David Morrell Creepers

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Inhaltsangabe zu „Creepers“ von David Morrell

Ashbury Park, New Jersey: In einer kalten Oktobernacht dringt eine Gruppevon fünf Abenteurern in ein ehemaliges Lusushotel an der Atlantikküste ein. Das Paragon Hotel wurde von einem exzentrischen Millionär erbaut - und es steht seit Jahrzehnten leer. Die fünf Eindringlinge suchen den ultimativen Kick, doch der kommt anders, als sie es sich vorgestellt hatten. In dem halb verfallenen Gebäude ist die Vergangenheit unerwartet lebendig - und hinterhältig. Und die fordert einen hohen Preis: Die Nacht verwandelt sich in einen Albtraum des Schreckens, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint...

Ich fand die beiden Bände super spannend und actiongeladen (Band 2: Level 9).

— lui_1907
lui_1907

Schnell weggelesen, mitreißend aber nicht sonderlich überraschend, teilweise komplizierte Beschreibungen, trotzdem zum Reinversetzen.

— irhino
irhino

seeeehr gut! :)

— Diary-of-a-Booklover
Diary-of-a-Booklover

Spannender Thriller in einer atmosphärischen Umgebung

— biblio_phil
biblio_phil

Liest sich schnell

— Seni1979
Seni1979

-Unheimliche und beklemmende Geschichte, die für mich am Ende leider etwas an Spannung verliert-

— Bella_Lux
Bella_Lux

Ein Buch wie ein Film!!!

— QueenDebby
QueenDebby

Das kann man nicht aus der Hand legen!

— salino
salino

Sehr spannend! Ich habe das Buch an einem Tag durchgehabt, weil ich es einfach nicht weglegen konnte.

— Fine5
Fine5

Sehr spannend, und interessant für Urban Explorer...^_^

— IsuiRin
IsuiRin

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  • Temporeicher Actionthriller mit Gruselatmosphäre

