David Morrell Der Opiummörder

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Inhaltsangabe zu „Der Opiummörder“ von David Morrell

1854, London: Ein grausamer Ritualmörder versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Detective Shawn Ryan verdächtigt den opiumsüchtigen Schriftsteller Thomas de Quincey. Mit seiner Abhandlung »Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet« hatte dieser kurz zuvor einen Skandal ausgelöst und seinen Ruf als Enfant terrible gefestigt. Als sich Ryans Verdacht als falsche Fährte erweist, schließen sich die beiden zu einem kongenialen Ermittlerpaar zusammen. Schon bald führen ihre Nachforschungen in höchste politische Kreise und in die Schattenwelt des Opiumschmuggels.

Ein Skandalroman, wäre er im viktorianischen Zeitalter erschienen!

— Eternity
Eternity

Die Story dieses Buches ist ganz gut gelungen. Leider ist das Buch an manchen Stellen langamtig .

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Hat mich nicht überzeugt. Ein behäbiger Schreibstil gepaart mit Langeweile. Das Wort "Opiumesser" kann ich nicht mehr hören"!

— BerniGunther
BerniGunther

Das viktorianische London ist atmosphärisch gut eingefangen. Jedoch bleiben die Figuren zu blass, die Handlung zu konstruiert.

— Miamou
Miamou

Sehr gut recherchiert mit einem grandiosen Hauptcharakter und einer dichten Atmosphäre.

— LeveretPale
LeveretPale

Gegen Ende immer wie spannender

— Pat82
Pat82

Ein vielschichtiger Krimi, nichts für zwischendurch

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Ein sehr atmosphärischer, mit Geschichte und historischen Figuren gespickter Kriminalroman.

— Lesen_ist
Lesen_ist

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  • Ein Skandalroman, wäre er im viktorianischen Zeitalter erschienen!

    Der Opiummörder
    Eternity

    Eternity

    25. June 2017 um 14:12

    Die Gesellschaft im viktorianischen England kann man wohl als distanziert und verschlossen bezeichnen. Es herrschten strenge Benimmregeln und nach Außen wurde stets der Schein gewahrt.Wäre "Der Opiummörder" in dieser Zeit erschienen, in der er spielte, hätte der Roman sicherlich einen großen Skandal ausgelöst!Nicht nur, dass die Charaktere sich nicht an herrschende Regeln halten, auch die Thematik ist so brisant und grausam, dass sie niemals öffentlich angesprochen und diskutiert würde.Auch aus unserem heutigen Zeitalter heraus muss ich zugeben, dass die Geschichte wirklich blutig und brutal ist. Es wird zwar mit "alten Waffen" gemordet, doch der Effekt wird dadurch nur noch grässlicher. Durch einige Perspektivwechsel ist die Geschichte spannend und temporeich, zwischendurch wird sogar etwas Humor eingestreut. Die Charaktere sind, für diese Zeit, äußerst modern und selbstbewusst, setzen sich über Regeln und Konventionen hinweg und halten sie gleichzeitig immer wieder mal ein.Ein nebeliger, schauriger Roman im alten London mit einer Menge Blut!

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  • Mord als Kunst...

