David Sedaris Schöner wird's nicht

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Inhaltsangabe zu „Schöner wird's nicht“ von David Sedaris

Dem Alltag wohnt der Wahnwitz inne. David Sedaris weiß das nur zu gut. Das Beste an seinem Leben ist, dass er darüber Buch führt. Er erläutert, wie man sich mit Schallplattenhüllen vor psychopathischen Singvögeln schützt, was modische Herrenaccessoirs über Erektionsstörungen verraten und warum man in Tokio weder Japanisch lernen noch mit dem Rauchen aufhören sollte.

Auf etwas altmodische Art sehr witzige Lebensbetrachtungen. Gute Laune fördernd.

— thursdaynext
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  • Zu unglaublich oder gar unglaubwürdig

    Schöner wird's nicht
    LolitaBuettner

    LolitaBuettner

    19. December 2016 um 09:07

    Kleine Geschichten, vollgespickt mit aberwitzigen Situationen bietet David Sedaris Buch SCHÖNER WIRDS NICHT. Das Cover hatte mich verführt, weil es so dramatisch, gruselig aussah. Ein Totenkopf mit Kippe im Mund. Ich erwartete einen Thriller oder so was in der Art. Darauf hatte ich Lust. Das Buch lag bei uns im Hausflur. Jemand wollte es loswerden. Die einen machen so was, weil sie keine tiefe Beziehung zu Bücher haben, andere, weil sie es loswerden wollen - entweder, weil es ihnen nicht gefallen hat oder so gut war, dass sie es mit anderen Menschen teilen wollen. Im Klappentext ist zu lesen, dass Sedaris Buch über sein Leben führt und dieses in seinen Geschichten verarbeitet. Eine Eigentherapie, an der er die ganze Welt teilhaben lässt. Mir persönlich sind viele Geschichten zu unglaublich oder gar unglaubwürdig. Solch skurrile Augenblicke am laufenden Meter soll ein Mensch in einem Leben erlebt haben? Zugegeben manche Momente sind unterhaltsam und ich musste das eine oder andere Mal laut lachen, als ich mit dem Buch in der Straßenbahn oder im Wartezimmer saß. Dennoch: Die meiste Zeit machten mich die Geschichten wütend. Ich fragte mich, woran das lag. Der Stil ist gelungen, wenn auch nicht neu. Die Beschreibungen sind bildlich, die Figuren abwechslungsreich. Am Ende war mir klar, dass ich mir nach jeder Geschichte die Frage stellte: Das hat der Autor tatsächlich erlebt? Oder habe ich den Klappentext falsch verstanden?SCHÖNER WIRDS NICHT schließt mit einer Geschichte, in der es ums Rauchen geht. 88 Seiten. Tagebuchartig. Irgendwann habe ich das Buch zugeklappt, ohne es zu Ende gelesen zu haben, und mich gefragt: IST DAS EUER ERNST? Erneut lese ich hilflos im Klappentext. Dort stehen "Grammy-Nominierungen" und "Bestseller". Ja, Sedaris Leistung in Sachen Humor, Satire, Sozialstudie und Eigentherapie sind außerordentlich, aber bitte, dieses Buch ist meiner Meinung nach weit entfernt davon, ein Bestseller zu sein. Denn sein Leben - sei es auch noch so verrückt - aufzuschreiben und als Roman unter die Menschen zu streuen, ist nichts anderes, als sein Tagebuch herumzureichen. Berührt hat mich Sedaris mit seinem Leben nicht. Das ist nicht tragisch. Ich werde es nicht zurück in den Flur legen. Ich behalte es. Als Erinnerung. Denn ich selbst bin Autorin und dieses Buch hat mich wieder daran erinnert, warum ich schreibe, was ich schreibe. Danke dafür, Mister Sedaris.

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  • Rezension zu "Schöner wird's nicht" von David Sedaris

    Schöner wird's nicht
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    26. November 2011 um 14:30

