Chaos

von David Mitchell 
4,3 Sterne bei58 Bewertungen
Chaos
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JayCs avatar

Geniale Geschichte, toller Schreibstil mit tollen Metaphern und so viele unglaublich feine Verknüpfungen, die erst zum Schluss auffallen.

MariaAlexandras avatar

Geniale Ideen, ungewöhnliche Handlungsstränge und phänomenale Protagonisten

Alle 58 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Chaos"

"Ein phantastisches Buch, voller Irrwitz und Situationskomik!" (NDR)

Ein japanischer Sektierer verübt einen Giftgasanschlag auf die U-Bahn. Doch was verbindet ihn mit dem Jazzfan in einem Tokioter Plattenladen? Eine Frau auf einem heiligen Berg in China spricht mit einem Baum, ohne zu ahnen, wie sich gewisse illegale Börsengeschäfte in Hongkong auf ihr Leben auswirken werden. Ein mongolischer Gangster, ein Kunstfälscher in St. Petersburg, ein Nuklearwissenschaftler in Irland, ein New Yorker Late-Night-DJ und ein mysteriöser Ghostwriter - alle tragen zu dieser Geschichte bei. Eine literarische Matrix: geniale Weltsicht voll kluger Ideen und skurrilem Humor.

„Dieses Buch ist eines der besten, die ich je gelesen habe.“ (Antonia S. Byatt)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499241208
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.01.2006

Rezensionen und Bewertungen

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    MariaAlexandras avatar
    MariaAlexandravor einem Jahr
    Kurzmeinung: Geniale Ideen, ungewöhnliche Handlungsstränge und phänomenale Protagonisten
    Grandios!

    Wenn ich Chaos damals gelesen hätte, als der Episodenroman schienen ist, hätte ich mich gefragt, was nach so einem grandiosen Debüt noch kommen soll. Die Ideen, die der Autor aufgreift, sind bemerkenswert frisch, philosophisch und erzählerisch grandios ausgearbeitet. Unter anderem spielen mit: ein U-Bahn-Terrorist, ein Finanztyp, der einen Geist sieht, eine alte Frau, die die Wirren der Kulturrevolution in China durchlebt und mit einem Baum redet (der auch noch antwortet), eine russische Kunstdiebin, eine KI – und ein bisschen Quantenphysik ist auch dabei. Es ist schon ein kleines Wunder, dies alles logisch, nachvollziehbar und intelligent unter einen Hut zu bringen.
    Besonders die Charakterzeichung der Kunstdiebin hat mich nachhaltig beeindruckt. Nachdem auch dieses Kapitel aus der Ich-Perspektive erzählt wird, ist so etwas ja wirklich schwer – am Anfang glaubt man ihr alles, was sie über sich selbst erzählt und dann blättert so langsam der Lack ... So meint man am Ende des Kapitels die Protagonistin besser zu kennen als sie sich selbst.
    Und wenn man vorher schon den Wolkenatlas gelesen hat, dann trifft man wieder auf „alte Bekannte“. Chaos scheint ein „Spin-off“ zum Wolkenatlas zu sein.
    Mitchell ist damit wirklich ein Weltenerschaffer, der den Leser in ein durchaus mögliches und keineswegs absurdes Paralleluniversum mitnimmt. Und gerade bei Chaos fühle ich mich deswegen an Haruki Murakami erinnert – nur eben auf „Britisch“. Ich bin absolut entzückt!

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    letusreadsomebookss avatar
    letusreadsomebooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Neun unterschiedliche Geschichten, alle spannend, mitreißend, faszinierend, die in einem fantastischen Finale zusammenlaufen.
    Alle guten Dinge sind neun

    In neun Geschichten führt David Mitchell seine Leser rund um den Globus: Er erzählt von einem japanischen Sektenmitglied, das einen Anschlag verübt; von einem jungen Plattenhändler in Tokio, der sich unsterblich verliebt; vom Leben einer Teestubenbesitzerin am Heiligen Berg und ihrem Kampf gegen die erbarmungslosen Regimes; von einem Parasiten, der in seinem Wirt quer durch die Mongolei reist; von einer Kunstfälscherbande in St. Petersburg; von einem ärmlichen Ghostwriter in London, der versucht, seine Schulden zu tilgen; von einer irischen Nuklearwissenschaftlerin auf der Flucht sowie von einem Radiomoderator in New York, bei dem alle Stränge zusammenlaufen.