    Creepers
    ClaudiasWortwelten

    ClaudiasWortwelten

    27. October 2016 um 04:28

    Inhalt: Der Geschichtsprofessor Robert Conklin und drei seiner ehemaligen Studenten sind sogenannte „Creepers“ bzw. „Urban Explorers“, also Menschen, die heimlich in verlassene und dem Verfall preisgegebene Gebäude eindringen, um die Relikte der Vergangenheit zu erkunden und sie zu dokumentieren. Ihre aktuelle Expedition, zu der Conklin auch den Reporter Frank Balenger eingeladen hat, führt sie nach Asbury Park ins Paragon Hotel. Dieses ehemals pompöse Luxushotel wurde vor mehr als hundert Jahren erbaut, steht seit über dreißig Jahren leer und soll nun bald abgerissen werden. Streng nach der Devise, nichts am Zustand des einst belebten Hotels zu verändern, sondern seinen Verfall nur zu dokumentieren, dringen die fünf eines Nachts durch einen unterirdischen Tunnel in das heruntergekommene Gebäude ein. Gemeinsam erkunden sie nun die Räume, die noch immer die Spuren der letzten Hotelgäste und auch die des recht skurrilen Erbauers und Hotelbesitzers Morgan Carlisle tragen, der nach der Schließung weiterhin in seinem Hotel gelebt hat, es nie verließ und schließlich Selbstmord beging. Der marode Zustand des Gebäudes macht die Entdeckungstour zu einem sehr gefährlichen Unterfangen. Doch die eigentliche Gefahr lauert nicht hinter den bröckelnden Wänden, unter einstürzenden Decken und auf morschen Treppen, denn die fünf Creepers müssen zu ihrem Entsetzen feststellen, dass sie nicht alleine sind. Das Gebäude wird zur tödlichen Falle, und die Expedition entwickelt sich zu einem grauenhaften Alptraum, aus dem es kein Entrinnen mehr zu geben scheint. Meine persönliche Meinung: Verlassene und vergessene Gebäude, sogenannte „Lost Places“ finde ich unglaublich interessant und spannend. Der morbide Charakter, der diesen verfallenen Gemäuern innewohnt, fasziniert mich sehr, denn der Verfall dieser Häuser, die sich die Natur Stück für Stück zurückerobert und in denen trotzdem noch immer die Reste des Lebens, das einst in ihnen herrschte, zu sehen sind, ist nicht nur geheimnisvoll und mystisch, sondern teilweise auch sehr ästhetisch. Da sogar das Inventar häufig zurückgelassen wurde, scheint es fast, als würden die Menschen, für die diese Gegenstände einst eine Bedeutung hatten, noch immer an diesen Orten leben und seien nur kurz gegangen. Und so bieten diese verlassenen Gebäude, seien es Wohnhäuser, Villen, Industrieanlagen oder Kliniken, einen viel authentischeren, ehrlicheren und vor allem unmittelbareren Blick auf die Vergangenheit, als es Museen oder sanierte Bauwerke jemals könnten. Leider werden viele solcher Lost Places durch Vandalismus zerstört und aus ihrem Dornröschenschlaf gerissen. Sobald sie zum Ausflugsziel erkoren werden, wie etwa die Beelitz-Heilstätten – der wohl berühmteste Lost Place in Deutschland – oder die ersten Archäologen und Denkmalschützer diese Gebäude erforschen, ist der Charme dieser Orte natürlich dahin, denn dieser beruht eben gerade darauf, dass diese Bauten verlassen, vergessen und sich selbst überlassen wurden. Menschen, die von solchen Gebäuden fasziniert sind, sie aus historischem Interesse erkunden und dokumentieren oder die Ästhetik des Verfalls und die verblassende Schönheit einstiger Prachtbauten auf Fotografien festhalten wollen, nennt man „Urban Explorers“ oder „Creepers“. Die goldene Regel der Urban Explorers ist es, den verlassenen Ort genau in dem Zustand zu belassen, in dem er vorgefunden wurde, also nichts zu verändern, zu zerstören oder gar mitzunehmen, sondern sich die Relikte der Vergangenheit nur anzuschauen und sie zu fotografieren. Trotzdem ist Urban Exploration eigentlich illegal, da es sich dabei – zumindest wenn keine offizielle Genehmigung vorliegt – um Hausfriedensbruch handelt. Außerdem ist es auch nicht ganz ungefährlich, denn die Decken können einstürzen, Treppen und Fußböden einbrechen. Obwohl mich solche Gebäude faszinieren, ist diese Freizeitbeschäftigung für Angsthasen wie mich eher ungeeignet, sodass ich es dabei belasse, mir die teilweise wirklich wunderschönen Bildbände anzusehen oder eben Bücher wie Creepers von David Morrell zu lesen. Als ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich das Buch einfach lesen. Ich habe einen gruseligen Thriller mit Mystery-Elementen erwartet, denn zweifellos sind solche verlassenen Gebäude natürlich nicht nur historisch interessant, sondern vor allem sehr geheimnisvoll und gruselig, zumal sich um viele verlassene Häuser düstere und schaurige Geschichten ranken. Im Nachwort seines Thrillers berichtet der Autor, dass auch er ein Creeper sei und ihn Lost Places schon seit seiner Kindheit magisch anziehen. Diese Faszination spürt man auch deutlich im ersten Drittel dieses Buches. Ich hätte problemlos weitere tausend Seiten an der Seite von Professor Conklin und seinen vier Begleitern durch das verlassene Paragon Hotel wandeln können. David Morrell versteht es wirklich ausgezeichnet, dieses Gebäude vor den Augen des Lesers Gestalt annehmen zu lassen und die gruselige Atmosphäre, die ihm innewohnt, perfekt zu inszenieren. Man kann den modrig faulen Geruch förmlich riechen und spürt, wie der aufgewirbelte Staub, der sich seit Jahrzehnten auf dem Inventar angesammelt hat, im Hals kratzt. Der Autor hat dieses Haus auch mit einer interessanten und bizarren Vergangenheit versehen, die eng mit der Geschichte des ehemaligen Hotelbesitzers verwoben ist, der eine äußerst skurrile Persönlichkeit war. Er hat dieses Hotel erbaut und aufgrund einer Krankheit bis zu seinem Tod niemals verlassen. Das Hotel war seine Möglichkeit, trotzdem am Leben anderer Menschen teilzuhaben, indem er seine Hotelgäste genauestens beobachtete und so zum Zeuge ihrer Schicksale, Geheimnisse und Perversionen wurde. Als er die Pforten seines Hotels schloss, ließ er die Hotelzimmer in dem Zustand, in dem die letzten Gäste sie verließen, sodass die fünf Creeper dort einige überaus verstörenden Entdeckungen machen. Ich erwischte mich dabei, dass ich vor jeder Tür, die sie öffneten, den Atem anhielt, weil ich es kaum erwarten konnte, zu erfahren, was sich dahinter verbergen mag und gleichzeitig auch Angst hatte, welche schrecklichen Dinge sie dort erwarten werden. Hinzu kommt, dass das Gebäude so marode ist, dass jeder Schritt gefährlich werden kann, da die Fußböden und Treppen von Fäulnis zerstört wurden und einstürzen können. Nun war mir schon klar, dass irgendetwas passieren wird und es der Autor sicher nicht dabei bewenden lässt, den Leser an der Seite dieser fünf Protagonisten einfach nur durch dieses verwunschene Hotel zu führen. Irgendwann merken sie jedenfalls, dass sie durchaus nicht allein in diesem verlassenen Gebäude sind, und die Handlung nimmt eine überraschende Wendung. Das Hotel wird zur tödlichen Falle, als sie sich gegen andere Eindringlinge zur Wehr setzen müssen, die sich keineswegs aufgrund ihrer Faszination für verlassene Gebäude in das Haus geschlichen haben. Auch innerhalb der Gruppe treten nun plötzlich völlig andere Motive zutage, als nur historisches Interesse an der Vergangenheit. Und nicht nur das – sie müssen auch feststellen, dass das Hotel seit dem Tod des Erbauers keineswegs unbewohnt war und jemand weder sie noch die anderen Eindringlinge lebend aus dem Gebäude lassen wird. Nun geht es nur noch darum, in diesem Labyrinth voller Geheimgänge einen Weg nach draußen zu finden, sich gegen alle Feinde erfolgreich zur Wehr zu setzen und diesem Alptraum zu entkommen. Es wäre vielleicht schlau gewesen, wenn ich mich im Vorfeld über den Autor informiert hätte, denn mir sagte sein Name bislang leider gar nichts. David Morrell gilt als der Vater des modernen Actionthrillers und hat auch die Figur Rambo erfunden. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich auch nicht gewundert, dass sich das Buch von einem anfänglich schaurigen Mysterythriller zum rasanten Actionthriller mit viel Krawumm entwickelt. Zweifellos ist der Autor ein Meister dieses Genres und versteht es, Spannung aufzubauen und einen turbulenten, actiongeladenen Plot zu konstruieren, denn ich fühlte mich wie im Kinosessel, während ein brutaler Actionfilm über die Leinwand rauscht. Leider kann ich weder diesen Filmen noch solchen Büchern viel abgewinnen. Obwohl die Kulisse natürlich nach wie vor großartig war, blieben die gruseligen und düsteren Momente nach der ersten Wendung einfach aus und wurden durch ein temporeiches Action- und Katastrophenszenario ersetzt. Wie es bei diesem Genre wohl üblich ist, gibt es einen Helden, der nahezu unbesiegbar ist, während die anderen Protagonisten blass bleiben. Außer zu Frank Balenger, der keineswegs Reporter, sondern wie Rambo Kriegsveteran und somit natürlich kampferfahren ist, konnte ich zu keinem der Protagonisten eine Bindung aufbauen. Auch die anderen Eindringlinge sind vollkommen konturlos und so klischeeüberladen, dass sie, obwohl der Autor jeden mit einem Namen und einem recht auffälligen Äußeren ausgestattet hat, kaum zu unterscheiden sind. Einen wahren Sympathieträger auszumachen, wollte mir jedenfalls nicht gelingen. Nun gut, man muss die Protagonisten eines Romans auch nicht mögen, aber dies führte eben dazu, dass mir nahezu egal war, ob sie diese Nacht im Paragon Hotel nun überleben oder nicht. Logischerweise überstehen nicht alle diesen brutalen Alptraum, aber an Leichen hat David Morrell in seinem Thriller ohnehin nicht gespart. Ich muss allerdings zugeben, dass Creepers von der ersten bis zur letzten Seite spannend war und ich in Höchstgeschwindigkeit durch das Buch geflogen bin, da einfach auf jeder Seite etwas Unerwartetes passiert und der Autor zahlreiche, wenn auch sehr überkonstruierte Wendungen eingebaut hat. Mir fehlte in der zweiten Hälfte lediglich die düstere Gruselatmosphäre, die David Morrell am Anfang seines Thrillers so gekonnt aufgebaut hat und mir häufig Gänsehaut bescherte. Was den Schauplatz anbelangt, war dieses Buch wirklich grandios, wer rasante und brutale Actionthriller mag, wird Creepers sicher lieben, aber mir wäre etwas weniger Action und etwas mehr Grusel einfach lieber gewesen.

