David Petry

 4,4 Sterne bei 22 Bewertungen

Lebenslauf

David Petry, geboren 1979, ist promovierter Historiker. Er liebt es, alte unerzählte Geschichten aus Archiven auszugraben und neu zu erzählen, insbesondere aus der Frühen Neuzeit. So wie die historische True Crime Story “1736. Chronik einer Kopfgeldjagd”, die zugleich sein erstes belletristisches Werk ist. David Petry arbeitet als Kommunikationsmanager und lebt in der Region Nürnberg.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von David Petry

Cover des Buches 1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd (ISBN: 9783931683825)

1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd

(22)
Erschienen am 22.03.2025

Neue Rezensionen zu David Petry

Cover des Buches 1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd (ISBN: 9783931683825)
Tauglanzs avatar

Rezension zu "1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd" von David Petry

Tauglanz
Spannend bis zur letzten Seite

Zwei Anführer einer Räuberbande:

Agnes Roß und Andreas Roß.

 

In dieser Zeit zählt ein großer Teil der Bevölkerung nicht so viel wie die „oberen Zehntausend“.

 

Dieser Teil der Bevölkerung hat oft zum Leben Zuwenig und zum Sterben Zuviel.

Da wundert es keinen, wenn so mancher versucht sein Leben zu Verbessern. Mit Diebstahl und anderen Betrügereien.

 

In dieser grausamen Zeit spielt die Geschichte der beiden Eheleute, welche auf wahren Begebenheiten ruht.

 

Agnes Roß, schwanger mit dem dritten Kind, gerät mit ihren beiden anderen Kindern Maria und Christan in Gefangenschaft.

Ihr Mann schafft es zu fliehen.

 

Da aber Kinder und Schwangere nicht gefoltert werden dürfen, wird daher versucht mit anderen Mitteln Agnes zum Reden zu bringen.

 

Beim Lesen war ich oft direkt mit dabei in der Handlung und habe mit Agnes und Andreas mitgefiebert.

Die Umgebung, das Leben in der Zeit und die Personen waren für mich gutgeschrieben.

Es werden auf schlaue Weise Tatsachen und Fiktion miteinander verwoben. Es gibt auch noch Gerichtsprotokolle und Quellen zu lesen.

 

Alles im allen war der Roman kurzweilig und spannend zum lesen. Er hat mir sehr gut gefallen.

 

Cover des Buches 1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd (ISBN: 9783931683825)
Aliceinthewonderlands avatar

Rezension zu "1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd" von David Petry

Aliceinthewonderland
Rezensionsexemplar

Wir wollen doch einfach nur überleben...

 

Agnes und Andreas Roß sind die Anführer einer großen Räuberbande im heutigen Süddeutschland... und Nach dem sie inhaftiert wurden bricht Andreas aus den er hat keine Chance mehr auf Gnade. Doch die Kinder so wie die Schwangere Agnes lässt er zurück. Doch der Stallknecht versucht rauszufinden was Agnes weis, doch es gibt ein gesetzt Schwangere und Kinder dürfen nicht gefoltert werden. Doch wo fängt folter an und wo hört sie auf... Das ist Auslegungssache des Beraters des Grafen. Dieser hat freie Hand um dafür zu sorgen das der Graf nicht lächerlich gemacht wird... wie wird dieser Kampf ausgehen???

 

Dieses Buch ist ein Roman der auf wahren Fakten basiert doch auch fiktive Parts hat da die quellen läge Lücken aufweist. Doch die echten quellen hat er mit reingeschrieben und es ist faszinierend das Buch zu lesen. Wir Erleben diese Menschenjagd aus der Sicht von Agnes und vom Geheimrat sowie aus der Sicht seines Assistenten. Was wird die macht mit dem Assistenten machen ?? wird er sich treu bleiben??? wie sind Agnes Und Andreas das geworden was sie waren und wie ist der Geheimrat so brutal und Gewalt liebend geworden ?? das wird hier auch erzählt. Obwohl das buch eine sehr große Schrift hat und "nur" 250 Seiten hat, passiert hier super viel und die Situationen werden sehr gut beschrieben. Es ist echt mal Ewas anderes doch was mir besonders Spaß gemacht hat zu erleben wie die Grafschaften versucht haben versucht haben sich gegenseitig auszuspielen und doch zusammen zu arbeiten. Naja und was er auch zeigt das er davon aus geht das eigentlich die Agnes der planende kopf war und zeigt Situationen die für die Jagenden schief gingen weil sie die Frauen Ignorierten und sich nur auf die Männer konzentrierten. 

