David R. George III.

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Alle Bücher von David R. George III.

Cover des Buches Star Trek - Deep Space Nine: Vorherrschaft (ISBN: 9783959815253)

Star Trek - Deep Space Nine: Vorherrschaft

 (2)
Erschienen am 05.03.2018
Cover des Buches Star Trek - Deep Space Nine (ISBN: 9783959819657)

Star Trek - Deep Space Nine

 (2)
Erschienen am 07.08.2019

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Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine: Gamma - Ursünde" von David R. George III.

Star Trek – Deep Space Nine: Gamma - Ursünde
einz1975vor 3 Monaten

Captain Benjamin Sisko hatte zum Ende der Serie den Weg in den Himmlischen Tempel gefunden und später in den folgenden Büchern wieder hinaus. Mittlerweile sind ein paar Jahre vergangen und doch gab es da Erlebnisse, die ihn und seine Familie bis heute prägen. Seine Tochter Rebecca ist mittlerweile in einem Alter, in dem sie versteht was passiert und nach dem die Sternenflotte Captain Sisko und die Mannschaft der U.S.S. Robinson erneut auf eine ausgedehnte Forschungsmission in den Gamma-Quadranten geschickt hat, ist sie und ihre Mutter mit an Bord. In einer Region des Quadranten, die bisher als unerforscht gilt, trifft die Crew auf eine völlig neue Spezies.

Leider stellt sich heraus, dass sie weder an Kommunikation interessiert sind, noch dass sie zuhören wollen. Mit einer sehr interessanten Idee schickt der Autor diese Wesen nun auf die Menschen los und nimmt ihnen die Kinder von der Robinson. Währenddessen erleben wir was einige Jahre zuvor auf Bajor passiert ist, als Benjamin Sisko nicht mehr bei der Sternenflotte war und sich ausschließlich seiner Familie gewidmete. Hier kam es ebenfalls zu einer Entführung ihrer Tochter, nur diesmal von einem Anhänger der Ohalavaru, einer Sekte, die nach der Entdeckung alter Schriften neu aufgeflammt ist. Damals wie heute sind die Gefühle der Eltern völlig nachvollziehbar am Boden.

Warum, weshalb und auch das wie, spielt jedes mal eine wichtige Rolle. Im Verlauf der beiden Geschichten wird auf der einen Seite mit detektivischen Mitteln das Problem gelöst, wobei im Jetzt Sisko nur mit Gewalt sein Ziel erreichen kann. Ich hatte eigentlich gehofft, dass es eine andere Lösung gibt, aber David R. George III zeigt uns den Abgesandten von seiner härteren Seite. Wenn man zurückblickt, nicht ganz im Stil von Star Trek, aber dafür mit neuen Waffen, Kreaturen und Wunder der Technik. Immerhin schön zu sehen, dass die Sternenflotte wenigstens wieder zurückfindet zu ihrer eigentlichen Mission – Erforschen und neue Zivilisationen kennenlernen.

Im Endeffekt der richtige Weg, denn Deep Space Nine ist schon länger auf dem Weg eine völlig neue Geschichte für sich zu schreiben, mit neuen Figuren und eigenen Abenteuern und so bekommt Sisko auch eine zweite Chance neu anzufangen. Ich hoffe nur er besinnt sich wieder friedlicherer Mittel und es wäre schön die Crew der Robinson etwas näher kennenzulernen. Ansonsten gibt es mit der zweiten Geschichte einen guten Rückblick über Ereignisse, eines durch die Religion zum Wahnsinn getrieben Gläubigen, von denen es wohl zu jederzeit einige gibt.

Fazit:
Eine zweite Chance und neue Wege... Der Weg des Benjamin Sisko war nie einfach. Egal ob als Captain oder als Abgesandter, nie war er gewiss, dass seine Entscheidungen zu einem Guten Ergebnis führen, aber immer im Herz, Gutes zu tun. Eltern und ihre Kinder schweißt ein Band zusammen, dass wenn es unterbrochen wird, unheimlich viel Kraft und neue Gefühle aufbringt. Mit der Entführung seiner Tochter wird Sisko auch gewaltbereiter als bisher bekannt und doch hat er die Chance mit seiner Mission einen neuen Schritt für sich und seiner Familie zu machen. Ich hoffe auf neue Welten mit spannenden Geschichten, die eines Benjamin Sisko weiterhin würdig sind, der Anfang ist immerhin solide durch David R. George III eingeläutet worden.

Matthias Göbel

Autor: David R. George III
Übersetzung: René Ulmer
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Cross Cult Verlag
Erscheinungsdatum: 06.04.2020
ISBN: 9783966580618 

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Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine" von David R. George III.

