Happy Family

von David Safier 
3,8 Sterne bei544 Bewertungen
Happy Family
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Positiv (354):
Annejas avatar

Unterhaltsame Familien-Fantasy mit Moral

Kritisch (60):
Solvejgs avatar

Leider war ich nicht ganz von dem Buch überzeugt. Mir wirkte der Humor doch etwas sehr gezwungen... schade!

Alle 544 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Happy Family"

Eine verflucht nette Familie.

Familie Wünschmann ist nicht happy. Mama Emmas Buchladen geht pleite, Papa Frank ist völlig überarbeitet, die pubertierende Fee bleibt sitzen, und Sohnemann Max wird von dem Mädchen, das er liebt, ins Schulklo getunkt. Zu allem Überfluss werden die Wünschmanns nach einem Kostümfest auch noch von einer Hexe verzaubert: Plötzlich sind sie Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Werwolf.

Gemeinsam jagen die frischgebackenen Monster um den halben Erdball, der Hexe hinterher, damit diese den Fluch wieder rückgängig macht. Dabei treffen sie auf jede Menge echte Ungeheuer: Vampire, Riesenechsen und schwäbische Pauschaltouristen. Sogar auf Dracula höchstpersönlich, der mit seinem unwiderstehlichen Charme Mama Emma verführen will. Tja, niemand hat behauptet, dass es einfach ist, als Familie das Glück zu finden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499252723
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.11.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.01.2013 bei Argon Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Petzi_Mauss avatar
    Petzi_Mausvor 2 Monaten
    Humorvoller Monster-Familien-Roman, der zum Nachdenken anregt

    Kurz zum Inhalt:

    Familie Wünschmann ist alles andere als glücklich: Mutter Emma hat finanzielle Probleme mit ihrer Buchhandlung, Vater Frank muss viel zu viel arbeiten, Tochter Fee ist mitten in der Pubertät und Sohn Max wird von seinen Schulkollegen schikaniert.
    Als die Wünschmanns dann bei einem Kostümfest von einer Hexe verzaubert werden, und dann tatsächlich die Monster sind, als die sie verkleidet waren, müssen alle zusammenhalten, um die Hexe zu finden, damit diese sie wieder zurückverwandelt. Wird das den Wünschmanns gelingen?


    Meine Meinung:
    Der Schreibstil von David Safier ist einmalig witzig! Ich bin begeistert, es liest sich in einem Rutsch durch und man muss oft lachen!
    Auch die Vorstellung, dass Emma nun tatsächlich ein Vampir ist, Frank das Frankenstein-Monster, Fee eine Mumie und Max ein Werwolf, lässt einen immer wieder schmunzeln.
    Natürlich muss die Familie viele Hindernisse bewältigen und sie lernen, dass man nur durch Zusammenhalt und gegenseitiges Vertrauen und Liebe etwas erreicht. Somit hat dieses Buch nicht nur Humor, sondern auch einen ernsten Hintergrund.

    Das witzige Cover zeigt Familie Wünschmann als Mostergestalten. Es ist als typisches David Safier-Cover mit dem gelb-orangen Hintergrund zu erkennen und hat Wiedererkennungswert.


    Fazit:
    Humorvolle Verwandlungs-Geschichte mit ernsten Hintergrund.
    Eindeutige Leseempfehlung von mir!

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    Annejas avatar
    Annejavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsame Familien-Fantasy mit Moral
    Familienglück ist harte Arbeit

    Dies war es also mein erstes Buch von David Safier und ganz ehrlich? Es wird nicht das Letzte gewesen sein. Denn durch eine meiner Schenkungen, kamen gleich 3 Bücher des Autors in meine Obhut. Zudem wurde dieses Buch bereits verfilmt und ich bin wirklich am überlegen, es mir anzusehen.