    Der Opiummörder
    Miamou

    Miamou

    11. August 2016 um 11:22

    Ich bin ein Riesenfan von viktorianischen Krimis, besonders dann, wenn sie in London spielen, eine Stadt die spätestens seit den Jack the Ripper Morden genau das richtige Pflaster für geheimnisvolle Straßen, skrupellosen Machenschaften und rasanten Mordermittlungen bietet. Was aber die Wenigsten wissen (und dazu konnte ich mich auch zählen, bevor ich „Der Opiummörder“ gelesen habe) ist, dass es schon viele Jahre vorher, nämlich 1811, ähnlich grausame Morde gegeben hat. Die sogenannten Ratcliffe – Highway Morde, wo der Schuldige John Williamson eine Kaufmannsfamilie und einen Wirt mitsamt Gästen des Wirtshauses auf brutalste Weise ermordete und so Angst und Schrecken in London verbreitet hat. Die Handlung in „Der Opiummörder“ setzt im Jahr 1854 an, wo sich diese grausamen Morde bis ins Detail wiederholen. Auf einer Nachtpatrouille stößt Constable Becker auf einen verstörenden Ritualmord. Er und Detective Ryan machen sich sofort ans Werk, um den Mörder zu suchen. Während ihrer Ermittlungsarbeit stoßen sie auf das Werk Thomas de Quinceys, der als Opiumesser bekannt ist und der mit seinem Werk „Der Mord als eine schöne Kunst“, in dem er sich mit den Ratcliffe – Highway Morden beschäftigt, nicht unbedingt den besten Ruf in der Gesellschaft genießt. Der Mörder scheint also schnell gefunden. Als de Quincey im Gefängnis jedoch beinahe selbst ermordet wird, muss die Londoner Polizei den ganzen Fall neu überdenken und gemeinsam mit de Quincey und seiner Tochter Emily begeben sich Ryan und Becker auf Spurensuche. Schon bald führen die Nachforschungen in höchste politische Kreise und während der Mörder ziemlich bald entlarvt werden kann, bleibt sein Motiv im Unklaren und auch die Beweisführung nicht griffig genug. Als dann eine alte Frau bei der Polizei ihre Aussage macht, bringt sie Licht ins Dunkel. Ein Plot, der jetzt nicht unbedingt neu ist, aber doch sehr komplex und den ein oder anderen Spannungsmoment durchaus zu nützen weiß. Besonders gut ist es dem Autor gelungen seine Leser in den Bann des nebligen viktorianischen Londons zu ziehen, was gute atmosphärische Beschreibungen nach sich zieht. Man fühlt sich tatsächlich in eine andere Zeit versetzt. Auch seine Handlung und die Ideen den Fall aufzubauen hatten durchaus ihre Reize und konnten die ein oder andere Überraschung mit sich bringen, besonders als er dem Mörder, der sich "der Künstler" nennt, ein Gesicht gab. Als Leser tappt man nämlich sehr lange im Dunkeln, wer denn der Täter sein könnte und schlussendlich muss ich zugeben, dass ich niemals mit so einem komplexen Mörder gerechnet habe. In Wirklichkeit hat er nämlich nicht nur die Täterrolle, sondern gewisserweise auch eine Opferrolle, die ihm durch Manipulation eines Regimes aufgedrückt wurde und der er sich nicht entziehen konnte. Man sympathisiert keinesfalls mit ihm, aber seine Gedankengänge sind für den Leser logisch, wenn auch ziemlich krank. Der Mörder war für mich auch die komplexeste Person in diesem Buch. Mit Detective Ryan konnte ich sehr wenig anfangen. Er blieb erstaunlich blass und auch wenn der Autor versucht hat, ihm Ecken und Kanten zu geben, so hat er das für mich zu wenig konsequent gemacht. Ein wenig anders bei seinem Partner Becker, der auch eher lau war, aber wenigstens sehr tiefe menschliche Züge abbekommen hat, die ihn um einiges griffiger machten. Thomas de Quincey und Emily sind historische Figuren und es ist ja oft so, dass diese Figuren in einem erzählenden Roman sehr herausstechen und alle anderen sehr nebensächlich wirkten, aber auch die beiden hatte mir um eine Spur zu wenig Charakter. Thomas de Qunicey wird im Grunde nur auf seine Opiumsucht und auf seine beiden großen Werke heruntergebrochen, ich denke aber, dass er durchaus vielschichtiger war. An manchen Stellen blitzt seine Genialität nämlich wunderbar durch, aber auch das war mir fast ein wenig zu inkonsequent. Emily ist der weibliche Part in der Geschichte und sie wird ihm auch durchaus gerecht, da sie mit sehr viel Sensibilität ans Werk geht. Gleichzeitig wirkt sie aber als die „Absichtlich – Rebellische“, was man ihr nicht immer gut abnehmen kann. Die Sache ist eben die, dass bei mir die Handlung eines Buches nicht immer, aber sehr, sehr oft mit griffigen Figuren steht und fällt. In diesem Fall war das für mich leider zu wenig. Zudem wirkte für mich die Weiterführung der Handlung an manchen Stellen zu einfach, zu konstruiert. Klar waren die Ermittlungsmethoden der damaligen Zeit um Einiges anders und die Polizei darauf angewiesen jeden klitzekleinen Hinweis und jedem Gerücht auf der Straße nachzugehen. Aber es war dann doch recht auffällig, dass zufällig, die richtige Person auf dem richtigen Ort auftaucht und zufällig etwas entdeckt, was den Fall zufällig um Einiges weiterbringt. Auch de Quinceys Fluchtversuch als man ihm zum zweiten Mal ins Gefängnis stecken wollte, war für mich eher unrealistisch. Trotzdem glaube ich, dass „Der Opiummörder“ sein Publikum hat. Und vom historischen Standpunkt aus betrachtet, hat David Morell wirklich gut recherchiert. Oft erzählt am Anfang eines Kapitels ein allwissender Erzähler, der so manche Fakten ans Licht bringt, die absolut interessant sind. Wem das genügt und wer sich auf einen sehr komplexen Mordfall einlassen will, ohne dass die Tiefe der Figuren eine wichtige Rolle spielt, der wird mit diesem Buch viel Freude haben.

