung haben wir ja alle schon gemacht. Damit wird das Buch zu einem Wegweiser für das Leben. Dieses Buch ist wirklich toll. Während Frauchen mit einem Lächeln auf den Lippen die Zeilen verschlang, lernte ich, dass sie am glücklichsten ist, wenn sie mir dabei hilft, mein Lieblingsfutter zu öffnen. Es wird durch und durch der Weg zum positiven Denken aufgezeigt, und wer bereit ist, sich ein bisschen auf die buddhistischen Lehren einzulassen, wird erkennen, dass in dem Buch viel Wahrheit steckt. Wir stimmen dem Klappentext zu: Eine bezaubernde Lektüre für Menschen, die Glück und Sinn Suchen, für Katzenliebhaber und alle, die wissen wollen, warum der Dalai Lama kein Fan von toten Mäusen ist. Wir vergeben 4 von 4 Samtpfoten.

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  • Niedliche Geschichte und eine kleine Einführung in den Buddhismus

    Die Katze des Dalai Lama

    Piranhapudel

    19. June 2015 um 11:50

    Der Dalai Lama ist gerade von seiner Amerika-Reise zurückgekehrt, als er auf der Straße eine Gruppe von Jungen sieht, die kleine Himalaya Kätzchen verkaufen. Da diese Rasse sehr hübsch ist und die kleinen Katzen natürlich richtig niedlich aussehen, sind sie alle bis auf eine schnell losgeworden. Die letzte Katze allerdings ist ein ganz kleines und schwaches Exemplar, das sich kaum noch bewegt. Sie wollen es gerade wegwerfen, als ein Assistent des Dalai Lama auf sie zukommt — sie wissen natürlich nicht, wen sie vor sich haben —, und das letzte Kätzchen für sagenhafte 2 Dollar kauft. Im Heim des Dalai Lama kann es sich gut erholen und lebt fortan ganz eng mit Seiner Heiligkeit zusammen. Sie sitzt, liegt oder schläft auf der Fensterbank, stromert durchs Haus und durch die Nachbarschaft. In dieser Geschichte berichtet sie von allem, was sie als Katze des Dalai Lama erlebt. Dieser Roman ist eine ganz rührende Geschichte. Bücher, die aus der Sicht von Katzen oder anderen Tieren geschrieben sind, lassen sich mittlerweile recht oft in den Bücherregalen finden. Für mich haben diese Blickwinkel immer einen ganz besonderen Charme und auch diese Geschichte konnte mich berühren. Die KSH (Katze Seiner Heiligkeit) erlebt in ihrem Alltag allerhand katzenmäßige Abenteuer und unterhält damit sich selbst und auch alle Menschen um sich herum. Doch in diesem Buch geht es natürlich nur vordergründig um die KSH. Im Inneren ist es eine kleine und lehrreiche Einführung in den Buddhismus und in die buddhistischen Weisheiten. Je Kapitel wird eine Lehre des Buddhismus ganz nebenbei erläutert, was oft nach dem gleichen Schema abläuft: Die Katze Seiner Heiligkeit macht sich über etwas Gedanken oder erlebt auf ihren Rundgängen etwas, das sie verwirrt oder ärgert. Gleichzeitig bekommt der Dalai Lama oft auch noch Besuch, der — oft ohne es zu wissen — gerade ähnliche Gedanken oder Sorgen wie die KSH hat. Der Dalai Lama oder ihm nahestehende Personen unterhalten sich dann über das Problem, während die Katze in der Nähe ist, zuhört und es dem Leser eben erzählt. Die Gespräche sind — typisch buddhistisch — nie darauf ausgelegt, den anderen zu belehren, sondern ihn behutsam zu einer Selbsterkenntnis zu verhelfen. So unterhalten sich die Besucher mit dem Dalai Lama oder anderen kundigen Personen über Geduld, Gelassenheit, Wut, Ängst, Fremdwahrnehmung, Völlerei und viele weitere Eigenschaften. Stets schaffen sie es dabei, wenn auch nicht sofort, dann eben mit Geduld, ihren Gesprächspartnern mit ihren Sorgen zu helfen. Und die KSH? Die sitzt daneben, hört zu, wendet die Gespräche und Gedanken auf ihre eigenen Probleme an und versucht selbst eine bessere Katze zu werden. Wer sich für den Buddhismus interessiert, etwas über buddhistische Weisheiten und die Lehre erfahren und nebenbei noch eine niedliche Geschichte erleben möchte, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Die Lektüre hat mir viel Spaß gemacht, mich unterhalten und so einiges über die buddhistische Lebensweise gelehrt.

