David R. Hamilton

 2.9 Sterne bei 15 Bewertungen

Alle Bücher von David R. Hamilton

Achte auf deine Gedanken

Achte auf deine Gedanken

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Erschienen am 14.01.2011
Wie ich lernte, mich zu lieben

Wie ich lernte, mich zu lieben

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Erschienen am 31.08.2017
Achte auf Deine Gefühle!

Achte auf Deine Gefühle!

 (0)
Erschienen am 14.09.2012

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Rezension zu "Achte auf deine Gedanken" von David R. Hamilton

Rezension zu "Achte auf deine Gedanken" von David R Hamilton
Nazenavor 8 Jahren

David Hamilton schreibt in seinem Buch „Achte auf deine Gedanken“ über die gesundheitlichen und geistigen Aspekte positiven Denkens. Er führt zur Unterstützung seiner Thesen wissenschaftliche Studien auf und legt eigene Gedanken dar. Zusammengefasst regt er dazu an, sich selbst zu lieben, seine Mitmenschen zu lieben, und ebenfalls seine Umgebung. Ergo soll man versuchen, seinem Leben so viel Positives abzugewinnen wie nur möglich.
Mein Fazit:
Ich bin selbst Molekularbiologin, habe verschiedenste Erfahrungen mit Schulmedizin und alternativen Heilmethoden und mich ebenfalls mit Philosophie, insbesondere asiatischer, befasst.
Grundsätzlich ist der Aufbau des Buches durchdacht- erst werden Ergebnisse aus Studien aufgeführt, diese dann in einen größeren Kontext gebracht und schließlich eigene Ansichten des Autors wiedergegeben. Leider ist das Buch aus wissenschaftlicher Sicht nicht tragbar, denn viele Studienergebnisse wurden aus dem Zusammenhang gerissen oder in einen Kontext gebracht, in den sie absolut nicht gehören.
Zum Beispiel sind positive Erfahrungen mit Meditation und Visualisierung durchaus belegt und können, was sehr wichtig ist, beliebig wiederholt werden- sie bringen immer ähnliche Ergebnisse. ABER: Diese Leute sitzen im Allgemeinen nicht eine Stunde am Tag im Schneidersitz und machen ansonsten alles wie gehabt. Meditation ist sehr häufig ein Teilaspekt eines bestimmten Lebensstil, der häufig auch mit bewussterer Ernährung und einem mehr Bewegung, zB Yoga, Tai Chi, oder generell ähnlichen Interessen einhergeht. Und sie praktizieren teilweise schon seit Jahren. Man kann nicht einen Aspekt herausrupfen und dann als „Wunder“ präsentieren, und schon gar nicht kurz darauf aufführen, dass eine Gruppe konzentriert Meditierender die Terrorismusquote drücken würde- mit Bezug auf die Quantenphysik, da doch alles miteinander verknüpft wäre!
Viele Studien jedoch, die er anführt, wurden einmal in einer kleinen Gruppe durchgeführt und können nicht wiederholt werden- entweder, weil sich die Umstände geändert haben oder weil die Ergebnisse nicht reproduzierbar sind. Wissenschaftlich gesehen sind solche „Ergebnisse“ wertlos.
Viele Dinge, die er als „nicht erklärbar“ beschreibt, wie z.B. die Ratten, die gebürstet werden, oder die Kinder aus schlechtem Elternhaus, sind sehr wohl gründlich erforscht und erklärbar. Er führt es auf „Liebe“ zurück (ohne nähere Definition…), die neurologischen Mechanismen sind allerdings bekannt.
Andere Dinge, wie die Erklärungen zur DNA, sind schlichtweg falsch, auch wenn man die Erklärungsgrundlagen (eben für Laien) berücksichtigen muss. Wenn man von den Eltern „fehlerhafte“ DNA mitbekommt, kann man die auch nicht mit intensiver Visualisierung reparieren- genauso wenig, wie sich ein PC mit fehlerhafter Hardware selbst repariert (ohne den genauen Fehler zu kennen und ohne Anleitung, wohlgemerkt), in dem man ihn intensiv anstarrt.
Viele Dinge sind heute nicht wissenschaftlich erklärbar, und einige Heilmethoden, die noch vor kurzem (oder immer noch) belächelt wurden, scheinen zu wirken oder helfen tatsächlich. Der Autor geht mir aber nicht kritisch genug vor: Sein „positives Denken“ ist ein Allheilmittel, das wissenschaftlich fundiert und bewiesen ist und es ist lediglich die Schuld der Dogmatiker, dass noch nicht jeder in den Genuss dieser Heilmethoden kommt.
Die Medaille hat zwei Seiten. Positives Denken und Visualisierungen können tatsächlich helfen und die Welt wäre wirklich ein besserer Ort, wenn jeder seine drei Liebesthesen befolgen würde (wobei er Liebe nie genau definiert). Allerdings ersetzen sie keine Medizin. Unkritische Leser könnten denken, dass absichtlich Heilwissen vor ihnen zurückgehalten wird und die Ärzte und Krankenkassen absichtlich harte Medikamente geben, um sich zu bereichern. Diese Art zu denken kommt vor und zerstört eben das Vertrauensverhältnis, das ebenfalls für die Heilung nötig ist.
Außerdem ist positives Denken eben kein Allheilmittel. Allzu häufig hilft es nicht. Super, ein Patient hat den Krebs besiegt, weil er sich vorgestellt hat er schrumpft. Tausend andere haben es sich genauso vorgestellt und sind am Krebs gestorben. Der Autor gibt überhaupt keine Negativwerte oder eine kritische Auseinandersetzung seiner Thesen an. Natürlich, er will einen Lebenshelfer veröffentlichen, aber die Auseinandersetzung und Diskussion seiner eigenen Thesen im positiven und vor allem auch negativen Umfeld der eigenen Forschung ist das Kernstück jeder wissenschaftlichen Arbeit. Positiv ist allerdings zu vermerken, dass ein umfangreiches Literaturverzeichnis angegeben wird, sodass sich jeder selbst mit den, wenn auch nur im Sinne seiner eigenen Thesen positiven, Forschungsergebnissen auseinandersetzen kann.