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  • Die Vergangenheit schläft nie...

    Creepers
    biblio_phil

    biblio_phil

    15. June 2016 um 13:29

    Inhalt:Eine aus fünf Abenteurern bestehende Gruppe bricht in ein ein ehemaliges Luxushotel ein, das von einem exzentrischen Millionär erbaut wurde. Eigentlich suchen sie nur den ultimativen Kick, aber die Vergangenheit in dem Hotel ist lebendiger als gedacht und schon bald merken sie, dass sie nicht allein in dem Hotel sind.. Meinung: Nach einem etwas schwierigen Einstieg in das Buch, da die Spannung anfangs kaum anstieg, wurde es doch ziemlich spannend. Das Ende fand ich sehr gut aufgelöst und für mich war bis zum Schluss hin nicht klar, was genau hinter dem Geheimnis des Hotels steckte. Ein kleines Problem war wohl, dass ich mit einen Thriller mit paranormalen Elementen erwartet habe, aber mich mit diesem Glauben komplett am Holzweg befand. Durch diesen Irrglauben war ich etwas enttäuscht, da meine Erwartungen nicht erfüllt wurde.Insgesamt allerdings finde ich, dass David Morrell mit "Creepers" einen soliden Thriller erschaffen hat, den ich mit gutem Gewissen an alle Thriller-Fans oder Personen, die der Hintergrund der Geschichte anspricht, weiterempfehlen kann.

