David Pirie Die Zeichen der Furcht

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Inhaltsangabe zu „Die Zeichen der Furcht“ von David Pirie

Edinburgh, 1878. In den Bordellen der Stadt verübt ein Unbekannter eine Reihe bizarrer Anschläge. Die Polizei ruft Dr Joseph Bell und Arthur Conan Doyle hinzu. Je weiter die Nachforschungen der beiden gehen, umso deutlicher wird, dass sie es diesmal mit einem Typus von Killer zu tun haben, wie er bisher unbekannt war: mit jemandem, der Mord als reine Kunst betrachtet. Die Zeit ist knapp, denn der "Künstler" hat sich ein neues Opfer gesucht: Doyles große Liebe Elsbeth Scott ...

Top viktorianische Unterhaltung mit dem Holmes Vorbild; macht süchtig !!!!

— Cridilla

Auch der zweite Teil ist nicht schlecht und endet mit einem "fiesen" Cliffhanger

— Bibliomania

Ein bisschen schwächer als Band 1, trotzdem konnte ich wieder wunderbar in die Sherlock Holmes Atmosphäre eintauchen ♥

— Aleshanee

Spannend und detailreich geschrieben. Für mich etwas schwächer als der erste Teil.

— AdrienneAva

OK. Gute Unterhaltung mit tlw. langatmigen Stellen. Richtig Spannung kam bei mir aber leider nicht auf.

— moffeli

Dramatisch, bedrohlich, persönlich, mysteriös und sehr viktorianisch

— Eternity

Hat mir noch besser gefallen als Teil 1

— Blackfairy71

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  • Zum zweiten Mal arbeiten Arthur Conan Doyle und Dr. Joseph Bell zusammen

    Die Zeichen der Furcht

    Bibliomania

    24. May 2017 um 23:29

    Achtung, dies ist der zweite Teil einer Trilogie um die Fälle von Arthur Conan Doyle und Dr. Joseph Bell.Und dieses Mal geht es um den ärgsten Feind, den Doyle später Moriarty genannt hat.Doyle und Bell müssen sich um ein paar eigenartige Morde in den Bordellen der Stadt kümmern, die scheinbar überhaupt keine Motive besitzen. Zeitgleich sorgen sie sich um die Frau des Gönners von Doyles Universität. Sie wird schwächer und schwächer, aber die wahren Gründe dafür dürfen nicht an die Oberfläche gelangen und dann verliebt sich Doyle auch noch in die Schwester. Ein aberwitziger Lauf um die Zeit beginnt.Auch im zweiten Teil fühlte ich mich wieder gut unterhalten und kann nicht sagen, dass die Geschichte dieses Mal schwächer war (was ich leider oft bei zweiten Teilen bemerke). Eine solide Grundspannung war auch immer dabei und zusätzlich ein wirklich guter Cliffhanger. Ein Glück, dass ich den dritten Teil schon zu Hause habe, denn sonst müsste ich ihn spätestens jetzt beschaffen.Nach wie vor gefallen mir die Figuren und ich finde auch, dass die Stimmung Doyles Sherlock Holmes Geschichten nahe kommt. Ich freue mich auf den Abschluss der Reihe.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte eilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2493
  • Der Schöpfer von Sherlock Holmes ist zurück!