    Jeden Tag das Selbe, die Kinder beleidigen sich nur, die Erwachsenen haben sich nix mehr zu sagen und wenn es ganz dicke kommt, dann schreien sich Kinder und Erwachsene an. Nach glücklicher Familie klingt das nicht gerade oder? Denkt sich auch Familie Wünschmann und erklärt sich offiziell als gescheitert. Nur dumm, das sie in diesem Moment in Kostümen stecken, welche Figuren aus dem Gruselbereich enspringen und von einer Hexe dazu verdammt werden in eben diesen Kostümen ihr Leben zu bestreiten. Halb so wild? Nicht wenn sich das eigentliche Kostüm nun als fester Bestandteil des Körpers sieht. Der humorvolle, traurige, aber auch erkenntnisreiche Trip um den alten Körper wieder zu bekommen, hat begonnen.

    Tatsächlich sprach mich die Hauptgeschichte des Buches wirklich an, da Harmonie in Familien für viele ein Fremdwort geworden ist. Auch Familie Wünschmann merkt dies und zeigt wie oberflächlich wir manchmal mit Personen umgehen. Man sieht die Teenie-Tochter, die außer bocken und schreien nix anderes mehr kann und das eigentlich nur tut weil sie glaubt in ihrer Familie nicht wichtig zu sein.

    Auch wenn dies alles sehr ernst klingt, schaffte es David Safier, dieses Thema auf humorvolle Art und Weise zu erzählen und zeigte dabei das selbst die ausgedientesten Klischee´s noch sehr neu wirken können. Denn natürlich braucht ein Vampir Blut oder hat leichte Probleme mit Knoblauch oder der Sonne, wobei bei letzteres die Familie hoffte Mutter Vampir würde vielleicht nur wie in Twilight glitzern. Erscheinungen wie Graf Dracula, Imhotep oder ein Kuriositätenkabinett fanden dabei ebenfalls ihren Weg in die Geschichte. 

    Allgemein findet man im Buch nur selten ein gutes Wort über Stephanie Meyer, der Verfasserin der Twilight-Saga. Manches davon fand ich etwas daneben, wobei ich hoffe das der Autor gute Gründe hatte, wieso er seine Meinung zu ehrlich kundtun musste und das auch noch in einem Buch. 

    Emotional ist man trotzdem voll bei den Wünschmanns, mit welchen man einfach nur mitfiebert. Dabei ist es besonders schön, in die verschiedenen Figuren hinein schlüpfen zu können, da ein stetiger Wechsel zwischen den Charakteren stattfindet. Auch die Beschreibung der besuchenden Orte weckten bei mir Interesse, waren sie doch ein Mix aus Realität und Fiktion. Auf all zu viele Details sollte man jedoch nicht hoffen, da die Geschichte der Familie im Vordergrund steht.

    Tatsächlich waren mir die Wünschmanns, außer Vater Frank, sehr sympathisch. Genaueres kann ich nicht sagen, da es einfach ein Gefühl war, welches sich bis zum Ende hielt. 

    Die Charaktereigenschaften der Familie sind tatsächlich gut in die Gegenwart einsetzbar. Die Ängste, Sorgen und Nöte vollkommen plausibel. Hier gab es dann auch den ein oder anderen Moment wo man ein Familienmitglied einfach in die Arme nehmen wollte. 

    Die Umsetzung ihrer verzauberten Charaktere war dann schon etwas lustiger, aber eben auch nix ungewöhnliches mehr. Trotzdem konnte hier Vater Frank am meisten punkten, der als Frankensteins Monster, große Probleme mit dem Sprechen hatte und daher nur sehr lustige Geräusche von sich gab. Aber auch die anderen Mitglieder der Familie bewiesen was es hieß eine Mumie, ein Werwolf oder ein Vampir zu sein. 

    Was dann doch sehr überraschte, war die Besetzung der Nebenfiguren, welche der Familie hin und wieder ein wenig die Show vermasselten. Cheyenne, Mama Emmas Freundin ist auch ohne Kräfte oder Verfluchungen eine imposante Figur, die mit ihrem ausgefallenen Lebensstil für ein paar ordentliche Lacher sorgt. Ganz im Gegenteil zeigte sich dagegen Jaqueline, welche Sohn Max tyrannisiert. Sie bewegt mit ihrer Geschichte, welche davon handelt, das sich niemand wirklich um sie kümmert. Sie darf alles, weil es ihr niemand verbietet, aber ist gerade deswegen sehr traurig. Verständlich. 

