David Mitchell Der dreizehnte Monat

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Inhaltsangabe zu „Der dreizehnte Monat“ von David Mitchell

'David Mitchell ist atemberaubend gut, einer der besten Erzähler seiner Generation' (Neue Züricher Zeitung)

1982: Es ist ein regennasser Januar in Black Swan Green, einem Dorf in der toten Mitte Englands. Jason Taylor – heimlicher Stammler und zögernder Poet – befürchtet ein Jahr der schlimmsten Langeweile. Doch er hat weder mit einem Haufen Schulschwänzer gerechnet, die ihm das Leben schwer machen, noch mit köchelndem Familienzwist, der exotischen (belgischen) Immigrantin, dem Falklandkrieg oder gar mit jenen rätselhaften Geschöpfen, die man Mädchen nennt.
David Mitchells ebenso bezaubernder wie turbulenter Roman kartographiert dreizehn Monate im schwarzen Loch zwischen Kindheit und Erwachsenwerden, das Ganze im Abendrot eines heruntergekommenen Ex-Weltreiches.

Die Geschichte einer Selbstermächtigung. Am Ende ein bisschen zu didaktisch geraten; dennoch sehr sensibel und unterhaltsam.

— alasca

Ein extrem feinfühliges Buch, durch das ich wieder 13 geworden bin. Absolut empfehlenswert.

— papaverorosso

13 Monate aus dem Leben eines Teenagers - eigentlich unspektakulär, aber unter Mitchells Händen wird das zu großartigem und opulenten Stoff!

— hundertwasser

Feinsinnig führt uns Mitchell an die diffuse Schwelle zwischen Kindheit & Pubertät zurück - großartig!

— doceten

Eine Geschichte über das Erwachsenwerden. Großartig und mitfühlend erzählt.

— Rhada

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Eine lose Aneinanderreihung von Episoden mit unnahbaren Figuren - "Tyll" konnte mich nicht überzeugen.

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  • Leserunde zu "Die Knochenuhren" von David Mitchell

    Die Knochenuhren

    Marina_Nordbreze

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Team-Leserunde von LovelyBooks! Seit unserer letzten Leserunde ist viel Zeit vergangen und es hat uns zwischenzeitlich immer mal wieder in den Fingern gejuckt, eine neue Team-Leserunde zu starten. Doch kein Buch konnte uns so richtig überzeugen.Aber jetzt haben wir den perfekten Kandidaten gefunden: "Die Knochenuhren" von David MitchellWir sind schon ganz gespannt auf die Lektüre und freuen uns auf die anstehende, hoffentlich intensive Diskussion!Vom LovelyBooks-Team sind dabei:aylareadsbooksdocetenHannaBuecherwurmJacky_Jollykai_huebnerKathycaughtfirekultfigurLaMargaritaMalistanordbrezeOribaPumpkinSophia29TinaLiestTree_TrunksIhr habt das Buch selber ungelesen daheim und möchtet mit uns gemeinsam lesen und diskutieren? Oder ihr habt das Buch schon gelesen und möchtet uns jetzt eure Meinung mitteilen? Kein Problem! Wir freuen uns, wenn ihr mit in die Leserunde einsteigt! Ihr kennt das Buch noch nicht? Hier könnt ihr schon einmal den Klappentext lesen:An einem verschlafenen Sommertag des Jahres 1984 begegnet die junge Holly Sykes einer alten Frau, die ihr im Tausch für "Asyl" einen kleinen Gefallen tut. Jahrzehnte werden vergehen, bis Holly Sykes genau versteht, welche Bedeutung die alte Frau dadurch für ihre Existenz bekommen hat. Die Knochenuhren folgt den Wendungen von Holly Sykes' Leben von einer tristen Kindheit am Unterlauf der Themse bis zum hohen Alter an Irlands Atlantikküste, in einer Zeit, da Europa das Öl ausgeht. Ein Leben, das gar nicht so ungewöhnlich ist und doch punktiert durch seltsame Vorahnungen, Besuche von Leuten, die sich aus dem Nichts materialisieren, Zeitlöcher und andere kurze Aussetzer der Gesetze der Wirklichkeit. Denn Holly – Tochter, Schwester, Mutter, Hüterin – ist zugleich die unwissende Protagonistin einer mörderischen Fehde, die sich in den Schatten und dunklen Winkeln unserer Welt abspielt – ja, sie wird sich vielleicht sogar als deren entscheidende Waffe erweisen. Metaphysischer Thriller, moralische Betrachtung und Chronik unseres selbstzerstörerischen Handelns – dieser kaleidoskopische Roman mit seiner Vielfalt von Themen, Schauplätzen und Zeiten birst vor Erfindungsreichtum und jener Intelligenz, die David Mitchell zu einem der herausragenden Autoren seiner Generation gemacht hat.

