Zwei Anführer einer Räuberbande:
Agnes Roß und Andreas Roß.
In dieser Zeit zählt ein großer Teil der Bevölkerung nicht so viel wie die „oberen Zehntausend“.
Dieser Teil der Bevölkerung hat oft zum Leben Zuwenig und zum Sterben Zuviel.
Da wundert es keinen, wenn so mancher versucht sein Leben zu Verbessern. Mit Diebstahl und anderen Betrügereien.
In dieser grausamen Zeit spielt die Geschichte der beiden Eheleute, welche auf wahren Begebenheiten ruht.
Agnes Roß, schwanger mit dem dritten Kind, gerät mit ihren beiden anderen Kindern Maria und Christan in Gefangenschaft.
Ihr Mann schafft es zu fliehen.
Da aber Kinder und Schwangere nicht gefoltert werden dürfen, wird daher versucht mit anderen Mitteln Agnes zum Reden zu bringen.
Beim Lesen war ich oft direkt mit dabei in der Handlung und habe mit Agnes und Andreas mitgefiebert.
Die Umgebung, das Leben in der Zeit und die Personen waren für mich gutgeschrieben.
Es werden auf schlaue Weise Tatsachen und Fiktion miteinander verwoben. Es gibt auch noch Gerichtsprotokolle und Quellen zu lesen.
Alles im allen war der Roman kurzweilig und spannend zum lesen. Er hat mir sehr gut gefallen.