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  • Gute Story

    Creepers
    Seni1979

    Seni1979

    04. June 2016 um 17:56

    Gute Story, ohne große Überraschungen, liest sich schnell.

  • Creepers!q

    Creepers
    Books-have-a-soul

    Books-have-a-soul

    19. November 2015 um 11:54

    Eine gute Gruppe von Studenten, ein Professor und ein ehemaliger Polizist begeben sich auf eine Urban Exploration in einem alten verlassenen Hotel! Eigentlich möchten Sie nur Fotos von dem alten Gebäude festhalten. Bald schon wird die Nacht zum Alptraum und es scheint kein Entkommen zu geben... Anfangs tat ich mich etwas schwer in das Buch zu kommen und das ganze zog sich ein wenig. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch die Charaktere und das Hotel wurden hervorragend beschrieben, sodass man sich alles bildlich vorstellen konnte! Die Geschichte nimmt plötzlich rasant Fahrt auf und wurde so spannend, dass ich das Buch schwer aus der Hand legen konnte! Die Emotionen, vor allem Angst und Panik der Protagonisten konnte der Autor sehr gut vermitteln. Wer aber ein Buch nur zum Gruseln sucht, sollte die Finger davon lassen, da auch wirklich einige blutige Szenen dabei sind, die auch teilweise sehr detailgetreu beschrieben werden! Allen anderen Fans in diesem Genre, kann ich Creepers empfehlen und wünsche eine horromäßige Lesezeit! ;-)

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  • Ein creepy Buch über die Creepers

    Creepers
    Krimifee86

    Krimifee86

    Klappentext: Asbury Park, New Jersey: In einer kalten Oktobernacht dringt eine Gruppe von fünf Abenteurern in ein ehemaliges Luxushotel ein. Das Paragon Hotel ist vor hundert Jahren von einem exzentrischen Millionär in Form einer Maya-Pyramide erbaut worden – und es steht seit dreißig Jahren leer. Die fünf Eindringlinge suchen den ultimativen Kick. Doch der kommt ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatten. In dem halb verfallenen Gebäude ist die Vergangenheit unerwartet lebendig – und hinterhältig. Und sie fordert einen hohen Preis: Die Nacht verwandelt sich in einen Alptraum des Schreckens, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint... Cover: Das Cover finde ich richtig cool gemacht. Es sieht irgendwie unheimlich aus und ist damit passend zum Buch. Das liegt zum einen an der giftgrünen Farbe in der es gehalten ist. Zum anderen aber auch am Motiv an sich. Zu sehen ist eine gesprungene Fensterscheibe und dahinter ein Raum, aus dem besagtes giftgrünes Licht herausscheint. Creepy – perfekt! Schreibstil: Ich mag den Schreibstil von David Morrell sehr gerne. Seine Charaktere sind sehr anschaulich und wie ich finde, realistisch dargestellt. Zumindest die fünf Creeper. Mit einigen anderen Charakteren (welche da noch so zum Vorschein kommen, kann ich nicht sagen ohne zu spoilern) konnte ich mich nicht so richtig anfreunden, zumal ich sie auch teilweise als nicht realistisch empfunden habe. Die Geschichte an sich war auch sehr anschaulich dargestellt. Man konnte sich sowohl die Ortschaften als auch die Handlungen der Personen sehr gut vorstellen und hatte somit immer ein klares Bild von dem was passiert vor Augen. Das Buch war spannend geschrieben und man wollte immer wissen, was als nächstes passiert und wie die Geschichte wohl weitergeht. Insofern wirklich gelungener Schreibstil! Die Story: Ich fand die rund um die „Creepers“ kreierte Geschichte schon alleine deshalb sehr spannend, weil das Thema der „Creepers“ etwas völlig neues für mich war. Ich wusste nicht, dass es Leute gibt, die in leerstehende Gebäude gehen, einfach um sich dort umzusehen und „den Duft der Vergangenheit“ einzuatmen. Ich wusste nicht einmal, dass es solche Gebäude überhaupt gibt, die zwar leer stehen, aber weitestgehend im Originalzustand vorhanden sind. Ich hätte gedacht, dass zum Beispiel bei alten Hotels und Häusern das Inventar herausgeräumt wird. Das scheint aber nicht immer der Fall zu sein und das finde ich echt interessant. Davon abgesehen war aber auch die Geschichte an sich sehr spannend. Denn in dem Hotel, das die Creepers erforschen wollen geschehen allerhand unheimliche Dinge. Zum Glück keine widernatürlichen Dinge, aber eben Dinge, mit denen die Creepers nicht gerechnet hätten. Sie werden damit konfrontiert und müssen entsprechend versuchen, dagegen zu kämpfen. Ob und wie es ihnen gelingt – ich will nicht spoilern. Es sei aber so viel gesagt, dass es echt toll ist, den Weg der fünf zu verfolgen. Fazit: Ich hatte dummerweise den zweiten Teil zu Creepers, nämlich Level 9 schon vorher gelesen. Insofern konnte ich mir das Ende denken. Nichtsdestotrotz fand ich das Buch wirklich sehr spannend und auch verhältnismäßig realistisch. Ich wollte schon immer gerne wissen, wie es weitergeht und was mit den einzelnen Charakteren passiert. Einen Punkt Abzug, weil das Buch eben nur verhältnismäßig realistisch ist und einiges eben doch arg an der Realität vorbeigeht. Dennoch erteile ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung für Creepers!