    Die Zeichen der Furcht

    SitataTirulala

    15. October 2016 um 14:14

    ACHTUNG! TEIL 2 EINER REIHE! ENTHÄLT MÖGLICHERWEISE SPOILER ZUM VORANGEGANGENEN TEIL! "Hast du schon mal darüber nachgedacht", sagte sie, während wir hinausblickten, "dass wir nie wissen woran wir uns erinnern werden? Jetzt glaube ich, dass ich mich an diesen Strand, das Häuschen und uns beide hier erinnern werde und an das, worüber wir gesprochen haben." Sie drehte sich um. "Und wie sich die Farbe des Sandes in deinen Augen spiegelt. Aber wer weiß? Vielleicht erinnere ich mich nur an das langweilige Buch, das ich gelesen habe, bevor du gekommen bist." Arthur Conan Doyle bekommt eine weitere Aufmerksamkeit eines alten "Freundes" zugeschickt. Ein weiteres Paket, das ihn an seine Jugend erinnert, daran, wie er mit seinem Mentor Dr. Joseph Bell vor etlichen Jahren Kriminalfälle untersucht hat. Und dieses Paket erinnert ihn insbesondere an eine Reihe bizarrer Anschläge in den Bordellen Edinburghs. Nicht immer kommt jemand ernsthaft zu Schaden, aber jede einzelne Tat schrie Bell, Doyle und der Polizei geradezu ins Gesicht: Ich tue das hier einfach weil ich es kann! Während die Polizei von einem harmlosen Verrückten ausgeht, wissen Doyle und Bell es besser - und sie müssen den Mann in den Schatten schnell finden, denn er hat es auf Doyles Freundin Elsbeth abgesehen... Endlich zurück in David Piries Schottland des auslaufenden 19. Jahrhunderts! Es war über ein Jahr her, beinahe anderthalb, dass Meggie und ich gemeinsam den ersten Band der Reihe gelesen haben. Jetzt haben wir uns, wieder zusammen, den zweiten vorgenommen und bereits nach wenigen Seiten war es für mich als würde ich nach Hause kommen und als hätte keine so lange Zeit zwischen meinem letzten Besuch bei Doyle und Bell gelegen. Pirie versteht es noch immer im Stil der alten, großen Krimiklassiker zu schreiben. Die Atmosphäre nimmt gefangen und während im ersten Band noch häufig das Gefühl vorherrschte, dass der Autor lose Enden eingestreut hat, die zusammenzuführen man einfach noch gar keine Chance hat, hat man in diesem Teil tatsächlich einige davon wiedergefunden und gedacht: ach ja! Da war ja was! Viele Erinnerungen waren ein bisschen vage, aber Pirie nimmt einen da an der Hand und führt einen ganz natürlich und einfach wieder zurück in Doyles und Bells Welt, das hat mich total begeistert. Schwieriger war all diese einzelnen und manchmal völlig zusammenhangslos erscheinenden Verbrechen irgendwie auf einen Nenner zu bringen. Mehr als einmal dominierte dann die Frage "Was machen sie denn jetzt da? Ich dachte sie untersuchen gerade etwas ganz anderes..." das Lesen und ich bin nicht ganz sicher, ob ich sagen kann, dass es am Ende alles einen runden Schluss findet. Ín dieser Geschichte gibt es mehr Gefühl, denn wir erfahren endlich, wer Elsbeth ist und in welcher Verbindung Doyle zu ihr stand. Aber Doyle erfährt nicht nur Liebe, sondern auch Frustration, Resignation und Zorn, was ihn sogar dazu bringt sich für eine Weile von Bell zu distanzieren. Diese Kapitel waren ein wenig langwieriger zu lesen, denn man muss einfach sagen: das Buch lebt wie die Sherlock Holmes Romane einfach von der Dynamik des Duos Bell-Doyle. Langweilig war es trotzdem nicht, eigentlich zu keinem Zeitpunkt des Buches. Für mich ist "Die Zeichen der Furcht" eine sehr gelungene Fortsetzung, die ohne sich verstecken zu müssen an den ersten Teil anknüpft und uns noch tiefer in die Hintergründe von Bell und Doyle führt. Vier sehr verdiente Blümchen!