    Das Dracula in einem Fantasy-Roman vorkommen darf, erklärt sich von selbst, aber warum sich der Autor für Imhotep entschied, wird mir wohl weiter ein Rätsel bleiben. Seine Darstellung wurde einfach aus Hollywoodfilmen übernommen ohne sie auch nur etwas abzuwandeln. Hätte man hier nicht irgendeine Mumie nehmen können? Nein, es musste eine Mumie sein, die völlig falsch dargestellt wurde, da sie in Wahrheit eine angesehene Persönlichkeit war. Schon schade, bietet das Fantasy-Genre doch genug eigene Persönlichkeiten. 

    Hier muss man wohl sagen, das es ganz im Stile von David Safier ist, welcher viele Bücher veröffentlicht hat, die einen gelb/orangenen Hintergrund besitzen.

    Ich finde es toll, das er seinem Stil treu bleibt und sich nicht davon unterkriegen lässt das seine Cover einfach, aber eben auch gewitzt sind. 

    Diese Geschichte war mal etwas anderes und gefiel mir vom Aufbau und der Umsetzung sehr gut. Zwar habe ich hier und da ein paar Kritikpunkte, aber im im Großen und ganzen, hatte ich meine Spaß.

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    Petra1984s avatar
    Petra1984vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Bin ein Fan von Safier. Dieses Buch war aber eher enttäuschend
    Bin ein Fan von Safier. Dieses Buch war aber eher enttäuschend


    Nach einer total missglückten Buchpremiere wird die Familie von einer Hexe verzaubert und jeder der Familie nimmt andere Figuren an. 
    Emma wird zum Vampir, Frank zu Frankensteins Monster, Fee zur Mumie und Max zum Werwolf. 
    Um diesen Fluch loszuwerden, reist die Familie in einem alten Hippie Bus und der Begleitung einer Freundin von Berlin nach Transsilvanien, die Heimat der Vampire. 
    Gut an diesem Buch fand ich, dass die einzelnen Kapitel aus unterschiedlichen Sichten erzählt werden und man somit einen guten Eindruck der einzelnen Personen erhält. Die Geschichte, ist meiner Meinung nach, sehr weit hergeholt und kann leider mit anderen Büchern von David Safier nicht mithalten. Trotzdem hat es mich gut unterhalten, aber ich glaube nicht, dass ich es noch einmal lesen werde.

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    L
    Lesebegeistertevor 9 Monaten
    ...witzig und schräg...

    Da wären Emma, Besitzerin eines Buchladens der kurz vor dem Konkurs steht. Ihr Mann Frank ein Workaholic, die Tochter Fee mitten in der Pubertät und kurz vor dem Sitzen bleiben. Der Sohn Max, der von einem Mädchen in der Schule gemobbt wird in diese aber schwer verliebt ist. Eine Traumfamilie oder?

     

    Ein Fluch soll diese Familie retten!

     

    Nach einer missglückten Buchpremiere von wird die Familie von einer Hexe verzaubert. Plötzlich ist Emma ein heißer Vampir, Frank wird zu Frankenstein, Fee zu einer Mumie und Max zu einem Werwolf. Damit fängt das große Abenteuer mit der Familie Wünschmann an…

     

     

    Mit einem Hippiebus von Berlin über Wien nach Transsylvanien

     

    Mit dem Bus von Emmas Arbeitskollegin geht es los um die Hexe zu finden. Diese hält sich in Transsylvanien in der Nähe von Dracula auf. Doch nicht genug auch nach Ägypten verschlägt es die Familie. Was sie nicht wissen, nicht die Hexe kann den Fluch rückgängig machen sonder nur die Familie alleine indem jeder von ihnen vollkommenes Glück verspürt. Wird es diese verkorkste Familie schaffen?