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    • 3
  • Nachts allein im Hotel?

    Creepers
    Icedragon

    Icedragon

    22. January 2015 um 14:12

    Wer stand nicht schon einmal vor einem alten Gebäude und hat sich gefragt, was man dort noch finden kann. Es gibt Menschen, die es wagen in diese Gebäude einzusteigen, nur ob sie dabei immer allein sind? Meine Meinung In Creepers geht es um eine Gruppe „Infiltratoren“ die sich das alte „Paragon“ Hotel in Asbury Park als nächstes auserkoren haben. Mit von der Partie ist neben einem Professor für Geschichte und drei seiner ehemaligen Studenten auch Frank Balenger, ein Journalist. Er ist mit dem Professor bekannt und möchte einen Artikel über „Creepers“ schreiben. Komplett ausgerüstet geht die Gruppe los und steigt über ein Abflusssystem in das Hotel ein. Das „Paragon“ ist in einem, für ein verlassenes Haus, richtig guten Zustand. Denn der Millionär, der es gebaut hat, hat aus Angst vor Randalen, hat alle Fenster und Türen mit Metallplatten vernageln lassen und zwar von innen. Doch alles sieht nicht aus wie damals neben Ratten, Vögeln und einer dreibeinigen Katze, hat auch das Wasser seinen Weg ins Paragon gesucht. Doch am Anfang ahnen die Abenteurer nichts davon und tauchen in die Vergangenheit ein, entdecken den leeren Ballsaal und einige Zimmer und finden sogar die Polizeiakten zu den Verbrechen im Hotel u.a. den Mord an einem Vater durch dessen Sohn. Doch viel zu schnell müssen sie auch feststellen, dass sie nicht allein sind. Eine Gruppe Krimineller ist ihnen gefolgt und im Gegensatz zu den Creepers mit Nachtsichtgeräten ausgerüstet. Die Gruppe um Balenger wird gefangen genommen und Balengers Geheimnis gelüftet. Die Kriminellen sind auf die Goldmünzen aus, die in einem versteckten Tresor im Hotel liegen. Mit viel Feingefühl finden sie den Tresor und wer dachte, das wäre schon der Alptraum, der irrt, denn mit dem Öffnen des Tresors fängt dieser gerade mal an. Denn sie sind nicht allein. Letztendlich wird Balenger weitaus tiefer mit seiner Vergangenheit konfrontiert als ihm lieb ist und es gelingt immerhin drei Personen (von insgesamt 10 Protagonisten) das Hotel leben zu verlassen. Spannend bis zur letzten Seite - so kann ich das Buch beschreiben und ich weiß jetzt wieder, warum ich das Buch noch einmal lesen wollte. So viele Wendungen in der Handlung erwartet man auf den ersten Seiten überhaupt nicht. Doch das Blatt wendet sich häufig und immer wieder wird eins drauf gesetzt. Mit Leichen geizt das Buch auch nicht. Eigentlich kann man sich auch nur in Balenger richtig reinversetzen. Alles andere sind Statisten in seiner Geschichte und die könnte in dieser Nacht spannender nicht sein. Fazit: Das Buch hat das Genre "Thriller" wirklich verdient. Man fiebert die ganze Zeit it, wird überrascht und es wird auch wirklich mit der Psyche gespielt. Zum Glück nicht allzu doll mit der des Lesers, sondern mit der der Hauptfigur, aber besser hätte das der Autor fast nicht machen können. Das Buch kann ich jedem ans Herz legen, der es spannend und auch gruselig mag.

