Den Sherlock Holmes Autor selbst als Schnüffler einzusetzen, finde ich super. Auch der Krimi-Plot war toll. Einzig der Schreibstil war etwas zu langatmig für mich.
David Pirie
Lebenslauf
Alle Bücher von David Pirie
Die Augen der Heather Grace
Die Zeichen der Furcht
Die Hexe von Dunwich
Die Augen der Heather Grace
The Patient's Eyes: The Dark Beginnings of Sherlock Holmes (Murder Rooms)
Night Calls
The Dark Water
Neue Rezensionen zu David Pirie
Zum Inhalt :
Sie ist jung und schön: Heather Grace, eine der ersten Patientinnen, die den jungen Arzt Arthur Conan Doyle aufsuchen. Doyle ist verwirrt, nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihrer Visionen von einem Phantom, die sie immer öfter heimsuchen. Bald jedoch lenkt ein viel schwerwiegenderer Fall Doyle ab: der Mord an einem reichen Geschäftsmann. Doyle selbst gerät in Verdacht. Hilfesuchend wendet er sich an seinen alten Mentor, den brillanten Dr Joseph Bell. Dieser findet bald heraus, dass der Schlüssel zur Lösung des Rätsels in der Tat in den Augen der Heather Grace liegt ...
Selten habe ich so gemischte Gefühle beim Lesen empfunden, wie bei diesem Buch hier. Anfangs habe ich die ersten 100 Seiten verschlungen. Ich hab mich total in der viktorianischen Welt verloren, mit dem jungen Doyle mitgefiebert und seine Entwicklung vom unerfahrenen Studenten, zum sich selbst verwirklichenden Mediziner genossen.
Auch der Charakter des Dr. Joseph Bell, Doyle's spätere Inspiration für seine Romanfigur Sherlock Holmes, war super toll ausgearbeitet mit all seinen Geheimnissen und seiner Forschung zu "der Methode".
Dann hab ich eine Lesepause gemacht und bin danach überhaupt nicht mehr ins Buch reingekommen 😅 der Mittelteil kam mir ewig lang vor und es ist, obwohl es ja ein Krimi ist, nichts passiert was die Story vorangebracht hätte 😅 aber ich habe mich gezwungen weiterzulesen 🙈
Die letzten 100 Seiten wiederum waren vollgepackt mit Aktionen, Toden und schließlich der Lösung des Falles mit einer kuriosen Wendung. Also genau wie es sein soll 😍
Insgesamt kann ich sagen, dass mir die Welt und Edinburgh im 19ten Jahrhundert als Setting sehr gut gefallen haben. Die Charaktere waren alle sehr kurios und gut gestaltet. Besonders die Familie der Heather Grace.
Die Sprache war teilweise recht kompliziert, jedoch bei weitem nicht so anstrengend zu lesen wie gedacht ☺️
Die Story war zum Ende hin recht spannend, aber man hätte definitiv mehr draus machen können.
Ich gebe somit 3 / 5 Sternen ⭐
Arthur Conan Doyle wird in seiner Arztpraxis von der ebenso schönen wie geheimnisvollen Heather Grace aufgesucht. Sie leidet nicht nur unter einer Augenkrankheit, sie hat auch grauenhafte Visionen.
Doyle wendet sich mit ihrem Fall an seinen alten Freund Dr. Joseph Bell. Gemeinsam beginnen sie den Geheimnissen der Heather Grace auf den Grund zu gehen...
Und schon der Einstieg in die Handlung beginnt so, wie ich es mir erhofft hatte.
Doch nicht nur damit kann der Autor punkten. Auch die Darstellung Doyles und seines Mentors Dr. Bell sind äußerst gut gelungen. Mit netten Details, charmanten Schrullen und gezielt eingesetzten Einblicken in die Lebensgeschichten der beiden Protagonisten, sind hier zwei Charaktere entstanden, die realistisch und sympathisch wirken.
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