     

     

    „Happy Family“ war ein absolutes Highlight! Fand es schon sehr cool, dass ein paar Kapitel in dem Wachsmuseum in Wien statt gefunden haben!  Tolle Sprecher, die sehr authentisch rüber gekommen sind. Es ist spannend und sehr witzig und ich konnte gar nicht mehr aufhören es zu hören! Das ist selten bei einem Hörbuch und ich denke Sie sollten „Happy Family“ nicht lesen sonder hören!!!!

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    lenikss avatar
    leniksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Super Hörbuch - Klasse Geschichte
    Das Hörbuch zu Happy Family von David Safier 2011

    Die Rezi des Hörbuchs erfolgt hier, da hier als Hörbuch nur die Version des Films hinterlegt ist. Dies ist die Rezension zum Hörbuch. Erscheinungsjahr 2011 wie das Buch. Ich schreibe es deshalb weil momentan der TrickFilm "Happy Family" nach dem Buch von David Safier im Kino läuft und es dazu auch Buch und Hörbuch gibt. Der Kinofilm ist ein Familienfilm. Hier das Buch/Hörbuch ist eher was für Erwachsene. Meine Tochter (im Grundschulalter) hat sich zusammen mit mir das Buch des Autors angehört. Das mit den Sex-Worten hat ihr nicht sogefallen, aber so schlimm fand ich es selbst nicht. In diesem Buch geht es um die Familie Wunschmann. Alle sind mit sich beschäftigt und dann wird die Familie durch eine Hexe in Monster verwandelt. Eine tolle Geschichte, ob sie da wieder rauskommen? Hier im Buch werden die Personen von drei sprechern gelesen und die machen ihre Sache sehr gut. Ich bin begeistert und werde sicherlich auch noch andere Bücher des Autors lesen. Das Hörbuch umfasst fünf CD's mit einer Laufzeit von 369 Minuten. Von mir und meiner Tochter bekommt es fünf Sterne und eine absolute Hör- bzw. Leseempfehlung.

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    Buechermama85s avatar
    Buechermama85vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte für zwischendurch, die zum Lachen und Nachdenken anregt!
    Rezension zu Happy Family von David Safier

    Happy Family war mein erstes Buch von David Safier. Zu Anfang dachte ich, es geht um eine typische Familienkonstellation.
    Überarbeitete und gestresste Eltern, die nur noch aus Pflichtgefühl und Angst vor neuem zusammen sind. Einer pubertären Teenie Tochter, die alles und jeden blöd findet und ein Sohn der zwar noch kein Teenager ist, aber trotzdem als schüchterner Einzelgänger der kein Selbstbewusstsein hat nicht weniger schwierig ist wie seine große Schwester.
    Aber umso mehr ich in die Story getaucht bin, umso mehr habe ich schmunzeln und lachen müssen. Das Buch ist witzig geschrieben und doch fängt man immer wieder an darüber nachzudenken warum die Protagonisten so sind wie sie sind. Man kommt zu dem Schluss das auch wenn man mal meint,am Ende der Fahnenstange angekommen zu sein, sollte man trotzdem den Blick hinter das Chaos nicht verlieren. Den Blick auf das wesentliche. Dann bemerkt man was wirklich Glück ist und warum man das eine Zeitlang nicht gesehen hat. Seine eigenen Fehler übersehen und nur die Fehler der anderen zu sehen.
    Der flüssige Schreibstiel haben mich zügig durch die Geschichte fliegen lassen.


    Mein Fazit: Schöne Geschichte für Zwischendurch zum Lachen und Nachdenken

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    kointas avatar
    kointavor einem Jahr
    eine monstermäßige Geschichte

    Ich fand dieses Buch einfach sehr schön. Die Story hat viel Humor und man kann schmunzeln und lachen, aber man wird auch nachdenklich. es ist keine reine Komödie, sondern hat Tiefgang und eine sehr schöne Moral. Wunderbar erzählt Safier die Geschichte dieser unglücklichen chaotischen Familie, wo keiner sich eigentlich mehr wohl fühlt und jeder gerne ausbrechen und abhauen wollten. Erst als Sie von einer Hexe in "Monster" verwandelt werden, erfahren sie allmählich was Glück wirklich bedeutet. Die Schreibweise ist leicht und locker und gut auch als Strandlektüre geeignet.

