David Pawn Amortentia (German Edition)

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Inhaltsangabe zu „Amortentia (German Edition)“ von David Pawn

Hat sich mancher Leser von Harry Potter nicht auch schon einmal gefragt, wo es in Deutschland Zauberer gibt, wo diese hierzulande ausgebildet werden, ob "Muggel" eine politisch korrekte Bezeichnung ist und wie weit Zauberer gehen, wenn sie das Herz einer Frau bzw. ihren Schoß erobern wollen? Sophus Schlosser ist Fachzauberer für mechanische magische Objekte, vulgo Besenbinder, in Wernigerode. In seiner Freizeit braut er Liebestränke und nutzt deren Wirkung in diversen Bars weidlich aus. Dann läuft ihm Lyra Bascomb über den Weg, die mit ihren Eltern aus Schottland geflohen ist, als der Bürgerkrieg der Zaubererschaft ausbrach, weil der, dessen Name nicht genannt werden darf, an die Macht kam. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Wirkliche Liebe. Dennoch erliegt Sophus der Versuchung, auch Lyra mit einem Liebestrank gefügig zu machen - noch ahnt er nicht, dass er nicht nur keine Muggelfrau vor sich hat, sondern eine echte Muggelistin - eine Kämpferin für die Gleichberechtigung der nichtmagisch Begabten und eifrige Leserin der "Hermine". Damit beginnen Sophus' Sorgen, denn am nächsten Morgen wird er verhaftet. Lesen Sie weiter, wie Sophus zu wahrer Liebe findet und für diese kämpft. Ein Buch das augenzwinkernd die Welt der Zauberer von einer neuen Seite zeigt. "Diese Geschichte sei all denen eine Lehre, die noch immer zu Zaubertränken greifen, wenn sie uns erobern wollen." Aronia Grünberg in der aktuellen "Hermine" "Boah, eye, geil." - Buchkritik der "Bild der Magie"

Die Idee fand ich gut, die Handlung aber zu vorhersehbar

— annlu
annlu
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    Amortentia (German Edition)
    annlu

    annlu

    01. March 2017 um 14:42

    „Haben Sie eigentlich zugehört, was ich Ihnen erzählt habe? Ich wollte sie mit Eroteria für mich gewinnen.“ „Na und, in der Liebe und im Krieg sind alle Mittel erlaubt.“ Der Zauberer Sophus kennt sich zwar mit Zaubersprüchen nicht so recht aus, hat aber eine Begabung für Liebeszauber. Und diese wendet er gerne auch persönlich an. Schließlich bekommen die Frauen eine unvergessliche Nacht mit ihm als Entschädigung. Dass er dabei gegen das Gesetz verstößt, das es Zauberern verbietet, Magie an Muggeln anzuwenden, stört ihn nicht. Doch dann trifft er seine Traumfrau Lyra. Und gerade die widersteht ihm nicht nur, sondern zeigt ihn auch noch an. Seine Strafe: zwei Monate gebrochenes Herz. Ihm wird selbst ein Liebestrank verabreicht und er von Lyra verschmäht. Nun versucht er alles, ihre Liebe zu gewinnen. Die Geschichte spielt zwar in Deutschland, lehnt sich aber an das Harry-Potter-Universum an. So kommen nicht nur Muggel vor, sondern auch das Flohnetzwerk, Auroren und fliegende Besen – die im Übrigen in Deutschland nicht Nimbus und CleanSweap heißen, sondern „Flotter Feger“ und „Blanker Hans“. Die Beschreibungen der Zaubererwelt wurden immer wieder in die Geschichte eingeflochten und waren manchmal auch witzig. So führt der Autor die magischen Begabungen zum Beispiel auf einen Gendefekt zurück, der allerdings auch bewirkt, dass die meisten Zauberer an Dyskalkulie, Legasthenie und Größenwahn leiden. Im ersten Moment war ich sehr überrascht von den Ereignissen. Ich hatte mir mehr in Richtung Harry Potter erwartet, da ich den Klappentext nur überflogen habe. So kamen die sexuellen Anspielungen bei Sophus Eroberungen sehr überraschend. Sie passten aber zu seinem Charakter, der zu Beginn sehr egoistisch, zwar nicht bösartig, aber doch gedankenlos schien. Da Lyra als Heilerin arbeitet und sich sehr für „nichtmagisch Begabte“ einsetzt, kommt Sophus allerdings nicht umhin, sich näher mit seinen Taten zu befassen und wirkte bald ganz anders auf mich. Er wurde einsichtiger, lies sich auf Argumente anderer ein und versuchte sich in die Situationen von anderen einzufühlen. Dadurch wurde er um ein Stück sympathischer. Bei seinen Annäherungsversuche musste auch ich mir immer wieder die Frage stellen, wie viel davon nun wirklich von ihm kommt und wie viel der Trank in ihm ausgelöst hat. So konnte ich Lyra verstehen, die sehr distanziert erschien. Die Handlung der Geschichte konzentriert sich in erster Linie darauf, was Sophus versucht um Lyras Liebe für sich zu gewinnen. Dabei nimmt er sich allerdings nicht die typischen Handlungen vor, sondern glaubt dadurch eher zum Ziel zu kommen, dass er sie bei ihrer Arbeit unterstützt. Fazit: Die Harry-Potter-Welt zu übernehmen und eine Geschichte für Erwachsene in sie zu setzen fand ich interessant und oft auch lustig. Die Handlung um Sophus und Lyra war nach einem netten Beginn allerdings recht vorhersehbar.

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