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  • eBook Kommentar zu Der dreizehnte Monat von David Mitchell

    Der dreizehnte Monat

    Mitchell-Fan

    18. April 2015 um 16:57 via eBook 'Der dreizehnte Monat'

    Großartig, wie alles von Mitchell!

  • Kartographie eines Teenager-Jahres

    Der dreizehnte Monat

    thelexxx

    08. September 2014 um 09:38

    Ohne Umschweife: David Mitchell zählt für mich zu den besten Erzählern der gegenwärtigen Literaturlandschaft, und auch, wenn er mit seinem 2006 auf Deutsch erschienenen Episoden-Epos "Der Wolkenatlas" sicherlich sein bisheriges - und gerade durch die mit Tom Hanks verfilmte Version viel beachtetes - Meisterstück geliefert hat, ist dies eigentlich nur ein weiterer Grund, sich einmal mit dem übrigen Schaffen des Briten auseinanderzusetzen. In "Der dreizehnte Monat" spielt sich diesmal nun jedoch das ganze Geschehen in einer einzigen Episode ab: das Jahr 1982 im Leben des 13-jährigen Jason Taylor aus Black Swan Green, Worcestershire, einem grauen Kaff in der Provinz der englischen West Midlands. Black Swan Green ist genau jenes England, das wir uns, zugegebenermaßen ein wenig oberflächlich, vorstellen, wenn wir versuchen, an alles Englische, jenseits des allmächtigen Londons, der mit Schornsteinen gespickten Industriemetropolen Manchester, Birmingham oder Liverpool, oder der kitschigen pilcheresken Idylle Cornwalls, zu denken. Black Swan Green in der Thatcher-Ära, das sind kleine Häuser mit Garten, Wind, Regen, Äcker und Wälder. Ein Nest, wie Mitchell eine seiner Romanfiguren zynisch bemerken lässt, indem man nie ein Einheimischer werden würde, wenn mich nicht schon seit den Rosenkriegen dort lebte. Für Jason Taylor ist es ein Jahr der Konflikte, denn diese scheinen sich in jeder Faser und auf jeder Ebene seines Lebens zu äußern. Da ist der Krieg zwischen England und Argentinien um einige karge Inseln, weit, weit entfernt von Britannien. Da ist das raue Leben in der Schule: Die Dorfjugend ist verstrickt in pubertäre Grabenkämpfe um Ansehen und Mädchen. Auch in der Familie ist bei Weitem nicht alles harmonisch: Während sich seine Eltern in einer Art ehelichem Kalten Krieg befinden, muss Jason immer wieder unter den ruppigen Anfeindungen seiner älteren Schwester leiden. Dabei hat der junge Teenager schon genug Probleme mit sich selbst. Er ist begeistert von Gedichten und Literatur, bemüht sich jedoch nach Kräften, dies geheimzuhalten, gelten solche Dinge doch unter Jungen als "schwul" und würden demnach seine Bemühungen um Anerkennung unter den Altersgenossen selbstverständlich torpedieren. Doch ein Problem schwebt über allem wie ein großer dunkler Schatten, der sich nie so ganz vergessen lässt: Jason stottert. Wie seine Romanfigur war auch David Mitchell selbst in seiner Jugend Stotterer, was selbstverständlich den Verdacht autobiografischer Bezüge nahelegt, zumindest aber erklärt, wie es Mitchell möglich war, so eindringlich die Zerrissenheit und Verletzlichkeit des jungen Jason zu vermitteln. Jede Sekunde und jeder Gedanke sind ein Kampf mit dem Dämon - nur, wenn Jason schreibt, also mit seiner inneren Stimme spricht, wenn man so will, stottert er nicht. "Der dreizehnte Monat" ist ein durchweg solider Coming-of-Age-Roman, eindringlich und persönlich, dessen sympathisch jugendlicher Erzähler mit all seinem Jargon und seiner dramatisierten Ausweglosigkeit Erinnerungen an die eigene Jugend als Junge in einer zuweilen kauzigen Kleinstadt weckt. Zugegeben, dies ist kein Wolkenatlas, zumindest aber die Kartographie eines Teenager-Jahres in einer komplizierten Welt, voller realer Grausamkeiten, Widersprüche und Missverständnisse.