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht so witzig wie die Vorgängerromane: chaotische Familienkomödie mit aberwitzigen Situationen
    Chaotische Familienkomödie mit aberwitzigen Situationen


    Bei den Wünschmanns läuft es nicht optimal: Mutter Emma macht sich Sorgen, um ihren Buchladen, dem die Pleite droht, Vater Frank ist völlig überarbeitet, Tochter Fee mitten in der Pubertät und Söhnchen Max wird in der Schule gemobbt. Sie sind also alles andere als "happy". 


    Gemeinsam geht die Familie zu einer Lesung des neuen Romans von Stefanie Meyer und ist dem Roman entsprechend kostümiert. Sie sind allerdings die einzigen, die als Monster erschienen sind...
    Auf der Rückfahrt dieses desolaten Abends begegnen sie einer Hexe, die sie mit einem Fluch belegt: Emma wird zum Vampir, Frank zu Frankensteins Monster, Fee zur Mumie und Max zum Werwolf. 


    Um den Zauber wieder rückgängig zu machen, hält die Familie wieder zusammen. Ihr bleibt drei Tage, um die Hexe wieder zu finden... 


    Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht aller Familienmitglieder geschrieben, so dass man als Leser weiß, was in jedem einzelnen vorgeht. 


    "Happy Family" ist leichte Lesekost aus der Feder von David Safier, die nicht ganz so witzig wie "Mieses Karma" oder "Jesus liebt mich" ist. 
    Die Reise um die gesamte Welt in der Hoffnung die Hexe zu finden ist abenteuerlich, aber auch ein wenig überladen und eben sehr fantastisch. 


    Beim großen Showdown, in dem die Familie sich nicht nur vom Fluch befreien muss, sondern auch eben mal die Welt vor Dracula rettet, wachsen die vier Helden über sich hinaus und finden zurückverwandelt als Menschen als Familie wieder zueinander. 
    Ein Happy End für die "Happy Family", mit dem natürlich zu rechnen war, das aber auch etwas kitschig dargestellt war. 
    Auch wenn es eine (aber)witzige Stellen in dem Roman gab, wurde mir einfach zu viel in die abenteuerliche Reise der Wünschmanns gepackt, so dass manche Episode zu gewollt lustig auf mich wirkte. 


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    Janina84s avatar
    Janina84vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht das beste Buch von David Safier. Schon unterhaltsam, konnte mich aber dennoch nicht richtig überzeugen.
    Happy Family - leider nicht ganz überzeugend

    In Happy Family geht es um Familie Wünschmann. Glücklich sind sie aber nicht. 
    Mama Emmas Buchladen geht pleite, Papa Frank arbeitet zu viel, Fee ist der pubertierende Teenager mit Problemen in der Schule und Max das Nesthäkchen wird gemobbt und das auch noch von dem Mädchen in das er verliebt ist. 


    Nach einem Kostümfest wird die Familie von einer Hexe in Monster verzaubert.
    Aus Mama Emma wird eine Vampirin (wie passend, da sie doch einen Buchladen hat und einen Twilight Kostümabend inkl. Stephanie Meyer veranstaltet hatte)
    Papa Frank wird zu Frankenstein (haha selten so gelacht), Fee wird zur Mumie und Max zum Werwolf.


    Nach der Verwandlung durch die Hexe reist die Familie durch halb Europa um die Hexe zu finden und sich zurückverwandeln zu lassen. Dabei stoßen sie natürlich auf das ein oder andere Hindernis, wozu natürlich auch Dracula gehört. 