    Lebenseindrücke der besonderen Art 22 „Lebensetappen“ sind es, die Sedaris in seinem Buch in Form kleiner Essays und Geschichten thematisch geordnet aufnimmt und beschreibt. Der ganz normale Alltag eben, zumindest das, was Sedaris darunter versteht (und erlebet). Durchaus mit Sprachkunst und, vor allem, Offenherzigkeit führt Sedaris durch manche Etappen und Erlebnisse seines Lebens und spiegelt darin ein gutes Stück merkwürdigen Alltages (die fast persiflierte scheinende, panische Angst vor Ansteckungen direkt in der ersten Geschichte weist hier bereits eine eindeutige Richtung in Inhalt und Stil). „Warum machst Du das?“, fragt er seine Freundin, die den Kinosessel immer höchst unbequem erscheinend mit ihrem Mantel abdeckt. „Bazillen. Dummkopf“ erhält er als klare Antwort. Und direkt im Anschluss einen kleinen Vortrag über Tagesdecken im Hotel und die Notwendigkeit, den Telefonhörer im Hotel natürlich abzuwischen. Antiseptisch, so geht. Nicht nur jene Patty, auch jede Menge anderer Personen des Umfelds Sedaris findet sich in der ein oder anderen Form im Buch wieder. Einer, der sich eben sein Leben anschaut und dann, wie er selbst in einem der Essays schreibt, aus „lauter Langeweile“ anfing, diese alltäglichen Geschichten aufzuschreiben. Nicht ohne, dann wäre Sedaris nicht Sedaris, das Skurille und Neurotische hinter den vordergründigen Geschehnissen quasi „an den Haaren“ aus diesem Alltag heraus zu ziehen. Wobei, auch das fällt nach den ersten Essays auf, das Zynische, das „im Raum verankernde“ und mal auch bitterböse Auswalzende jener Absurditäten des Alltags fehlt. Leider. Sedaris vermag auf den Punkt zu beschreiben, verweist tatsächlich auf die vielen Merkwürdigkeiten des Lebens (nicht nur seines), lässt es aber daran vermissen, diese zunächst Absurditäten auf ihre generellen Bedeutung hin festzuklopfen. Mit dem Effekt, dass man bei der Lektüre des Buches durchaus amüsiert ist, hier und da nur noch den Kopf schütteln kann, aber nach der Lektüre sich schon kaum mehr daran erinnern kann, was genau denn im Einzelnen von Bedeutung nun hinter den vielen alltäglich-flüssig gesetzten Worten sich noch mal verborgen hat. Natürlich ist es durchaus witzig zu lesen (und ebenso witzig und ironisch geschrieben), folgt man Sedaris Seitenweise in seinen Bekleidungsfundus (und damit in seine Grundhaltungen Kleidung gegenüber mitsamt einem sehr interessanten Merino Pullover. Das Teuerste der Kleidungsstücke und gerade dies vom Design her aussehend, wie gerade „aus dem Maul eines Tigers gezogen“). Aber eben kurzweilig witzig und unterhaltsam, nicht wirklich bedeutsam. Selbstironisch, sprachgewandt und mit einem Blick für die Merkwürdigkeiten des Alltages ausgestattet führt David Sedaris den Leser ein in seinen ganz persönlichen Alltag und in seine und die Marotten der Seinen. Von dem, was er lernte oder über Handwerksarbeiten in der Normandie, über Wartezimmer mitsamt lang anhaltender „Unterhosenpeinlichkeit“ bis hin zu seinem Leben als Raucher „im Raucherbereich“ (und den diversen Versuchen, diesen Bereich des Lebens wieder zu verlassen), das sehr ausführlich den Abschluss des Buches bildet. Unterhaltsam zu lesen, sprachlich gut umgesetzt, kurzweilig, aber ohne das „gewisse Etwas“, das länger anhaften bleiben würde.

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  • Rezension zu "Schöner wird's nicht" von David Sedaris

    Schöner wird's nicht
    Golondrina

    Golondrina

    29. August 2010 um 19:38

    Ich bin nicht so der Story-Leser aber bei Sedaris mache ich eine Ausnahme. Wieder so ein Buch, welches man nicht in der Öffentlichkeit lesen sollte, will man nicht seine psychiatrische Einweisung wegen hemmunglosem Gekicher und Gegacker forcieren. Manchmal braucht man so ein Buch - wie einen guten Kumpel, mit dem man lachen kann. Sedaris schafft das bei mir.

  • Rezension zu "Schöner wird's nicht" von David Sedaris

    Schöner wird's nicht
    Schiller-Buchhandlung

    Schiller-Buchhandlung

    16. July 2010 um 16:52

    Was macht ein Amerikaner, wenn er in seiner Heimat als Raucher immer weniger akzeptiert wird? Er emigriert nach Europa. Im Fall des Schriftstellers David Sedaris fiel die Wahl auf Frankreich. Seine Flucht vor der zunehmenden Diskriminierung geschah allerdings bereits Ende der 90iger Jahre. Offensichtlich gab es in den USA für die Raucher damals schon nichts mehr zu lachen. Wie wir ja alle wissen, wird es dank der neuen Nichtrauchergesetze für die Anhänger der Zigarette auch in Europa immer enger. Aber David Sedaris ist in dieser Hinsicht zuversichtlich. Er meint, dass der Grad der Selbstgerechtigkeit gegenüber den Rauchern, der inzwischen in den USA herrscht, in Europa nie erreicht werden wird. Da wäre ich mir mal nicht so sicher, denn bisher ist ja schon so einiges aus der USA herübergeschwappt, wenn auch zeitlich verzögert. Warten wir mal noch 10 Jahre.... Aber letztendlich bleibt ja immer noch ein Ausweg, nämlich, einfach mit dem Rauchen ganz aufhören. Und genau das hat Sedaris jetzt auch getan. Nach einprägsamen Erlebnissen während einer Lesereise in der USA hat er beschlossen, das Rauchen endgültig aufzugeben. Für einen echten Kettenraucher wie Sedaris eine gewichtige Entscheidung, die natürlich auch einige Konsequenzen nach sich zieht. Daher handelt auch ungefähr ein Viertel seines neuen Buches von seinen Erfahrungen, die er als Raucher und werdender Nichtraucher gemacht hat. Für alle, die dem Thema Rauchen/Nichtrauchen nicht so viel abgewinnen können - keine Sorge, die Mehrheit seiner Stories handeln nicht vom Rauchen, sondern von anderen Neurosen, komischen Alltagssituationen, kurz, den Tragödien und Komödien des Lebens. Vieles davon vom Autoren selbst erlebt. Was ich an den Geschichten von David Sedaris so mag, ist, dass er allen Lebenssituationen, seien sie noch so tragisch oder absurd, immer auch eine komische Seite abgewinnen kann. Außerdem ist er sich nicht zu schade, sich immer wieder selbst in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen zu stellen und sich auf diese Weise ja vor seinem Publikum quasi entblößt. Und das macht seine Texte so lesenswert und den Autoren so menschlich und sympathisch. Für alle, die Sinn für das Absurde im Leben haben und intelligenten Humor schätzen, kann ich David Sedaris Erzählungen nur empfehlen. (Natalie Puttkammer)

