David Safier Plötzlich Shakespeare

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Inhaltsangabe zu „Plötzlich Shakespeare“ von David Safier

Wenn Mann und Frau sich das Leben teilen, ist das ja schon schwierig. Aber wenn Mann und Frau sich auch noch ein und denselben Körper teilen müssen, dann ist das Chaos perfekt! Die liebeskranke Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt. In den Körper eines Mannes, der sich gerade duelliert: William Shakespeare. Der ist wenig begeistert, dass eine Frau seinen Körper kontrolliert. Und während sich die beiden in ihrem gemeinsamen Körper kabbeln, entwickelt sich zwischen ihnen die merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte.

Leichte und gut unterhaltende Kost! Tolle Idee, dass eine Person der heutigen Gesellschaft immer wieder die Rolle m. Shakespeare tauscht.

— dreamdreamer1
dreamdreamer1

witzige und lockere Geschichte die toll geschrieben wurden.

— Chrissypusteblume
Chrissypusteblume

einfach klasse,diese Rollenverteilung ;)

— Moorteufel
Moorteufel

Einstiegsdroge für jeden Safierfan :-)

— seschat
seschat

Ich liebe einfach Safier's Humor. Tolles Buch!

— Antje82
Antje82

Eine wunderschöne aber auch ungewöhnliche Liebesgeschichte die ich je gelesen habe

— aga2010
aga2010

Sehr sehr lustig

— vivaherz
vivaherz

Nicht mehr der gleiche Zauber wir in "Mieses Karma" und zu sehr gewollt.

— brokkolino
brokkolino

Grandios! Ich musste sogar mitten in der U-Bahn lachen und alle Leute starrten mich an wie eine Verrückte! Spaß pur!

— Franziska_Anna
Franziska_Anna

Comedy, Kultur und ein grandioses Finale

— elfentroll
elfentroll

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Das Buch versucht witzig zu sein, ist es aber nicht. Absolut langweilig!

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  • Hat mir bis jetzt am besten gefallen...

    Plötzlich Shakespeare
    mangomops

    mangomops

    23. May 2017 um 11:09

    Habe schon einige Bücher von Safier gelesen und eins als Hörbuch gehört (Muh! / war als HB richtig gut) dieses hat mir am besten gefallen. Ich musste zwar eher selten Lachen (da ich solchen typisch deutschen Humor nicht mag) aber die Story ist schon eine gute Idee. 

  • Die wahre Liebe

    Plötzlich Shakespeare
    Moorteufel

    Moorteufel

    06. April 2017 um 05:58

    Was macht Frau wenn sie immer noch ihrer großen Liebe(das ist ihre Ansicht)hinterher trauert,und sogar überlegt wie sie ihren Exfreund wieder aus den Klauen seiner jetzigen Freundin entreißen könnte?Genau sie greift nach jedem Strohhalm.Und so lässt sich Rosa Hypnotisieren,mit einer Nebenwirkung.Sie  wacht in der Vergangenheit in Shakespeares Körper auf,und hat auch die Kontrolle über seinen Körper.Was aber nicht heißt das Shakespeare nun woanders wäre,nein er ist auch in seinen Körper,kann ihn aber nicht kontrollieren.Während sich Shakespeare nur per Gedanken mit Rosa unterhalten kann,kann Rosa sich nur mit ihm unterhalten wenn sie normal mit ihm redet,als wenn er neben ihr stehen würde.Sprich sie redet mit sich selbst.Und kaum ist Rosa in ihren anderen Körper,macht sie auch gleich Bekanntschaft mit all den Problemen,die Shakespeare gerade zu schaffen machen.Und er ist ihr nicht immer eine Hilfe für sie.Doch da sie beide wieder jeder seinen eigenen Kröper zurückbekommt,muß Rosa die "Wahre Liebe"finden,was gar nicht so einfach aussieht wie sie denkt.Eine wieder ,lustige und total abgedrehte Geschichte.Aber auch mit tiefgang,das wir alle die Wahre Liebe in uns tragen.Mit viel Witz und Humor erzählt hier der Autor,wie die zwei sich zusammenraufen und viel Entdecken,aber auch viel erleben müssen.