    Vordergründlich geht es natürlich um den fehlenden Familienzusammenhalt, Betrug und Missverständnissen untereinander.
    Als die Konflikte untereinander, nach langem hin und her, gelöst wurden, konnte die Famlie (nun wieder in Menschengestalt) gemeinsam gegen den bösen Dracula ankämpfen und die Welt retten.


    Ende gut, alles gut, Happy Family.


    Der Schreibstil von David Safier ist natürlich nach wie vor super. Ich liebe Mieses Karma, Plötzlich Shakespeare und Jesus liebt mich. Diese Bücher habe ich verschlungen.


    Aber leider konnte mich dieses Buch nicht so richtig überzeugen.
    Auch wenn man es mit einem Augenzwinkern liest, hat es mich oft den ein oder anderen Nerv gekostet. Ich musste es zwischendurch weglegen um später weiter zu lesen. 


    Das kann David Safier besser!


    Da es zwischendurch aber dennoch auch mal ganz amüsant war, gibt es trotzdem 3 Sterne von mir.







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    Tanzmauss avatar
    Tanzmausvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: witzig, skurriel, unterhaltsam und absurd komisch
    Wenn Baba Yaga mit Dracula noch eine Rechnung offen hat ...

    Familie Wünschmann ist alles andere als glücklich. Jeder hat seine Probleme, mit denen er sich von den anderen abschottet: Mutter Emma macht sich Sorgen um ihren Buchladen, der nicht mehr recht laufen möchte. Papa Frank ist ständig überarbeitet und dauerhaft müde, Tochter Fee steckt mitten in der Pubertät und erlebt die erste große Liebe, verbunden mit dem ganzen Auf und Ab und Sohn Max wird von einer Mitschülerin bös gemobbt.

     

    Als Emma dann alle zu einer Lesung von Stephanie Meyer mitschleppen möchte, ist die Begeisterung entsprechend gering. Noch mehr schwindet sie, als Emma darauf besteht, dass sich alle als Monster verkleiden.

     

    Auf der Lesung angekommen müssen die Wünschmanns feststellen, dass sie als einzige verkleidet herumlaufen und entsprechend unangenehm auffallen. Auf der Rückfahrt eskaliert die angespannte Situation, so dass Emma am Straßenrand anhält. Dummerweise in der Nähe einer bekannten Hexe mit Namen Baba Yaga. Diese erkennt, dass die Familie unglücklich ist und verzaubert sie in das, was ihre Kostüme darstellen. So wird aus Emma eine Vampirin, aus Frank Frankensteins Monster, Max wird zu einem Werwolf und Fee zu einer Mumie.

     

    Aber statt den Zauber wieder rückgängig zu machen, verschwindet die Hexe. Eine abenteuerliche Jagd rund um den halben Globus beginnt ...

     

    Kennt man die Bücher von David Safier, weiß man, dass der Autor dazu neigt, zum einen sehr komische, zum anderen auch weit übertriebene Romane zu schreiben. Aber genau das ist es, was ich an ihm so mag. Familie Wünschmann ist eine durchschnittliche Familie, die genau in dieser Konstellation im wahren Leben vorkommen kann. Und wer sagt, dass es Baba Yaga nicht vielleicht doch gibt? Immerhin halten sich die Sagen weiterhin über sie.

     

    Die Geschichte ist zwar auf der einen Seite einfach gestrickt, jedoch gibt es einige überraschende Wendungen, die der Geschichte immer wieder frischen Schwung verleihen. Da den Wünschmanns nur drei Tage bleiben, um die Hexe wieder zu finden, spielt auch die Zeit gegen sie.

     

    Interessant fand ich, dass nicht nur einer die Geschichte und ihre Erlebnisse erzählt. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Wünschmanns ab, aber auch Baba Yaga und Dracula kommen mal zu Wort. Auf diese Weise lernt man die einzelnen Protagonisten besser kennen und der Autor hat sich in seinem Schreibstil durchaus den Charakteren angepasst.

