David Pirie Die Augen der Heather Grace

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Inhaltsangabe zu „Die Augen der Heather Grace“ von David Pirie

Sie ist jung und schön: Heather Grace, eine der ersten Patientinnen, die den jungen Arzt Arthur Conan Doyle aufsuchen. Doyle ist verwirrt, nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihrer Visionen von einem Phantom, die sie immer öfter heimsuchen. Bald jedoch lenkt ein viel schwerwiegenderer Fall Doyle ab: der Mord an einem reichen Geschäftsmann. Doyle selbst gerät in Verdacht. Hilfesuchend wendet er sich an seinen alten Mentor, den brillanten Dr Joseph Bell. Dieser findet bald heraus, dass der Schlüssel zur Lösung des Rätsels in der Tat in den Augen der Heather Grace liegt ...

Ein ehrwürdiger Nachfolger der originalen Holmes-Bücher.

— MotteEnna
MotteEnna

Gelungener Start zu einer neuen Reihe - atmosphärisch & spannend, in der 1. Liga viktorianischer Krimis.

— Jana68
Jana68

Wurde im Lauf der Geschichte besser, dennoch eine interessante Sicht darauf, wie Sherlock Holmes geboren wurde, 3,5 Sterne

— Bibliomania
Bibliomania

Grandioser Start einer Reihe über den wahren "Holmes" mit den Anfängen des Dr. Watson, viktorianisch sophisticated!

— Cridilla
Cridilla

4.5 Sterne für ein ganz tolles Leseerlebnis á la Sherlock Holmes

— Aleshanee
Aleshanee

Für Sherlock Holmes Fans ein Muss! Spannend und abenteuerlich bis zum Schluss

— AdrienneAva
AdrienneAva

Wahrlich eine gelungene "Sherlock Holmes Adaption"!

— milkshakee
milkshakee

Wirklich gut gelungener Auftakt!

— Alathaya
Alathaya

überraschendes Ende, aber sonst hat mich das Buch nicht begeistert

— Pat82
Pat82

Ein wirklich sehr sehr sehr gutes Buch!

— anna_book_banana
anna_book_banana

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    Die Augen der Heather Grace
    MotteEnna

    MotteEnna

    28. August 2017 um 17:35

    Der junge Arthur Conan Doyle ist noch weit davon entfernt als Autor der Sherlock Holmes - Bücher Erfolge zu feiern. Im Grunde ist ihm noch nicht einmal die Idee gekommen überhaupt Schriftsteller zu werden. Auf Drängen seiner Mutter hat er mit dem Medizinstudium angefangen und kämpft sich durch seine Vorlesungen. Er hat sich eigentlich schon dazu entschieden alles hinzuschmeißen, als er dem etwas exzentrischen Dr. Bell kennen lernt. Richtig sympathisch ist er ihm nicht, aber irgendwie ist Doyle von Bells Art auch fasziniert und besucht daher seine Vorlesungen und wird sogar sein Assistent. Schon im Studium lösen sie zusammen den ersten Fall, in dem Mrs. Cannings tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden wurde. Offensichtlich ist sie erstickt, aber die Ursache ist zunächst nicht zu erkennen, da sie alleine in dem Zimmer eingeschlossen war und es keinen weiteren Zugang nach Draußen gibt. Auf geschickte Weise kommt Bell aber hinter die wahre Todesursache - ganz à la Holmes. Richtig knifflig wird es für Doyle und Bell, als Doyles erste Patientin in seiner eigenen Praxis mit der Befürchtung an ihn herantritt den Verstand zu verlieren, da sie meint durch ein schwarzes Wesen verfolgt zu werden, aber es keinerlei Beweise dafür gibt. Gemeinsam versuchen sie das Rätsel zu lösen, da nicht ganz klar ist, wer Opfer und wer Täter ist.   Meiner Meinung nach ein absolutes Muss für jeden Sherlock Fan. David Pirie gelingt es meisterlich diese ganz besonderen Charakterzüge von Sherlock Holmes in Dr. Bell wieder aufleben zu lassen. Seine Art zu denken und Rätsel zu lösen entspricht dem "Original". Wie bei den meisten Bücher braucht man ja ein wenig um in die Geschichte rein zu kommen - besonders bei Reihen, da ja erst noch einiges "erklärt" werden muss - so auch bei diesem Buch, aber relativ schnell beginnt der erste Fall und ab da hatte mich die Geschichte gepackt. Mir hat vor allem die Idee gefallen, mal die Entstehung der Figur Sherlock Holmes als Kerngeschichte zu nehmen und in einen außergewöhnlichen Krimi mit einzubauen. Eine absolute Kaufempfehlung von mir.

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  • Die Anfänge von Sherlock Holmes

