David Ranan Die Schatten der Vergangenheit sind noch lang

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Inhaltsangabe zu „Die Schatten der Vergangenheit sind noch lang“ von David Ranan

Junge Juden in Deutschland: Wie leben und wie fühlen sich die Enkel der Holocaust-Überlebenden in diesem Land fast siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges? Wie erleben die 20-40-Jährigen ihr Jüdischsein im deutschen Alltag und wie reagieren sie auf jüngste Ereignisse wie die Beschneidungsdebatte? In diesem Buch geben junge Juden darüber selbst Auskunft, offen und unverstellt. Sie berichten über die schmerzhaften Schicksale ihrer Familiengeschichte, über ihre Identität und die familiären und beruflichen Zukunftsperspektiven in Deutschland. Zutiefst bewegende Schilderungen, eine oft überraschende Sicht auf Deutschland und zugleich ein Spiegel unserer aktuellen gesellschaftlichen Situation.

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  • Über das Leben junger Juden ind Deutschland

    Die Schatten der Vergangenheit sind noch lang

    WinfriedStanzick

    26. February 2014 um 10:05

        In seinem 2011 ebenfalls bei Nicolai in Berlin erschienenen Buch „Ist es noch gut, für unser Land zu sterben hatte der aus einer deutsch-jüdischen Familie stammende und in Israel aufgewachsene, heuet in London lebende Autor David Ranan nicht nur Inneneinsichten einer Armee vermittelt, sondern auch einen aktuellen Blick auf die israelische Gesellschaft geworfen.   In vielen Interviews, die er führte, gab er einen Eindruck davon, wie die junge Generation, linke, rechte, liberale und orthodoxe Israelis denken über ihre Armee und über ihr Land. Ranan fasste am Ende seines ersten Buches zusammen: "Der Nahe Osten geht durch einer Phase zunehmender Volatilität. Es ist fast trivial festzustellen, dass Israels militärische Situation in hohem Maße von den Entwicklungen in den benachbarten Ländern abhängt. In solchen Zeiten fühlen sich Israelis weniger sicher, und das Bedürfnis nach einer starken Armee ist besonders ausgeprägt. Israelische Regierungen haben sich seit vielen Jahren erfolgreich darum bemüht, einen Konsens über die unbestreitbare Notwendigkeit, in der Armee zu dienen, aufrechtzuerhalten. Dieser Konsens gründete auf der Vorstellung eines jüdischen Staates, der umgeben ist von Arabern, die ihn vernichten wollen." Dass dieser Konsens nicht mehr selbstverständlich vor allem bei der jüngeren Generation so gesehen wird, das machten die Interviews in diesem Buch deutlich.   In seinem gerade erschienenen neuen Buch hat David Ranan auch junge Juden interviewt, Juden der dritten Generation in Deutschland. Immer wieder spürt man, wenn man das erste Buch kennt, innere Bezüge, wenn etwa viele der 21 Monologe, die er aufgezeichnet hat, deutsche Juden zwischen 18 und 41 nicht nur ihr Leben in Deutschland reflektieren, sondern dabei auch immer wieder Bezug nehmen auf Israel und die politische Lage dort.   Doch es sind nicht nur die Enkel von Überlebenden, die hier zu Wort kommen, sondern Ranan nimmt insbesondere in seinem Schlusskapitel auch Juden in den Blick, die als Kinder von Kontingentflüchtlingen nach 1990 nach Deutschland kamen und Israelis, die für sich beschlossen haben, in Deutschland zu leben. Man schätzt ihre Zahl gegenwärtig auf über 20 000.   Gerade im Blick auf diese Veränderung schreibt er am Ende: „Vielleicht werden die Neuangekommenen und ihre Kinder, seien es die Kontingentflüchtlinge oder die Israelis,  in Deutschland ein Leben  aufbauen, das nicht im Schatten von Auschwitz steht. So wie es Juden auch in anderen Ländern der Welt tun. Wann und ob das eine Gemeinde von deutschen Juden sein wird, ist eine andere Frage.  

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