Die Augen der Heather Grace

von David Pirie 
4,0 Sterne bei45 Bewertungen
Die Augen der Heather Grace
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (31):
MotteEnnas avatar

Ein ehrwürdiger Nachfolger der originalen Holmes-Bücher.

Kritisch (3):
Mika2003s avatar

Leider eine Enttäuschung :-(

Alle 45 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Augen der Heather Grace"

Sie ist jung und schön: Heather Grace, eine der ersten Patientinnen, die den jungen Arzt Arthur Conan Doyle aufsuchen. Doyle ist verwirrt, nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihrer Visionen von einem Phantom, die sie immer öfter heimsuchen. Bald jedoch lenkt ein viel schwerwiegenderer Fall Doyle ab: der Mord an einem reichen Geschäftsmann. Doyle selbst gerät in Verdacht. Hilfesuchend wendet er sich an seinen alten Mentor, den brillanten Dr Joseph Bell. Dieser findet bald heraus, dass der Schlüssel zur Lösung des Rätsels in der Tat in den Augen der Heather Grace liegt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404169740
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:16.05.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.08.2014 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne17
  • 4 Sterne14
  • 3 Sterne11
  • 2 Sterne3
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    MotteEnnas avatar
    MotteEnnavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein ehrwürdiger Nachfolger der originalen Holmes-Bücher.
    Sherlocks Wurzeln

    Der junge Arthur Conan Doyle ist noch weit davon entfernt als Autor der Sherlock Holmes - Bücher Erfolge zu feiern. Im Grunde ist ihm noch nicht einmal die Idee gekommen überhaupt Schriftsteller zu werden. Auf Drängen seiner Mutter hat er mit dem Medizinstudium angefangen und kämpft sich durch seine Vorlesungen. Er hat sich eigentlich schon dazu entschieden alles hinzuschmeißen, als er dem etwas exzentrischen Dr. Bell kennen lernt. Richtig sympathisch ist er ihm nicht, aber irgendwie ist Doyle von Bells Art auch fasziniert und besucht daher seine Vorlesungen und wird sogar sein Assistent.

    Schon im Studium lösen sie zusammen den ersten Fall, in dem Mrs. Cannings tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden wurde. Offensichtlich ist sie erstickt, aber die Ursache ist zunächst nicht zu erkennen, da sie alleine in dem Zimmer eingeschlossen war und es keinen weiteren Zugang nach Draußen gibt. Auf geschickte Weise kommt Bell aber hinter die wahre Todesursache - ganz à la Holmes.

    Richtig knifflig wird es für Doyle und Bell, als Doyles erste Patientin in seiner eigenen Praxis mit der Befürchtung an ihn herantritt den Verstand zu verlieren, da sie meint durch ein schwarzes Wesen verfolgt zu werden, aber es keinerlei Beweise dafür gibt. Gemeinsam versuchen sie das Rätsel zu lösen, da nicht ganz klar ist, wer Opfer und wer Täter ist.

     

    Meiner Meinung nach ein absolutes Muss für jeden Sherlock Fan. David Pirie gelingt es meisterlich diese ganz besonderen Charakterzüge von Sherlock Holmes in Dr. Bell wieder aufleben zu lassen. Seine Art zu denken und Rätsel zu lösen entspricht dem "Original".

    Wie bei den meisten Bücher braucht man ja ein wenig um in die Geschichte rein zu kommen - besonders bei Reihen, da ja erst noch einiges "erklärt" werden muss - so auch bei diesem Buch, aber relativ schnell beginnt der erste Fall und ab da hatte mich die Geschichte gepackt. Mir hat vor allem die Idee gefallen, mal die Entstehung der Figur Sherlock Holmes als Kerngeschichte zu nehmen und in einen außergewöhnlichen Krimi mit einzubauen. Eine absolute Kaufempfehlung von mir.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Bibliomanias avatar
    Bibliomaniavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wurde im Lauf der Geschichte besser, dennoch eine interessante Sicht darauf, wie Sherlock Holmes geboren wurde, 3,5 Sterne
    Die Anfänge von Sherlock Holmes

