David Mitchell The Thousand Autumns of Jacob de Zoet

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Inhaltsangabe zu „The Thousand Autumns of Jacob de Zoet“ von David Mitchell

Imagine an empire that has shut out the world for a century and a half. No one can leave, foreigners are excluded, their religions banned and their ideas deeply mistrusted. Yet a narrow window onto this nation-fortress still exists: an artificial walled island connected to a mainland port, and manned by a handful of European traders. And locked as the land-gate may be, it cannot prevent the meeting of minds – or hearts.

The nation was Japan, the port was Nagasaki and the island was Dejima, to where David Mitchell's panoramic novel transports us in the year 1799. For one Dutch clerk, Jacob de Zoet, a dark adventure of duplicity, love, guilt, faith and murder is about to begin – and all the while, unbeknownst to him and his feuding compatriots, the axis of global power is turning...

Etwas schwerer zu lesen als die anderen Mitchell-Romane, was am Handlungsort Japan im 17 Jh. liegt, aber trotzdem empfehlenswert.

— ElyseoDaSilva

Wie auch die Bücher davor, umständlich geschrieben und NULL Verbindung zu den Protagonisten.

— ichundelaine

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    • 1702
  • Unbedingt in der eigenen Muttersprache lesen

    The Thousand Autumns of Jacob de Zoet

    PrinzessinMurks

    08. July 2013 um 15:36

    David Mitchell ist so eloquent, so sprachsensibel, dass man dieses Buch auf keinen Fall in einer Sprache lesen sollte, die man nicht durchdrungen hat. Ich schaue viele Serien im OT und habe Fantasy und Krimi ebenfalls schon auf Englisch gelesen - durch Mitchell habe ich mich leider gequält. Mein Fehler, nicht seiner. Ich wechselte. Und siehe da: Das Buch sprüht nur so vor Leben und die deutsche Übersetzung wird Mitchells Sprache durchaus gerecht. Liebe Hobby-OT-Leser: Gebt euch dieses Buch in euerer Muttersprache, sonst entgeht euch was. Einen Stern Abzug gibt es, weil mich die Kriegsepisode zum Ende hin nicht wirklich fesseln konnte und ich mich auch an anderen Passagen zu sehr in die Weite führten. Ebenfalls fand ich das gezwungene Einbinden der Lebensgeschichten vieler Nebenpersonen nicht ganz gelungen. Im Ganzen ein historischer Roman auf dem Niveau, das ich von David Mitchell abseits des Wolkenatlas kennen gelernt habe. Besser als Durchschnitt und auf jeden Fall lesenswert.

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  • Rezension zu "The Thousand Autumns of Jacob de Zoet" von David Mitchell

    The Thousand Autumns of Jacob de Zoet

    broul

    15. March 2013 um 22:13

    It took me a long time to like the book. I think the main reason is, that I didn't get to like the main character Jacob de Zoet. Later it got more interesting because a lot of things were happening and the story was told by different characters. I think the book is nice to get an impression of Japan at that time but it's not "easy reading". But if you dive into the book, it is quite nice.

  • Rezension zu "The Thousand Autumns of Jacob de Zoet" von David Mitchell

    The Thousand Autumns of Jacob de Zoet

    Marcus_Krug

    17. November 2012 um 13:00

    Eine großartige Mischung aus Fiktion und Historie. Und wieder ein Buch von David Mitchell, welches mich auf (fast) allen Ebenen überzeugt hat. Es geht um Jacob de Zoet, einen Angestellten der Niederländischen Ostindien Kompanie der in Dejima, einem niederländischen Handelsposten vor Nagasaki mehr oder minder festsitzt. Es geht aber um noch viel mehr, zum Beispiel um ein Japan vor dem Aufbruch in die Moderne, um einen ominösen Unsterblichkeitskult, um einen gichtgeschwächten Fregatten-Kommandant. Das Buch gliedert sich in fünf Teile, wobei die drei ersten den Hauptteil des Buches ausmachen. (Die beiden letzten Teile hätte man getrost weglassen können.) Im ersten Teil nimmt die Geschichte langsam ihren ihren Weg auf. Hier wird die Besatzung Dejimas vorgestellt, jeder hat Zeit seine Geschichte zu erzählen. Jacob fühlt sich zu Aibagawa Orito hingezogen, die bei Dr. Marinus Medizin / Geburtshilfe studiert. Doch ist es im damaligen Japan nicht gern gesehen, wenn bi-nationale Paare zueinander finden. Aber das ist nicht das einzige Problem, denn es gibt da noch Ogawa Uzaemon. Ein detailierter Einblick in japanische Sitten und Gebräuche wird im zweiten Teil gegeben. Man erfährt auch von einem Schrein in den Bergen, dem der Abt Enomoto vorsteht. Man munkelt, dass man in Daimyo Enomotos Kloster einem Unsterblichkeitskult frönt, auch soll ein Dokument existieren, welches dies Gerüchte zu bestätigen weiß. In diese Kloster verschwindet eines Tages auch Aibagawa Orito, allerdings eher unfreiwillig. Und Ogawa Uzaemon fasst den Plan, sie von dort zu befreien. Schritten Teil eins und zwei eher gemächlich und detailverliebt voran, legt die Geschichte um Dejima im dritten Teil deutlich an Geschwindigkeit zu. Nun taucht eine englische Fregatte unter anfangs niederländischer Flagge in der Bucht von Nagasaki auf. Die niederländischen und japanischen Handlungstränge aus dem ersten und zweiten Teil werden um eine englische Sichtweise ergänzt und miteinander verwoben. Mit Gewalt versucht der Fregatten-Kapitän das vormals niederländische Dejima in einen englischen Handelsposten zu verwandeln. Das grandiose Final des dritten Teils (und für mich des ganzen Buches) bildet eine typisch japanische Szene. Sehr großes Kunst! Wie eingangs schon angedeutet, überzeugt das vorliegende Buch fast. Nimmt man die ersten drei Teile für sich (und das geht auch vollkommen in Ordnung, denn das Ende von Teil drei ist ein überaus würdiger Abschluss), hat David Mitchell in meinen Augen sein bisher bestes Buch abgeliefert (sogar noch besser als Cloud Atlas). Was allerdings Herrn Mitchell dazu getrieben haben mag, das Buch um zwei weitere nur wenige Seiten umfassende „Teile“ zu ergänzen (?) kann ich nicht sagen. Denn diese letzten Seiten sind in meinen Augen überflüssig. Sie geben den vorzüglich komponierten ersten drei Teilen einen dermaßen schlechten Nachgeschmack, dass geneigt ist einen Stern abzuziehen. Aber es gibt trotzdem volle Punktzahl von mir, weil man ja auch auf Seite 451 (meiner Ausgabe) das Buch hätte beiseite legen können. Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "The Thousand Autumns of Jacob de Zoet" von David Mitchell

