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Marina_Nordbreze

vor 2 Jahren

Herzlich Willkommen zu einer neuen Team-Leserunde von LovelyBooks!

Seit unserer letzten Leserunde ist viel Zeit vergangen und es hat uns zwischenzeitlich immer mal wieder in den Fingern gejuckt, eine neue Team-Leserunde zu starten. Doch kein Buch konnte uns so richtig überzeugen.
Aber jetzt haben wir den perfekten Kandidaten gefunden: 
"Die Knochenuhren" von David Mitchell
Wir sind schon ganz gespannt auf die Lektüre und freuen uns auf die anstehende, hoffentlich intensive Diskussion!

Vom LovelyBooks-Team sind dabei:
aylareadsbooks
doceten
HannaBuecherwurm
Jacky_Jolly
kai_huebner
Kathycaughtfire
kultfigur
LaMargarita
Malista
nordbreze
OribaPumpkin
Sophia29
TinaLiest
Tree_Trunks

Ihr habt das Buch selber ungelesen daheim und möchtet mit uns gemeinsam lesen und diskutieren? Oder ihr habt das Buch schon gelesen und möchtet uns jetzt eure Meinung mitteilen? Kein Problem! Wir freuen uns, wenn ihr mit in die Leserunde einsteigt! 

Ihr kennt das Buch noch nicht? Hier könnt ihr schon einmal den Klappentext lesen:
An einem verschlafenen Sommertag des Jahres 1984 begegnet die junge Holly Sykes einer alten Frau, die ihr im Tausch für "Asyl" einen kleinen Gefallen tut. Jahrzehnte werden vergehen, bis Holly Sykes genau versteht, welche Bedeutung die alte Frau dadurch für ihre Existenz bekommen hat. Die Knochenuhren folgt den Wendungen von Holly Sykes' Leben von einer tristen Kindheit am Unterlauf der Themse bis zum hohen Alter an Irlands Atlantikküste, in einer Zeit, da Europa das Öl ausgeht. Ein Leben, das gar nicht so ungewöhnlich ist und doch punktiert durch seltsame Vorahnungen, Besuche von Leuten, die sich aus dem Nichts materialisieren, Zeitlöcher und andere kurze Aussetzer der Gesetze der Wirklichkeit. Denn Holly – Tochter, Schwester, Mutter, Hüterin – ist zugleich die unwissende Protagonistin einer mörderischen Fehde, die sich in den Schatten und dunklen Winkeln unserer Welt abspielt – ja, sie wird sich vielleicht sogar als deren entscheidende Waffe erweisen. Metaphysischer Thriller, moralische Betrachtung und Chronik unseres selbstzerstörerischen Handelns – dieser kaleidoskopische Roman mit seiner Vielfalt von Themen, Schauplätzen und Zeiten birst vor Erfindungsreichtum und jener Intelligenz, die David Mitchell zu einem der herausragenden Autoren seiner Generation gemacht hat.

Autor: David Mitchell
Buch: Die Knochenuhren

TinaLiest

vor 2 Jahren

Ich bin dabei!

Dabei und freue mich!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 2 Jahren

ich freue mich wie ein schnitzel!

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Marina_Nordbreze

vor 2 Jahren

Euer Fazit

So. Fazit nach über 700 Seiten: David Mitchell und ich werden keine Freunde werden.

Ja, ich mochte das Ende. Aber nachdem mir der 5. Leseabschnitt so überhaupt gar nicht gefallen hat, war es auch nicht besonders schwer, da etwas gutes draufzusetzen.

Insgesamt habe ich das Gefühl, dass Mitchell viele interessante Ideen hat, diese aber entweder nicht richtig rüberbringen kann oder selbst nicht genau weiß, was er damit eigentlich ausdrücken will. Ich komme nicht darüber hinweg, dass Mitchell erst im letzten Teil des Buches endlich mal erklärt, was es denn überhaupt mit den Horologen und den anderen komischen Typen zu tun hat. Wenn sie wichtig sind, dann erklär das doch bitte schon vorher, David! So steht man nämlich als Leser die meiste Zeit dumm da, weil man nicht begreift, wer wo was wann macht und warum.

Ich mag zwar Verknüpfungen innerhalb und außerhalb der Bücher, aber bei Mitchell wirkt das irgendwie ein bisschen gezwungen. Außerdem will ich mehr Hugo Lamb!