    Die Augen der Heather Grace
    Bibliomania

    Bibliomania

    14. May 2017 um 22:20

    Arthur Conan Doyle war bekanntermaßen nicht nur Schriftsteller, sondern auch Arzt. Und wahrscheinlich ist auch bekannt, dass er als Arzt mit Dr. Joseph Bell ebenjene Fälle bearbeitete, die Doyle später seine Helden Sherlock Holmes und John Watson hat lösen lassen."Die Augen der Heather Grace" ist das erste Buch der Trilogie um Arthur Conan Doyle und Joseph Bell und damit ein Krimi, der die Vorlage zu den Sherlock Holmes Romanen darstellt.Doyle muss sich als Arzt erst einen guten Ruf aneignen und hat Glück, dass Heather Grace sich gleich gut bei ihm aufgehoben fühlt und fortan nur auf Doyles Rat hört. Sie fühlt sich verfolgt, doch keiner glaubt ihr. Alle halten sie für verrückt, so dass sie sogar einige Zeit in einer Anstalt fristen musste. Doyle verfällt ihr sogleich und möchte herausfinden, dass ihr auch wirklich jemand folgt. Doch was dann geschieht, haben weder Bell noch Doyle vorausahnen können.Ich fand es wirklich interessant mal die andere Seite zu erleben. Pirie hat die Vorbilder für Holmes und Watson absolut authentisch beschrieben und gleichzeitig einen spannenden Krimi geschrieben. Doyle war mir sofort sympathisch und besonders seine Skepsis Bell gegenüber sehr gut nachvollziehbar. Dennoch kommt mir Dr. Joseph Bell in diesem Buch nicht ganz so misanthropisch vor wie Holmes es später ist. Diese überspitzte Beschreibung finde ich äußerst amüsant, besonders wenn man wie ich die Kurzgeschichten kennt,Im wirklichen Leben war Dr. Joseph Bell, soweit ich mich recht erinnere, nicht so begeistert davon herauszufinden, dass er als Vorbild für eine Romanfigur "herhalten" musste. Andererseits finde ich es eine ziemliche Ehre und Bell ist bei David Pirie deutlich netter beschrieben als Sherlock Holmes.Mich hat das Buch gut unterhalten und ich lese mit Freuden auch noch die anderen beiden Teile.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 18.08.2017: _Jassi                                           ---  73 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   208,5 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   81 Punkte Bellis-Perennis                          ---  564 Punkte Beust                                          ---   260 Punkte Bibliomania                               ---   184 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  350 Punkte ChattysBuecherblog                --- 210 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   103,5 Punkte Code-between-lines                ---  127 Punkte eilatan123                                 ---   46 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   109 Punkte Frenx51                                     ---  72,5 Punkte glanzente                                  ---   75 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   135 Punkte Hortensia13                             ---   113 Punkte Igelchen                                    ---   21 Punkte Igelmanu66                              ---  151 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    79 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   105 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   77 Punkte Katykate                                  ---   94 Punkte Kerdie                                      ---   190 Punkte Kleine1984                              ---   130 Punkte Kuhni77                                   ---   105 Punkte KymLuca                                  ---   100 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   211 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   190 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   82 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  52 Punkte mistellor                                   ---   149 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  115 Punkte Nelebooks                               ---  183 Punkte niknak                                       ----  268 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   180 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   93 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   48 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 57 PunkteSandkuchen                              ---   172 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   153 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   245 Punkte SomeBody                                ---   157,5 Punkte Sommerleser                           ---   168 Punkte StefanieFreigericht                  ---   190,5 Punkte tlow                                            ---   135 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   34 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   64 Punkte Wolly                                          ---   163 Punkte Yolande                                       --   150 Punkte

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    • 2272
  • Arthur Conan Doyle und Joseph Bell als Watson und Holmes

    Die Augen der Heather Grace
    yesterday

    yesterday

    09. July 2016 um 12:47

    Ein Buch á la Sherlock Holmes, aber ohne Sherlock Holmes? Im Grunde fasst ein Satz schon sehr viel davon zusammen, worum es in diesem Buch geht. Der Autor mischt bekannte Tatsachen über Arthur Conan Doyle und seinen Professor, Joseph Bell, mit fiktiven Geschichten, in denen die beiden Mordfälle und verstrickte Familienangelegenheiten aufklären. Erzählt wird aus der Sicht des jungen Doyle, der als Student Bells Assistent ist und ihm auf die Schliche kommt: Der Doktor arbeitet gelegentlich mit der örtlichen Polizei zusammen, wenn etwas unstimmig ist und diese nicht mehr weiterkommt. Indem Pirie Doyle erzählen lässt, rückt er ihn selbst in die Rolle des von ihm ersonnenen John Watson, Bell ist somit die Vorlage für Holmes. Dies stimmt sogar, der Doktor deduziert fast so gut wie sein literarischer Nachahmer. In wie weit die beiden realen Personen tatsächlich an Fällen gearbeitet haben, ist nicht bekannt, aber Pirie widmet sich dieser Möglichkeit hier mit Sorgfalt und dem passenden Schreibstil, einer „Doyleschen“ Ausdrucksweise. Alles wird deduziert, seziert und Lösungen werden sowohl für Doyle als auch den Leser ausführlich erklärt, doch eines bleibt offen: der Beginn des Buches, als Doyle eine seltsame Botschaft erhält und diese ihm zu Heather Grace führt, allerdings Jahre nachdem Bell und er einen Fall um Grace gelöst haben. Ein klarerweise unbefriedigendes Ende, das wohl erst im nächsten Buch, Die Zeichen der Furcht, geklärt wird. Als dritten Band der Reihe gibt es auch noch Die Hexe von Dunwich.

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  • Arthur C. Doyle höchstselbst als Dr. Watson - spannend und mit toller Atmosphäre!