    Chaos ist ähnlich konstruiert wie sein Nachfolger Der Wolkenatlas. Wir haben neun einzelne Geschichten, die völlig unterschiedlich sind – was die Handlung betrifft, den Schreibstil und auch das Genre. Am Anfang wundert man sich noch, wie die eine Story denn überhaupt irgendetwas mit der anderen gemeinsam haben könnte, doch nach und nach entdeckt man es: Protagonisten aus einer Geschichte tauchen in anderen auf (das kennt man ja bereits aus dem Wolkenatlas/Cloud Atlas), manche spielen eine kleinere Rolle bei ihrem Gastauftritt, manche eine größere. Toll ist, dass auch Charaktere aus dem Wolkenatlas kurz vorbeischauen – quasi als Eastereggs für die fleißigen Mitchell-Leser. Allerdings finde ich die Handlungsstränge sogar noch gelungener miteinander verknüpft als in ebendiesem. Am Ende des Romans kommt es zum furiosen Finale und auf vielleicht 30 Seiten machte mein Kopf die ganze Zeit „Ah!“, „Ach so!“, „Oh!“ und „Waaas?“. Wer überraschende Enden mag, wird hier auf gar keinen Fall enttäuscht sein.

    Jede der neun Geschichten hat mir wirklich richtig gut gefallen. Manche von ihnen kommen ohne große Action aus, wie z.B. die über den jungen Jazzfan und Plattenhändler, die mich ein wenig an Nick Hornbys High Fidelity erinnert hat – trotzdem fehlt keinesfalls die Spannung. Andere Stories sind deutlich temporeicher und packend vom Anfang bis zum Ende. Gerade diese nicht alltäglichen Themen, wie das Leben der Teestubenbesitzerin oder die Geschichte der Nuklearwissenschaftlerin, fand ich total interessant. Genauso die ausgefallene Idee, einen Parasiten als Protagonisten und Erzähler zu wählen. Mitchell bietet einem eine Menge Abwechslung. Ein klassischer Roman ist Chaos natürlich nicht, aber wer mit dem Stil des Autors vertraut ist, sollte darauf ganz gut eingestellt sein und sich problemlos in dessen kuriose Welten fallen lassen können.


    Obwohl Chaos David Mitchells Debütroman ist, steht er dem bekannten Werk Der Wolkenatlas in nichts nach. Neun spannende Geschichten zu den unterschiedlichsten Themen nehmen den Leser mit auf eine abenteuerliche und zum Teil abgedrehte Reise quer über den Globus. Wer sich auf Mitchells besondere Art des Schreibens und Erzählens einlässt, wird sehr viel Freude hieran haben – und am liebsten direkt im Anschluss ein weiteres seiner Bücher lesen wollen.

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    itwt69s avatar
    itwt69vor 4 Jahren
    geniales Chaos

    David Mitchell's Erstlingswerk hat schon jede Menge genialer Eigenschaften seiner Nachfolger. Wer seine Romane liest, braucht zunächst einmal viel Geduld. Und viel Aufmerksamkeit, damit die oft mikroskopisch kleinen Zusammenhänge auch als solche erkannt werden. Nach gut der Hälfte hätte ich mir nicht träumen lassen, dass sich die oft wirren und anscheinend zusammenhanglosen Geschichten letzlich in ein großes Ganzes fügen, das die Welt zu erschüttern vermag. Eine ordentliche Portion Mystik verleiht dem Werk etwas besonderes, das sich von anderen Mehrfachgeschichten abhebt. Ihn zu kopieren würde bedeuten, ein Meisterwerk der Künste im Schwarzweißkopierer zu vervielfältigen.