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  • Gelungener Thriller

    Creepers
    smilee_lady1988

    smilee_lady1988

    Ein Hotel - längst verlassen. Oder doch nicht? Fünf Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, dringen ein und plötzlich finden sie sich in einer Situation wieder, mit der sie nicht gerechnet haben. Und ein Kampf um Leben und Tod entbrennt. Der Schreibstil des Buches hat mit unheimlich gut gefallen - wobei ich zugeben muss, dass ich zuerst einmal ins Buch finden musste. Die erste Hälfte hat sich ein wenig gezogen und dann wurde es richtig spannend - ein Thriller, der seinen Namen verdient hat. Die Personen finde ich soweit auch ganz gut. Ich finde es immer interessant, wenn man eine Person nicht gleich durchschauen kann und man nach und nach erfährt, was es mit demjenigen auf sich hat. Auf jeden Fall gut gelungen. Ein Thriller, den man wirklich fast gelesen haben muss, auch wenn das Buch schon älter ist. Ich bin froh, es endlich geschafft zu haben - es lohnt sich wirklich.Daher gibt es von mir 5 Sterne

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    • 2
  • - Hypochrisy -

    Creepers
    Hypochrisy

    Hypochrisy

    28. July 2014 um 14:08

    In seinem Thriller Creepers hat sich David Morrell einer solchen Gruppe von „Infiltratoren“ angenommen. An einem „kalten Samstagabend Ende Oktober“ dringt die Gruppe in das ehemals luxuriöse Paragon Hotel in Asbury Park an der Atlantikküste von New Jersey ein. Erbaut wurde es von einem ebenso exzentrischen wie menschenscheuen Millionär, der sich im obersten Stock des Gebäudes eine uneinnehmbare und uneinsehbare Festung als Domizil geschaffen hat. Im Hotel, das in wenigen Tagen abgerissen werden soll, wohnte auch ein Gangsterboss, der hier einen begehbaren Tresor hatte einbauen lassen. Die Schätze dieses Verbrechers treiben den Initiator der Gruppe, einen ehemaligen Professor, an. Im Verlauf der packenden Handlung wird dieser Professor auf überaus blutige Art und Weise seinen Kopf verlieren, und nicht nur er allein. Denn das Paragon Hotel ist keineswegs so leer, wie die Abenteurer vermutet hatten. Über geheime Treppen und die noch funktionierenden Überwachungskameras folgt ihnen auf Schritt und Tritt das Grauen. Als die Gruppe dann auch noch im Tresor eine leibhaftige Blondine entdeckt, nimmt die Geschichte einen Verlauf, den niemand mehr steuern zu können scheint ....

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  • Spannend und gut recherchiert

    Creepers
    abendstern78

    abendstern78

    19. March 2014 um 13:31

    Creepers nennen sich die Leute, die verlassene Gebäude erkunden und damit ein Stück Vergangenheit. Sie nehmen nichts mit, sie zerstören nichts. Gemeinsam mit vier Creepers macht sich Balenger auf, das Paragon-Hotel zu erkunden, welches sie über einen unterirdischen Tunnel betreten, da die Fenster verbarrikadiert sind. Ein Gewitter kündigt sich an und droht die Tunnel zu überfluten, die Gruppe muss sich beeilen. Dann bemerken sie, dass sie nicht alleine sind ... Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen hab, verbrachte ich die Nacht alleine und hörte überall Geräusche. Sollte ich die Türen schließen, um die Geräusche auszusperren oder würde ich dann nicht hören, wenn tatsächlich jemand einbrach? Das Buch gruselt wahrhaftig, dass man sich vor der Dunkelheit zu fürchten beginnt. Zudem hat der Autor glänzend zum Thema recherchiert und man lernt viel über Gebäudeinfiltration. Spannung und geistiger Anspruch vereint zu einem Leseabenteuer.