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  • Der dreizehnte Monat fällt etwas aus der Reihe

    Der dreizehnte Monat

    BuecherBall

    10. September 2013 um 17:02

    Hier hat David Mitchell unter Beweis gestellt, dass er nicht "nur" große Weltepen entwerfen kann, sondern auch fähig ist, einen simplen Jugend- bzw. Abenteuerroman mit einem 13-jährigen Stotterer und heimlichen Poeten als Helden, zu schreiben. Wobei, nicht ganz: Zum einen muss dieser Roman zum Teil autobiographisch verstanden werden. Besonders darauf hindeuten tut der Umstand, dass der Held eben stottert und dies eines der großen Themen dieses Buches darstellt, David Mitchell ist nämlich selbst mit diesem Ärgernis ausgestattet, was ihn besonders in Kindheitstagen stark belastet hat. Zum anderen beschränkt sich Mitchell nicht auf die klassischen Themen, welche diesem Genre eigen sind, wie Freundschaft, Mut, Entwicklung, aber auch Themen wie beispielsweise Mobbing. All dies findet ausreichend Raum, jedoch widmet sich der Autor auch anderen, sozusagen gesellschaftlich übergeordneten Themen, wie zum Beispiel dem Falklandkrieg Großbritanniens gegen Argentinien und was dieser mit den Menschen daheim macht oder dem Umgang der Landbevölkerung Englands mit dem Anderssein. So sollen in dem beschaulichen Ort Black Swan Green Sozialwohnungen für „die“ Zigeuner gebaut werden, was auf mächtigen Widerstand stößt – und das wird alles aus der teils naiven, teils herrlich auf den Punkt bringenden Sicht des 13-jährigen Jason Taylor erzählt, dem wir als Leser 13 Monate lang begleiten dürfen, sowohl durch Höhen, als auch Tiefen. Ein Mitchell-Roman der etwas anderen Art, der aber trotz allem in der Tradition steht, ein Page-Turner zu sein. Eines konnte sich Mitchell aber allem Anschein nach dann doch nicht verkneifen. Offenbar kam er von seinem Roman "Der Wolkenatlas" genauso wenig los wie ich und konnte es sich nicht verkneifen, bei der Stelle, die sich um die belgische Einwanderin dreht, einen deutlichen Bezug auf die Geschehnisse einer der sechs Geschichten dort zu nehmen. Dies kann man mögen oder nicht, ich fand es sehr aufregend ;).

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  • Rezension zu "Der dreizehnte Monat" von David Mitchell

    Der dreizehnte Monat

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. June 2012 um 10:39

    Ein Buch das vom Cover sehr gut klang dann aber meine Vorstellung nicht erfüllte mir ist die Geschichte zu zäh schade!

  • Rezension zu "Der dreizehnte Monat" von David Mitchell

    Der dreizehnte Monat

    DerFundraiser

    25. February 2011 um 20:37

    Hammer!

  • Rezension zu "Der dreizehnte Monat" von David Mitchell

    Der dreizehnte Monat

    Schiller-Buchhandlung

    29. June 2010 um 18:07

    1982: Jason Taylor ist zwölf Jahre alt, heimlicher Stotterer und heimlicher Poet. In den aufregenden und verstörenden Verhältnissen einer mittelenglischen Kleinstadt zu Zeiten der Falkland-Kriege, zwischen den streitenden Eltern und der nervenden großen Schwester, zwischen seinen rauhen Klassenkameraden und verwirrenden Mädchen versucht der Junge, seinen Platz und seinen Weg zu finden. Mitchell erzählt mit großer Sensibilität, genauer Beobachtung und viel Wärme aus der Sicht dieses Zwölfjährigen, mit einer Sprache, die zwar der Zeit und dem Protagonisten angepasst ist, aber niemals platt oder aufgesetzt oder auch nur abgenutzt wirkt. Mit seinen Worten lässt er uns teilhaben an diesen dreizehn Monaten im Leben von Jason Taylor, und auch am Leben all derer, die um ihn herum sind und sein Leben beeinflussen. Ein überaus bewegendes, stimmungsvolles Buch, für alle, die wissen, dass die Kindheit die beste Zeit im Leben ist - wenn auch nicht unbedingt die leichteste. (Kati Fräntzel)

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  • Rezension zu "Der dreizehnte Monat" von David Mitchell

    Der dreizehnte Monat

    PrinzessinMurks

    14. March 2010 um 22:39

    Dreizehn Monate im Leben eines britischen Teenagers. Die entscheidenen 13 Monate zwischen Kindheit und Teenagerzeit. Mitchell schafft es mit glaubwürdiger Sprache eines Jungen präzise Beobachtungen des Lebens aufs Papier zu bringen. Nach dem Wolkenatlas dachte ich, das solch ein Buch wahrscheinlich alles ist, was ein Autor schaffen kann - typischer Fall von "alles Können in ein Buch gepackt" Ich revidiere diese Meinung. Mitchell ist ein Meister. Ein echter Meister. und dieses Buch wundervoll, man schmeckt diese magische Zeit auf jeder Seite.