    Die Augen der Heather Grace
    Aleshanee

    Aleshanee

    4.5 SterneMeine MeinungNachdem ich letztens bei "Der Fall Moriarty" schon ein Sherlock Holmes Buch ohne Sherlock Holmes gelesen habe, folgt hier direkt das nächste - übrigens mit einem wunderschönen Cover wie ich finde!In den "dunklen Anfängen von Sherlock Holmes" geht es um niemand geringeren als Sir Arthur Conan Doyle selbst. Aus der Ich-Perspektive erzählt er, wie es zu seinem Zusammentreffen mit Dr. Joseph Bell kam - seine Inspiration zu den berühmten Detektivgeschichten. Es fängt nicht direkt mit dem Fall der Heather Grace an, hier hat mich der Klappentext etwas irritiert. Aber das hat überhaupt nicht gestört, denn der Autor versteht es sehr gut, einen langsam an die Umstände heranzubringen, die die beiden ungleichen Charaktere zusammen gebracht haben. Arthur Doyle lernt Dr. Bell zur Zeit seines Medizinstudiums kennen und hält anfangs gar nicht viel von dessen seltsamen Methoden der Aufklärung und Deduktion. Doch die beiden wachsen mehr und mehr zusammen, so dass beinahe so etwas wie Freundschaft entsteht. Dieses Verhältnis und ihre Entwicklungen zu beobachten fand ich sehr faszinierend. Vor allem auch wie Dr. Bell beschrieben wurde, wenn man den Vergleich der Figur des Sherlock Holmes vor Augen hat. Die Augen der Heather Grace, dieser Fall kommt erst etwas später zum tragen, nachdem man schon ein bisschen in das "detektivische" Verhalten der beiden reinschnuppern konnte. Zuerst war ich nicht so überzeugt, dass etwas spannendes daraus werden kann, denn es hörte sich nicht wirklich nach einer "aufregenden Geschichte" an. Da der Schreibstil aber sehr fesselnd ist, und im übrigen auch wunderbar an die Zeit angepasst, es viele Hinweise und Puzzlestückchen gibt und man immer versucht, selbst zu erraten, was wohl dahinter stecken mag, hat die Spannung nie wirklich nachgelassen. Besonders fand ich hier vor allem, dass mehrere Aufgaben gelöst und ermittelt werden mussten und David Pirie am Ende nochmal mit einer großen Überraschung aufgewartet hat.FazitIch bin vom ersten Band der Trilogie sehr begeistert und freue mich jetzt schon auf den 2. Teil! Arthur Doyle als Watson und Dr. Bell als Sherlock haben mich hier völlig überzeugt und der fesselnde Erzählstil haben das ganze wunderbar abgerundet.© AleshaneeWeltenwandererAus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes1 - Die Augen der Heather Grace2 - Die Zeichen der Furcht3 - Die Hexe von Dunwich

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    • 3
  • Wirklich gut gelungener Auftakt

    Die Augen der Heather Grace
    Alathaya

    Alathaya

    18. October 2015 um 20:14

    Der junge Arthur Conan Doyle hat sein Medizinstudium schon fast aufgegeben, als er mehr durch Zufall in einer Vorlesung von dem exzentrischen Doktor Bell landet. Er wird sein Assistent und arbeitet mit ihm zusammen. Kurz nachdem er seine eigene Praxis eröffnet hat gerät er in eine äußerst missliche Lage: er wird in Verbindung mit dem Mord an einem Patienten gebracht. Eine unglückliche Fügung folgt der nächsten und die Geschehnisse nehmen ihren Lauf. Doktor Bell ist ein egozentrischer, selbstdarstellender Professor der Medizin, der leidenschaftlich gerne bei der Lösung von Kriminalfällen hilft und dabei Brilliantes leistet. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Geschehnisse aus Doyles Sicht erzählt werden, der natürlich gewisse Ähnlichkeiten mit Watson aufweist, sowie Bell ganz offensichtlich Vorbild für Holmes war. Mit Heather Grace konnte ich leider nicht wirklich warm werden und es hat sich mir auch bis zum Ende nicht erschlossen, was genau es mit dem Titel auf sich hat. Der Autor hat mich im Laufe der Geschichte immer wieder in die Irre geführt und jedes Mal, wenn ich gerade dachte, ich hätte den Täter entlarvt, nahm alles wieder eine neue spannende Wendung. Verschiedene kleinere Fälle wurden nebenbei gelöst ohne dass ich beim Lesen den roten Faden verlor. „Die Augen der Heather Grace“ ist ein klassischer, historischer Krimi mit Gruselfaktor, der mir die düstere Atmosphäre und die Schauplätze doch sehr nahe bringen konnte. Einziges Manko meinerseits: ungefähr in der Mitte des Buches wird ein Geheimcode entschlüsselt. Dieses erstreckt sich über mehrere Seiten, was mir persönlich zu ausführlich und langatmig war. Das Ende hat mich sehr überrascht und mir ausgesprochen gut gefallen. Ich freue mich schon auf den zweiten und dritten Teil und hoffe, dass sie mich genauso gut unterhalten werden.

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  • Die Augen der Heather Grace

    Die Augen der Heather Grace
    anna_book_banana

    anna_book_banana

    25. August 2015 um 21:39

    Zum Inhalt: Sie ist jung und schön: Heather Grace, eine der ersten Patientinnen, die den jungen Arzt Arthur Conan Doyle aufsuchen. Doyle ist verwirrt, nur nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihrer Visionenvon einem Phantom, die sie immer öfter heimsuchen. Bald jedoch lenkt ein viel schwerwiegenderer Fall Doyle ab: der Mord an inm reichen Geschäftsmann. Doyle selbst gerät in Vedacht. Hilfesuchend wendet er sich an seinen alten Mentor, den brillianten Dr Joseph Bell. Dieser Findet bald heraus, dass der Schlüssel zur Lösung des Rätsels in der Tat in den Augen der Heather Grace liegt... Ich muss sagen, ich habe selten ein so gutes und spannendes Buch gelsen wie " Die Augen der Heather Grace". Anfangs berichtet Dr Arthur Conan Doyle, der Schöpfer des weltbekannten Detektiv Sherlock Holmes, wie er seinen Mentor Dr Joseph Bel kennenlernte. Dieser Mentor hat gewisse ähnlichkeiten mit Sherlock Holmes und diente auch als Vorlage zur Detektivfigur, da Bell ebenfalls ein gerissener Helfer der Polizei war. Ebenfalls bestehen gewisse Ähnlichkeiten zwischen Doyle und der Figur des treuen Freundes Holmes' Dr John Watson. Gemeinsam ermitteln die beiden Ärzte in Fällen, in denen die Polizei aufgeschmissen ist. Vorallem der Fall der Heather Grace ist spannend. Auch wenn das Buch im 19. Jahrhundert spielt, ist der Schreibstil sehr einfach und verständlich. Es gibt viele spannende Stellen und Wendepunkte, die den Leser verleiten weiterzulesen. Ich habe die Reihe von David Pirie nur durch Zufall entdeckt und muste es unbedingt lesen, da ich ein großer Sherlock Holmes an bin. Das Buch hat zar nur entfernt etwas mit dem berühmten Detektiv zu tn, aber die Parallelen sind verblüffen. Ich habe dem Buch 5 Sterne gegeben, weil ich wirklich sehr beeindruckt bin und freue mich auf den 2. und 3. Teil der wunderbaren Reihe.