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    BuecherBalls avatar
    BuecherBallvor 5 Jahren
    Neun Kurzgeschichten, die alle irgendwie zusammenhängen

    Chaos nennt sich dieser in der deutschen Übersetzung, und damit wurde ein ziemlich passender Titel zum Inhalt des Buches ausgewählt, wie ich finde. Denn chaotisch geht es allemal in diesem Buch, dem literarischen Debüt von Mitchell, zu, was auch schon der Klappentext auf der Buchrückseite erahnen lässt.
    Wer bei diesem bei den einzelnen Figuren fleißig mitgezählt hat, wird darauf kommen, dass es neun verschiedene Geschichten geben muss, und so ist es auch. Grob könnte man sagen, dass dieses Buch eine Sammlung von neun Kurzgeschichten umfasst, alle so zwischen 60 und 70 Seiten lang. Doch nicht umsonst trägt der Titel den Beinamen "Ein Roman in neun Teilen". Auf den ersten Blick steht jede Geschichte für sich, sie hat jeweils ihren eigenen Helden, der jeweilig seinen eigenen mal weltpolitisch kleineren, mal größeren Kampf ausfechten muss. Doch mit der Zeit wirft Mitchell dem Leser immer mal wieder kleinere oder größere Bröckchen zu, die diesem nach und nach die Zusammenhänge und Verstrickungen der einzelnen Geschichten aufzeigen und sich dabei immer mehr dem großen Finale der Gesamtgeschichte nähern, welches der Autor gekonnt in Form einer Late-Night Radioshow aus New York in Szene setzt.
    Die einzelnen Geschichten sind dabei so unterschiedlich geschrieben, dass man von einer Lebensgeschichte mit viel Geschichte(!) über den einen oder anderen Thriller bis hin zu einer kleinen Roadstory alles dabei hat - und noch mehr.

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    thursdaynextvor 6 Jahren
    Rezension zu "Chaos" von David Mitchell

    Mr. Spock würde sagen: FASZINIEREND!
    Das woran unsere Welt krankt seziert David Mitchell ebenso pointiert, mitreissend und akkurat wie die in ihr enthaltenen zauberischen Momente der besonderen Schönheit welche das Leben lebenswert macht.
    Seine Protagonisten überzeugen durch Authenzität. Auch die widerwärtigen. Ihr Innenleben und ihre Seelenqualen sind verständlich und der rote Faden zieht sich breit schimmernd durch alle neun Teile seines eigentlich aus Kurzgeschichten bestehenden grossartigen Romans, der es geneigten Lesern ermöglich sich genüsslich schwelgend darin zu verlieren und zu philosophieren......
    (Entwarnung: auch wenn es sich so liest, ich bin nicht durchgeknallt, nur total begeistert.)
    Wer den Wolkenatlas kennt findet alte Bekannte wieder ( keine Panik , es gibt keinen Zachry g*) Sprachliche Kostbarkeiten gibt es auch wieder zuhauf, allerdings
    keine die sich der (Schrift)Sprache der Vergangenheit befleissigen.

    "Chaos" nimmt einen mit auf eine Reise, deren Weg man nicht kennt zu einem Ziel welches nie erreicht werden wird, doch es ist immer fast greifbar nah

    Fazit:
    Prall, phantasieanregend, einzigartig. CHAPEAU !
    Absolute Leseempfehlung.

    Kommentare: 3
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    Archibald Pynchon-Lights avatar
    Archibald Pynchon-Lightvor 8 Jahren
    Rezension zu "Chaos" von David Mitchell

    Da hätten wir ein Sektenmitglied, das am Giftgasanschlag auf eine U-Bahn beteiligt war. Eine alte Frau, die an einem heiligen Berg in China eine Teehütte betreibt. Ein Kunsthändler in St. Petersburg, ein Börsenmakler in Hongkong, eine Nuklearwissenschaftlerin in Irland, ein Radiomoderator in New York und Rucksacktouristen in der Mongolei. So unterschiedlich wie die Personen sind auch die Milieus, in denen sie auftreten. Man kommt viel herum in diesen weltumspannenden Short Cuts.
    Die Herausgeber von „Chaos“ haben sich wohl gedacht: Kurzgeschichtensammlungen unbekannter Autoren verkaufen sich nicht, nennen wir es doch „Ein Roman in neun Teilen“. Die Geschichten sind nur sehr lose miteinander verknüpft. Es gibt vereinzelt Anspielungen auf die Ereignisse der anderen Geschichten und deren Auswirkungen, aber um alle Zusammenhänge zu überblicken, wäre es hilfreich, einen Flip-Chart zur Hand zu haben.