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  • Urban Explorers, die modernen Abenteurer

    Creepers
    BlueNa

    BlueNa

    16. November 2013 um 14:42

    Frank Balenger begleitet als Reporter eine Gruppe von „Urban Explorers“, moderne Abenteurer die stillgelegte Gebäude infiltrieren und erkunden, auf ihrer neuesten Erkundungstour. Dieses Mal soll in Ashbury Park, New Jersey, das berühmt, berüchtigte Paragon Hotel unter die Lupe genommen werden, das vor einigen Jahrzehnten stillgelegt wurde und seitdem abgeschottet geblieben ist. An einem Samstagabend Ende Oktober steigt die Gruppe Creepers in das Hotel ein und beginnt mit der Erkundungstour. Langsam arbeiten sie sich vom Keller in die höheren Stockwerke vor, nicht wissend, dass sie bald in einem Alptraum stecken… Mich hat von Anfang an das Thema der Urban Explorers interessiert, das David Morrell hier in den Mittelpunkt seines Thrillers stellt. Der Gedanke, zusammen mit anderen Abenteurern, verlassene und stillgelegte Industrieruinen oder andere Gebäude zu infiltrieren, hat etwas faszinierendes, vor allem, da man nur erforschen und nichts verändern darf. Somit war für mich die Erkundungsphase fast die spannendste im ganzen Buch, wobei natürlich die Ereignisse sich im Paragon Hotel dann irgendwann überschlagen und sich zu einer Jagd auf die Lebenden und auf ein Phantom auswachsen. Faszinierend fand ich auch das (fiktive) Paragon Hotel, das ein exzentrischer Millionär im Stil eines alten Mayatempels erbauen ließ. Dass der ehemals beliebte Urlaubsort Ashbury Park nun fast einer Geisterstadt gleicht, ist jedoch wahr. Sehr gut fand ich auch das Nachwort David Morrells, der vielen sicher auch als Schöpfer der Romanfigur John Rambo bekannt sein wird, in dem er ausführlich erklärt, wie er auf das Thema des Romans gekommen ist. Der Schreibstil des Autors ist wunderbar angenehm und flüssig zu lesen. Er hat den Thriller in Stunden eingeteilt, so dass man das Geschehen fast in Echtzeit miterlebt. Dies macht nochmal den besonderen Thrill des interessanten und auch spannenden Thrillers aus. Das Buch beginnt ruhig, aber die Spannung steigt ab dem Zeitpunkt kontinuierlich an, ab dem die Gruppe um Frank Balenger und Professor Coklin versucht in das Hotel zu gelangen. Morrell schafft, es die Handlung auf mehrere Höhepunkte zu zu jagen, als ein Sturm aufzieht und sich die Ereignisse immer mehr zuspitzen. Die Charaktere waren für mich vielleicht die einzigen Schwachpunkte, die der Thriller aufzuweisen hat. Aber das gilt nur für die Nebenfiguren, denn Frank Balenger war als Hauptprotagonist sehr gut ausgearbeitet und mir auch zu einem gewissen Grad sympathisch. Trotzdem blieb eine die ganze Zeit eine Distanz zwischen mir und Balenger bestehen. Die Nebenfiguren, hauptsächlich die Gruppenmitglieder der „Creepers“ hätten für mich noch authentischer und lebendiger gestaltet werden können. Von ihnen kann ich euch nicht mal mehr die Namen nennen. Professor Coklin hingegen ist mir alter Professor und Leiter der Expedition gut in Erinnerung geblieben. Die Gestaltung des Covers ist bei der Ausgabe, die ich besitze mehr als merkwürdig und passt überhaupt nicht zum Inhalt des Buches. Es ist eine staubige Landstraße unter einem wolkenschwangeren Himmel zu sehen. Was der Verlag sich dabei gedacht hat, ist mir wirklich schleierhaft! Fazit: Mit „Creepers“ hat David Morrell einen spannenden und nervenaufreibend Thriller geschaffen, in dem einem schon Mal die eine oder andere Kugel um den Kopf pfeift. Dies eingelagert in die klaustrophobische und interessante Kulisse des leerstehenden Paragon Hotels macht das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis, das ich allen Thriller Lesern und auch all jenen, die sich für das Thema Urban Explorers interessieren, sehr ans Herz legen kann!

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  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

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    • 287
  • Überraschend

    Creepers
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    24. October 2013 um 12:22

    Creepers ist ein Thriller der sich rasant lesen lässt. Man rauscht geradezu durch die Geschichte, was ich persönlich immer super finde. :) Creepers ist zurecht ein Thriller, wobei ich mir zu Beginn einen Mystery-Thriller erhofft hatte. Der Beginn war wirklich mysteriös und ich war der Meinung, es handle sich eventuell um eine Geistergeschichte - dies lies auch der Klappentext vermuten. In dieser Hinsicht allerdings wurde ich zunächst enttäuscht. Vielmehr haben wir es hier mit einer Geschichte über die Abgründe der menschlichen Seele zu tun. Mit einer düsteren Grundstimmung und einem durchgängig straffen Spannungsbogen. Die Charaktere sind nachvollziehbar, alles andere als flach und wirklich gut durchdacht. Einen Stern abzug gibt es für einige nicht ganz schlüssige Begebenheuten, die leider auch nicht aufgeklärt werden - beispielsweise eine dreibeinige Katze. Fazit: Wirklich guter Thriller, der wirklich Thrill hat - lesen! ;)