Star Trek - Deep Space Nine: Lichter im Dunkel
einz1975vor einem Jahr

Die letzten Ereignisse um Deep Space 9 liegen schon einige Zeit zurück. Nicht nur für uns Leser, auch für die teilnehmenden Figuren. So einiges ist passiert und nach dem Aufbau der neuen Station unter der Führung von Captain Ro Laren war es Zeit mit einigen Strängen der letzten Geschichten fortzufahren. David R. George III. Bringt zum einen Kira Nerys zurück. Ihre Geschichte ist schon lange mit Bajor verbunden und wird es auch für immer bleiben. Ihre Reise in die Vergangenheit und zurück, beschäftigt diesmal das Geschehen. Zusammen mit dem anscheint aus der Vergangenheit zu stammenden Altek Dans, werden auf dem zuletzt fast vernichteten Mond Endalla interessante Entdeckungen gemacht. Denn die geistliche Führung Bajors spürt deutlich die Brisanz des gefundenen uralten Gerüsts im inneren des Mondes.

Die nächste Geschichte handelt von Nog, welcher immer noch versucht das Holoprogramm um Vic Fontaine zu retten. Nach der Abschaltung auf der alten Station scheint irgendetwas vorgefallen zu sein und keiner kann sich ein Reim darauf machen. Erstaunlich das später auch die Story um Ro und Quark mit einfließt, denn diese beiden machen sich auf die Suche nach Morn. Dieser ist verschwunden und seit zwei Jahren nicht mehr gesehen worden. Der für mich ein sehr typischer aber auch sehr passender Plot, welcher die Verbundenheit der Figuren zu der guten alten Zeit schön umschreibt. Es wird sogar etwas spannend und bei all den erlebten Holoabenteuern, scheint die Erde der 60er immer noch ein passender Ort für Geschichten zu sein.

Odo bekommt nur einen kleinen Teil spendiert, aber der Anfang für folgende Ereignisse sollte hier eingeläutet sein. Leider war nichts von Dax, Bashir, Sisco oder seinem Sohn zu erfahren, aber es werden schon genug Spielplätze bearbeitet. Die letzten Ausgaben waren doch etwas verwirrend, da viel mit der Zeit gespielt wurde, diesmal läuft alles etwas ruhiger ab. Selbst die Spannung basiert diesmal eher auf der ruhigen Erzählung der Ereignisse und dem Wissen welches die Figuren tragen. So erfahren wir über Fontaine erstaunliche Details, welche in der Serie vielleicht nie besprochen wurden oder auch Morn, welcher plötzlich einen ganz anderen Charakter darstellt als sonst.

Quark und Ro hingegen lösen zumindest endgültig ihre „Beziehung“ auf, was im Nachhinein auch für keinen Leser weder optisch noch inhaltlich funktionieren hätte können. Dafür darf Kira noch einmal deutlich zeigen, wie weit sie sich entwickelt hat und das sie schon immer mehr mit dem Kopf durch die Wand gearbeitet hat, als sich in Grenzen einsperren zu lassen. Irgendwie klingt der Roman nach einem kleinen Aufbruch in eine neue Zeit. Alle alten Gegner sind gegangen und dank der neuen Station und des wiedergekehrten Wurmlochs können die Geschichten wieder fließen und die Figuren sich weiterentwickeln. Mal schauen was die Propheten noch so mit Bajor vorhaben.

Fazit:
Deep Space Nine findet sich wieder, trotz der Lichter im Dunkel. So viele Gefahren die schon gemeistert wurden, da wurde es Zeit, dass eine ruhigere Geschichte geschrieben wird und David R. George III. nimmt sich einen Großteil der bekannten Figuren und findet schöne Anschlüsse für die Weitererzählung. Einiges wird komplett abgeschlossen, anders aufgefangen und in die richtigen neuen Bahnen gelenkt und mit der Wiederkehr von Kira, Odo und dem Wurmloch, können die Autoren mit DS9 endlich wieder richtig durchstarten...

Matthias Göbel

Autor: David R. George III.
Übersetzung: René Ulmer
Taschenbuch: 421 Seiten
Verlag: Cross Cult Verlag
Erscheinungsdatum: 05.08.2019
ISBN: 9783959819657 

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Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine: Vorherrschaft" von David R. George III.

