David R. George III Star Trek - Deep Space Nine 8.05

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Inhaltsangabe zu „Star Trek - Deep Space Nine 8.05“ von David R. George III

"Es ist die Zeit für eine neue Ära der Forschung. Der Dominion-Krieg ist Geschichte, und so macht sich die Besatzung der U.S.S. Defiant auf eine Reise durch das Wurmloch. Commander Elias Vaughn und sein „Korps der Entdecker“ schlagen neue Wege in die unerforschten Regionen des Gamma-Quadranten. Es ist die Zeit, in der eine Zivilisation am Scheideweg steht. Während sich politische Mächte aus dem gesamten Alpha-Quadranten auf Deep Space 9 versammeln, um über die Zukunft des Planeten Bajor zu entscheiden, steht dessen theologischer Zusammenhalt vor dem Aus. Der Pfad der Propheten scheint ins Chaos zu führen – insbesondere für Colonel Kira Nerys. Es ist die Zeit, in der sich ein Vater und eine Tochter ihrer Vergangenheit stellen, in der eine Mutter und ein Sohn um die Zukunft kämpfen, in der Liebende Prüfungen unterzogen werden und sich Freundschaften wandeln. Welten an verschiedenen Enden der Galaxis stellen sich dem Sonnenuntergang … oder dem Morgen."

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  • Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine 8.05" von David R. George III

    Star Trek - Deep Space Nine 8.05
    charlotte

    charlotte

    02. February 2011 um 20:47

    Die Defiant auf Mission im Gamma-Quadranten... Das hört sich für mich wie ein typischer ST-Roman an: Raumschiff fliegt durch's All, entdeckt einen unbeaknnten Planeten, irgendwo tauchen Schwierigkeiten auf, die Sterneflottencrew kann die Situation retten... ENDE! Das ist in aller Kürze auch das, was Inhalt dieses ziemlich dicken Schinkens ist. Doch da ist noch so viel mehr. Zunächst einmal lebt das Buch von den Charakteren, um die es geht: allen voran Commander Elias Vaughn, aber auch andere wie der Jem'Hadar Taranatar und unser geliebter/verhasster Ferengi Quark haben ihre absoluten Sternstunden in diesem Buch. Der Leser erfährt, wie es mit Bajor weitergeht, was Kira Nerys damit zu tun hat. Alles das, was den Charme und den Reiz der Serie Deep Space Nine ausgemacht hat, all die kleinen Zwischen"mensch"lichkeiten (wobei hier von Menschen nicht unbedingt gesprochen werden kann) kommen hier endlich wieder zum Tragen. Etwas, was in den vorhergegangen Bände der 8. Staffel ein bißchen zu kurz gekommen war. Das Einzige, was dem Fan noch zu seinem vollendeten Glück fehlt, ist das Wissen, wo bloss Jake Sisko abgeblieben ist. Aber es kommen ja auch alle Fälle noch mehr Bände... Zum Glück! Fazit: Tolles Buch mit großem Unterhaltungswert für jeden Fan der Serie!

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  • Rezension zu "Star Trek - Deep Space Nine 8.05" von David R. George III