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  • De Quincey hautnah erleben

    Der Opiummörder
    LeveretPale

    LeveretPale

    24. March 2016 um 10:45

    Eigentlich lese ich für gewöhnlich weder Krimis noch historische Romane, aber als ich "Der Opiummörder" in der Buchhandlung sah, weckte es dennoch mein Interesse. Ein Buch, welches im viktorianischen Zeitalter spielt, eine Epoch, die ich dank großartiger Schritftsteller wie Stevenson, Carroll, Poe und De Quincey sehr zu schätzen gelernt habe und deren düstere, opiumgetränkte Atmosphäre seit jeher eine Anziehungskraft auf mich ausübte. Obendrein ist einer der Hauptcharakter der Schriftsteller Thomas De Quincey, von dem ich bereits einiges (sehr begeistert) gelesen habe. Also beschloss ich dem Buch eine Chance zu geben und ich wurde nicht enttäuscht. Klapptext: 1854, London: Ein grausamer Ritualmörder versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Detective Shawn Ryan verdächtigt den opiumsüchtigen Schriftsteller Thomas de Quincey. Mit seiner Abhandlung "Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet" hatte dieser kurz zuvor einen Skandal ausgelöst und seinen Ruf als Enfant terrible gefestigt. Als sich Ryans Verdacht als falsche Fährte erweist, schließen sich die beiden zu einem kongenialen Ermittlerpaar zusammen. Schon bald führen ihre Nachforschungen in höchste politische Kreise und in die Schattenwelt des Opiumschmuggels. Mir ist glaub ich selten, wenn überhaupt, ein Buch untergekommen, welches so gut recherchiert war. Man hat beinah das Gefühl, der Autor hätte in diesem Zeitalter gelebt, so detailreich wird alles beschrieben. Der Erzählstil ist (abgesehen von einigen Kapiteln, die als Tagebucheinträge verfasst sind) der eines allwissenden Erzählers, der wie ein Reisführer manchmal in den Vordergrund tritt, um den modernen Leser über einige Besonderheiten aufzuklären, die er sonst wohl kaum verstehen würde. Generell ist die Erzählform sehr angenehm und interessant und etwas ungewöhnlich, aber es würde mich freuen sie öfters anzutreffen. Man lernt so viel über das London des Jahres 1854 und die Atmospähre ist wirklich sehr dicht ( wenn auch nicht so extrem wie zB.: in Metro 2033. Dazu sind De Quincey und noch mehr seine Tochter Emily etwas zu exentrisch, sodass sie nicht ganz in die Welt dort zu passen scheinen und das Bild etwas stören, was aber wahrscheinlich wirklich so der Fall war) Die Charaktere im Buch sind sehr gut, wobei manchmal etwas klischeehaft, aber unter ihnen allen sticht Thomas De Quincey hervor. Man merkt, dass der Autor sich sehr genau mit der Persönlichkeit und dem Leben und Schaffen dieses Mannes auseinandergesetzt hat, den er wirkt sehr real und plastisch. De Quinceys Charakter wird entsprechend viel Spielraum eingeräumt und er ist, neben den Anatgonisten, der am besten ausgearbeitete Charakter. Vor allem Ryan und Becker, die Polizisten in diesem Krimi, wirken auf mich schon etwas klischeehaft und flach, aber diese Schwäche wird durch die Genialität mit der der Bösewicht und De Quincey dargestellt werden, bei weitem überstrahlt. Zur Handlung kann ich nur so viel sagen, dass sie sehr gut ist und einige unerwartete Wendungen hatte. Insgesamt ein sehr gutes Buch, welches ich jedem Freund des viktorianische Zeitalters oder einer auktorialen Erzählperspektive, die hier meisterlich umgesetzt wurde, ans Herz legen kann.