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  • Auf eine einfache Art die Grundprinzipien des Buddhismus erklärt

    Die Katze des Dalai Lama

    Buecherwurm1973

    08. September 2014 um 18:07

    Die Himalaya-Katze mit dem Namen „KSH“ (Katze seiner Heiligkeit) oder auch „Schneelöwin“ genannt, lebt seit sie ein paar Wochen alt ist, in den Gemächern vom Dalai Lama. Anhand von kleinen Anekdoten, die aus der Sicht der Katze erzählt werden, werden dem Leser die Grundprinzipien des Buddhismus vermittelt. Natürlich bleibt alles ziemlich oberflächlich. Aber ich glaube, der Zweck des Büchleins ist es nicht, eine Einführung in den Buddhismus zu gewährleisten. Sondern soll dem Leser aufzeigen, dass jeder Mensch, egal welchen Glauben er hat, mit einer anderen Sichtweise und Gedankengängen seine Lebensweise verändern kann. Wer den Dalai Lama kennt, weiss es gibt hin und wieder auch was zum Schmunzeln.

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  • Die Lehre des Buddhismus in feinen Häppchen serviert

    Die Katze des Dalai Lama

    Caillean79

    23. August 2014 um 20:06

    Ich habe dieses Buch nicht gelesen, weil ich mich für Buddhismus interessiere. Sondern einfach nur, weil ich ein großer Katzenfan bin und die Idee des Buches (die "KSH" - Katze seiner Heiligkeit - erzählt aus ihrem Leben) einfach niedlich fand. Jetzt weiß ich, dass in diesem Buch viel mehr steckt als nur eine possierliche Tiergeschichte. Jedes Kapitel beginnt mit einer Geschichte, die die "kleine Schneelöwin", wie die Himalaya-Katze vom Dalai Lama und den weiteren Personen in seinem Haushalt genannt wird, erlebt hat. In dieser Geschichte eingeflochten sind dann meist Begegnungen des Dalai Lama mit Besuchern, denen die Katze gelauscht hat und deren Inhalte sie wiedergibt. Am Ende wird der Leser anhand eines Gleichnisses oder eines anschaulichen Vergleiches mit den Lehren des Buddhismus vertraut gemacht. Man lernt, dass der Buddhismus dem Menschen (oder der Katze) nicht "übergestülpt" wird, sondern dass der Mensch durch seine Ansichten und Taten zum Buddhisten werden kann. Dass im Buddhismus mehr Alltägliches als Religiöses steckt und dass möglicherweise in jedem Menschen ein kleiner Buddhist steckt, den er wecken kann - wenn er dazu bereit ist. Die Idee dieses Buches ist wirklich sehr hübsch und die Erzählweise der tierisch menschlichen Geschichten aus Sicht der Kätzin amüsant und einnehmend. Mir persönlich waren aber manche Teile, in denen es vordergründig um die Praxis des Buddhismus und die Lebensweise/Weltanschauung der Buddhisten ging, zu spirituell und etwas langatmig. Deshalb ein Punkt Abzug. Insgesamt aber ein kleines, feines Buch mit vielen Anregungen, die eigenen Werte zu überdenken...