    Arthur Conan Doyle war bekanntermaßen nicht nur Schriftsteller, sondern auch Arzt. Und wahrscheinlich ist auch bekannt, dass er als Arzt mit Dr. Joseph Bell ebenjene Fälle bearbeitete, die Doyle später seine Helden Sherlock Holmes und John Watson hat lösen lassen.
    "Die Augen der Heather Grace" ist das erste Buch der Trilogie um Arthur Conan Doyle und Joseph Bell und damit ein Krimi, der die Vorlage zu den Sherlock Holmes Romanen darstellt.
    Doyle muss sich als Arzt erst einen guten Ruf aneignen und hat Glück, dass Heather Grace sich gleich gut bei ihm aufgehoben fühlt und fortan nur auf Doyles Rat hört. Sie fühlt sich verfolgt, doch keiner glaubt ihr. Alle halten sie für verrückt, so dass sie sogar einige Zeit in einer Anstalt fristen musste. Doyle verfällt ihr sogleich und möchte herausfinden, dass ihr auch wirklich jemand folgt. Doch was dann geschieht, haben weder Bell noch Doyle vorausahnen können.
    Ich fand es wirklich interessant mal die andere Seite zu erleben. Pirie hat die Vorbilder für Holmes und Watson absolut authentisch beschrieben und gleichzeitig einen spannenden Krimi geschrieben. Doyle war mir sofort sympathisch und besonders seine Skepsis Bell gegenüber sehr gut nachvollziehbar. Dennoch kommt mir Dr. Joseph Bell in diesem Buch nicht ganz so misanthropisch vor wie Holmes es später ist. Diese überspitzte Beschreibung finde ich äußerst amüsant, besonders wenn man wie ich die Kurzgeschichten kennt,
    Im wirklichen Leben war Dr. Joseph Bell, soweit ich mich recht erinnere, nicht so begeistert davon herauszufinden, dass er als Vorbild für eine Romanfigur "herhalten" musste. Andererseits finde ich es eine ziemliche Ehre und Bell ist bei David Pirie deutlich netter beschrieben als Sherlock Holmes.
    Mich hat das Buch gut unterhalten und ich lese mit Freuden auch noch die anderen beiden Teile.

    Kommentieren0
    23
    Teilen
    yesterdays avatar
    yesterdayvor 2 Jahren
    Arthur Conan Doyle und Joseph Bell als Watson und Holmes

    Ein Buch á la Sherlock Holmes, aber ohne Sherlock Holmes? Im Grunde fasst ein Satz schon sehr viel davon zusammen, worum es in diesem Buch geht. Der Autor mischt bekannte Tatsachen über Arthur Conan Doyle und seinen Professor, Joseph Bell, mit fiktiven Geschichten, in denen die beiden Mordfälle und verstrickte Familienangelegenheiten aufklären.
    Erzählt wird aus der Sicht des jungen Doyle, der als Student Bells Assistent ist und ihm auf die Schliche kommt: Der Doktor arbeitet gelegentlich mit der örtlichen Polizei zusammen, wenn etwas unstimmig ist und diese nicht mehr weiterkommt. Indem Pirie Doyle erzählen lässt, rückt er ihn selbst in die Rolle des von ihm ersonnenen John Watson, Bell ist somit die Vorlage für Holmes. Dies stimmt sogar, der Doktor deduziert fast so gut wie sein literarischer Nachahmer.
    In wie weit die beiden realen Personen tatsächlich an Fällen gearbeitet haben, ist nicht bekannt, aber Pirie widmet sich dieser Möglichkeit hier mit Sorgfalt und dem passenden Schreibstil, einer „Doyleschen“ Ausdrucksweise.

    Alles wird deduziert, seziert und Lösungen werden sowohl für Doyle als auch den Leser ausführlich erklärt, doch eines bleibt offen: der Beginn des Buches, als Doyle eine seltsame Botschaft erhält und diese ihm zu Heather Grace führt, allerdings Jahre nachdem Bell und er einen Fall um Grace gelöst haben. Ein klarerweise unbefriedigendes Ende, das wohl erst im nächsten Buch, Die Zeichen der Furcht, geklärt wird. Als dritten Band der Reihe gibt es auch noch Die Hexe von Dunwich.

    Kommentieren0
    25
    Teilen
    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: 4.5 Sterne für ein ganz tolles Leseerlebnis á la Sherlock Holmes
    Arthur C. Doyle höchstselbst als Dr. Watson - spannend und mit toller Atmosphäre!

    4.5 Sterne

    Meine Meinung

    Nachdem ich letztens bei "Der Fall Moriarty" schon ein Sherlock Holmes Buch ohne Sherlock Holmes gelesen habe, folgt hier direkt das nächste - übrigens mit einem wunderschönen Cover wie ich finde!

