David Pirie

 4 Sterne bei 80 Bewertungen
Autor von Die Augen der Heather Grace, Die Zeichen der Furcht und weiteren Büchern.

Lebenslauf von David Pirie

David Pirie arbeitete als Journalist und Kritiker, bevor er nun heute hauptsächlich Drehbücher verfasst. Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet, so unter anderem für die Adaption von Wilkie Collins´ „Die Frau in Weiss“ für die BCC. Für die BCC verfasst er auch die Drehbücher zu der bekannten Serie „Murder Rooms – The Dark Beginnings of Sherlock Holmes“. Auf dieser Serie basieren die Hauptfiguren in seinen veröffentlichten Romanen. David Pirie lebt in Somerset.

Alle Bücher von David Pirie

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Die Augen der Heather Grace

Die Augen der Heather Grace

 (45)
Erschienen am 16.05.2014
Die Zeichen der Furcht

Die Zeichen der Furcht

 (19)
Erschienen am 12.03.2015
Die Hexe von Dunwich

Die Hexe von Dunwich

 (13)
Erschienen am 10.09.2015
Die Augen der Heather Grace

Die Augen der Heather Grace

 (2)
Erschienen am 14.08.2014
The Dark Water

The Dark Water

 (0)
Erschienen am 01.10.2007
Night Calls

Night Calls

 (0)
Erschienen am 08.07.2008

Neue Rezensionen zu David Pirie

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Rezension zu "Die Augen der Heather Grace" von David Pirie

Sherlocks Wurzeln
MotteEnnavor einem Jahr

Der junge Arthur Conan Doyle ist noch weit davon entfernt als Autor der Sherlock Holmes - Bücher Erfolge zu feiern. Im Grunde ist ihm noch nicht einmal die Idee gekommen überhaupt Schriftsteller zu werden. Auf Drängen seiner Mutter hat er mit dem Medizinstudium angefangen und kämpft sich durch seine Vorlesungen. Er hat sich eigentlich schon dazu entschieden alles hinzuschmeißen, als er dem etwas exzentrischen Dr. Bell kennen lernt. Richtig sympathisch ist er ihm nicht, aber irgendwie ist Doyle von Bells Art auch fasziniert und besucht daher seine Vorlesungen und wird sogar sein Assistent.

Schon im Studium lösen sie zusammen den ersten Fall, in dem Mrs. Cannings tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden wurde. Offensichtlich ist sie erstickt, aber die Ursache ist zunächst nicht zu erkennen, da sie alleine in dem Zimmer eingeschlossen war und es keinen weiteren Zugang nach Draußen gibt. Auf geschickte Weise kommt Bell aber hinter die wahre Todesursache - ganz à la Holmes.

Richtig knifflig wird es für Doyle und Bell, als Doyles erste Patientin in seiner eigenen Praxis mit der Befürchtung an ihn herantritt den Verstand zu verlieren, da sie meint durch ein schwarzes Wesen verfolgt zu werden, aber es keinerlei Beweise dafür gibt. Gemeinsam versuchen sie das Rätsel zu lösen, da nicht ganz klar ist, wer Opfer und wer Täter ist.

 

Meiner Meinung nach ein absolutes Muss für jeden Sherlock Fan. David Pirie gelingt es meisterlich diese ganz besonderen Charakterzüge von Sherlock Holmes in Dr. Bell wieder aufleben zu lassen. Seine Art zu denken und Rätsel zu lösen entspricht dem "Original".

Wie bei den meisten Bücher braucht man ja ein wenig um in die Geschichte rein zu kommen - besonders bei Reihen, da ja erst noch einiges "erklärt" werden muss - so auch bei diesem Buch, aber relativ schnell beginnt der erste Fall und ab da hatte mich die Geschichte gepackt. Mir hat vor allem die Idee gefallen, mal die Entstehung der Figur Sherlock Holmes als Kerngeschichte zu nehmen und in einen außergewöhnlichen Krimi mit einzubauen. Eine absolute Kaufempfehlung von mir.