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  • Nettes Büchlein

    Die Katze des Dalai Lama

    Kristine_liest

    15. June 2014 um 15:13

    Die Bekenntnisse einer Katze auf Erleuchtungssuche »Der Dalai Lama ist ein Meister im Umgang mit dem Dosenöffner«, weiß His Holiness’s Cat. Dass er zudem einer der spirituellen Führer der Welt ist, findet die Hauskatze in Dharamsala durchaus angemessen. Während er Staatsmänner, Mönche, Prominente und andere Besucher unterweist, hält sie Hof. Was das Kätzchen dabei aufschnappt, gibt es – durch seine blauen, schrägen Augen betrachtet – auf ebenso inspirierende wie unterhaltsame Weise wieder. So erfährt man viel Berührendes und Überraschendes aus der Welt seiner Heiligkeit. David Michie gelingt ein kleines Kunststück: Seine Protagonistin holt die buddhistische Lehre auf den Boden und vermittelt »auf leisen Pfoten«, wie wir Menschen Glück und Sinn finden können. Meine Meinung: Hier hat sich wieder einmal gezeigt, dass ich doch auch eine "Cover-Käuferin" bin - als ich das Buch gesehen habe, habe ich mich unsterblich in die Katze auf dem Buch verliebt und auch die Inhaltsangabe las sich wirklich interessant. Ich habe mich so gefreut, dass mir der Lotos-Verlag ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte. Letztendlich hat mir dieses kleine Büchlein zwar vergnügte Lesestunden bereitet, dennoch hat es sich etwas gezogen... Das lag vielleicht auch an meine Erwartungen, ich hatte mir irgendwie mehr "Witz" versprochen, mehr Geschichten von den Prominenten (Ja, ich mag Klatsch und Promitratsch *g*), mehr Einblick in den Buddhismus oder das Leben des Dalai Lama... Und für eine Einführung in den Buddhismus blieb das Buch viel zu sehr an der Oberfläche, auch wenn ich mir einige Stellen markiert habe, z.B. diese: Manche Leute glauben, dass nur ein Weg, IHR Weg, der Weg, dem sie zufällig folgen, der richtige ist, und dass alle anderen ihren Glauben aufgeben und ihnen nacheifern sollten. Aber dies sind nur persönliche Vorlieben. Wichtig ist, dass man alle seine Entscheidungen mit Mitgefühl UND Weisheit fällt. Für Menschen, die bisher noch gar keine Ahnung vom Buddhismus haben, ist dieser Roman mit Sicherheit ein Gewinn, für alle anderen ist es einfach ein nettes Buch. 3,5 Sterne vergebe ich.

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  • Nettes Büchlein

    Die Katze des Dalai Lama

    Kristine_liest

    15. June 2014 um 15:13

    Die Bekenntnisse einer Katze auf Erleuchtungssuche »Der Dalai Lama ist ein Meister im Umgang mit dem Dosenöffner«, weiß His Holiness’s Cat. Dass er zudem einer der spirituellen Führer der Welt ist, findet die Hauskatze in Dharamsala durchaus angemessen. Während er Staatsmänner, Mönche, Prominente und andere Besucher unterweist, hält sie Hof. Was das Kätzchen dabei aufschnappt, gibt es – durch seine blauen, schrägen Augen betrachtet – auf ebenso inspirierende wie unterhaltsame Weise wieder. So erfährt man viel Berührendes und Überraschendes aus der Welt seiner Heiligkeit. David Michie gelingt ein kleines Kunststück: Seine Protagonistin holt die buddhistische Lehre auf den Boden und vermittelt »auf leisen Pfoten«, wie wir Menschen Glück und Sinn finden können. Meine Meinung: Hier hat sich wieder einmal gezeigt, dass ich doch auch eine "Cover-Käuferin" bin - als ich das Buch gesehen habe, habe ich mich unsterblich in die Katze auf dem Buch verliebt und auch die Inhaltsangabe las sich wirklich interessant. Ich habe mich so gefreut, dass mir der Lotos-Verlag ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte. Letztendlich hat mir dieses kleine Büchlein zwar vergnügte Lesestunden bereitet, dennoch hat es sich etwas gezogen... Das lag vielleicht auch an meine Erwartungen, ich hatte mir irgendwie mehr "Witz" versprochen, mehr Geschichten von den Prominenten (Ja, ich mag Klatsch und Promitratsch *g*), mehr Einblick in den Buddhismus oder das Leben des Dalai Lama... Und für eine Einführung in den Buddhismus blieb das Buch viel zu sehr an der Oberfläche, auch wenn ich mir einige Stellen markiert habe, z.B. diese: Manche Leute glauben, dass nur ein Weg, IHR Weg, der Weg, dem sie zufällig folgen, der richtige ist, und dass alle anderen ihren Glauben aufgeben und ihnen nacheifern sollten. Aber dies sind nur persönliche Vorlieben. Wichtig ist, dass man alle seine Entscheidungen mit Mitgefühl UND Weisheit fällt. Für Menschen, die bisher noch gar keine Ahnung vom Buddhismus haben, ist dieser Roman mit Sicherheit ein Gewinn, für alle anderen ist es einfach ein nettes Buch. 3,5 Sterne vergebe ich.

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