3 Sterne von mir und ich werde wohl so schnell kein Mitchell-Buch mehr in die Hand nehmen.

Tree_Trunks

vor 2 Jahren

Euer Fazit

Ich habe tatsächlich geschafft, eine Rezension zu schreiben. Es ist unheimlich schwer, den Leseeindruck irgendwie zusammen zu fassen: http://www.lovelybooks.de/autor/David-Mitchell/Die-Knochenuhren-1207153026-w/rezension/1238284431/

Insider2199

vor 2 Jahren

6. Leseabschnitt - Sheep's Head

Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt:
Mini-Fazit vorab: Lesbar und kurzweilig auf der einen Seite, aber viel zu Detail-versessen, Fantasy-lastig und ausufernd andererseits.

Diesem Fazit muss ich mich ein wenig anschließen - ich würde noch das Adjektiv "kreativ/fantasievoll" ergänzen -, obwohl mir der Roman wirklich sehr gut gefallen hat (besser als "Wolkenatlas"!), aber auf dem Level eines Murakami ist Mitchell leider nicht. Eben wegen diesem ausschweifenden Aspekt; der Ed-Teil war wirklich vollkommen obsolet, hat nichts zur Handlung beigetragen (zumindest war für eine Ich-Perspektive die Figur des Ed zu nebensächlich), auch Teil 6 war mir viiiel zu ausschweifend (völlig unabhängig davon, dass ich Dystopien nicht mag), wenn man bedenkt, dass es nur ein "Ausklang" bzw. Epilog war. In dem Teil war nur die Rückkehr Marinus' wichtig und die Rettung Aoifes, aber das wäre sehr viel kürzer gegangen.

Die magischen Elemente bei Murakami sind auch viel subtiler in die Realität eingearbeitet, d.h. die Figuren wundern sich nicht darüber, sondern es gehört ganz natürlich zur Realität dazu, eben wie es das Genre "magischer Realismus" schon im Namen ausdrückt. :-)
Ich muss bei dieser Gelegenheit mal wieder ein Buch von ihm lesen ("Sputnik Sweetheart" steht noch auf meiner WuLi), damit ich nochmal einen direkten Vergleich zu Mitchell anstellen kann. Aber Mitchell scheint auf jeden Fall von Murakami inspiriert zu sein. Bei der Stelle "Über den Hängen des Knocknamadree auf Mizen Head schweben zwei verschwommene, sich überschneidende Monde." musste ich sofort an Murakamis "1Q84" denken, wo auch zwei Monde am Himmel stehen. Und bei Mitchell spielt ja das Jahr 1984 auch eine wichtige Rolle. :-)

TanyBee

vor 2 Jahren

6. Leseabschnitt - Sheep's Head
@Insider2199

Murakami kann aber auch gut ausschweifen ;) Ich bin eigentlich großer Murakami Fan, aber 1Q84 hat mir gar nicht gefallen. Da fand ich die magischen Elemente auch nicht sehr subtil.

Ich hätte auch gerne noch 200 Seiten mehr "knochenuhren" gelesen. :D Na, ist halt immer Geschmackssache.

Insider2199

vor 2 Jahren

6. Leseabschnitt - Sheep's Head

TanyBee schreibt:
Murakami kann aber auch gut ausschweifen ;) Ich bin eigentlich großer Murakami Fan, aber 1Q84 hat mir gar nicht gefallen. Da fand ich die magischen Elemente auch nicht sehr subtil.

1Q84 ist mein Lieblingsbuch von ihm. :-) Mag sein, dass Murakami manchmal auch etwas ausschweift, aber komischerweise empfinde ich es nicht als so störend, weil es sprachlich/inhaltlich immer noch fesselnd genug ist.

Mit "subtil" meinte ich, dass sich die Figuren nicht über die magischen Elemente wundern. Die beiden Monde werden von den Figuren als völlig normal in ihrer Realität wahrgenommen, das meinte ich. Bei Mitchell wird für die magischen Elemente sehr viel Erklärungstext eingefügt, somit wird die Magie offensichtlicher. :-)

TanyBee

vor 2 Jahren

6. Leseabschnitt - Sheep's Head
@Insider2199

ah, lustig, wie unterschiedlich Bücher aufgenommen werden. Man konnte es ja auch schön an dieser Leserunde sehen ;)
Meinem Mann hat 1Q84 auch gut gefallen.

Insider2199

vor 2 Jahren

Euer Fazit

So hier kommt meine Rezi, die sich auch auf amazon befindet:

"Die Knochenuhren" von David Mitchell
http://www.lovelybooks.de/autor/David-Mitchell/Die-Knochenuhren-1207153026-w/rezension/1242378752/ (***** 23.5.2016)

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