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  • Rezension zu "Der dreizehnte Monat" von David Mitchell

    Der dreizehnte Monat

    nic

    11. January 2010 um 15:26

    Mh.... hm.... Wieder so ein vielgelobtes Buch, dessen Kritiken sich nicht mit meiner decken. Bisher jedenfalls... ich denke, ich lege eine Lesepause ein, da es ja auch an meiner derzeit nörglerischen Lese-Stimmung liegen kann. Ich finde es nicht sehr ansprechend und relativ langatmig. Die wenigen humorvollen Stellen sind ganz nett. Aber sonst.... eher dürftig. Die Kurzbeschreibung liest sich besser als mir das Buch bisher gefällt. Vielleicht halte ich durch, vielleicht nicht... mal sehen. Im Moment habe ich keine Lust mehr auf das Buch.

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  • Rezension zu "Der dreizehnte Monat" von David Mitchell

    Der dreizehnte Monat

    Die Buchprüferin

    29. October 2009 um 23:19

    Na, auch mal 13 gewesen? Der 13-jährige Jason im englischen Black Swan Green hat es nicht leicht. Er hat nicht nur die Pubertät am Hals, sondern zusätzlich verschärfte Bedingungen als Außenseiter. Er stottert, wenn auch nur heimlich, und dichtet. Auch heimlich. Aber ein Außenseiter, selbst ein heimlicher, bleibt nie lange ungequält. Irgendwer will's immer wissen. In Jasons Fall ist Ross Wilcox der böse Bube, der ihm zusammen mit ein paar Kumpels schwer zusetzt. Während irgendwo da draußen der Falklandkrieg eskaliert, kämpft Jason gegen seine eigenen Dämonen, auch gegen die in seinem Kopf. Auf knapp 500 Seiten gehen wir mit Jason durch dick und dünn, fluchen auf sein Alter Ego "Henker", der für sein Stottern verantwortlich ist, und hoffen mit ihm, dass Madame Crommelynck recht hat, wenn sie sein anderes Alter Ego "Eliot Bolivar" ermutigt, seine Gedichte weiterhin zu veröffentlichen. Und dazu hat Jason definitiv das Zeug. "Gedichte sind Objektive, Spiegel und Röntgengeräte in einem", meldet seine Stimme ganz ohne Stottern aus dem Chaos von Quälereien, toten Mäusen, einem zerbröckelnden Elternhaus, ersten Küssen und der ebenso philosophischen wie auch furchtbar realen Frage nach der eigenen Schuld. Oder Unschuld. "Ein Vogel, so nah, dass es mir vorkam, er säße auf einer Windung meines Ohrs, sang wie eine Flöte unter einer Glasglocke. Ich zitterte vor Sehnsucht, etwas so Unbesitzbares zu besitzen. Wenn ich in diesen Augenblick hätte hineinklettern können, in diese Glasglocke, um sie nie mehr zu verlassen, ich hätte es getan. Aber mir zwickten vom langen Hocken die Waden, und ich bewegte mich. Der unbesitzbare Vogel erschrak und verschwand in einem Tunnel aus Jetzt und Zweigen." Ein Tunnel aus Jetzt und Zweigen. Solche Stellen gibt es nicht allzu viele in diesem Buch, was ein Glück ist, sonst würde man vor der schieren poetischen Kraft wahrscheinlich in die Knie brechen. Mir gefällt diese Mischung aus alltäglichen Banalitäten, Selbstbeobachtung, Verzweiflung, Witz und schwebender Weisheit, aus feuchtem Traum und reiner, liebenswerter Seele. Gebannt habe ich verfolgt, wie Jason in 13 Monaten ein Stück erwachsener wird und schließlich mit geraderem Rücken aus meinem Blick entschwindet. "'Am Ende', Julias sanfte Art macht es noch schlimmer, 'wird alles gut sein, Jace.' 'Mir kommt es nicht besonders gut vor.' 'Das liegt daran, dass es noch nicht zu Ende ist.'"