    In den "dunklen Anfängen von Sherlock Holmes" geht es um niemand geringeren als Sir Arthur Conan Doyle selbst. Aus der Ich-Perspektive erzählt er, wie es zu seinem Zusammentreffen mit Dr. Joseph Bell kam - seine Inspiration zu den berühmten Detektivgeschichten.

    Es fängt nicht direkt mit dem Fall der Heather Grace an, hier hat mich der Klappentext etwas irritiert. Aber das hat überhaupt nicht gestört, denn der Autor versteht es sehr gut, einen langsam an die Umstände heranzubringen, die die beiden ungleichen Charaktere zusammen gebracht haben.
    Arthur Doyle lernt Dr. Bell zur Zeit seines Medizinstudiums kennen und hält anfangs gar nicht viel von dessen seltsamen Methoden der Aufklärung und Deduktion. Doch die beiden wachsen mehr und mehr zusammen, so dass beinahe so etwas wie Freundschaft entsteht. Dieses Verhältnis und ihre Entwicklungen zu beobachten fand ich sehr faszinierend. Vor allem auch wie Dr. Bell beschrieben wurde, wenn man den Vergleich der Figur des Sherlock Holmes vor Augen hat.

    Die Augen der Heather Grace, dieser Fall kommt erst etwas später zum tragen, nachdem man schon ein bisschen in das "detektivische" Verhalten der beiden reinschnuppern konnte. Zuerst war ich nicht so überzeugt, dass etwas spannendes daraus werden kann, denn es hörte sich nicht wirklich nach einer "aufregenden Geschichte" an.
    Da der Schreibstil aber sehr fesselnd ist, und im übrigen auch wunderbar an die Zeit angepasst, es viele Hinweise und Puzzlestückchen gibt und man immer versucht, selbst zu erraten, was wohl dahinter stecken mag, hat die Spannung nie wirklich nachgelassen.

    Besonders fand ich hier vor allem, dass mehrere Aufgaben gelöst und ermittelt werden mussten und David Pirie am Ende nochmal mit einer großen Überraschung aufgewartet hat.

    Fazit

    Ich bin vom ersten Band der Trilogie sehr begeistert und freue mich jetzt schon auf den 2. Teil! Arthur Doyle als Watson und Dr. Bell als Sherlock haben mich hier völlig überzeugt und der fesselnde Erzählstil haben das ganze wunderbar abgerundet.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes

    1 - Die Augen der Heather Grace
    2 - Die Zeichen der Furcht
    3 - Die Hexe von Dunwich

    Kommentare: 2
    43
    Teilen
    Alathayas avatar
    Alathayavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wirklich gut gelungener Auftakt!
    Wirklich gut gelungener Auftakt

    Der junge Arthur Conan Doyle hat sein Medizinstudium schon fast aufgegeben, als er mehr durch Zufall in einer Vorlesung von dem exzentrischen Doktor Bell landet. Er wird sein Assistent und arbeitet mit ihm zusammen. Kurz nachdem er seine eigene Praxis eröffnet hat gerät er in eine äußerst missliche Lage: er wird in Verbindung mit dem Mord an einem Patienten gebracht. Eine unglückliche Fügung folgt der nächsten und die Geschehnisse nehmen ihren Lauf.

    Doktor Bell ist ein egozentrischer, selbstdarstellender Professor der Medizin, der leidenschaftlich gerne bei der Lösung von Kriminalfällen hilft und dabei Brilliantes leistet.
    Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Geschehnisse aus Doyles Sicht erzählt werden, der natürlich gewisse Ähnlichkeiten mit Watson aufweist, sowie Bell ganz offensichtlich Vorbild für Holmes war. Mit Heather Grace konnte ich leider nicht wirklich warm werden und es hat sich mir auch bis zum Ende nicht erschlossen, was genau es mit dem Titel auf sich hat.

    Der Autor hat mich im Laufe der Geschichte immer wieder in die Irre geführt und jedes Mal, wenn ich gerade dachte, ich hätte den Täter entlarvt, nahm alles wieder eine neue spannende Wendung. Verschiedene kleinere Fälle wurden nebenbei gelöst ohne dass ich beim Lesen den roten Faden verlor. „Die Augen der Heather Grace“ ist ein klassischer, historischer Krimi mit Gruselfaktor, der mir die düstere Atmosphäre und die Schauplätze doch sehr nahe bringen konnte. Einziges Manko meinerseits: ungefähr in der Mitte des Buches wird ein Geheimcode entschlüsselt. Dieses erstreckt sich über mehrere Seiten, was mir persönlich zu ausführlich und langatmig war.