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  • Der beste Safier-Roman schlechthin

    Plötzlich Shakespeare
    seschat

    seschat

    15. January 2017 um 14:14

    "Plötzlich Shakespeare" ist das zweite Buch von David Safier, das ich verschlungen habe und das mich zum absoluten Fan des Literaten gemacht hat. Solch eine skurrile wie humorvolle Geschichte hatte ich bisher noch nicht gelesen. Wie wohl Safier selbst auf diese Idee gekommen ist? Hauptprotagonistin Rosa verschmilzt mit William Shakespeare zu einer Person; was ich einfach filmreif finde. Unentwegt kabbelt man sich sich um die Oberhoheit über den eigenen Körper und verliebt sich schlussendlich in einander. Safiers ironische bis sarkastische Sprache verleiht der ungewöhnlichen Story etwas Besonders. Dazu gesellt sich sein treffsicheres Gespür für Situationskomik und menschliche Schwächen. FAZIT Eine fantasiereiche Verwandlungsgeschichte mit enormen Unterhaltungswert. Hier kann man den Alltag einmal getrost Alltag sein lassen. Ein Buch, das man nicht nur einmal gelesen haben sollte :-)

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  • etwas gewöhnungsbedürftig

    Plötzlich Shakespeare
    Silliv

    Silliv

    23. December 2016 um 08:05

    Ich habe mich am Anfang etwas durchgequält, aber dann wurde es doch noch interessant und die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Auch wieder eine gute Idee zu Papier gebracht.

  • eine wunderschöne aber auch ungewöhnliche Liebesgeschichte

    Plötzlich Shakespeare
    aga2010

    aga2010

    17. October 2016 um 23:24

    Rosa ist eine typische Single Frau oder wie sie selbst nennt das Klischee, die erst durch eine Hypnose und die Reise in der 16. Jahrhundert erfahren muss was wahre Liebe bedeutet.Der Romam erzählt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte aber zugleich auch wunderschön von zwei Menschen die aus verschiedenen Jahrhunderten stammen und sich jeweils einen Körper teilen das von Rosa und Shakespeare Ich las dieses Buch mit so viel Begeisterung es war einfach zu lesen es hat einfach Spaß gemacht die Geschichte ist außergewöhnlich aber Emotionen pur bis zum Schluss. Es hat mich zum Lachen gebracht zum Weinen ein Buch der alles hatteEs ist damit einer meiner Lieblingsbücher geworden

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  • Manche Dinge bleiben einmalig schön

    Plötzlich Shakespeare
    brokkolino

    brokkolino

    05. October 2016 um 11:22

    ... und "Plötzlich Shakespeare" kam leider nicht mehr für mich an den Spaß und Humor von "Mieses Karma" heran.Es war die die Wiederholung einer Wiederholung einer Wiederholung. Beim Lesen der humorvollen Stellen erwartete ich schon fast nach jedem Satz einen Tusch, denn es erschien mir oft vorhersehbar und daher recht flach. Auch das Drama, was dann mit Feuer und Tamtam hervorgeholt wird, kommt nicht an mich heran. Es wirkt zu sehr gewollt im Ganzen. Beim Lesen der anderen Rezensionen freue ich mich aber, dass es vielen Lesern doch sehr anders erging und kann mich damit abfinden, dass es vielleicht einfach an mir lag.

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  • Ein Buch ohne hohe Ansprüche an den Leser