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  • Rezension zu "Der dreizehnte Monat" von David Mitchell

    Der dreizehnte Monat

    Staubi

    07. November 2008 um 12:21

    Eines meiner Lieblingsbücher. Liest sich echt gut und hat einen sehr hohen Unterhaltungswert.

  • Rezension zu "Der dreizehnte Monat" von David Mitchell

    Der dreizehnte Monat

    jenna

    10. June 2008 um 20:11

    13 Kapitel über 13 Monate im Leben eines 13-Jährigen. Jason ist vor allem mit dem Großwerden beschäftigt, was, wie allgemein bekannt, eine ziemlich vertrackte Sache ist. Vor allem wenn man sich mir großen Schwestern („Julia ist nicht immer ein totales Kotzweib“), streitenden Eltern, einer Zigeunerverschwörung, einem Krieg und „Henker“ herumärgern muss. Henker ist Jasons personifiziertes Stotterproblem, das jedes Wort mit S oder N am Anfang sperrt. Also muss jeder Satz zunächst auf Stotterfallen gecheckt werden, und zur Not auf andere Worte ausgewichen werden. Das macht ganze wirklich nicht einfacher, denn es soll ja auch nicht zu geschwollen klingen, sonst halten einen die Kumpels noch für schwul. Also redet Jason ziemlich viel Ausweich-Wörter-Durcheinander, oder lässt es einfach ganz. Besser ausdrücken kann er sich auf dem Papier, aber wenn irgendjemand herausfindet, dass er Gedichte für die Gemeindezeitung schreibt, wär´s sowieso vorbei. Wenn Dawn Madden das erfährt, ist der Traum von ihrer gemeinsamen Zukunft aus, wobei das auch so schon eine harte Nuss ist. Schließlich hat sie Jason beim British Bulldog aufs Kreuz gelegt. Oder ist das ein gutes Zeichen?Jason erzählt uns, wie er versucht Mädchen für sich zu interessieren, wie er sich gegen die cooleren Jungs behauptet, und wie er im Zwiegespräch mit Ungeborener Zwilling die Streitereien seiner Eltern analysiert. Als er nach einem grandiosen Auftritt eine, aus Papierschnipseln geklebte, Einladung der Geheimgesellschaft „Spooks“ bekommt, kann er sich sicher sein, dass diese 13 Monate in Black Swan Green (so auch der Original-Buchtitel), einem Kaff in der toten Mitte Englands, doch nicht so langweilig verlaufen, wie er befürchtet hat. Der dreizehnte Monat ist ein turbulenter Roman für Jugendliche ab 13 und Erwachsene, der die Wirren zwischen Kindheit und Pubertät voller englischem Humor und mit einem Schuss Melancholie und kindlicher Weisheit beschreibt. Schräge Charaktere haben ihre Berechtigung, ebenso wie das gewöhnliche zwischenmenschliche Durcheinander in Familie und Schule und die Veränderung der Menschen eines Landes, das sich zur beschriebenen Zeit, 1982, gerade in einem Krieg befindet. Jasons individueller Blick auf die Welt und seinen täglichen Kampf in dieser macht David Mitchells Buch zu einem Schatz auf dem aktuellen Buchmarkt und garantiert Lesefreude bis zur letzten Seite. Ist das affengeil, oder was? David Mitchell wird in Buchkreisen auch als „erzählerisches Chamäleon“ bezeichnet, der Vorgänger von Der dreizehnte Monat ist ein Epos das in sechs verschiedenen Lebenswegen erzählt wird, die sich unmöglich begegnen können und es am Ende doch tun: Der Wolkenatlas besticht eher durch Tempo und Spannung, während Der dreizehnte Monat mit unterschwelligem Humor und kühnen Beobachtungen trumpft. Alle Romane Mitchells sind sehr lesenswert, da er es schafft, mit jedem Buch neue Richtungen einzuschlagen und so immer spannend und überraschend bleibt.

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  • Rezension zu "Der dreizehnte Monat" von David Mitchell

    Der dreizehnte Monat

    mezzomix

    17. May 2008 um 22:34

    Eine und vielschichtige Story über das Leben eines Aussenseiters an einer englische Schule.

  • Rezension zu "Der dreizehnte Monat" von David Mitchell

    Der dreizehnte Monat

    LeGrandGris

    27. May 2007 um 16:35

    David Mitchell, einem der ganz großen, leider noch nicht durchgesetzten Autor, ist hier das literarische Gegenstück der Moderne zum "Fänger im Roggen" gelungen - großartig!

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