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  • Einfach Rausch-Haft

    Der Opiummörder
    mijou

    mijou

    12. February 2016 um 15:56

    Inhalt: 1854, London: Ein grausamer Ritualmörder versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Detective Shawn Ryan verdächtigt den opiumsüchtigen Schriftsteller Thomas de Quincey. Mit seiner Abhandlung "Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet" hatte dieser kurz zuvor einen Skandal ausgelöst und seinen Ruf als Enfant terrible gefestigt. Als sich Ryans Verdacht als falsche Fährte erweist, schließen sich die beiden zu einem kongenialen Ermittlerpaar zusammen. Schon bald führen ihre Nachforschungen in höchste politische Kreise und in die Schattenwelt des Opiumschmuggels. Tolle Geschichte aus dem London des 19. Jahrhundert. Rätselhafte Morde, spannend und interessant erzählt. Man fühlt sich in die Zeit zurück versetzt und findet sehr viele Parallelen zu aktuellen Ereignissen. Auf jeden Fall war früher nicht alles besser. Ausgesprochen empfehlenswert!

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  • Mord wie im Buch

    Der Opiummörder
    Pat82

    Pat82

    Um was geht es: 1854, London: Die ganze Stadt versetzt in Angst und Schrecken durch einen kaltblütigen Mörder. Thomas de Quincey ein Schrifsteller der vorallem wegen seiner verpönte Literatur über Opium und das Töten berühmt ist, wird verdächtigt. Die Morde werden wie in seinem Buch beschrieben durchgeführt. Detective Shawn Ryan behält Quincey im Visier doch bald merkt er, dass sich sein Verdacht als falsche Fährte erweist und so schließen sich die beiden zu einem kongenialen Ermittlerpaar zusammen. Schon bald führen ihre Nachforschungen in höchste politische Kreise und in die Schattenwelt des Opiumschmuggels. Meine Meinung: Man fühlt sich schnell in das Jahr 1854 versetzt und kann es geniessen. Es war nicht immer leicht zu lesen, dieses Buch bietet einem einen Krimi, bei dem man bei der Sache sein muss. Von der Mitte an bis hin zum Schluss wirds danne rst richtig spannend. Ein Mix auf Geschichte und Krimi, mir hats gefallen

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    • 2
    Bella5

    Bella5

    10. February 2016 um 12:34
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. February 2016 um 19:11
  • Können Morde "schöne Künste" sein?