 

Wer Lust hat mal durch das Süddeutschland des 18. Jahrhunderts zu reisen und dabei zwischen Fiktion und echten Quellen springen möchte sollte sich das Buch holen... Ich kann es einfach nur empfehlen

 

Cover des Buches 1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd (ISBN: 9783931683825)
wampys avatar

Rezension zu "1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd" von David Petry

wampy
Geschichte wird lebendig

Buchmeinung zu David Petry – »1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd«

»1736 - Chronik einer Kopfgeldjagd« ist ein Historischer Roman nach einer wahren Begebenheit von David Petry, die 2026 beim Verlag Nürnberger Presse erschienen ist.

Zum Autor:
 David Petry, geboren 1979, ist promovierter Historiker. Er liebt es, alte unerzählte Geschichten aus Archiven auszugraben und neu zu erzählen, insbesondere aus der Frühen Neuzeit. So wie die historische True Crime Story “1736. Chronik einer Kopfgeldjagd”, die zugleich sein erstes belletristisches Werk ist. David Petry arbeitet als Kommunikationsmanager und lebt in der Region Nürnberg.


 Zum Inhalt:

Agnes und Andreas Roß haben als Meisterdiebe in Süddeutschland eine gewisse Berühmtheit erlangt. 1736 geraten sie in die Fänge der Strafjustiz und werden drastisch bestraft. Als ihnen die Flucht gelingt zieht Geheimrat Dr. Pistorius alle Register, um ihrer erneut habhaft zu werden und das Ansehen der Staatsmacht wieder herzustellen. Eine erbarmungslose Jagd beginnt.

Meine Meinung:
 Dieses Buch hat mich von Beginn an mitgenommen. Pistorius und Agnes Roß sind zwei intelligente Figuren, die sich einen verbissenen Kampf liefern. Jeder versucht die Absichten und die nächsten Schritte der Gegenseite zu erahnen und ihnen die Wirkung zu nehmen. Ohne Zweifel sind Agnes und Andreas Roß Mitglieder einer gewaltbereiten Diebesbande, die eine verschworene Gemeinschaft bilden. Gerade Agnes Roß verfügt über unerwartete Kenntnisse und Fähigkeiten, während ihr Mann ungehobelt und furchtlos wirkt. Trotzdem erscheinen sie mir sympathischer als ihr Gegenpart Dr. Pistorius, der rücksichtslos und zunehmend skrupellos die Menschenjagd organisiert.

Archivunterlagen liefern das Gerüst der Geschichte, die aber dennoch fiktiv bleibt. Man spürt die umfangreichen Recherchen des Autors und sein Wissen über die Zeit und das harte Leben der damaligen Menschen. In den einzelnen Szenen werden Figuren und Zeit lebendig. Auch die Atmosphäre stimmt. Immer wieder habe ich gedacht, dass es genauso passiert sein könnte. Ein besonderes Schmankerl ist eine zweite Variante, wie es denn zu Ende gegangen sein könnte.

Mich hat dieser Titel blendend unterhalten und einige vergnügliche Lesestunden bereitet. Was will man mehr?

Fazit:
 Ein Historischer Roman, der mich in vielerlei Hinsicht begeistern konnte. Deshalb gebe ich dem Titel die Höchstwertung von fünf Sternen (100 Punkten). Selbstverständlich spreche ich auch eine klare Leseempfehlung für interessierte Leser aus.

Gespräche aus der Community

1736: Die Meisterdiebe Agnes und Andreas Roß geraten ins Visier der erbarmungslosen Justiz – eine gnadenlose Kopfgeldjagd durch Süddeutschland beginnt! Mit Tricks und Illusionen kämpfen die beiden verzweifelt um ihre Freiheit, doch die Schlinge zieht sich enger. Eine wahre Geschichte aus alten Gerichtsakten als packender True-Crime-Thriller!  

Neugierig? Dann bewerbt euch jetzt! 

87 BeiträgeVerlosung beendet
D
Letzter Beitrag von  David_Petry

Vielen lieben Dank für die Rezension.

Welche Genres erwarten dich?

Community-Statistik

21 Bibliotheken

Worüber schreibt David Petry?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks