Miss Merkel: Mord in der Therapie – Hörbuch-Rezension
⭐⭐⭐ (3 von 5 Sternen)
Zum Inhalt
Angela Merkel hat den Blues. Beim Schreiben ihrer Autobiografie wird ihr klar, dass sie in ihrer Amtszeit das eine oder andere Problem suboptimal gelöst hat. Ehemann Achim legt ihr einen Besuch beim Psychologen nahe. Wegen Fachkräftemangel in Klein-Freudenstadt landet Angela in einer Gruppentherapie mit merkwürdigen Mitpatienten.
Dummerweise kommt der Therapeut gleich nach der ersten Sitzung unter mysteriösen Umständen zu Tode. Ein Vorfall, der Angelas Laune schlagartig verbessert – endlich darf sie wieder ermitteln! Die Verdächtigen finden sich naturgemäß in der Therapiegruppe, während nebenbei Bodyguard Mike seine Hochzeit mit Marie plant und sich um seine Eltern kümmern muss, die sich auseinandergelebt haben.
Diesmal zu langatmig
Leider zieht sich die Geschichte diesmal zu langatmig hin. Was in den vorherigen Teilen kurzweilig und temporeich war, wirkt hier stellenweise schleppend. Die Handlung kommt nicht richtig in Fahrt, und auch die humorvollen Momente können nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Tempo fehlt.
Ganz lustig ist es durchaus – David Safiers gewohnte Spitzen aus dem Politikerleben sind vorhanden und die skurrilen Therapie-Teilnehmer sorgen für einige Lacher. Aber insgesamt fehlt dem vierten Teil die Leichtigkeit der Vorgänger.
Nina Spier – weiterhin das Highlight!
Nina Spier ist weiterhin das Highlight dieses Hörbuchs! Ihre großartige Leseleistung rettet vieles. Sie verleiht jedem Charakter wieder eine eigene Stimme und schafft es, auch aus langsameren Passagen das Beste herauszuholen. Ohne ihre lebendige Interpretation wäre das Hörbuch noch zäher geworden.
Fazit
Ein etwas schwächerer Teil der Reihe – diesmal zu langatmig, auch wenn es ganz lustig bleibt. Nina Spier ist wie immer großartig und macht das Beste daraus. Für Komplettisten der Reihe ein Muss, aber kein Highlight der Serie.
Bedingte Empfehlung – vor allem wegen Nina Spiers toller Lesung.





