    Der Opiummörder
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    David Morell entführt seine Leser in das Viktorianische London von 1854. Inhalt: Ein Mörder treibt sein Unwesen. Eine ganze Familie wird hingeschlachtet. Nicht einmal vor einem Baby macht der Täter halt. Die Polizisten Sean Ryan und Joseph Becker erkennen sofort die Parallelitäten zu den Morden von 1811. Auch damals wurden - scheinbar wahllos - ganze Familien ausgerottet. John Williams wurde verhaftet. Dass er sich durch Selbstmord einer Verurteilung entzog, wertete die Polizei als Schuldeingeständnis. Der Tat diesmal dringend verdächtig: Thomas de Qunicey, ein opiumsüchtiger Schriftsteller. Mit großer Mühe können de Quincey und seine Tochter Emily die Ermittler von seiner Unschuld überzeugen, gehen doch die Morde weiter, während der Essayist in Polizeigewahrsam ist. Was dann folgt, ist ein perfides Katz-und-Maus-Spiel mit dem Leser. de Qunicey kommt dem Mörder immer näher ... Erzählstil/Spannung: Der Autor spannt seine Leser regelrecht auf die Folter. Lange, sehr lange lässt er sie im Unklaren, wer der Mörder sein könnte und welche Motive in antreiben könnten Morell gelingt es vorzüglich, histroische Ereignisse fesselnd darzustellen. So können die Leser am Leben des Viktorianischen Zeitalters teilhaben. Sie erleben den Moloch der stinkenden und schmutzigen 2-Millionen-Einwohner-Stadt London hautnah mit. Sehr elegant ist die Zusammenarbeit der beiden Quinceys mit der Polizei gelöst. Ein ungleiches Viererteam, das Stärken und Schwächen ganz gut ausgleichen kann. David MOrell ist ein routinierter Autor, der diese Geschichte in drei Erzählebenen ablaufen lässt. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln bringt er uns die teils grauslichen Ereignisse näher. Ständiger Szenen- und Zeitwechsel beschleunigt den Ablauf. Mehrmals wechselt die Perspektive. Der Leser muss achtgeben, den roten Faden (de Quinceys Essay "Der Mord als eine schöne Kunst betrachet") nicht aus den Augen zu verlieren. Wir erhalten, als Ergänzung zur eigentlichen Erzählebene, Einblick in Emiliy Tagebuch, in dem ihre Sicht der DInge recht anschaulich dargestellt wird. Die dritte Ebene ist die, in denen der Autor völlig unaufgeregt und unterschwellig die Lebensbedingungen im 19. Jahrhundert erklärt. Wir erfahren viel über die medizinischen Verhältnisse und die Ostindische Handelsgesellschaft. NIemals jedoch belehrend, immer eindringlich, dennoch wie Hintergrundmusik. Ich habe im Nachhinein die historischen Personen recherchiert und bin auf große Detailtreue gestoßen. Charaktere: Der historisch verbürgte Thomas de Quincey ist ein opiumsüchtiger Schriftsteller, ständig auf der Flucht vor seinen Gläubigern. Zuerst selbstsüchtig und zynisch, stilisiert ihn der autor beinahe zu einem Helden hoch. Trotz körperlicher Beschwerden ist er dem Täter auf der Spur, der sich sklavisch an sein (de Quinceys) Skript hält. Emily entspricht sogar nicht dem Viktorianischem Frauenbild. Beihnahe vorlaut, jedoch bestimmt versucht sie sich durchzusetzen. Witzig, wie sie Ryan und Becker erklärt, wie schwer die Kleidung einer Frau ist, die sie übelicherweise mit sich herumschleppt (37 Pfund). Sean Ryan hat als irisch-stämmiger, groß gewachsener Rothaariger, mit zahllosen Vorurteilen zu kämpfen. Eine recht miese Vorstellung gibt Lord Palmerston. Aber so sind die Politiker eben - immer den größten Vorteil aus einer Sache ziehen. Fazit: Ich hätte mir, wie schon oft einen griffigeren Titel gewünscht. Im englischen Original "Murder as a fine Art" wird er in der Überstzung zu einem reißerischen, der den Leser in die Irre führt. Auf Grund der Komplexität ist das Buch nicht für Zwischendurch geeignet, für ein langes Schlechtwetterwochenende jedoch eine perfekte Lektüre. Spannend bis zur letzten Seite!

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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  • Der Opiummörder – David Morrell

    Der Opiummörder
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    19. January 2016 um 18:24

