Der Vorgänger-Band "Heimsuchung" legte mit der Zerstörung von Deep Space Nine einen ordentlichen Cliffhanger vor. Autor David R. George III gelingt mit dem vorliegenden Buch eine konsequente Fortführung der Ereignisse.
In erster Linie werden die letzten Minuten vor der Zerstörung der Raumstation aus der Sicht der U.S.S. Robinson, der U.S.S. Defiant, des romulanischen Warbirds und von Deep Space Nine selbst erzählt. Somit wird auch schnell klar, dass der Totalverlust des Föderationspostens als letzter Ausweg gedacht und der unbemerkte Transport von Technologie aus dem Gamma-Quadranten das Hauptziel der verdeckten Mission war.
Mit der Vorsitzenden des Tal'Shiar, Sela, und ihrem Kompanion Tomalak, sind zwei Fanatiker am Werk, für die das Wohl des romulanischen Volkes, beziehungsweise ihrem Eigenwohl, alle Wege und Mittel recht sind. Während Tomalak als scheinbar einzig Überlebender von der Sternenflotte in Gewahrsam genommen wird, plant Sela schon weiter. Dazu kommt ein weiterer Nationalist mit cardassianischem Ursprung.
Gemeinsam mit Tzenkethi-Wissenschaftlern ist es gelungen, ein künstliches Wurmloch zu erzeugen. Zwar bei weitem instabiler und kürzer als das bekannte, bajoranische Wurmloch, aber immerhin eine technische Meisterleistung. Mithilfe dieses kleinen Wurmlochs, soll das bestehende Wurmloch in den Gamma-Quadranten quasi angezapft werden, um eine unbemerkte Reise in das Gebiet des Dominions zu ermöglichen. Hier stellt sich wieder einmal die Frage, warum der Typhon-Pakt nach wie vor krampfhaft versucht, den Slipstream-Antrieb zu erlangen, wenn man selbst in der Lage ist, künstliche Wurmlöcher und eine phasenverschobene Tarnvorrichtung zu erschaffen.
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