    Das Ende hat mich sehr überrascht und mir ausgesprochen gut gefallen. Ich freue mich schon auf den zweiten und dritten Teil und hoffe, dass sie mich genauso gut unterhalten werden.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    anna_book_bananas avatar
    anna_book_bananavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wirklich sehr sehr sehr gutes Buch!
    Die Augen der Heather Grace

    Zum Inhalt:
    Sie ist jung und schön: Heather Grace, eine der ersten Patientinnen, die den jungen Arzt Arthur Conan Doyle aufsuchen. Doyle ist verwirrt, nur nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihrer Visionenvon einem Phantom, die sie immer öfter heimsuchen. Bald jedoch lenkt ein viel schwerwiegenderer Fall Doyle ab: der Mord an inm reichen Geschäftsmann. Doyle selbst gerät in Vedacht. Hilfesuchend wendet er sich an seinen alten Mentor, den brillianten Dr Joseph Bell. Dieser Findet bald heraus, dass der Schlüssel zur Lösung des Rätsels in der Tat in den Augen der Heather Grace liegt...

    Ich muss sagen, ich habe selten ein so gutes und spannendes Buch gelsen wie " Die Augen der Heather Grace". Anfangs berichtet Dr Arthur Conan Doyle, der Schöpfer des weltbekannten Detektiv Sherlock Holmes, wie er seinen Mentor Dr Joseph Bel kennenlernte. Dieser Mentor hat gewisse ähnlichkeiten mit Sherlock Holmes und diente auch als Vorlage zur Detektivfigur, da Bell ebenfalls ein gerissener Helfer der Polizei war. Ebenfalls bestehen gewisse Ähnlichkeiten zwischen Doyle und der Figur des treuen Freundes Holmes' Dr John Watson. Gemeinsam ermitteln die beiden Ärzte in Fällen, in denen die Polizei aufgeschmissen ist. Vorallem der Fall der Heather Grace ist spannend.

    Auch wenn das Buch im 19. Jahrhundert spielt, ist der Schreibstil sehr einfach und verständlich. Es gibt viele spannende Stellen und Wendepunkte, die den Leser verleiten weiterzulesen.

    Ich habe die Reihe von David Pirie nur durch Zufall entdeckt und muste es unbedingt lesen, da ich ein großer Sherlock Holmes an bin. Das Buch hat zar nur entfernt etwas mit dem berühmten Detektiv zu tn, aber die Parallelen sind verblüffen.

    Ich habe dem Buch 5 Sterne gegeben, weil ich wirklich sehr beeindruckt bin und freue mich auf den 2. und 3. Teil der wunderbaren Reihe.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    Chrissi92s avatar
    Chrissi92vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Seit langem nicht mehr so eine spannende Geschichte gelesen! Trotz wirklich gruseliger Szenen konnte ich es einfach nicht welegen!
    Gruselig, fesselnd - top!

    Ein grandios geschriebenes und interessantes Buch wie ich es schon länger nicht mehr gelesen habe - schon gar nicht in dem Stil!
    Es erinnert mich an eine Mischung aus den Sherlock Holmes Filmen und der Anime Serie Detektiv Conan. Die Fälle und deren Auflösung haben mich wirklich verblüfft. Anfangs denkt man immer es handelt sich um übernatürliche EIngriffe, aber man weiß es lässt sich alles logisch erklären und das macht die Story noch interessanter.
    Ab und an ließ der Spannungsbogen etwas nach, aber das tat bei den unheimlichen Szenen auch Not! Die Schauplätze im Wald und die unbekannte und düstere Figur haben mich gleichzeitig erschreckt und fasziniert. Ich werde mir definitiv noch einen Band aus der Reihe kaufen.
    Danke an den Autoren für diese schöne Geschichte, die einen in die Welt von Doyle und Bell versetzt.

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    Mika2003s avatar
    Mika2003vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Leider eine Enttäuschung :-(
    Leider eine Enttäuschung

    Dieses Buch gehört für mich in die Kategorie „War ein Versuch …“, denn mehr war es leider nicht. Der Untertitel lautet „aus den dunklen Anfängen des Sherlock Holmes“ und wer mich kennt, weiß, dass mich das Thema Holmes gerade sehr interessiert.