    Inhalt 1854, London: Ein grausamer Ritualmörder versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Detective Shawn Ryan verdächtigt den opiumsüchtigen Schriftsteller Thomas de Quincey. Mit seiner Abhandlung „Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet“ hatte dieser kurz zuvor einen Skandal ausgelöst und seinen Ruf als Enfant terrible gefestigt. Als sich Ryans Verdacht als falsche Fährte erweist, schließen sich die beiden zu einem kongenialen Ermittlerpaar zusammen. Schon bald führen ihre Nachforschungen in höchste politische Kreise und in die Schattenwelt des Opiumschmuggels. Meine Meinung Auf der Suche nach einem neuen Hörbuch bei Audible bin ich über dieses hier gestolpert. London, Mord und Mystery, alles was mein schwarzes Herz begehrt. Ich war nur etwas verwundert, dass es auch im Genre »Historisch« geführt wurde. Nun, jetzt weiß ich auch wieso. Als Erstes gibt es eine Einleitung, in dem erzählt wird, wie in England im viktorianischen Zeitalter, ein neuer Typ von Literatur großen Anklang findet, den sogenannten »Sensationsroman«. Kritikern zufolge befriedigt eine derartige Literatur einen krankhaften Appetit. Laut den Autoren verbarg sich hinter der Fassade von vornehmer Zurückhaltung, bei Personen des öffentlichen Lebens, Wahnsinn, Inzest, Vergewaltigung, Mord, Erpressung, Kindesmord, Brandstiftung, Drogenmissbrauch und etliches mehr. In einer Gesellschaft in der Emotionen nach außen hin streng kontrolliert wurden, erscheint es folgerichtig, dass die Menschen eine Leidenschaft für das Sensationelle entwickelten. Thomas de Quincey schrieb über das Thema Verdrängen und Geheimnisse »So etwas wie ein Vergessen gibt es nicht«. Er wurde berühmt, als er sein Privatleben in einem skandalösen Bestseller »Bekenntnisse eines englischen Opiumessers« veröffentlichte. In einem Essay befasst er sich mit den Morden von Ratcliffe-Highway im Jahr 1811, die London in Angst und Schrecken versetzten. Die ersten Fälle von mehrfachem Mord die in England bekannt wurden. Die Opfer waren kleine Geschäftsleute und ihre Familien. In London, 42 Jahre später, legt ein gut gekleideter Mann diverse Gegenstände in eine Tasche. Er fährt in einer Kutsche zu einer Theateraufführung, doch verlässt er das Theater wieder durch einen Nebeneingang und versteckt sich im Schatten, um sicherzugehen, dass er nicht verfolgt wurde. Er steigt in eine Kutsche und fährt in eine weniger noble Gegend von London. Er zieht sich um, verkleidet sich als Seemann inklusive Perücke und Bart. Der Mann geht zu einem drittklassigen Laden und gibt vor, vier Paar Socken kaufen zu wollen, gerade als der Ladenbesitzer zusperren möchte. Er ermordet den Mann, seine Frau, das Dienstmädchen, die sieben Jahre alte Tochter und ein Baby auf brutalste Art. Obwohl der Bruder des Ladenbesitzers und ein Polizist ihn, ohne es zu wissen, daran hindern durch die Eingangstür den Tatort zu verlassen, kann er durch den Hof entkommen. Es wird bald klar, dass diese Tat die Morden von Ratcliffe-Highway nachstellt und mit weiteren Morden zu rechnen ist. Thomas de Quincey wird wegen seines Essays verdächtig. Ich habe ein bisschen im Internet recherchiert und festgestellt, dass Thomas de Quincey tatsächlich existiert hat. Er wurde als junger Mann krank und litt unter Nervenschmerzen, was zu seinem Opiumkonsum geführt hat, um seine Schmerzen zu lindern. Seine Opiumsucht wurde mit den Jahren immer stärker. Auch die Morde von Ratcliffe-Highway im Jahr 1811 sind eine historische Tatsache. Am 7. Dezember wurden 4 Personen ermordet und am 19. Dezember noch mal drei, bis der Täter gefasst wurde. Auch andere historische Personen kommen vor; John Snow war ein englischer Arzt und Pionier in der Einführung der Narkose und der Erforschung von Cholera. Henry John Temple, 3. Viscount Palmerston, war zur Zeit dieser Geschichte Innenminister mit großem Einfluss, später wurde er noch Premierminister. Die Entstehung der Metropolitan Police und Scotland Yard wird auch kurz erläutert. All diese Personen und historische Ereignisse haben mich gefesselt und fasziniert. Die Morde in dieser Geschichte haben nicht wirklich stattgefunden. Der Mörder, der immer als »Künstler des Todes« bezeichnet wird, bleibt lange Zeit im Verborgenem, der Leser hat keine Ahnung, wer er sein könnte. Später im Buch denkt er an seine Vergangenheit, was er alles erlebt hat und wo. Hier wird auch die Verbindung zu de Quincey und Opium hergestellt. Sein Charakter ist kalt wie Eis, emotionslos, brutal und gleichzeitig extrem beherrscht. Eine sehr interessante Figur dessen Besessenheit mit den Ratcliffe-Highway Morden, Opium und den Werken von de Quincey schließlich ans Licht kommen. Er verfolgt einen Plan, dessen Ausmaße erst gegen Ende ersichtlich werden. Die markantesten Charaktere waren für mich Thomas de Quincey und seine Tochter Emily. Der Detektive Shawn Ryan hat keinen großen Eindruck bei mir hinterlassen. Einige Male dachte ich mir, dass er doch schwer von Begriff sei. Constable Becker, der so gerne Detektiv sein möchte und Ryan bei der Auflösung des Falles zur Seite steht, fand ich interessanter, charmanter und auch etwas schneller mit den richtigen Schlussfolgerungen. Diese beiden spielen auch oft »Guter Cop, böser Cop«, wenn es um Befragungen geht. Vom Autor sicherlich so gewollt, aber eher als Zufall dargestellt. Thomas de Quincey spielt eine große Rolle bei der Lösung des Falles. Der Plot ist zwar nicht genial, aber komplex und undurchschaubar, bis zu dem Zeitpunkt, wo David Morrell den Leser einweiht. Er ist durchaus glaubwürdig und das Setting in nebeligen, viktorianischen London verleiht der Geschichte die dazu passende düstere Atmosphäre. Hier und da sind die Ausführungen von Thomas de Quincey etwas langatmig, da leidet beim Hören die Konzentration etwas, ansonsten ist die Geschichte sehr fesselnd. Das Ende fand ich irgendwie seltsam und ich bezweifele, ob es tatsächlich so stattfinden könnte. Ich glaube nicht, dass der Commissioner of Police dieses Szenario so zugelassen hätte, auch 1854 nicht. Ich hatte bis jetzt noch kein Hörbuch, das von Erich Räuker gesprochen wurde. Anfangs fand ich seine Stimme etwas gewöhnungsbedürftig, musste aber sehr bald feststellen, dass er einen fantastischen Job macht! Die vielen Charaktere machen es einem Sprecher sicher nicht leicht, aber sie waren fast immer erkennbar in einem Dialog. Er hat das Buch für mich zu einem Hörgenuss gemacht. Ein sehr atmosphärischer, mit Geschichte und historischen Figuren gespickter Kriminalroman. Ein undurchschaubarer Plot mit einigen faszinierenden Figuren. Spannend, kurzweilig und aktionsreich mit Einblicken in die unrühmliche Rolle von Großbritannien im Opiumhandel und die Auswirkungen der Sucht. Wer gerne etwas Geschichte lernt, während er/sie einen düsteren Krimi liest oder hört, ist hier genau richtig!

