David Nicholls The Understudy

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Inhaltsangabe zu „The Understudy“ von David Nicholls

For Josh Harper, being in show business means money, fame, a beautiful wife and a lead role on the London stage. For Stephen C McQueen it means a disastrous career playing passers-by and dead people.

Stephen’s stuck with an unfortunate name, a hopeless agent, a daughter he barely knows and a job as an understudy to Josh Harper, officially the 12th sexiest man in the world. And when Stephen falls in love with Josh’s clever, funny wife Nora, things get even more difficult.

But might there yet be a way for Stephen to get his big break….

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  • Rezension zu "The Understudy" von David Nicholls

    The Understudy

    vielleichtsagerin

    16. March 2011 um 08:39

    "The Understudy" handelt von der aufreibenden Odysee des erfolglosen Schauspielers Stephen McQueen durch die grelle Welt des Filmgeschäfts. Seinen größten Erfolg feierte er bisher als Eichhörnchen in einem Lehrfilm für Kinder und wird mit Vorliebe für - sehen wir der ungeschminkten Wahrheit ins Auge - zwar notwendige, dabei aber nicht gerade anspruchsvolle Rollen gebucht. "Regloser Leichnam auf dem Seziertisch" oder aber "namenloser Kurier" durfte Stephen bereits viele Male spielen. Solche Einsätze bieten Stephen faktisch keinen Spielraum, um sein Talent als wandlungsfähiger Schauspieler unter Beweis zu stellen. So betrachtet ist es vollkommen logisch, dass ihm der große Durchbruch als neuer Stern am Showbiz-Himmel Großbritanniens bislang nicht gelingen mochte. Als er als Zweitbesetzung für die Rolle des Lord Byron in einem prestigeträchtigen Theaterstück gecastet wird, wittert er die eine, großartige, todsichere Chance, endlich groß rauszukommen und es allen zu zeigen. Zwischen Stephen und dem Weltruhm steht allerdings ein Problem. Das Problem hat einen Namen und tritt in der Gestalt eines charismatischen Schauspielers auf, der soeben zum "zwölftsexiest Mann der Welt" gewählt wurde. Die Rede ist von Josh Harper, der Hauptattraktion des Stückes. Abend für Abend taucht er pünktlich und topfit im Theater auf, liefert sensationelle Vorstellungen ab und wird anschleßend von den Zuschauern frenetisch gefeiert. Vor allem Harpers stählerne gesundheitliche Konstitution bereitet Stephen Kopfzerbrechen. Wird er als Zweitbesetzung jemals zum Zug kommen? Zu allem Überfluss besitzt Harper einen BAFTA Award und ist mit der phantastischen Nora verheiratet. Das Paar wohnt ganz hip in einer umgebauten Regenschirmfabrik im Herzen Londons, wo es rauschende Partys für seine zahlreichen Promifreunde schmeißt. Harper fliegen all die guten Dinge des Lebens einfach so, während Stephen Mal für Mal in den sauren Apfel beißen muss. Stephens Karriere als Schauspieler erfährt im Laufe des Buches einen temporären Aufschwung, für den er zahlreiche Demütigungen und Peinlichkeiten über sich ergehen lassen muss. Sie an dieser Stelle auszubuchstabieren, wäre unfair. Daher verrate ich nur so viel: Am Ende des Buches akzeptiert er seinen Mangel an schauspielerischem Talent und sucht an Noras Seite nach einer neuen beruflichen Herausforderung ... Mit Wortwitz, viel Sinn für Situationskomik und unbestechlicher Beobachtungsgabe karikiert Nicholls in seinem Debütroman die von Absurditäten, Oberflächlichkeiten und schnelllebigen Wer-ist-in-wer-ist-out-Regeln beherrschte Welt des Filmgeschäfts. Die Figuren sind allesamt hoffnungslos überzeichnet. So verkörpert Josh Harper den Typus "charismatischer Jungstar", Stephen tritt hingegen als der "charmante Loser" auf. "The Understudy" sehe ich jedoch nicht als eine tiefschürfende Charakterstudie. In meinen Augen ist das Roman vielmehr eine Karikatur, als deren zentrales Merkmal die "komische Überzeichnung" gilt. Insofern kann und möchte ich dem Autor seine stereotype Figurengestaltung nicht zum Vorwurf machen. FAZIT: Fazit: Mit "One Day", "Keine weiteren Fragen" und "The Understudy" habe ich drei Nicholls-Romane gelesen, in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Einen frappierenden Qualitätsabfall konnte ich nicht feststellen, wenn auch "One Day" im Vergleich zu "The Understudy" ausgereifter und eloquenter erscheint. Nichtsdestotrotz möchte ich dieses Buch jedem empfehlen, dem die meteorologische Tristesse schwer auf den Schulter lastet. Hilarious!

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