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  • Gruselig, fesselnd - top!

    Die Augen der Heather Grace
    Chrissi92

    Chrissi92

    23. August 2015 um 21:58

    Ein grandios geschriebenes und interessantes Buch wie ich es schon länger nicht mehr gelesen habe - schon gar nicht in dem Stil! Es erinnert mich an eine Mischung aus den Sherlock Holmes Filmen und der Anime Serie Detektiv Conan. Die Fälle und deren Auflösung haben mich wirklich verblüfft. Anfangs denkt man immer es handelt sich um übernatürliche EIngriffe, aber man weiß es lässt sich alles logisch erklären und das macht die Story noch interessanter. Ab und an ließ der Spannungsbogen etwas nach, aber das tat bei den unheimlichen Szenen auch Not! Die Schauplätze im Wald und die unbekannte und düstere Figur haben mich gleichzeitig erschreckt und fasziniert. Ich werde mir definitiv noch einen Band aus der Reihe kaufen. Danke an den Autoren für diese schöne Geschichte, die einen in die Welt von Doyle und Bell versetzt.

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  • Leider eine Enttäuschung

    Die Augen der Heather Grace
    Mika2003

    Mika2003

    18. June 2015 um 08:33

    Dieses Buch gehört für mich in die Kategorie „War ein Versuch …“, denn mehr war es leider nicht. Der Untertitel lautet „aus den dunklen Anfängen des Sherlock Holmes“ und wer mich kennt, weiß, dass mich das Thema Holmes gerade sehr interessiert. Leider hat das Buch nicht halten können, was ich mir erhofft hatte und das ganz klar an den zwei Punkten: Die Figuren: Eigentlich sollte das Buch die Anfänge des Sherlock Holmes nahe bringen. Jedoch waren die Figuren hier beliebig austauschbar. Doyle übernimmt hier eigentlich die Rolle des Watson und Bell ist hier niemand anderer als Sherlock. Man könnte also einfach die Namen austauschen und hat einen „richtigen“ Sherlock-Roman. Zudem sind die Figuren so gezeichnet, das keine „Nähe“ zustande kommt. Ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen, wurde mir ihnen einfach nicht warm. Die Geschichte: Leider habe ich hier alles vermisst, was ich an einem Krimi mag. Spannung kam nicht wirklich auf, gefesselt hat die Geschichte auch nicht. Was sicherlich zum großen Teil an der gestelzt und damit aufgesetzt wirkenden Sprache gelegen hat. Genau so wie daran, das zwar viel erzählt und ausgeschmückt wird, die Story an sich aber schwammig bleibt und der rote Faden – ja den hab nicht nur ich scheinbar mehrfach verloren. Auch der Autor hat den roten Faden unterwegs irgendwo verloren – kein Wunder bei all den Strängen die er aufmacht und dann irgendwann aus den Augen verliert. Da mich das Buch nicht wirklich fesseln konnte habe ich dann irgendwann angefangen, nur noch quer zu lesen. Meine Wertung darum: gut gemeinte 2 von 5 möglichen Punkten

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  • Eine Geschichte um die Entstehung von Sherlock Holmes

    Die Augen der Heather Grace
    Eternity

    Eternity

    31. January 2015 um 11:47

    Ich bin riiiiiiiesiger Sherlock Holmes-Fan! Für mich gibt es keine interessantere Figur als diesen Detektiven, ich liebe seine Deduktionen und wie einfach er immer rätselhafte Geheimnisse lüftet. Natürlich hat man dann alle Schätze von Sir Arthur Conan Doyle gelesen und muss sich nun auf Adaptionen ausbreiten. Wie gut, wenn man dann von einer bücherliebenden Freundin solch eine Geschichte geschenkt bekommt! :) In "Die Augen der Heather Grace" ist Dr. Arthur Conan Doyle der Protagonist. Er erzählt uns seine Lebensgeschichte. Da dies der erste Roman ist, handelt es sich um die Studienzeit des Doktors. Er beschreibt seinen Mentor, der starke Ähnlichkeiten mit Sherlock Holmes hat. Auch er beherrscht die Gabe der Deduktion und behandelt nach dieser Fähigkeit seine Patienten. Der titelgebende Fall der Heather Grace beginnt eigentlich erst nach der Hälfte der Geschichte. Der erste Teil beschreibt das Kennenlernen der beiden Doktoren. Das hat mich zunächst etwas in die Irre geführt, denn ich fand den Titel sehr einprägsam und fragte mich ständig, wann denn diese Heather Grace auftaucht.  Aber die Geduld wurde belohnt! :) Als Sherlock Holmes-Fan ist dieses Buch ein Muss und die folgend erscheinenden Geschichten sicherlich auch!  Leser, die ein dusteres England und mysteriöse Rätsel mögen, kommen hier bestimmt auch auf ihre Kosten! :)

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  • Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes

    Die Augen der Heather Grace
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    So der Untertitel des Buches. Es ist der erste Teil einer Reihe, dessen Hauptperson den Namen Arthur Conan Doyle trägt. Kenner von Sherlock Holmes wissen natürlich, dass er der Erfinder der Detektivgeschichten ist. In diesem historischen Krimi ist Doyle der Erzähler und der Leser hat den Eindruck, autobiografische Aufzeichnungen zu lesen. Es geht um Fälle, die er mit Hilfe seines früheren Lehrers und Mentors Dr. Joseph Bell löst. Bell soll als Vorlage für die Figur des Sherlock Holmes gedient haben und während der Geschichte ist das ohne Zweifel möglich, denn der Arzt kombiniert und rätselt ähnlich geschickt wie der berühmte Detektiv. An reinen Äußerlichkeiten kann er Rückschlüsse auf die Person ziehen.    Doyle lernt Bell bei seinem Medizinstudium in Edinburgh kennen und wird sein Assistent. Dort erlebt er den Arzt auch beim ersten gemeinsamen Fall und ist fasziniert von seiner Art zu denken und sich in ein Rätsel regelrecht "zu verbeißen". Irgendwann trennen sich ihre Wege und Doyle geht nach Southsea, übernimmt dort seine erste eigene Praxis als Arzt und als eine seine ersten Patientinnen lernt er die attraktive Heather Grace kennen. Sie fühlt sich verfolgt von einem schemenhaften Phantom und ist sich nicht sicher, ob es eine Augenkrankheit ist oder ob mit ihrem Verstand etwas nicht stimmt. Doyle nimmt sich der Sache an, braucht aber bald Hilfe von Dr. Bell, der sich begeistert an die Lösung des Rätsels macht. "Die Augen der Heather Grace" ist ein gut gemachter historischer Krimi aus dem viktorianischen England. Ich gebe zu, ich habe bisher keinen Sherlock-Holmes-Roman gelesen, kennen aber viele Filme und auch die TV-Serie. David Piries Darstellung von Joseph Bell vermittelt dem Leser glaubhaft den Eindruck, dass der Arzt für Doyle ein Vorbild für Sherlock Holmes war und er selbst sich in dem Duo als Dr. Watson sah. Bewiesen ist das bis heute nicht zweifelsfrei, da Doyle sich nie wirklich dazu geäußert hat. Am Anfang war das Buch ein wenig verwirrend, da Pirie in der Erzählrolle als Doyle in der Zeit immer mal wieder vor und zurück springt, Ereignisse anreißt und dann doch nicht alles darüber erzählt, aber das klärt sich im Laufe der Geschichte und zum Ende hin konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, was es mit den Augen von Heather Grace auf sich hat. Im März kommt mit "Die Zeichen der Furcht" der zweite Teil auf den Markt und im September auch der dritte "Die Hexe von Dunwich". Ich werde auf jeden Fall weiterlesen und kann das Buch auch allen Lesern von historischen Krimis empfehlen. Man muss kein Sherlock-Holmes-Kenner oder Fan sein. 

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    • 11
    Cridilla

    Cridilla

    31. January 2015 um 02:10
    Blackfairy71 schreibt Vielleicht kam deswegen jetzt erst die deutsche Übersetzung, denn das Original ist schon von 2001. ;-)

    Was wir aber auch immer so ewig lange zum Übersetzen brauchen, enervierend! Kommt ganz klar auch auf meine WL ! :)

  • Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes

    Die Augen der Heather Grace
    Ninni89

    Ninni89

    18. January 2015 um 17:55

    "Die bemerkenswertesten Erfahrungen im Leben eines Menschen, bei denen er am tiefsten empfindet, sind genau jene, über die er am wenigsten zu reden gewillt ist." Als Arthur Conan Doyle der Leiche seiner ehemaligen Patientin gegenübertritt, erinnert er sich an den Moment, in dem er sie kennenlernte. Die Erinnerungen führen den Arzt zurück zu den Anfängen seiner ersten eigenen Praxis und zu Heather Grace, seiner ersten Patientin. Sie ist jung und schön und der junge Arzt von dieser Schönheit ebenso verwirrt, wie auch von ihrem Problem. Neben einem Augenleiden fühlt sich die Frau von ihrer Vergangenheit verfolgt und glaubt schon dem Wahnsinn anheim zu fallen. Doyles Aufmerksamkeit wird aber auch auf einen Mordfall gelenkt. Ein reicher Geschäftsmann wurde ermordet und plötzlich steht Doyle selbst im Zentrum der Ermittlungen und soll sogar an der Tat beteiligt gewesen sein. Verzweifelt wendet er sich an seinen alten Mentor Dr. Joseph Bell, der ihn aus dieser misslichen Lage retten soll. Die Ermittlungen des exzentrischen Doktors beginnen und bald scheint nichts mehr so zu sein wie es sich zuerst darstellt. Meggies Meinung Viktorianische Kleider. Allein deshalb hat mich das Cover angesprochen und ich musste zugreifen. Sherlock Holmes kann ja auch nie wirklich schaden, auch wenn es um dessen Autor Arthur Conan Doyle gehen sollte,  denn auch wenn die Protagonisten Arthur Conan Doyle und Dr. Joseph Bell heißen, hat man doch gleich zu Beginn schon das Gefühl, dass es sich bei den Beiden eher um Sherlock Holmes und Doktor Watson handelt. Für mich allerdings eine Offenbarung, die mir den Lesespaß noch vergrößert hat. Die Charaktere sind vom Verhalten her tatsächlich sehr an den Romanfiguren von Doyle orientiert. So kommt es immer wieder zu den Sherlock-Fans bekannten Situationen, in denen Watson endlich zu begreifen scheint und Holmes schließlich vollkommen andere Schlüsse zieht, die sich dann erschreckender Weise auch noch als die logische Lösung des Rätsels ergeben. Außerdem sind die Figuren recht klischeehaft aufgebaut. Doyle nimmt die Rolle des Mannes ein, der die schwache Frau, Heather Grace, beschützen möchte. Der Autor spielt instinktiv mit diesen Rollenmodellen und vollführt so einen recht unerwarteten Umschwung. Allerdings muss ich ganz offen gestehen, dass ich einfach ein totaler Fan der Beziehung zwischen Watson und Holmes bin und entsprechend auch die Konstellation von Doyle und Bell direkt ins Herzgeschlossen habe. Es fällt mir recht schwer objektiv darüber zu urteilen, in wie weit die Figuren tiefgründig und mehrdimensional angelegt waren Die Geschichte war vom Autor durchaus recht spannend angelegt, doch der Erzählstil unseres lieben Doyles machte genau diesen Spannungsbogen hin und wieder etwas problematisch. Leider neigt der Protagonist dazu seine Gedanken etwas ungeordnet zu präsentieren und gerade der Einschub über seine Zeit bei seinem ehemaligen Studienkollegen Cullingworth und dessen inszeniertes Drama haben für mich den Lesefluss doch etwas gestört, vor allem weil es einen total aus der eigentlichen Handlung hinausbefördert hat. Leider war das für mich eher ein Spannungsbruch im Buch, den allerdings die rasante Abfolge an Ereignissen und Bells großartige Auflösung des Falls am Ende wieder ausgeglichen haben. Wer emotionale Tiefe sucht ist bei diesem Roman falsch, da Rührseligkeit und große Gefühle einfach nicht in das Genre passen, doch dafür gibt es eine gut durchdachte Detektivgeschichte, die nicht blutrünstig und gewalttätig daher kommt, aber zwei bemerkenswerte Protagonisten beinhaltet, die es am Ende gemeinsam schaffen dem Bösen auf die Schliche zu kommen. Entsprechend ist auch der Schreibstil. Leichte Kost, die sich gut und schnell lesen lässt, ohne, dass man groß darüber nachdenken müsste. Trotzdem fesselt die Geschichte, wenngleich Doyles Abschweifungen beim Erzählen ab und an kleine Einschnitte bedeuten, die man sicher auch anders gelungener hätte unterbringen können. Es ist ab und an recht verwirrend, dass er mit seinen Gedanken schon wieder an anderer Stelle ist, als die Handlung in dem Moment. Auch bleiben einige Fragen ungeklärt. Der Epilog ist beispielsweise vollkommen verwirrend, wenn man davon ausgeht, dass es ein einzelner Band ist. Auch erfährt der Leser nicht, was eigentlich mit Doyles Geliebter passiert ist. Wie sich allerdings herausstellt sind bereits weitere Veröffentlichungen geplant. Es bleibt also die Hoffnung, dass sich dann aufklärt, was im ersten Band der Reihe offen geblieben ist. Das erste Buch, das Ivy und ich wirklich gemeinsam gelesen haben. An der Umsetzung können wir vielleicht noch etwas feilen, auf der anderen Seite hat mich der Vorsprung von Ivy auch sehr gut vorangetrieben. Die Geschichte war am Ende aber genau richtig, um dann auch drüber reden zu könne.

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  • Die dunklen Anfänge des Sherlock Holmes