Star Trek – Deep Space Nine Vorherrschaft
einz1975vor 2 Jahren

Deep Space Nine hat im Lauf der aktuellen Roman-Geschichten schon so einiges miterlebt. Leider gab es irgendwann eine Entwicklung, in der ein Teil irgendwie gefehlt hat und keiner wusste, was hier geschehen war. David R. George III. hat es sich zur Aufgabe gemacht uns diese Erlebnisse zu präsentieren und vorweg, ich bin begeistert! Wir springen zurück in die Zeit, als Captain Kira Nerys noch die Station befehligte. Eines Tages bricht aus dem Wurmloch ein klingenförmiges Schiff hervor, welches die Föderation noch nicht gesehen hat. Mit Spannung wird gewartet was passiert und als noch eins und noch eins usw. hinzukommt, wird die Angst eines Angriffes immer größer. Kira versucht Kontakt herzustellen, aber vergebens. An Bord eines dieser Schiffe befindet sich Iliana Ghemor. Jetzt muss man sich ein wenig mit den restlichen Büchern auskennen, denn sie wurde damals von den Wurmlochwesen auserkoren, als „Das Feuer“, ihr Leben noch einmal neu starten zu können.

Als Anführerin der Aszendenten bahnt sie sich nun den Weg und will dabei auch Bajor vernichten und damit Kira den Scherz ihres Lebens zufügen. Während dieses Krieges passiert so viel, dass man es auch für mehrere Teile hätte ausweiten können. Nebenbei wird auch die Geschichte um Odo weitererzählt. Er befindet sich auf einer geheimen Forschungsstation und untersucht mit den dort ansässigen Wissenschaftlern eine totgeglaubte Masse, welche plötzlich zum Leben erweckt wird. Dabei wird Odo verletzt und gerät in einen Zustand der Starre. Erst am Ende erfahren wir, was mit ihm weiter passieren wird und ob er überlebt hat. Während des Kampfes gegen die Aszendenten treffen wir auch auf noch einmal auf Commander Elias Vaughn, jedoch spielt Taran´atar eine überraschend tragende Rolle in dieser Geschichte.

Er taucht mit seinem Schiff der Even Odds auf und führt seinen ganz eigenen Plan durch. Der Autor nahm sich wirklich die kompletten Ereignisse der letzten Jahre und schließt damit einen Kreis, welcher wirklich weit ausgeholt wurde. Die gewaltige Schlacht hat aucu auf Bajor heftige politische, aber auch religiöse Auswirkungen, denn auf einem der Monde um Bajor wird eine lange verschollene Reliktstätte freigesetzt, welche noch weiterhin für viel Wirbel sorgen wird. Wie man schon weiß, führt Captain Ro später die Station und bekommt eine Aufgabe zugeteilt, welche ich hier kaum beschreiben möchte. Nur so viel sei noch gesagt, Odo erweckt etwas, dass im wahrsten Sinn eine Veränderung für sich selbst vornimmt und auch das Denken über Formwandler beflügelt. Gefühlvoll und mit einer überraschenden Wende werden die Ereignisse verschmolzen, auch wenn es ein paar Sprünge in den Jahren geben musste.

Der Abschluss dieses Romans findet genau den Punkt, an dem man sich auch wünscht, dass er so endet und das Cover verrät schon ein wenig, was genau auf euch zukommt. Schade das Captain Benjamin Sisko diesmal nicht wirklich in Erscheinung tritt, dafür wird aber die Story um Nog und seinen Holofreund Nick Fontane wieder in Angriff genommen. Da erinnert man sich gern an die Folgen auf dem Holodeck und an manches Abenteuer welches hier bestritten wurde. Quark bekommt auch nur eine Randerscheinung und Bashir ist seit seiner Hilfe für die Andorianer auch nicht mehr greifbar. Immerhin werden ein paar neue Figuren eingefügt, welche vielleicht in den kommenden Erzählungen mehr Tragkraft bekommen werden. Mit der neuen Station, dem Voranschreiten aller anderen Teile des Star Trek Roman Universums und der fähigen Ro Laren sollte jetzt eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Fazit:
Ich wusste doch, dass auch David R. George III. an der Schreibmaschine zaubern kann. Fehlende Storyelemente werden endlich zur Hauptgeschichte geschlossen und es wird euch faszinieren, was hier alles passiert. Einige Charaktere werden wir danach zwar nicht mehr wiedersehen, aber dass bietet endlich auch Platz viel Neues. Als Fan fühlt man sich nicht nur abgeholt, sondern bekommt Spannung, Mystik und ein passendes Star-Trek-Gefühl, welches auch eine Weile danach noch anhalten könnte.

Matthias Göbel

Autor: David R. George III.
Übersetzt von: René Ulmer
Taschenbuch: 406 Seiten
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 05.03.2018
ISBN: 978-3-95981-525-3

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