    Plötzlich Shakespeare
    LaKaro

    LaKaro

    17. August 2016 um 08:23

    Noch drei Sterne, weil mir das Ende gefallen hat. Ich hatte kaum die erste Seite gelesen, da dachte ich mir schon: "Also wenn das so weitergeht..." Der Humor ist meiner Meinung nach definitiv übertrieben, weniger hätte da mehr getan. Ein Witzchen in wirklich jedem Satz ist paradoxerweise nicht mehr witzig, sondern stört den Lesefluss. In der zweiten Hälfte des Buches beruhigt sich das aber wieder ein bisschen, wodurch ich die dann viel schneller durchbekommen habe. Schon vor der eigentlichen Geschichte wird angekündigt, dass der Inhalt "in historischer Sicht beeindruckend unfundiert" sei und das ist in Ordnung. In logischer Hinsicht sollte ein Buch aber in sich schlüssig sein. Da kann man sich hier definitiv streiten, aber mir passt das nicht so ganz, dass Rosa und Shakespeare dieselbe Seele haben und trotzdem zwei "Bewusstseins". Zeitreise hin oder her. Für die Logik liest man aber sicher keinen Safier. Er ist ja kein Logikautor, sondern ein Humorist. Und hier liegt mein zweites Problem, das ich oben kurz angesprochen habe. Der Humor. Nicht nur im Schreibstil, sondern auch im Inhalt. Die Events, die sich eines nach dem anderen jagen, sind teilweise einfach überzogen. Da hat sich jemand mit dem Witzigsein ganz, ganz viel Mühe gegeben. Kommt bei einigen hier gut an wie ich sehe, ich fand's übers Ziel hinaus geschossen. Beispiel (aus der ersten Hälfte, in der zweiten ist's ja erträglicher): Rosa/Shakespeare muss auf die Toilette. Haha! Und der erste kloähnliche Raum, den sie/er betritt... ist in den Gemächern der Königin! Die auf dem Donnerbalken sitzt! Ausgerechnet! Damit aber nicht genug, die Blase drückt ja, also raus und ab in die Büsche! Und in dieser aberwitzigen Situation, in der der Pipi nicht in die Hand genommen werden kann, weil Rosa den nicht anfassen mag, was kommt da plötzlich, wo sie/er so mit heruntergelassenen Strumpfhosen da steht? Natürlich die Wachhunde!! Schnell weg! Hihi. War mir einfach too much. Und eine Stelle, die mir einfach gar nicht gefallen hat, möchte ich auch noch ansprechen. Die Badeszene der Gräfin. Oder vielmehr, ein Zitat der Gräfin beim Baden. "Luftblasen? ... Ich habe doch gar nicht gefurzet." Wirklich? Furzhumor? Furzhumor beleidigt die Intelligenz des Lesers. Da hab ich mich echt geärgt statt wie vom Schreiber gewünscht zu lachen. Fazit: Nicht mein Bier, und wird es wohl auch nie sein. Meine einzige Erwartung an das Buch war, eine leichte Lektüre für zwischendurch zu sein, die mich ein bisschen zum Lachen bringt. Gut, am Ende hat mir die Lovestory zwischen Rosa und Shakespeare doch ein bisschen gefallen, und die Szene in der Kirche hat mich auch zum Lachen gebracht. Aber nochmal lesen kommt für mich nicht infrage.

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  • Sehr lustiges Buch – David Safier eben

    Plötzlich Shakespeare
    KerstinTh

    KerstinTh

    14. June 2016 um 18:06

    In diesem witzigen Unterhaltungsroman geht es um Rosa, welche durch eine Hypnose in die Vergangenheit, genauer in das Jahr 1594, zurückversetzt wird. Hier lebt sie nun als niemand geringeres als: William Shakespeare! Damit Rosa wieder in die Gegenwart zurück kann, muss sie zunächst die schwierige Frage klären, was wahre Liebe bedeutet. Wie soll man sowas herausfinden? Noch dazu, wenn Shakespeare einen die ganze Zeit über auf die Nerven geht und man von Verehrerinnen nur so umschwärmt wird. Rosa und Shakespeare erleben so einiges miteinander. Und wie schon auf dem Cover zu lesen, wird sich im Laufe der Zeit zwischen den beiden noch die so bezeichnete „merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte“ entwickeln.   Wie bei „Mieses Karma“ kommt es hier wieder zu einem Rollentausch beziehungsweise einem Personenswitch. Der Roman ist sehr unterhaltend und enthält viel Witz. Wer David Safier mag, wird auch diesen Roman mögen!