    Die Augen der Heather Grace
    TheRavenking

    TheRavenking

    18. August 2014 um 22:03

    Zum Inhalt: Sie ist jung und schön: Heather Grace, eine der ersten Patientinnen, die den jungen Arzt Arthur Conan Doyle aufsuchen. Doyle ist verwirrt, nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihrer Visionen von einem Phantom, die sie immer öfter heimsuchen. Bald jedoch lenkt ein viel schwerwiegenderer Fall Doyle ab: der Mord an einem reichen Geschäftsmann. Doyle selbst gerät in Verdacht. Hilfesuchend wendet er sich an seinen alten Mentor, den brillanten Dr Joseph Bell. Dieser findet bald heraus, dass der Schlüssel zur Lösung des Rätsels in den Augen der Heather Grace liegt ... Am Anfang war die Fernsehserie. Eine TV-Produktion der BBC mit dem Titel "Murder Rooms". Es ging um den jungen Arthur Conan Doyle der gemeinsam mit seinem Mentor Dr. Joseph Bell Verbrechen aufklärt. Bell wurde gespielt vom großartigen schottischen Schauspieler Ian Richardson, der interessanterweise vorher in zwei Filmen bereits Sherlock Holmes verkörpert hatte. Es war ein viel versprechendes Konzept, das aber leider nur für eine einzige Staffel reichte. Und so entschloss sich Drehbuchautor David Pirie die Idee auch in Romanform umzusetzen. Es entstand eine Trilogie deren erster Teil nun, fast ein Jahrzehnt später auch auf Deutsch erhältlich ist. Ich habe eine Rezension gelesen, die das Grundproblem dieses Werkes sehr schön auf den Punkt gebracht hat. Es sei ein Sherlock-Holmes-Roman ohne Sherlock Holmes hieß es da. Und tatsächlich... Der US-Autor Mark Frost hatte in den Neunziger Jahren etwas sehr Ähnliches versucht. In seinem Roman Sieben machte er aus Conan Doyle eine Art Watson-Ersatz und ließ ihn mit einem, klar nach dem Vorbild von Holmes konzipierten, Geheimagenten allerlei Abenteuer erleben. Frost entwarf damals ein Phantastisches Szenario voller mystischer Geheimbünde und Untoter, im Falles David Piries ist nun alles sehr viel realistischer. Auch hier ist Doyle unser Watson, und Bell, der wohl als reale Inspiration für Holmes fungierte, übernimmt hier dessen Rolle als Verbrechensbekämpfer. Leider hat Dr. Bell aber längst nicht das Charisma des Meisterdetektivs und strahlt kaum die selbe Faszination auf den Leser aus. Außerdem ist es schwer vorstellbar, dass der echte Conan Doyle so ein unsäglich naiver und hilfloser Typ gewesen sein soll. Der arme Doyle wird hier gezwungen Bell brav hinterher zu dackeln und ehrfürchtig dessen Schlussfolgerungen zu lauschen ohne selbst irgendetwas Nennenswertes beitragen zu können. Immerhin wäre das alles kein so gravierendes Problem, bekäme man eine originelle und fesselnde Handlung geboten. Aber David Pirie bedient sich so offensichtlich bei den Holmes-Geschichten, dass man, als Kenner von diesen, unter einem permanenten Gefühl von Déjà-Vu leidet. Ein klarer Vorteil für die Uneingeweihten. Wenn Pirie am Anfang eine kleine Hommage an Das Gesprenkelte Band einbaut, denkt man noch: Okay, das war ja ganz nett. Aber spätestens, wenn die gesamte Handlung der Erzählungen Wisteria Lodge und Die Einsame Radfahrerin neu verwurstet wird, kommt doch ein Gefühl von Ärgernis auf. Wirklich nachvollziehbar wäre dies nur, wenn Herr Pirie sich eines besonders fesselnden Prosastils bedient hätte, oder es ihm gelungen wäre neue, ungeahnte Tiefen der Charaktere auszuloten, was aber bedauerlicherweise nicht der Fall ist. Auch wenn das Buch an und für sich ganz spannend zu lesen ist, bleibt es dabei: Leider ist ein Großteil der Handlung geklaut. Wer Sherlock Holmes nur aus den Filmen mit Downey Jr. oder als Benedict Cumberbatch aus Sherlock kennt, den wird das wenig jucken, alte Holmes-Fans werden sich allerdings wünschen David Pirie hätte etwas mehr seine eigene Phantasie angestrengt, als sich so freimütig beim Meister zu bedienen. Wer weiß, vielleicht sind die beiden Nachfolgebände ja etwas besser gelungen.

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  • Gefällt mir wirklich sehr gut

    Die Augen der Heather Grace
    Fenja1987

    Fenja1987

    Der junge Arzt Arthur Conan Doyle freut sich darauf seine eigen Praxis zu eröffnen. Doch so einfach ist es nicht seinen eigenen Patientenstamm aufzubauen. Um so mehr freut es ihn, in der jungen und schönen Heather Grace seine erste Patientin gefunden zu haben. Doch kann er ihr nicht wirklich helfen, da Heather eher an einer psychischen Erkrankung zu leiden scheint. Sie sieht Visionen und fühlt sich von einem unbekannten Mann verfolgt. Da Doyle, ansonsten nicht viel zu tun hat, verspricht er ihr nachzuforschen. Doch noch bevor er etwas näheres herausfinden kann, wird er in einen Mordfall verwickelt, in der er zudem der Hauptverdächtiger zu sein scheint. Hilfesuchend wendet sich Doyle an seinen alten Mentor und Freund, Dr. Joseph Bell. Zusammen finden schon bald heraus das, Heather Grace ebenfalls etwas mit dem Fall zu tun haben muss… David Pirie schrieb das Original "The Patient's Eye" 2001, nachdem er zuvor für die BBC TV -Serie "Murder Rooms" die Drehbücher verfasste. Und seit damals sind die Originale auf meiner WuLi. Umso mehr freut es mich das der Lübbe Verlag die Bücher nun auf Deutsch herausbringt. Der 1. Band aus der Trilogie "Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes" hat mich dann auch nicht enttäuscht. Pirie hat sich für seine Bücher eine Perspektive ausgesucht, die einem nicht so häufig begegnet, wenn es um "Sherlock Holmes" geht. Er lässt nämlich den Schöpfer des berühmtesten Dedektiv der Welt, selbst ermitteln. Qausi als das Alter Ego "Watson" und Dr. Joseph Ball für "Sherlock Holmes". Das Buch ist zudem erstmal so aufgeteilt, das man erfährt wie Doyle, seinen Mentor, während seines Medizinstudiums, kennen lernt und sein Assistent wird. Wie beide ihren 1. Fall lösen, der zwar sehr an "Das gesprenkelte Band" erinnert, aber dennoch gut zu unterhalten weiß. Immerhin soll dieser ja auch, rein fiktional gesehen, als Vorbild zum späteren Roman dienen. Der Eigentliche Fall, also "Die Augen der Heather Grace" beginnt dann auch erst etwas später, wenn der Autor wieder in die Gegenwart der Geschichte schwenkt. Zugegeben der Einstieg in den Fall ist ein wenig schleppend, doch bedenkt man das es weder ein echter "Holmes" ist. Sein Dr. Bell, ist eben eine ganz eigene Figur, die man nicht unbedingt vergleichen sollte. Auch das Doyle in seinem Leben, nie eine solche Geschichte erlebt hat, ist es Pirie erstaunlich gut gelungen. Besonders das letzte Drittel, wo alle Fäden zusammengezogen werden, hat mir besonders gefallen. Ich freu mich jeden Falls schon auf die Fortsetzung, auch wenn die leider erst Frühjahr 2015 erscheinen wird. Fazit: "Die Augen der Heather Grace" ist für mich eine gelungene Adaption der Sherlock Holmes Romane. Doyle als alter Ego "Watson" und Dr. Joseph Bell als das alter Ego "Holmes" konnte mich überzeugen. Es hat, obwohl fiktiv, Spass gemacht mit Doyle in alten Erinnerungen zu schwelgen und seinem ersten Fall mitzuerleben. Gerne vergebe ich 5 von 5 Punkte und empfehle das Buch nur zu gerne weiter. Reihenfolge der Bücher: 1. Die Augen der Heather Grace: Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes, Bd 1. Kriminalroman 2. Die Zeichen der Furcht: Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes (Frühjahr 2015) 3. The Dark Water: The Dark Beginnings of Sherlock Holmes, Murder Rooms #3