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  • Dieses Buch hat mich umgehauen

    Creepers
    LittleMerm8

    LittleMerm8

    30. April 2013 um 15:35

    Dass ich dieses Buch gestern Abend beziehungsweise heute Morgen um ein Uhr wirklich nur gezwungen aus der Hand legen konnte und heute Mittag fertiggelesen habe, spricht für sich. Die Atmosphäre ist so packend kreiert, dass man einfach vollkommen in das Buch hineingesogen wird und alles um sich herum vergisst. Die Geheimnisse, die anfangs um den Protagonisten gemacht werden, legen einem förmlich richtige Fesseln an, die es einem unmöglich machen, sich von diesem Buch zu lösen. Es wird immer mehr aufgedeckt und die Story wird immer komplexer, Freunde werden zu Feinden, mögliche Lösungen werden verbaut und neue tun sich auf. Generell tauchen überall Verzweigungen auf, beiläufige Erwähnungen zu Beginn des Thrillers werden am Ende noch einmal aufgegriffen und spielen eine weltbewegende Rolle und generell musste ich aufpassen, dass nicht alle zehn Seiten meine komplette Weltanschauung umgeworfen wird. Wow. Genial. Ein Meisterwerk. *Hier beliebiges anderes fassungslos wirkendes Adjektiv einfügen* Dieses Buch hat die fünf Sterne vollkommen verdient. Wenn nicht sogar sechs.

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  • Sehr temporeich, sehr blutig und brutal

    Creepers
    Ritja

    Ritja

    22. April 2013 um 18:35

    Das Buch hat fast fünf Jahre auf meinem SUB geschlummert und nun endlich habe ich es gelesen. Fast schon bin ich froh, das kein Blut in der Zwischenzeit herausgetropft ist. Gut, es stand ja drauf THRILLER, aber so habe ich es mir nicht vorgestellt.  Am Anfang plätschert die Geschichte so vor sich hin. Man erfährt etwas von der Gruppe (ein Professor und seine ehemaligen Studenten) und von Balenger (anfangs noch ein Journalist) einer der Hauptfiguren. Wer/was sind Creepers, was machen sie und warum? Der Leser taucht ab in eine nicht ganz so legale Welt und wird am Ende völlig außer Atem wieder auftauchen. Denn bei dem Einstieg in das Paragon Hotel, ein früheres Luxushotel, geht etwas gründlich schief. Sie sind nicht allein...sie werden beobachtet und belauscht. Sie stoßen nicht nur auf mutierte Katzen und Ratten...auch auf andere Besucher müssen sie sich einstellen. Nach dem recht entspannten Einstieg in die Geschichte nimmt diese dann ein ungeheures Tempo auf und fegt über die Stockwerke, durch die Gänge und über die Köpfe der Figuren. Aus einer harmlosen Aktion wird blutiger Ernst. Ich habe zu spät gelesen, welches Buch der Autor bereits geschrieben hat ("Rambo"), denn sonst hätte ich mir ausmalen können, wie dieses Buch hier wird. Blutig, sehr blutig, phasenweise auch recht brutal und zum Schluss hatte ich Probleme zu wissen, in welchem Stockwerk man sich befindet und ob dies überhaupt noch möglich ist. Die Figuren hatten nicht wirklich die Gelegenheit sich zu entwickeln und blieben dadurch etwas fad und einfach. Die Idee des Buches fand ich gut und sie war mal etwas anderes, aber die Umsetzung traf nicht so ganz meinen Geschmack.  Wer Spannung, Tempo, Blut und Brutalität in einem Thriller zu schätzen weiß, ist hier richtig. Wer die eher unblutigen Thriller mag (ja, die gibt es durchaus), der sollte die Finger von diesem Buch lassen. 

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  • Unvorhersehbar

    Creepers
    LineLine

    LineLine

    01. April 2013 um 09:36

    Es hat am Anfang etwas länger gedauert, bis ich mit den Charakteren warm wurde und sie auseinanderhalten konnte, aber nach der Hälfte des Buches sind sie mir alle ans Herz gewachsen.  Die Geschichte ist nicht nur spannend, weil sie das alte Gebäude erforschen, das einige Überraschungen bereit hält, sondern auch weil Balenger offenbar ein großes Geheimnis hat. Gerade als ich dachte, ich kenne alle Geheimnisse der Charaktere, tauchten neue auf. Das hat mich förmilch gezwungen weiterzulesen. Das Ende war mir ein bisschen zu offen, da man nicht genau weiß, was nun aus den verbliebenen Personen wird. Dafür ist es aber anders, als bei manch anderen Thrillern nicht vorhersehbar.

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