    Leider hat das Buch nicht halten können, was ich mir erhofft hatte und das ganz klar an den zwei Punkten:

    Die Figuren:
    Eigentlich sollte das Buch die Anfänge des Sherlock Holmes nahe bringen. Jedoch waren die Figuren hier beliebig austauschbar. Doyle übernimmt hier eigentlich die Rolle des Watson und Bell ist hier niemand anderer als Sherlock. Man könnte also einfach die Namen austauschen und hat einen „richtigen“ Sherlock-Roman.

    Zudem sind die Figuren so gezeichnet, das keine „Nähe“ zustande kommt. Ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen, wurde mir ihnen einfach nicht warm.

    Die Geschichte:
    Leider habe ich hier alles vermisst, was ich an einem Krimi mag. Spannung kam nicht wirklich auf, gefesselt hat die Geschichte auch nicht. Was sicherlich zum großen Teil an der gestelzt und damit aufgesetzt wirkenden Sprache gelegen hat. Genau so wie daran, das zwar viel erzählt und ausgeschmückt wird, die Story an sich aber schwammig bleibt und der rote Faden – ja den hab nicht nur ich scheinbar mehrfach verloren. Auch der Autor hat den roten Faden unterwegs irgendwo verloren – kein Wunder bei all den Strängen die er aufmacht und dann irgendwann aus den Augen verliert.

    Da mich das Buch nicht wirklich fesseln konnte habe ich dann irgendwann angefangen, nur noch quer zu lesen.

    Meine Wertung darum: gut gemeinte 2 von 5 möglichen Punkten

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Eternitys avatar
    Eternityvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein düsteres England, mysteriöse Geheimnisse und die Entstehung der Figur Sherlock Holmes
    Eine Geschichte um die Entstehung von Sherlock Holmes

    Ich bin riiiiiiiesiger Sherlock Holmes-Fan! Für mich gibt es keine interessantere Figur als diesen Detektiven, ich liebe seine Deduktionen und wie einfach er immer rätselhafte Geheimnisse lüftet. Natürlich hat man dann alle Schätze von Sir Arthur Conan Doyle gelesen und muss sich nun auf Adaptionen ausbreiten. Wie gut, wenn man dann von einer bücherliebenden Freundin solch eine Geschichte geschenkt bekommt! :)


    In "Die Augen der Heather Grace" ist Dr. Arthur Conan Doyle der Protagonist. Er erzählt uns seine Lebensgeschichte. Da dies der erste Roman ist, handelt es sich um die Studienzeit des Doktors. Er beschreibt seinen Mentor, der starke Ähnlichkeiten mit Sherlock Holmes hat. Auch er beherrscht die Gabe der Deduktion und behandelt nach dieser Fähigkeit seine Patienten. Der titelgebende Fall der Heather Grace beginnt eigentlich erst nach der Hälfte der Geschichte. Der erste Teil beschreibt das Kennenlernen der beiden Doktoren. Das hat mich zunächst etwas in die Irre geführt, denn ich fand den Titel sehr einprägsam und fragte mich ständig, wann denn diese Heather Grace auftaucht. 
    Aber die Geduld wurde belohnt! :)

    Als Sherlock Holmes-Fan ist dieses Buch ein Muss und die folgend erscheinenden Geschichten sicherlich auch! 
    Leser, die ein dusteres England und mysteriöse Rätsel mögen, kommen hier bestimmt auch auf ihre Kosten! :)

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    Ninni89s avatar
    Ninni89vor 4 Jahren
    Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes

    "Die bemerkenswertesten Erfahrungen im Leben eines Menschen, bei denen er am tiefsten empfindet, sind genau jene, über die er am wenigsten zu reden gewillt ist."