    „Chaos“ ist eine sehr empfehlenswerte Lektüre. Dramatisch, humorvoll, spannend, manchmal etwas zu gewollt skurril, aber immer unterhaltsam. Die Geschichten sind abwechslungsreich, in Handlung und Erzählstil so verschieden, man möchte kaum glauben, dass sie vom selben Autoren stammen. Auf eine zarte Liebesgeschichte folgt ein Spionagekrimi, einer Erzählung mit SF-Elementen folgt eine Geschichte über ein körperloses Geistwesen, das die Menschen als Wirte nutzt und von einem zum anderen wandert. Das klingt nach dem titelgebenden Chaos, doch die Geschichten schaffen jeweils ihre eigene Welt, in der die Ereignisse völlig plausibel erscheinen.

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    BlurOasisvor 8 Jahren
    Rezension zu "Chaos" von David Mitchell

    Was für ein wunderbares Buch.Erstaunlichweise wirkt die Verknüpfung der Geschichten nicht einmal konstruiert,besonders hervorstechend ist hierbei die japanische Sekten-Episode,die ist unglaublich gut geschrieben,ich hätte auch einen ganzen Roman nur mit dieser Geschichte verschlungen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Chaos" von David Mitchell

    David Mitchell führt den Leser in CHAOS einmal rund um den Globus und spinnt in neun Episoden ein weltumspannendes Netz aus Einzelschicksalen, die sich gegenseitig beeinflussen. Diese Schnittstellen entstehen mehr oder weniger zufällig und wurden vom Autor geschickt eingesetzt - wenn auch nur eine Begegnung zweier Protagonisten gefehlt hätte, wäre alles ganz anders gekommen.
    Das Buch liest sich leicht und flüssig, und es bereitet eine gewisse Freude, die ganzen Querverbindungen zwischen den Episoden zu entdecken. Einen Stern Abzug gibt es für den Mittelteil (Petersburg, London), der doch recht unmotiviert und langatmig wirkt. Die Radio-Episode und der Quasi-Epilog zum Schluss geben dem Buch jedoch die Spannung vom Anfang wieder und entlassen den Leser mit dem schönen Gefühl, ein wirklich gutes Buch gelesen zu haben.

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    MrsKittys avatar
    MrsKittyvor 10 Jahren
    Rezension zu "Chaos" von David Mitchell

    Grandioses Buch, das mich von der ersten Seiten an gefesselt. Wie geschickt die einzelnen Geschichten miteinander verknüpft sind, ist wirklich toll.

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    LeGrandGriss avatar
    LeGrandGrisvor 12 Jahren
    Rezension zu "Chaos" von David Mitchell

    Literatur für das 21. Jhd. - verschachtelt, komplex, großartig.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar


    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015.

    Unsere Buchempfehlungen:

    1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq
    Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal.

    2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer
    Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial!

    3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann
    Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch!

    4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell
    In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins!

    5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez
    Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen!

    6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili
    Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios!

    7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz
    In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss.

    8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss
    Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin!

    9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie
    Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt.

    10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee
    Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin.

    11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson
    Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben.

    12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen
    Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen!

    13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai
    Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell.

    14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha
    Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt.

    Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen.

    Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei:

    Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres?


    Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!
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    Pressestimmen

    Mitchell hat ein phantastisches, voller Irrwitz und Situationskomik steckendes Buch geschrieben, mit praller Sinnlichkeit, gleichzeitig dirigiert er den Leser äußerst diszipliniert durch den zunächst undurchdringlich scheinenden Dschungel eines Romans in neun Teilen.

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