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  • Fesselnde Fortsetzung

    Die Zeichen der Furcht

    Carol-Grayson

    27. August 2015 um 17:20

    Die spannende Geschichte zur Entstehung der Romanfigur Sherlock Holmes geht weiter. Beim Klappentext musste ich zunächst spontan an Jack, the Ripper denken. Es geht um seltsame Untaten und brutale Morde in Bordellen im Edinburgh des Jahres 1878. Aber die Geschichte entwickelt sich völlig anders und viel perfider. Der Täter hinterlässt bei seinen potentiellen Opfern einen Stapel Münzen und scheint sich mit biblischen, oft frauenfeindlichen Psalmen zu beschäftigen. Aber genau das könnte auch Tarnung sein. Als eines der Opfer Doyles große Liebe Elsbeth Scott werden soll, muss der angehende Arzt das Verbrechen unbedingt verhindern. In gewohnt düsterer und lebendiger Atmosphäre setzt der Autor die damalige Zeit in Szene. Auch Doyle selbst wirkt aufgrund seiner angespannten, familiären Situation in diesem Band schwermütiger. Er und sein Mentor Dr. Bell setzen natürlich alles daran, um Elsbeth zu retten und den Täter zu fassen. Aber ob ihnen das rechtzeitig gelingen wird? Immer wieder werden ihnen und dem Leser falsche Fährten präsentiert. Interessant, wie hier zum ersten Mal Sherlocks legendärer Erzfeind Moriarty auftaucht. Diese Serie begeistert mich immer wieder aufs Neue und ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Die Spannung fällt auf keiner Seite ab. Eine ganz neue Perspektive auf den später von Doyle erschaffenen Meisterdetektiv Sherlock Holmes. Von mir daher wieder fünf von fünf Punkten.

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  • Dramatisch, bedrohlich, persönlich, mysteriös und sehr viktorianisch

    Die Zeichen der Furcht

    Eternity

    23. June 2015 um 19:07

    Im zweiten Band der Reihe um Arthur Doyle, dem Schöpfer des Meisterdetektiven Sherlock Holmes, wird die persönliche und geheimnisvolle Geschichte um seine erste große Liebe erzählt. Ein mysteriöser Mörder, der es auf Frauen abgesehen hat, macht die Straßen des viktorianischen Englands unsicher und versetzt die Menschen in Angst und Schrecken. Dabei kommen ihm Doyle und sein Lehrmeister Bell zu nahe, sodass der Mörder sich Doyles Freundin als Druckmittel aussucht. Können Doyle und Bell die junge Frau retten? Die Beschreibungen sind herrlich duster, neblig und grau. Die Geheimnisse und die Gefahr lauern in den Gassen und verstecken sich hinter der nächsten Ecke. Die Sprache ist dem viktorianischen England angepasst. So kann man herrlich in die damalige Zeit abtauchen, sich gruseln oder so mutig sein wie Doyle und Bell, um gemeinsam mit ihnen das Rätsel zu lüften!

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  • Teil 2 aus den "Dunklen Anfängen von Sherlock Holmes"