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Rezension zu "Die Zeichen der Furcht" von David Pirie

Zum zweiten Mal arbeiten Arthur Conan Doyle und Dr. Joseph Bell zusammen
Bibliomaniavor einem Jahr

Achtung, dies ist der zweite Teil einer Trilogie um die Fälle von Arthur Conan Doyle und Dr. Joseph Bell.
Und dieses Mal geht es um den ärgsten Feind, den Doyle später Moriarty genannt hat.
Doyle und Bell müssen sich um ein paar eigenartige Morde in den Bordellen der Stadt kümmern, die scheinbar überhaupt keine Motive besitzen. Zeitgleich sorgen sie sich um die Frau des Gönners von Doyles Universität. Sie wird schwächer und schwächer, aber die wahren Gründe dafür dürfen nicht an die Oberfläche gelangen und dann verliebt sich Doyle auch noch in die Schwester. Ein aberwitziger Lauf um die Zeit beginnt.
Auch im zweiten Teil fühlte ich mich wieder gut unterhalten und kann nicht sagen, dass die Geschichte dieses Mal schwächer war (was ich leider oft bei zweiten Teilen bemerke). Eine solide Grundspannung war auch immer dabei und zusätzlich ein wirklich guter Cliffhanger. Ein Glück, dass ich den dritten Teil schon zu Hause habe, denn sonst müsste ich ihn spätestens jetzt beschaffen.
Nach wie vor gefallen mir die Figuren und ich finde auch, dass die Stimmung Doyles Sherlock Holmes Geschichten nahe kommt. Ich freue mich auf den Abschluss der Reihe.

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Rezension zu "Die Augen der Heather Grace" von David Pirie

Die Anfänge von Sherlock Holmes
Bibliomaniavor 2 Jahren

Arthur Conan Doyle war bekanntermaßen nicht nur Schriftsteller, sondern auch Arzt. Und wahrscheinlich ist auch bekannt, dass er als Arzt mit Dr. Joseph Bell ebenjene Fälle bearbeitete, die Doyle später seine Helden Sherlock Holmes und John Watson hat lösen lassen.
"Die Augen der Heather Grace" ist das erste Buch der Trilogie um Arthur Conan Doyle und Joseph Bell und damit ein Krimi, der die Vorlage zu den Sherlock Holmes Romanen darstellt.
Doyle muss sich als Arzt erst einen guten Ruf aneignen und hat Glück, dass Heather Grace sich gleich gut bei ihm aufgehoben fühlt und fortan nur auf Doyles Rat hört. Sie fühlt sich verfolgt, doch keiner glaubt ihr. Alle halten sie für verrückt, so dass sie sogar einige Zeit in einer Anstalt fristen musste. Doyle verfällt ihr sogleich und möchte herausfinden, dass ihr auch wirklich jemand folgt. Doch was dann geschieht, haben weder Bell noch Doyle vorausahnen können.
Ich fand es wirklich interessant mal die andere Seite zu erleben. Pirie hat die Vorbilder für Holmes und Watson absolut authentisch beschrieben und gleichzeitig einen spannenden Krimi geschrieben. Doyle war mir sofort sympathisch und besonders seine Skepsis Bell gegenüber sehr gut nachvollziehbar. Dennoch kommt mir Dr. Joseph Bell in diesem Buch nicht ganz so misanthropisch vor wie Holmes es später ist. Diese überspitzte Beschreibung finde ich äußerst amüsant, besonders wenn man wie ich die Kurzgeschichten kennt,
Im wirklichen Leben war Dr. Joseph Bell, soweit ich mich recht erinnere, nicht so begeistert davon herauszufinden, dass er als Vorbild für eine Romanfigur "herhalten" musste. Andererseits finde ich es eine ziemliche Ehre und Bell ist bei David Pirie deutlich netter beschrieben als Sherlock Holmes.
Mich hat das Buch gut unterhalten und ich lese mit Freuden auch noch die anderen beiden Teile.

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