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    • 7
    Floh

    Floh

    27. July 2014 um 04:59
  • Die dunklen Anfänge von Sherlock Holmes

    Die Augen der Heather Grace
    Grandville

    Grandville

    25. July 2014 um 21:20

    Was es im Zuge des Sherlock-Holmes-Booms der letzten Jahre nicht alles in den deutschen Handel schafft. Die Serie "Murder Rooms - The Dark Beginnings of Sherlock Holmes" steht nun schon längere Zeit auf meinem imaginären Wunschzettel und vor ein paar Tagen habe ich nun zufällig entdeckt, dass die Romane zur Serie es endlich auch bis zur Übersetzung geschafft haben. Ich hoffe darauf, dass es auch die Serie endlich mal schafft. Ebenso wie ich gerne den russischen Sherlock Holmes endlich kennenlernen würde. "Die Augen der Heather Grace" (im Original: "The Patient's Eye") erschien bereits 2001 in der Originalfassung, im Zuge der BBC-Serie von 2000. David Pirie hatte an den Drehbüchern der Serie mitgearbeitet und danach drei Romane (The Patient's Eyes (2001), The Night Calls (2003) and The Dark Water (2004) ) veröffentlicht. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut und habe auch mit viel Enthusiasmus zu lesen angefangen. Leider war es so, dass schon nach gut 130 Seiten ich ein wenig mit Stirnrunzeln da saß und ehrlich gesagt etwas anders erwartet hatte. Für mich ist das Buch ein wenig zu nah am ursprünglichen Holmes. Sicherlich wird Dr. Bell als Vorbild gedient haben, aber schon nach einiger Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich eigentlich eine Holmes-Geschichte von Doyle lesen, nur das die Personen anders heißen. Dazu kommt, dass sich die Geschichte stark an einer Holmes-Geschichte orientiert angelegt ist und dadurch im Grunde einiges ans Spannung und Schwung rausgenommen wird. Denn seien wir mal ehrlich: die meisten Leser dieses Buches werden Holmes-Fans sein und den Canon kennen - vielleicht nicht auswendig, aber sie werden sich erinnern. Also fehlt schon mal einiges vom Überraschungsmoment. Leser die gar nichts von Holmes kennen, werden in diesem Fall im Vorteil sein. Dazu kommt, dass mir die Geschichte einfach an vielen Stellen zu schwammig erzählt wird. Zwar wird viel erzählt und beschrieben. Manchmal verliert sich der Autor aber darin und verliert seinen roten Faden aus den Augen. So mancher Fortschritt in der Ermittlung hat sich mir nicht erschlossen, es wird zu wenig "aufgeklärt", vieles ist dann eben einfach so, weil es Bell erzählt. Speziell am Ende ging alles sehr schnell. Auch die ein oder andere Handlungsweise hat sich mir nicht erschlossen. Die Nebenhandlung um Cullingworth war eher verwirrend und unnütz, als erhellend. Doyle und Bell sind eigentlich Watson und Holmes - das hat mich am meisten gestört. Ich hatte damit gerechnet, dass hier Doyle im Vordergrund steht und der Schwerpunkt auf seinen Erlebnisse vor den Holmes-Geschichten. Zwar ist das auch ein wenig der Fall, aber ich hatte nie das Gefühl, dass das Buch/Doyle "Selbstständig" ist. Im Grunde könnte man die Namen austauschen und würde ein Holmes-Buch lesen. Ich weiß nicht, wie das in der Serie funktioniert, aber im Buch war mir das alles zu nah am "Original", vor allem, weil ja eine Holmes-Geschichte einen Großteil des Inhaltes ausmacht. Leider sind mir alle Charaktere nicht besonders nah gekommen. Weder Doyle, noch Bell, auch nicht die arme Heather Grace. Auch wenn sie schöne blaue Augen hat... so ganz hab ich das nicht verstanden und gehört für mich mit in den Bereich der "schwammigen und oberflächlichen" Handlung. Ein wenig mehr Sorgfalt in das Fundament der Geschichte, hätten dem Buch gut getan. Ein netter, ruhiger, eher "klassischer" (da nicht besonders blutig und aufwühlend) Historischer Kriminalroman. Meiner Meinung nach eher für Holmes-Nichtkenner geeignet. Holmes-Fans werden nur wenig neues erfahren. Aber immer noch ein angenehm zu lesender unanstrengender Historischer Krimi. Als Lesefutter während man auf die vierte Staffel von "Sherlock" wartet, ganz gut geeignet. Leider aufgrund fehlender Spannung, etwas holpriger Handlung und (für mich) zu großer Nähe am Original nicht über die gesamte Länge fesselnd. Trotzdem bin ich am überlegen, ob ich den zweiten Teil ("Die Zeichen der Furcht" erscheint im März 2015) auch lesen werde. Ist ja noch einige Zeit bis dahin.

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