    Als Arthur Conan Doyle der Leiche seiner ehemaligen Patientin gegenübertritt, erinnert er sich an den Moment, in dem er sie kennenlernte. Die Erinnerungen führen den Arzt zurück zu den Anfängen seiner ersten eigenen Praxis und zu Heather Grace, seiner ersten Patientin. Sie ist jung und schön und der junge Arzt von dieser Schönheit ebenso verwirrt, wie auch von ihrem Problem. Neben einem Augenleiden fühlt sich die Frau von ihrer Vergangenheit verfolgt und glaubt schon dem Wahnsinn anheim zu fallen. Doyles Aufmerksamkeit wird aber auch auf einen Mordfall gelenkt. Ein reicher Geschäftsmann wurde ermordet und plötzlich steht Doyle selbst im Zentrum der Ermittlungen und soll sogar an der Tat beteiligt gewesen sein. Verzweifelt wendet er sich an seinen alten Mentor Dr. Joseph Bell, der ihn aus dieser misslichen Lage retten soll. Die Ermittlungen des exzentrischen Doktors beginnen und bald scheint nichts mehr so zu sein wie es sich zuerst darstellt.
    Meggies Meinung
    Viktorianische Kleider. Allein deshalb hat mich das Cover angesprochen und ich musste zugreifen. Sherlock Holmes kann ja auch nie wirklich schaden, auch wenn es um dessen Autor Arthur Conan Doyle gehen sollte,  denn auch wenn die Protagonisten Arthur Conan Doyle und Dr. Joseph Bell heißen, hat man doch gleich zu Beginn schon das Gefühl, dass es sich bei den Beiden eher um Sherlock Holmes und Doktor Watson handelt. Für mich allerdings eine Offenbarung, die mir den Lesespaß noch vergrößert hat. Die Charaktere sind vom Verhalten her tatsächlich sehr an den Romanfiguren von Doyle orientiert. So kommt es immer wieder zu den Sherlock-Fans bekannten Situationen, in denen Watson endlich zu begreifen scheint und Holmes schließlich vollkommen andere Schlüsse zieht, die sich dann erschreckender Weise auch noch als die logische Lösung des Rätsels ergeben. Außerdem sind die Figuren recht klischeehaft aufgebaut. Doyle nimmt die Rolle des Mannes ein, der die schwache Frau, Heather Grace, beschützen möchte. Der Autor spielt instinktiv mit diesen Rollenmodellen und vollführt so einen recht unerwarteten Umschwung. Allerdings muss ich ganz offen gestehen, dass ich einfach ein totaler Fan der Beziehung zwischen Watson und Holmes bin und entsprechend auch die Konstellation von Doyle und Bell direkt ins Herzgeschlossen habe. Es fällt mir recht schwer objektiv darüber zu urteilen, in wie weit die Figuren tiefgründig und mehrdimensional angelegt waren Die Geschichte war vom Autor durchaus recht spannend angelegt, doch der Erzählstil unseres lieben Doyles machte genau diesen Spannungsbogen hin und wieder etwas problematisch. Leider neigt der Protagonist dazu seine Gedanken etwas ungeordnet zu präsentieren und gerade der Einschub über seine Zeit bei seinem ehemaligen Studienkollegen Cullingworth und dessen inszeniertes Drama haben für mich den Lesefluss doch etwas gestört, vor allem weil es einen total aus der eigentlichen Handlung hinausbefördert hat. Leider war das für mich eher ein Spannungsbruch im Buch, den allerdings die rasante Abfolge an Ereignissen und Bells großartige Auflösung des Falls am Ende wieder ausgeglichen haben. Wer emotionale Tiefe sucht ist bei diesem Roman falsch, da Rührseligkeit und große Gefühle einfach nicht in das Genre passen, doch dafür gibt es eine gut durchdachte Detektivgeschichte, die nicht blutrünstig und gewalttätig daher kommt, aber zwei bemerkenswerte Protagonisten beinhaltet, die es am Ende gemeinsam schaffen dem Bösen auf die Schliche zu kommen. Entsprechend ist auch der Schreibstil. Leichte Kost, die sich gut und schnell lesen lässt, ohne, dass man groß darüber nachdenken müsste. Trotzdem fesselt die Geschichte, wenngleich Doyles Abschweifungen beim Erzählen ab und an kleine Einschnitte bedeuten, die man sicher auch anders gelungener hätte unterbringen können. Es ist ab und an recht verwirrend, dass er mit seinen Gedanken schon wieder an anderer Stelle ist, als die Handlung in dem Moment. Auch bleiben einige Fragen ungeklärt. Der Epilog ist beispielsweise vollkommen verwirrend, wenn man davon ausgeht, dass es ein einzelner Band ist. Auch erfährt der Leser nicht, was eigentlich mit Doyles Geliebter passiert ist. Wie sich allerdings herausstellt sind bereits weitere Veröffentlichungen geplant. Es bleibt also die Hoffnung, dass sich dann aufklärt, was im ersten Band der Reihe offen geblieben ist.
    Das erste Buch, das Ivy und ich wirklich gemeinsam gelesen haben. An der Umsetzung können wir vielleicht noch etwas feilen, auf der anderen Seite hat mich der Vorsprung von Ivy auch sehr gut vorangetrieben. Die Geschichte war am Ende aber genau richtig, um dann auch drüber reden zu könne.

    Kommentieren0
    7
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks