David Nicholls Drei auf Reisen

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Inhaltsangabe zu „Drei auf Reisen“ von David Nicholls

LIEBE ist wie eine REISE durch EUROPA: nicht immer komfortabel, aber voller ÜBERRASCHUNGEN. Und manchmal versteht man einfach nur die SPRACHE nicht.
Eines Nachts verkündet Connie ihrem Ehemann Douglas, dass nun, nach über zwanzig Jahren glücklicher Ehe, der ideale Zeitpunkt für eine Trennung und einen Neuanfang gekommen sei – jetzt, wo auch ihr Sohn bald ausziehe. Doch der bereits geplanten gemeinsamen Grand Tour durch bedeutende Städte Europas – Paris, Amsterdam, München, Venedig, Florenz, Madrid, Barcelona – soll nichts im Wege stehen. Douglas erinnert sich unterwegs an verschiedene Phasen ihrer Beziehung und hofft, seine Frau auf dieser Reise zurückzugewinnen und zugleich die Beziehung zu seinem Sohn zu vertiefen. Ein ambitioniertes Unterfangen, das trotz akribischer Planung ganz unerwartete Wendungen nimmt …
(2 mp3-CD, Laufzeit: 13 h 21)

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  • sehr unterhaltsam

    Drei auf Reisen

    monster

    22. June 2015 um 08:23

    Meine Erwartungen waren hoch. Die Leseprobe war spritzig und ich kenne bereits ein Buch von David Nicholls. Auch wenn ich zugeben muss, dass diesmal die Protagonisten etwas älter sein, als ich es so aus eigener Sicht kenne. Connie will Douglass nach vielen Jahren Ehe verlassen. Das Ganze scheint erst mal ziemlich rational und kühl berechnend, denn sie will genau so lange warten, bis der Sohn auszieht. Damit die Veränderung einfach und ohne großes Trara für den Sohn über die Bühne geht. Das ist auch ein Markenzeichen Connie. Sie handelt überlegt und rational will aber gleichzeitig, dass ihr Mann anders reagiert, als er eigentlich ist. Aber Douglas ist natürlich aus der Bahn geworfen, hat wohl nicht damit gerechnet, dass seine Frau ihn so einfach verlassen will. Schritt für Schritt wird nun erzählt, wie die beiden sich kennengelernt haben und wie ihre Beziehung, ihre Ehe verlaufen ist. Dabei gab es einige gravierende Tiefpunkte, wie den Tod der gemeinsamen Tochter. Douglas ist sicherlich ein Mannes, der vor allem Pragmatiker und als Biochemiker nicht gerade der liebevollste und impulsivste Mensch ist. Aber hat Connie das nicht gewusst und vielleicht auch gerade geschätzt an ihm? Seine Ruhe, seine Zuverlässigkeit, seine abgeklärte Art mit den Dingen des Lebens umzugehen. Douglas beschließt, um seine Frau zu kämpfen. Auf einer großen langen Urlaubsreise versucht er seiner Frau wieder näher zu kommen. Aber er verzettelt sich. Vor allem, weil auch sein Sohn mit von der Partie ist und die beiden ebenfalls große Beziehungsprobleme haben. Douglass hat es einfach nicht verstanden, mit seiner Familie so umzugehen, dass sie ihm erhalten bleibt. Und nun fällt es ihm schwer, mit den Folgen umzugehen. Seine Reise wird zusehends verzweifelter und ohne zu viel zu verraten steht er irgendwann alleine da und ist hilflos und unglücklich. Wie soll er jetzt bloß weitermachen. Ob es ein Happy End gibt verrate ich nicht. Mir hat das Buch gut gefallen. Der Vorleser ist wirklich super.

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  • Nicht meine Geschichte - schade!