    Die Zeichen der Furcht

    Blackfairy71

    Klappentext: Edinburgh, 1878. In den Bordellen der Stadt verübt ein Unbekannter eine Reihe bizarrer Anschläge. Die Polizei ruft Dr Joseph Bell und Arthur Conan Doyle hinzu. Je weiter die Nachforschungen der beiden gehen, umso deutlicher wird, dass sie es diesmal mit einem Typus von Killer zu tun haben, wie er bisher unbekannt war: mit jemandem, der Mord als reine Kunst betrachtet. Die Zeit ist knapp, denn der "Künstler" hat sich ein neues Opfer gesucht: Doyles große Liebe Elsbeth Scott ...   Dies ist der zweite Teil der Trilogie "Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes" von David Pirie. Die erste Hälfte des Buches spielt zeitlich vor den Ereignissen in Teil 1 "Die Augen der Heather Grace" und es geht um die Anfänge von Doyles Studium und seine Assistenztätigkeit für Dr. Joseph Bell. Man erfährt vieles über die damalige Zeit, z. B. dass Frauen zwar für das Medizinstudium offiziell zugelassen, aber keinesfalls von den Männern geduldet und im Hörsaal akzeptiert waren.  Doyle sieht das etwas anders und lernt so die Mit-Studentin Elsbeth kennen, gleichzeitig die Schwägerin eines der größten finanziellen Unterstützer der Universität, Sir Henry Carlisle. Als Carlisles Frau plötzlich erkrankt, kommen sich Doyle und Elsbeth näher, denn Dr. Bell ist Lady Sarahs behandelnder Arzt. Aber dann hat dieser den Verdacht, dass Lady Sarah vergiftet wird und auch Elsbeth scheint plötzlich in Gefahr. Doyle bringt sie fort von Edinburgh, aber kann er seine große Liebe dadurch wirklich retten? Und hängen die anderen Todesfälle in der Stadt irgendwie damit zusammen? Hier trifft Bell zum ersten Mal auf eine ganz neue Spezies von Mörder: ein Serienkiller, der einfach nur tötet, um des Tötens willen, weil er es kann und weil es ihm Spaß macht. Er braucht keinen Grund. Es beginnt ein perfides Katz- und Maus-Spiel und sogar, als Doyle und Bell wissen, wer der Mörder ist, haben sie keine Chance ihn zu fassen. Aber Bell verspricht, auch wenn es Jahre dauern sollte, er wird ihn zur Strecke bringen.  Dieser Teil hat mir fast noch besser gefallen, als der erste. Der Schreibstil ist flüssig, die Sprache angepasst an die damalige Zeit, aber nicht altmodisch. Bell ist eine faszinierende Figur und es steht außer Frage, dass er das Vorbild für Sherlock Holmes war, was Doyle ja auch nie bestritten hat. Vermutlich war er aufgrund der privaten Situation im Hause Doyle auch eine Art Vaterfigur für ihn und Lob und Anerkennung des brillanten Arztes machten den jungen Medizinstudenten stolz. Auch die Nachbemerkungen des Autors lassen darauf schließen und sind sehr interessant. Ich finde es faszinierend, dass man so wenig über das private Leben von Arthur Conan Doyle weiß. Was natürlich David Pirie auch viel Spielraum für seine Geschichte lässt.  ;-) Allerdings hat dieser Teil am Ende einen richtig fiesen Cliffhanger und ich hoffe doch sehr, dass es nahtlos weitergeht im dritten Teil "Die Hexe von Dunwich", die dieses Jahr noch erscheint.  Absolute Leseempfehlung für Fans englischer und historischer Krimiliteratur im Allgemeinen und Sherlock-Holmes-Fans im Besonderen. Aber bitte chronologisch lesen und mit "Die Augen der Heather Grace" beginnen. 

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    • 10

    Igelmanu66

    31. May 2015 um 15:25
  • Spannende Fortsetzung

    Die Zeichen der Furcht

    Carol-Grayson

    07. May 2015 um 16:56

    Die spannende Geschichte zur Entstehung der Romanfigur Sherlock Holmes geht weiter. Beim Klappentext musste ich zunächst spontan an Jack, the Ripper denken. Es geht um seltsame Untaten und brutale Morde in Bordellen im Edinburgh des Jahres 1878. Aber die Geschichte entwickelt sich völlig anders und viel perfider. Der Täter hinterlässt bei seinen potentiellen Opfern einen Stapel Münzen und scheint sich mit biblischen, oft frauenfeindlichen Psalmen zu beschäftigen. Aber genau das könnte auch Tarnung sein. Als eines der Opfer Doyles große Liebe Elsbeth Scott werden soll, muss der angehende Arzt das Verbrechen unbedingt verhindern. In gewohnt düsterer und lebendiger Atmosphäre setzt der Autor die damalige Zeit in Szene. Auch Doyle selbst wirkt aufgrund seiner angespannten, familiären Situation in diesem Band schwermütiger. Er und sein Mentor Dr. Bell setzen natürlich alles daran, um Elsbeth zu retten und den Täter zu fassen. Aber ob ihnen das rechtzeitig gelingen wird? Immer wieder werden ihnen und dem Leser falsche Fährten präsentiert. Interessant, wie hier zum ersten Mal Sherlocks legendärer Erzfeind Moriarty auftaucht. Diese Serie begeistert mich immer wieder aufs Neue und ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Die Spannung fällt auf keiner Seite ab. Eine ganz neue Perspektive auf den später von Doyle erschaffenen Meisterdetektiv Sherlock Holmes. Von mir daher wieder fünf von fünf Punkten.

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