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  • Humorvolle Lektüre mit einem bestechenden Ende

    Plötzlich Shakespeare
    Schnapsi

    Schnapsi

    02. June 2016 um 10:48

    Dies ist wieder ein wundervolles Werk von David Safier. Die Aufmachung des Buchcovers ist wieder schlicht aber dennoch humorvoll gestaltet und spricht mich an. In der Geschichte selbst geht es um Rosa die kein Glück in der Liebe findet. Durch Selbstzweifel ist sie ihrer unsicher und bestreitet, mehr schlecht denn recht, ihr Leben. Durch einen Zufall lernt sie jemanden kennen, der sie in die Vergangenheit reisen lässt um die Wahre Liebe zu finden und zu begreifen. Allerdings hat ihr keiner gesagt, dass sie dabei  in einem Männerkörper landen wird. Ab hier wird es dann super lustig. Leider hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten dass ich von Rosas ich zu unterscheiden. Nach ein paar Seiten konnte man sich aber gut auf die Gespräche einstellen. Rosa und Shakespeare unterhalten uns mit viel Humor und zwischendurch auch mit Spannung. Denn die Geschehnisse in der Vergangenheit sind nicht immer ohne. Jede Reise birgt Gefahren, so auch diese von Rosas. Aber auch diese Komödie , so Humorvoll sie auch ist, birgt eine Botschaft die wahrer nicht sein könnte. Rosa begibt sich in diesem Buch auf einen Trip der Selbstfindung. Die Botschaft die sie am Schluss erfährt, ist so wahr, dass dies jedem Leser am Ende des Buches nochmals bewusst wird. Fazit: Eine tolle humorvolle Geschichte mit einem tollen Ende.

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  • Shakespeare Extra Light

    Plötzlich Shakespeare
    BrittaRoeder

    BrittaRoeder

    Bereits in seinem Erfolgsroman „Mieses Karma“ spielte Safier mit dem Motiv der Wiedergeburt durch Seelenwanderung um seine weibliche Hauptfigur in eine turbulente Ausgangsituation zu versetzen. In "Plötzlich Shakespeare" greift er erneut zu dieser bewährten Zutat - und wieder ist es eine junge Frau, die sich mit der Sinnfrage in ihrem Leben auseinandersetzen muss. Ausgelöst durch einen Jahrmarktszauber wird die an ihrem Liebesleben verzweifelnde Rosa quer durch die Jahrhunderte plötzlich in den Körper William Shakespeares katapultiert. Eine Konstellation, die weder dem Dichter noch der modernen jungen Frau anfangs sehr behagt, dem Leser jedoch eine Menge Situationskomik beschert. Geschickt nutzt Safier die Gegensätze Mann /Frau, Renaissance /Moderne, um seiner liebenswert absurden Handlung viel unterhaltende Dynamik zu verleihen. Sind die Gags, die sich aus diesem Kontrast ergeben, ab Mitte des Romans jedoch erst einmal alle abgefeuert, verlangsamt sich die Handlung trotz des turbulenten Plots sehr schnell in eher absehbare Gefilde. Die Figuren-Entwicklung ist ziemlich vorhersehbar und auch sprachlich wünscht man sich ab und an ein wenig mehr Raffinesse. Mit Shakespeare und seiner Zeit hat der Roman sowieso kaum etwas zu tun, was Safier jedoch selbst augenzwinkernd in seinem Vorwort einräumt. Doch wer bereit ist sich auf diesen angenehm lockeren Lese-Spaß einzulassen, wird gut und kurzweilig unterhalten. Nett, für Momente, in denen man das Thema Literatur mal nicht so "bierernst" angehen möchte.

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    • 6
  • Endlich mal was zum lachen

    Plötzlich Shakespeare
    elfentroll

    elfentroll

    29. March 2016 um 20:00

    Plötzlich Shakespeare von David Safier ist mein erstes Buch des Autors.Grundschullehrerin Rosa ist traurig, da ihre große Liebe Jan mit ihr Schluss gemacht hat und zu ihrem Entsetzten auch noch eine andere heiraten will. Ihr bester Freund Holgi lädt sie zur Aufmunterung zu einer Zirkusvorstellung ein. Ein dort arbeitender Hypnotiseur versetzt sie ins 16. Jahrhundert und das auch noch in Shakespeares Körper. Die beiden teilen sich jetzt quasi einen Körper und geraten in einige Turbulenzen bis Rosa ihre Aufgabe erfüllt. Sie soll herausfinden, was ihre wahre Liebe ist.das Buch ist witzig und flott geschrieben. Die Hauptdarsteller sympatisch.Sehr unterhaltsam, ein wenig Kultur und ein klein wenig Tiefgang gibt es auch noch.Mein Fazitabsolut lesenswert