    Drei auf Reisen

    Ritja

    04. May 2015 um 18:24

    Nachdem mir die Geschichte von Em und Dex (Zwei an einem Tag) von David Nicholls ganz gut gefallen hatte, freute ich mich auf das Hörbuch „Drei auf Reisen“ von ihm. Doch leider währte die Freude nur die ersten 5 Stunden des Hörbuchs. Danach wurde es anstrengend und zähflüssig und zum Schluss wollte ich gar nicht mehr zu hören. Für diese Geschichte bin/war ich wohl die falsche Zuhörerin.  Mir war die Geschichte zu langsam, zu fad und die Charaktere nicht sympathisch genug, um sie über 13 Stunden lang erleben zu müssen. Die "Drei" sind Mutter, Vater und Sohn. Sie stecken in einer Familienkrise. Die Mutter (Connie) glaubt den Vater (Douglas) verlassen zu wollen, der Sohn ist in einer schwer pubertierenden Phase und der Vater versucht die Situation durch eine halbe Weltreise zu retten.  Immer wieder blitzt der feine bissige Humor des Vaters durch, der dann jedoch recht schnell von Connie (der Mutter) erstickt wird, was ich sehr schade fand. Sie will nicht, dass er der Moralapostel ist und lässiger wird. Und Albi, der Sohn? Er weiß die Situation der Eltern auszunutzen und wird von der Mutter noch gestärkt.  Ich konnte keine Beziehung zu den Figuren aufbauen. Sie waren für mich einfach nur farblos und wenig ansprechend. Ich hatte zudem stets das Gefühl sie drehen sich im Kreis. Es gab wenige Szenen, die mir gefallen haben und zum Weiterhören motivierten (meist waren es die bissigen Gedanken und Kommentare des Vaters zum Verhalten des Sohnes). Leider steigerte sich auch auf der zweiten CD die Spannung und der Hörgenuss nicht, so dass ich das Hörbuch abbrach, da es einfach zu viele gute Geschichte gibt, die man sich anhören kann. Leider war dieses Hörbuch für mich ein Flop. Schade.

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  • Von Ulrich Noethen hervorragend eingespielt

    Drei auf Reisen

    WinfriedStanzick

    04. November 2014 um 10:21

      Sie haben es schon einige Zeit geplant. Auf den Spuren Goethes und anderer wollen Connie und Douglas zusammen mit ihrem 17 Jahre alten Sohn Albie die Grand Tour machen und auf einer großen Europareise die Kunstschätze des Kontinents sehen. Seit über zwanzig Jahren führen Douglas und Connie eine durchaus glückliche Ehe, und Albie will bald ausziehen von zu Hause um sich dem Studium der Fotografie zu widmen.   Doch eines Nachts – die Reise ist von dem akribischen und eher nüchternen Biochemiker Douglas schon perfekt geplant und vorbereitet worden - weckt Connie ihren Mann auf und sagt zu ihm: „Ich habe das Gefühl, unsere Ehe ist am Ende, Douglas. Ich glaube, ich will dich verlassen.“   Douglas ist geschockt. Zwar hat er zu seinem Sohn Albie nie eine richtige Beziehung entwickeln können und seit einiger Zeit rasseln die beiden fast täglich aneinander zum Leidwesen von Connie, doch mit seiner Frau hat er sich auch sexuell immer gut verstanden. Auch weil die seine charakterlichen Besonderheiten immer geschickt auszugleichen verstand. Doch nun scheinen die ehelichen Ressourcen offenbar verbraucht.   Nun sieht er plötzlich in der geplanten Reise einen allerletzten Versuch, seine Frau von ihrer Entscheidung abzubringen und sie umzustimmen. Auch Connie und Albie wollen gerne an der Reise festhalten, auch wenn Albie schon vor der Abreise auf seiner Unabhängigkeit besteht. Die Reise muss ein Vermögen kosten, was Douglas in seinem Job offenbar verdient, denn sie steigen in den besten Hotels ab und leben nicht schlecht. Der  Pariser Louvre, das Amsterdamer Rijksmuseum, die Münchener Pinakothek,  Venedig, Verona,  Mailand, die Florenzer Uffizien, Rom, Pompeji bis nach Neapel, das sollen die genau und bis in alle Einzelheiten perfekt geplanten Stationen sein, die er der Reisequalität wegen alle mit der Bahn ansteuern will.   Doch bald schon, so berichtet uns Douglas als Ich-Erzähler, gerät die gemachte  Planung schon aus dem Ruder. Die Interessen der drei Familienmitglieder unterscheiden sich erheblich, und permanent gibt es Streit, vor allem zwischen dem rigiden Douglas und seinem Sohn. Im Verlauf der Reise wechselt der Erzähler immer wieder in die Vergangenheit, berichtet vom Kennenlernen des Paares, von der ersten Zeit ihrer Ehe. Obwohl der an manchen Stellen ein von seinen Konventionen und Ängsten regelrecht gefangener Kotzbrocken ist (ein Horror für einen erwachsen werdenden Sohn), wird Douglas dem Leser in seinem aufrichtigen Bemühen um seine Familie immer sympathischer.     David Nicholls  zeigt sich wie schon in „Zwei an einem Tag“ als ein humorvoller und hintergründiger Analyst menschlicher Beziehungen. Eine witzige, an manchen Stellen aber auch tieftraurige Geschichte über eine Familie und ihre Auflösung verbunden mit einer Menge Kunstgeschichte.   Der hier vorliegenden ungekürzte Lesung von Ulrich Noethen gelingt es hervorragend, dem trockenen englischen Witz Nicholls und der inneren Dramatik der Geschichte Stimme und Färbung zu geben.  

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