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Rezension zu "Achte auf deine Gedanken" von David R. Hamilton

Rezension zu "Achte auf deine Gedanken" von David R Hamilton
abunchofcatsvor 8 Jahren

Ich habe nach der Leseprobe schon sehr gemischte Gefühle gehabt und muss sagen, dass ich mich nach ca. 100 Seiten nur noch durch das Buch gequält habe.

Natürlich ist der Gedanke der morphischen Felder sehr interessant und Allgeier bringt seine Thesen in leicht flüssiger Form an den Leser. Aber leider ist mir seine Sichtweise zu einseitig und auch engstirnig geraten. Das Buch beeinhaltet zu sehr das typische schwarz und weiß Denken und der Aufbau seines Buches ist mir zu offensichtlich. Die Wissenschaft wird verteufelt und dann kommt er mit Glauben und anderen Alternativen daher, ohne dabei in die Tiefe zu gehen. So spricht er davon, dass die Wissenschaftt nur das Ende unseres Universums predigt, vergisst aber dabei, dass es auch Menschen gibt, die aus dem Anblick einer sternenklaren Nacht oder des Mondes sehr viel Kraft schöpfen. Ein weiterer negativer Aspekt ist meiner Meinung nach, dass mit die einzelnen Kapitel und Themen, die angesprochen werden, zu zerstückelt daher kommen und das diese Tatsache den Lesefluss und auch Zusammenhang stark behindet. Leider ist es somit ein Buch, das bei mir einen negativen Beigeschmack hinterlässt.

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Rezension zu "Achte auf deine Gedanken" von David R. Hamilton

Rezension zu "Achte auf deine Gedanken" von David R Hamilton
Sumpflichtvor 8 Jahren

Inhalt: Positives Denken zieht Positives an. Ein Satz den fast jeder kennt und dessen Ansatz nicht neu ist. Trotzdem schenken Millionen von Menschen dieser Formel keine Aufmerksamkeit.
David R. Hamilton beleuchtet nicht nur die Spirituelle Seite sondern zeigt auch Forschungen aus dem Wissenschaftlichen Bereich.Was für mich dieses Buch zu etwas ganz neuem macht. Da in den meisten Bücher, über dieses Thema, oft nur der Spirituelle teil behandelt wird.
Außerdem zeigt er Ansätze auf um den Alltag durch positives Denken zu vereinfachen.

Meine Meinung: Am Anfang ließ sich das Buch noch recht flüssig lesen und ich war auch recht begeistern vom Schreibstil aber umso weiter ich kam um so trockener kam mir das Buch vor. Teilweise habe ich mich regelrecht gezwungen weiterzulesen. Der Autor verweist außerdem auf Studien und zeigt Erfahrungsberichte von Menschen an, die mit der Methode des „Positiven Denkens“ schon länger Arbeiten. Eigentlich finde ich es gut wenn auf Studien verwiesen wird und diese auch angezeigt werden aber manche Studien wurde so in die Länge beschrieben das ich Seiten einfach überblättert habe weil es mir zuviel wurde.

Eigentlich lese ich recht gerne Bücher über positives Denken und damit die Beeinflussung unseres Lebens. Auch Arbeite ich mit dieser Methode schon etwas länger und habe zu diesem Thema schon viele Bücher gelesen, aber „Achte auf deine Gedanken“ war für mich ein sehr „trockenes“ Buch, was dazu noch viele Fragen offen gelassen hat.

Für jemanden der sich frisch für das Thema interessiert würde ich das Buch nicht Empfehlen. Will man aber mehr über den Wissenschaftlichen Bereich erfahren und scheut sich auch nicht davor „trockene Passagen“ zu überwinden, der sollte es doch mal in die Hand nehmen.

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