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  • Eine skurrile Reise durch die Zeit und zu sich selbst

    Plötzlich Shakespeare
    Eternity

    Eternity

    20. November 2015 um 21:41

    Man soll die wahre Liebe finden!? Ja, aber ist das denn nicht der Mann, der dich gerade verlassen hat? Du bist der festen Überzeugung. Doch das Leben und Schicksal sind da anderer Meinung. Rosa bekommt diesen Auftrag, als sie durch eine Rückführung in ein früheres Leben geschickt wird. Sie macht sich auf die Suche, ist überfordert und verwirrt, aber lernt auch viel und sieht ihr eigenes Leben plötzlich mit ganz anderen Augen. Die Idee ist wirklich unterhaltsam und kreativ. Besonders die Wortspiele haben mich zum Schmunzeln gebracht. Doch so manches Mal hatte ich leider das Gefühl, dass es einfach "zu viel des Guten" war. Manchmal ist weniger dann doch mehr...

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  • Plötzlich Shakespeare - David Safier

    Plötzlich Shakespeare
    Solvejg

    Solvejg

    Kurzbeschreibung: Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt. Sie findet sich selbst wieder im Jahr 1594 - im Körper eines Mannes. Wie sich herausstellt handelt  es sich nicht um irgendeine  Mann, sondern um William Shakespeare. Von nun an teilen sich die beiden einen Körper, wovon Shakespeare natürlich alles andere als begeistert ist. Und so rennt Rosa von einem Fettnäpfchen ins nächste. Nicht nur bei seinen Kumpanen, sondern auch bei der Queen höchstpersönlich. Natürlich will Shakespeare seinen Körper so schnell wie möglich wieder, doch das geht nur, wenn Rosa herausfindet was wahre Liebe ist. Das sie genau diese in Shakespeare glaubt zu finden, macht das ganze noch einmal komplizierter. Fazit: Nach "Mieses Karma" und "Jesus liebt mich", wollte ich unbedingt auch "Plötzlich Shakespeare" lesen. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Safier schreibt in seiner üblichen lockeren und humorvollen Art, die ich sehr schätze. Die historischen und kulturellen Unterschiede zwischen Shakespeare und Rosa sind super ausgearbeitet, wodurch es einfach viel überzeugender wirkt. So weiß Shakespeare natürlich nicht was ein Auto ist und duelliert hat sich Rosa bis her auch noch nie. Die Charaktere sind einem super sympathisch und auf ihre Art und Weise anders. Das ist ja auch wichtig, wenn zwei Personen einen Körper teilen. So kann man bei der Aussprache und auch dem Verhalten der beiden sofort erkennen wer von beiden gerade handelt und spricht. Shakespeare oder Rosa. Wieder mal hat Safier eine ziemlich verrückte Handlung gewählt, die er aber super umsetzt. Humor wird auch in diesem Roman wieder ganz groß geschrieben. Selbst jetzt, wo ich nur zwischendurch was nachschlagen will beim schreiben, fang ich immer wieder an zu lesen. Gerade bestimmt für 20 Minuten, bis ich mich erinnert habe, dass ich ja nur kurz was überprüfen wollte. Safier scheint den Dreh rauszuhaben, wie er den Leser fesseln kann. Das Ganze spielt zum einen in der Gegenwart und zum anderen in der Vergangenheit. Historisch gesehen hat sich Safier etwas Freiraum geschaffen, denn er warnt schon zu Beginn "Dieses Buch ist in historischer Hinsicht beeindruckend unfundiert". Das finde ich aber auch vollkommen in Ordnung, denn es geht ja in erster Lage um den Spaß, als um das geschichtliche.  Dennoch kommen natürlich viele Personen vor, die existiert haben. Das Cover ist im typischen Stil gehalten. Gelb mit einem Cartoon bzw einer Zeichentrickzeichnung vorne drauf. Um genau zu sein Rosa, die in den Spiegel sieht und dort Shakespeare vor sich hat. Im Umschlag ist das Ganze noch einmal andersherum zu sehen. Ebenfalls farbig. Mir gefällt dieser Coverstil ganz gut. Super simpel und trotzdem erkennt man es sofort wieder. Insgesamt gefällt mir "Plötzlich Shakespeare" richtig gut. Es gehört definitiv zu den Büchern, die ich noch ganz oft lesen werde. Es ist super lustig, fesselt einen und wird nicht langweilig. Nicht zu vergessen die total verrückte Handlung.