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  • Man genießt jedes Detail

    Der Opiummörder
    MissWatson76

    MissWatson76

    Dieses Buch war ein Krimi (oder Thriller wie man es nimmt) worauf ich schon lange gewartet habe und hinterher genau das zufriedene Gefühl hatte, das ich bei Büchern total gerne mag.  Das Buch ist zwar in einigen Szenen schon blutig und auch grausam, trotzdem hat man hinterher kein negatives oder schlechtes Gefühl dabei und auch keinen Abscheu. Bei einigen neuen Thrillern geht es scheinbar heutzutage darum sich an Scheußlichkeiten zu überbieten. Aber das hier ist anders und hat ein ganz anderes Tempo, so dass man es fast genießen kann. Hier liegt alles im Detail und die Morde werden genauso detailliert dargestellt wie das Trinken einer Laudanum-Flasche.  Die Protagonisten in dieser Story Thomas de Quincy oder seine Tocher Emily wie auch der Polizist Shawn Ryan sind nicht einfach schwarz-weiß oder gut und böse, sondern da ist viel mehr, egal ob an Vergangenheit oder Zukunft. Man erfährt ihre Gedanken, Gefühle und ist fasziniert, wenn de Quincy an einen Tatort geht und wie ein Profiler handelt und sich in den Kopf des Killers hinein versetzt. Der Polizist Ryan will ein guter Polizist sein, aber er vertraut seinem Bauchgefühl und lässt auch neue Möglichkeiten in den Ermittlungen zu. Das alles gefällt mir und wie die Ermittler nach und nach dem Killer auf die Spur kommen. Aber auch das scheinbar langsame Tempo dabei bzw. des Buches. Man genießt hier jedes Detail. Und am Ende findet man zwar sehr schade, dass das Buch vorbei ist aber man ist absolut zufrieden. 

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