     

    Witzig, nicht nur durch die Situationskomik, sondern auch durch den trockenen Humor, die Schlagfertigkeit und Selbstironie einiger Protagonisten ist das Buch eine tolle Unterhaltung und gleichzeitig Stimmungsaufheller.

     

    Ich habe mir dazu parallel noch das Hörbuch angehört. Cathlen Gawlich spricht Mutter Emma, Josefine Preuß widmet sich Tochter Fee und Stefan Kaminski verkörpert Sohn Max und Vater Frank. Kennt man bereits andere Hörbücher zu den Werken von David Safier, ist man ein wenig an die Stimme von Nana Spier gewöhnt. Von daher war es doch eine Umstellung auf die drei neuen Sprecher. Aber nach und nach gewöhnt man sich daran.

     

    Alle Sprecher hauchen den Figuren einen individuellen Charakter ein, so dass man bei Hören die Figuren wunderbar voneinander unterscheiden kann. Gerade Stefan Kaminski in der Rolle Max, der Werwolf, konnte mich überzeugen, aber auch die überforderte Mutter Emma, die mit allen Mitteln versucht, ihre Familie zusammen zu halten und gleichzeitig den Fluch der Hexe zu beenden.

     

    Zwar war das Buch/Hörbuch nun nicht so witzig wie es bspw. Mieses Karma 1&2 sind, jedoch bot beides einen tollen Unterhaltungswert, so dass ich schon jetzt die Familie Wünschmann zu vermissen beginne.

     

    Fazit:
    Eine chaotische Familie, wie man sie überall findet, gepaart mit ein wenig Magie ergibt einige wunderbare Unterhaltungsmomente, in denen man das eigene Chaos leicht vergessen kann.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Der-Lesefuchss avatar
    Hallo ihr Lieben, heute startet ein Büchergewinnspiel anlässlich meines in Kürze stattfindenden Geburtstages. Unter allen Teilnehmern verlose ich u. a. ein Exemplar des Buches "Happy Family" von David Safier.
    Schaut doch einfach mal vorbei...

    http://der-lesefuchs.blogspot.de/2015/05/gewinnspiel-zum-geburtstag.html
    Zur Buchverlosung
    laura18xs avatar
    Ich würde Happy Family von David Safir als Wanderbuch an ca 10 Leute anbieten .Einfach hier im Thread melden. Ich könnte es ab Montag verschicken oder später :-)

    *** Wie das Wanderbuch funktioniert ***
    Ihr sagt einfach hier bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste. Ich schicke es an den ersten los und jeder hat dann drei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.

    Sobald ihr das Buch erhalten habt, fragt beim nächsten mach seiner Adresse damit es auch zügig vorangeht.

    Verschickt an Buecherelfe am 16.1.2012

    Liste :
    1. buecherelfe (seit 18.1)
    2.Schwarze_Katze (gelesen)
    3.Nicki81(liest gerade)
    4.Anett_Kraeuter
    5.callunaful
    6.Arista
    7.kolokele
    8.Deli
    9.andrea_zeige
    10.isat
    11. favole
    12 fallacy
    ne verflucht nette Familie Familie Wünschmann ist nicht happy. Mama Emmas Buchladen geht pleite, Papa Frank ist völlig überarbeitet, die pubertierende Fee bleibt sitzen, und Sohnemann Max wird von dem Mädchen, das er liebt, ins Schulklo getunkt. Zu allem Überfluss werden die Wünschmanns nach einem Kostümfest auch noch von einer Hexe verzaubert: Plötzlich sind sie Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Werwolf. Gemeinsam jagen die frischgebackenen Monster um den halben Erdball, der Hexe hinterher, damit diese den Fluch wieder rückgängig macht. Dabei treffen sie auf jede Menge echte Ungeheuer: Vampire, Riesenechsen und schwäbische Pauschaltouristen. Sogar auf Dracula höchstpersönlich, der mit seinem unwiderstehlichen Charme Mama Emma verführen will. Tja, niemand hat behauptet, dass es einfach ist, als Familie das Glück zu finden.
    Zum Thema

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