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    • 3
  • Safier spitze wie immer

    Plötzlich Shakespeare
    CabotCove

    CabotCove

    04. May 2015 um 10:14

    Rosa hat Liebeskummer, weil Jan eine Andere heiraten will. Auch der Versuch, sich mit ihrem besten Freund zu trösten, scheitert. Geknickt lässt sie sich hypnotisieren und landet im Jahr 1594. Allerdings nicht als Rosa, sondern im Körper von William Shakespeare ! Fortan muss sie nicht nur als Mann in dessen Körper leben, sondern sich auch noch mit Duellen, liebestollen Verehrerinnen und allerlei für sie völlig Fremdem herumschlagen. Sie saust durch die Zeit und verursacht dabei auch etliche Turbulenzen...   Bei den Büchern von David Safier wünscht man sich immer, dass jemand sie verfilmen möge. Das liegt sicherlich zum einen daran, dass Safier ja in der Tat Drehbuchschreiber ist, als aber auch an seiner unnahmlichen Art, völlig abstruse Dinge so zu schreiben, dass sie einem gar nicht mehr so verrückt erscheinen. Dieses Buch ist wieder ein echter Safier: ironisch, komisch, zum Schreien ! Nach „Mieses Karma“ und „Jesus liebt mich“ wieder ein sehr gelungener, lustiger Roman, dem hoffentlich noch viele folgen werden !

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  • Finde zu deinem inneren Shakespeare

    Plötzlich Shakespeare
    Tehuri

    Tehuri

    07. April 2015 um 16:04

    Frustriert an ihrem Ramazzotti trinkend, fragt sich Rosa, was Olivia hat und sie offensichtlich nicht. Denn diese wird in Kürze ihren Exfreund Jan, Rosas große Liebe, heiraten. Um sich abzulenken nimmt sie den Rat ihres besten schwulen Freundes an und lässt sich auf ein Date mit dem Frauenvernascher Axel und danach auf einen unverbindlichen One Night Stand ein. Doch so weit kommt es gar nicht, denn bei der besuchten Zirkusvorstellung überzeugt der Zauberkünstler Prospero Rosa davon, sich in ein früheres Leben zurückversetzen zu lassen. Sie landet überraschenderweise im Körper des äußerst männlichen William Shakespeare, samt dessen genervter Seele, im 16. Jarhundert, der sich obendrein auch noch just in diesem Moment in einem todbringenden Duell befindet. Daraufhin reiht sich ein Problem an das andere an, angefangen von den noch simplen Pinkelproblemen, über den peinlichen Umstand, die Queen Elisabeth von England auf dem Donnerbalken erwischt zu haben, bis hin zu Rosas Verliebtheit zu Jans früheren Leben als Earl von Essex. Eine Liebe, die leider durch den Umstand erschwert wird, dass Rosa weiterhin in einem Männerkörper steckt.. zusammen mit dem darüber nicht erfreuten Shakespeare. Wieder zurückreisen in ihre eigene Zeit, kann Rosa aber erst, wenn sie dort ihre wahre Liebe findet. Lange Zeit irrt Rosa umher, kabbelt sich ein ums andere Mal mit dem immer sympathischer werdenden William und entdeckt schließlich das große Geheimnis der wahren Liebe. Endlich findet auch Rosa, gemeinsam mit der geschundenen Seele Shakespeares, zu Zufriedenheit und Glück, wie auch der sprühenden Lebensfreude. Der Roman von David Safier ist ein großes Paket voller Witz, spannenden Wendungen und einer nicht zu unterschätzenden Lehre, die dem einen oder anderen Menschen doch sehr gut tun würde. Die Geschichte berührt und hängt einem noch länger nach, genauso wie die unfassbar dämlichen und schreiend komischen Situationen, wie als die Gräfin nackt im Teich badet und sich fragt, weshalb denn Luftblasen aufsteigen, wo sie doch gar nicht gefurzt hat? Außerordentlich unterhaltsam, kurz gehalten, dafür aber mit viel Herz und Verstand geschrieben.

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