    Star Trek - Deep Space Nine 8.05
    Ameise

    Ameise

    30. January 2011 um 21:39

    Seit nunmehr 45 Jahren stößt man bei "Star Trek" mutig dahin vor, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Dieses Motto zog sich mehr oder weniger durch alle Star Trek-Serien. Die große Ausnahme stellte "Deep Space Nine" dar, die den Schwerpunkt vor allem auf eine umfassende politische Rahmenhandlung legte und nicht zuletzt - im besten Sinne! - mit ihrer Fülle an vielschichtigen Charakteren eine riesengroße Space Opera darstellte. Klar gab es auch in dieser Serie immer wieder Abstecher zu unbekannten Planeten im Gamma-Quadranten, aber die Erforschung des Weltalls war nie das Hauptthema von DS9. "Mission Gamma", mitten in der sogenannten achten DS9-Staffel angelegt, beschreitet neue bzw. alte Wege: Nach dem Dominion-Krieg ist es wieder möglich, den immer noch weitestgehend unbekannten Gamma-Quadranten zu erforschen. Ausgerechnet das einstige Kriegsschiff Defiant wird zum Forschungsschiff umfunktioniert, und die "Mission Gamma" kann beginnen! Während ein Großteil der Stammbesatzung unter Elias Vaughns Kommando mit der Defiant durch das Wurmloch entschwindet, erhält Colonel Kira Besuch von Akaar und Shakaar (reimt sich das nicht toll?) und erkennt, dass Bajor vor einem völlig neuen Zeitalter steht... Die DS9-Crew auf großer Entdeckertour: wird hier etwa das Konzept der Serie über den Haufen geworfen? NEIN! Zugegeben, der Trip in den Gamma-Quadranten hätte auch in irgendeiner anderen Star Trek-Serie spielen können. Aber durch den Handlungsstrang um die Zukunft Bajors, den ich ausnahmsweise mal sehr interessant fand (bin nicht so der große Fan von Bajoranerstorys) kommt der DS9-typische politische Hintergrund nicht zu kurz. Das große Highlight dieses Romans ist aber die Darstellung der Figuren! Eines muss man dem Autor wirklich lassen: Wie er es fertigbringt, ausführliche Geschichten zum größten Teil von den Charakteren tragen zu lassen, ohne dass das Ganze in irgendeiner Form langweilig wird, muss ihm erstmal jemand nachmachen. Auf fast 600 Seiten erhält fast jede Figur auf Deep Space Nine ausreichend Gelegenheit, sich weiterzuentwickeln. Sei es die extrem belastete Beziehung zwischen Elias Vaughn und seiner Tochter Prynn, das nicht minder schwierige Verhältnis des andorianischen Fähnrichs Shar zu seiner Mutter und den drei Bindungspartnern, Ezri Dax' steiniger Weg zu der souveränen Person, die wir in "Destiny" erleben konnten - hier kommt wirklich niemand zu kurz. Am besten fand ich übrigens die auf den ersten Blick so unwahrscheinliche Romanze zwischen Quark und Ro Laren. Mir persönlich gefällt es sehr, dass sich die Ferengi in der Zwischenzeit von intergalaktischen Knallchargen zu einer - auch in romantischer Hinsicht - ernstzunehmenden Spezies entwickelt haben. Die Stelle, als Quark und Ro erkennen, dass sie allen Unterschieden zum Trotz in gewisser Hinsicht Seelenverwandte sind, die beide einer ungewissen Zukunft entgegenblicken, war für mich ein rührender Höhepunkt des Romans. Herrlich ist auch die Szene, als Taran'atar, der sich in der Rolle des grimmigen Soldaten gefällt, ausgerechnet von ein paar Kindergartenkindern aus dem Konzept gebracht wird. Genau diese ausführlichen Charakterentwicklungen sind eine Sache, die Deep Space Nine immer ausgemacht haben - die eingangs erwähnte Space Opera eben! Die einzige Figur, die ich nach wie vor nicht so recht einordnen kann, ist die Orionerin Treir, was mich aber auch nicht wirklich stört. Die eigentliche Handlung im Gamma-Quadranten ist, sobald sie endlich mal ins Rollen gekommen ist, durchaus spannend. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass sie für den Autor eher zweitrangig war. Nach dem langen Anlauf der Geschichte befindet sich die Defiant-Crew so urplötzlich auf einem fremden Planeten, dass ich erstmal nachprüfen musste, ob bei meinem Buch eventuell ein paar Seiten fehlten. Die neue Rasse der Vahni Vahltupali lässt sich unter der beliebten Kategorie "Aliens der Woche" einordnen, und bevor man als Leser irgendeine "Bindung" aufbauen kann, bricht auch schon eine große Katastophe herein. Auch die Auflösung ist eher unbefriedigend, da sie ziemlich versponnen und nicht so recht greifbar ist. Erstaunlicherweise können diese Schwächen den guten Eindruck des Romans kaum trüben, weil die angebliche Haupthandlung sowieso nur als Aufhänger für weitere Charaktermomente dient. So ziemlich jedes Mitglied, das an der "Mission Gamma" beteiligt ist, kann hier eine Menge über sich selbst lernen. Weil David R. George III einen wunderbar sensiblen Schreibstil hat und für rührende, aber nie kitischige Momente sorgt, kann man die eigentlich nur durchschnittliche Geschichte locker verschmerzen. Fazit: "Die Mannschaft ist der Star." - Berti Vogts vielzitierter Satz trifft auch voll und ganz auf diesen Roman zu. Angesichts der vielen, vielen Charakterszenen verkommt die eigentliche Handlung fast schon zur Nebensache. Während sich Quereinsteiger vermutlich langweilen werden, können sich treue Leser der DS9-Romane über wunderbar feinfühlig geschriebene Szenen mit den liebgewonnenen Figuren freuen. Dieser dicke Wälzer ist auf jeden Fall ein würdiger Vertreter der fast durchgängig hervorragenden achten Staffel und absolut lesenswert!

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