    The Thousand Autumns of Jacob de Zoet

    Wolkenatlas

    17. May 2010 um 16:10

    Im Zentrum von David Mitchells wunderbarem neuem Roman steht eine kleine Insel vor Nagasaki, die Japan als Tor zum Westen dient. Diese Insel, Dejima, dient der Dutch East India Company als Basis für den exklusiven Handel mit Japan. Jeder Kontakt zwischen Ausländern und Japanern wird streng kontrolliert und geregelt. 1799 kommt hier der junge Jacob de Zoet an, der sich mit diesem Posten in der Ferne die finanzielle Basis für die Heirat mit seiner „Versprochenen“ Anna zu schaffen sucht. Er soll auch interne Vorwürfe und Verdächtigungen über Korruption unter den auf Dejima dienenden Holländern aufklären. Von Beginn an entwickelt David Mitchell die fern von Dienstgraden stehende Beziehung zwischen de Zoet und dem auf Dejima lebenden Doktor Marinus. Durch Marinus lernt er die junge Hebamme Orito Aibagawa, die mit einer Sondergenehmigung an den medizinischen Vorlesungen des Doktor Marinus teilnehmen darf kennen, in die er sich zögernd, aber sicher verliebt. David Mitchell zeichnet ein sehr genau recherchiertes und überzeugendes Bild Japans von der Jahrhundertwende 1799/1800, von einer Zeit, in der die möglichen europäischen Einflüsse wie die Pest gefürchtet wurden. Er dringt tief in die holländisch-japanischen Beziehungen der Zeit ein und zieht den Leser mit jeder Seite tiefer in diese Geschichte von Liebe, Betrug, Loyalität, Vertrauen und Weisheit. Aus abwechselnden Erzählperspektiven, beeindruckend wie fein hier David Mitchell die Sprache des jeweiligen Protagonisten entwickelt, verdichtet sich das Geschehen, und damit auch die Entwicklung von Jacob de Zoet, der zu Beginn des zweiten Teils sogar zeitweilig aus dem Geschehen verschwunden zu sein scheint, der zu einem unvergesslichen Protagonisten wird. Großartig auch der Formaufbau, der diesen Roman zusammen mit der wunderbaren Sprache und großen Spannung zu großer Literatur werden lässt. Spannend auch, wie Mitchell die Kapitelfolge ab dem Teil „The Master of Go“ den Zügen eines Go-Spiels anpasst und den Roman so konsequent dem Höhepunkt entgegen treibt. Die beiden sehr kurzen, quasi als Postludien dienenden Schlussteile (4. & 5.) runden dieses feine Buch ab, in dem es keine einzige Zeile zu viel gibt. „The Thousand Autumns of Jacob de Zoet“ ist ein spannender und komplexer Roman, der emotionell aufwühlend und perfekt konstruiert ist und David Mitchell ein begnadeter und vielseitig interessierter Erzähler, der sich in jedem seiner Romane neue Zeiten, Schauplätze und Geschichten literarisch erobert und überzeugend einverleibt. Entwicklungsroman, Abenteuerroman, historischer Roman, philosophischer Roman, ein Roman über die Liebe und eine wunderbare Liebeserklärung an Japan in all seiner Unverständlichkeit; das alles und mehr ist „The Thousand Autumns of Jacob de Zoet“. Absolute Empfehlung.

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