David Mitchell Slade House

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Inhaltsangabe zu „Slade House“ von David Mitchell

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  • Grusel von Mitchell

    Slade House

    anneschuessler

    16. August 2017 um 15:55

    David Mitchell macht wieder das, was er am besten kann, und erzählt in Slade House eine Gruselgeschichte von einem seltsamen Haus, in dem alle neun Jahre Menschen verschwinden, aus der Perspektive der Verschwundenen. Fünf Stimmen, fünf Geschichten, fünf Mal wirklich gruselige Stimmung. Ich wusste ungefähr nichts über das Buch, als großer Mitchell-Fan war mir das aber egal und ich wurde nicht enttäuscht. Vorteil für Mitchell-Einsteiger: Das Buch ist recht kurz, bietet aber trotzdem all das, was den Autor so besonders macht.

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  • SLADE HOUSE LÄDT DICH ZU SICH EIN. Komm doch herein, Gast.

    Slade House

    Janinasmind

    06. January 2017 um 20:13

    Das erste Buch, das ich in 2017 gelesen habe, ist offiziell "SLADE HOUSE" von David Mitchell. Es ist außerdem mein aller erstes David Mitchell-Buch. Ich wusste zum Beispiel auch nicht, dass er der Autor des berühmten ‚Cloud Atlas‚ ist, das vor zwei (?) Jahren hoch gelobt wurde und als Meisterwerk galt. Wusste ich nicht, als ich das Buch angefangen (und gekauft) habe, aber nun weiß ich es und ich werde es bestimmt bald zur Hand nehmen, denn Slade House war wirklich wirklich toll. Mein Buch ist klein und kurz. Es hat insgesamt nur 233 Seiten. PLOT. Slade House öffnet alle 9 Jahre seine Türen für einen bestimmten Menschen. Die Geschichte beginnt in 1979 und ‚endet‘ 2015. Wir gehen durch 5 Abschnitte – 5 verschiedene Menschen sind zwischenzeitlich die Ich-Person. Sie alle werden vom Slade House eingeladen. MEINE MEINUNG. Okay, OK – es war genau das, was ich gerade gebraucht habe.Ich habe es gekauft, obwohl ich noch dreißig Bücher zu lesen habe, aber wie Slade House selbst hat mich das Buch irgendwie angezogen. Und es war es wert. Ich habe es mir wie einen guten Wein eingeteilt und über die Dauer einer Woche gelesen und das war genau richtig so. Es war komisch und merkwürdig und bizarr und INTERESSANT. So so interessant mitzuerleben. Zwischenzeitlich war ich verwirrt, dann mitgerissen, dann erschrocken, weil es da ganz am Anfang so einen Moment gab, den ich gruselig fand, weil er erschreckend unerwartet war. ‚SLADE HOUSE‘ hatte einen gewissen Charme. Es hat mich unterhalten und fasziniert und ich habe nie daran gedacht, das Buch abzubrechen. Jede Figur – mag sie noch so unsympathisch gewesen sein – konnte mich mit seinem Standpunkt überzeugen, ich konnte nachvollziehen, warum die Charaktere wie gehandelt haben und das fand ich toll. Es hat mich an eine dunklere Version von Der Geheime Garten erinnert. Bestimmte Elemente haben mich auch an CHIHIROS REISE IN ZAUBERLAND erinnert. Es ist schwer zu erklären, weil es trotzdem auch komplett anders als Der Geheime Garten und Chihiros Reise in Zauberland ist. Anscheinend besteht außerdem eine Verbindung zwischen Slade House (heißt auf deutsch – glaube ich – Chaos) und Die Knochenuhren (The Bone Clocks). Vielleicht hätte ich es zuerst lesen sollen? Aber muss man nicht, denke ich, denn ich bin trotzdem hinterher gekommen und habe mich zurecht gefunden im Gewirr der Ereignisse. Ich werde auf jeden Fall ein weiteres David Mitchell-Buch lesen, weil mir seine Traum-ähnlichen Sequenzen sehr gefallen haben und ich gelesen habe, dass das bei all seinen Romanen der Fall sein soll. Ein Hauch Magie/Fantastisches ist anscheinend immer dabei. Und multiple Perspektiven. Was mich überhaupt nicht gestört hat, aber für andere eventuell kompliziert ist oder ihnen den Lesefluss erschwert. Also seid gewarnt! VON MIR GIBT ES EIN EMPFEHLENSWERT. (eine VOLLSTÄNDIGE REZENSION MIT BILDERN UND LINKS GIBT ES AUF MEINEM BLOG: https://zwischenweltlerinblog.wordpress.com/2017/01/06/rezension-slade-house-von-david-mitchell-ohne-spoiler/)

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  • Alle neun Jahre...

    Slade House

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. September 2016 um 20:05

    Alle neun Jahre wird ein Mensch wie von einem Magnet angezogen in die Slade Alley und kehrt nicht zurück. Im Slade House erwartet ihn eine Zwillingspaar, welches sich von der Seele der jeweiligen Person ernährt um selbst unsterblich zu sein. Zugegebenermaßen, die Handlung ist keineswegs neu, aber die Umsetzung gestattet ein großes Lesevergnügen. Das Buch umfasst fünf Kapitel und jedes davon umfasst einen Handlungszyklus. Die Zyklen bauen aufeinander auf, da das Verschwinden der betreffenden Personen natürlich nicht unbemerkt bleibt. Insgesamt ist das Buch genau richtig für Leser, die mysteriöse Vorkommnisse mögen, sich aber nicht zu Tode gruseln wollen und eine gute Verschwörungtheorie zu schätzen wissen. Mitchell schafft es die unterschiedlichen Personen, aus deren Sichtweise die Geschichte erzählt wird, authentisch zu gestalten und der Geschichte das bisschen Zauber und wabernde Schatten zu geben, die es braucht um ihr Leben einzuhauchen. Ein schönes Plus sind die Tweets der letzten betroffenen Person, die zeigen, wie sich die von den Zwillingen besessenen Menschen fühlen. Des weiteren wirft es die Frage auf: Hätten die Ereignisse schon viel früher gestoppt werden können, wenn es Twitter bereits 1979 gegeben hätte? Gelesen habe ich die Version ISBN 978-1-473-61670-7.

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