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  • Rezension zu "Schöner wird's nicht" von David Sedaris

    Schöner wird's nicht
    Calowiel

    Calowiel

    27. June 2010 um 16:36

    Ich liebe David Sedaris!!!!

    seine manchmal skurrilen, ab und an rührenden Geschichtenles ich immer wieder gerne und live ist es noch besser :-)

  • Rezension zu "Schöner wird's nicht" von David Sedaris

    Schöner wird's nicht
    Schiller-Buchhandlung

    Schiller-Buchhandlung

    23. June 2010 um 16:29

    Was macht ein Amerikaner, wenn er in seiner Heimat als Raucher immer weniger akzeptiert wird? Er emigriert nach Europa. Im Fall des Schriftstellers David Sedaris fiel die Wahl auf Frankreich. Seine Flucht vor der zunehmenden Diskriminierung geschah allerdings bereits Ende der 90iger Jahre. Offensichtlich gab es in den USA für die Raucher damals schon nichts mehr zu lachen. Wie wir ja alle wissen, wird es dank der neuen Nichtrauchergesetze für die Anhänger der Zigarette auch in Europa immer enger. Aber David Sedaris ist in dieser Hinsicht zuversichtlich. Er meint, dass der Grad der Selbstgerechtigkeit gegenüber den Rauchern, der inzwischen in den USA herrscht, in Europa nie erreicht werden wird. Da wäre ich mir mal nicht so sicher, denn bisher ist ja schon so einiges aus der USA herübergeschwappt, wenn auch zeitlich verzögert. Warten wir mal noch 10 Jahre.... Aber letztendlich bleibt ja immer noch ein Ausweg, nämlich, einfach mit dem Rauchen ganz aufhören. Und genau das hat Sedaris jetzt auch getan. Nach einprägsamen Erlebnissen während einer Lesereise in der USA hat er beschlossen, das Rauchen endgültig aufzugeben. Für einen echten Kettenraucher wie Sedaris eine gewichtige Entscheidung, die natürlich auch einige Konsequenzen nach sich zieht. Daher handelt auch ungefähr ein Viertel seines neuen Buches von seinen Erfahrungen, die er als Raucher und werdender Nichtraucher gemacht hat. Für alle, die dem Thema Rauchen/Nichtrauchen nicht so viel abgewinnen können - keine Sorge, die Mehrheit seiner Stories handeln nicht vom Rauchen, sondern von anderen Neurosen, komischen Alltagssituationen, kurz, den Tragödien und Komödien des Lebens. Vieles davon vom Autoren selbst erlebt. Was ich an den Geschichten von David Sedaris so mag, ist, dass er allen Lebenssituationen, seien sie noch so tragisch oder absurd, immer auch eine komische Seite abgewinnen kann. Außerdem ist er sich nicht zu schade, sich immer wieder selbst in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen zu stellen und sich auf diese Weise ja vor seinem Publikum quasi entblößt. Und das macht seine Texte so lesenswert und den Autoren so menschlich und sympathisch. Für alle, die Sinn für das Absurde im Leben haben und intelligenten Humor schätzen, kann ich David Sedaris Erzählungen nur empfehlen. (Natalie Puttkammer)

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  • Rezension zu "Schöner wird's nicht" von David Sedaris

    Schöner wird's nicht
    bücherelfe

    bücherelfe

    01. January 2010 um 15:20

    Der Tipp für dieses Buch kam aus einer Literatursendung im Radio. Die Moderatorin hatte hörbar Mühe mit dieser Buchvorstellung. Sie prustete los, sie kicherte, sie lachte. Alles Argumente, die mich zu diesem Buch führten. Und ja, der Tipp war ein Volltreffer. Ich sass im Bus und hab gekichert, ich strampelte auf dem Crosstrainer im Fitnesstempel und hab gegrinst, ich lag abends im Bett und hab gelacht. Mit diesem Buch unter den Augen kann niemand ernst bleiben. Woher nimmt dieser Mann bloss solche Geschichten? Unglaublich.

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  • Rezension zu "Schöner wird's nicht" von David Sedaris

    Schöner wird's nicht
    murmel

    murmel

    20. November 2009 um 08:30

    mein erster sedaris. und es war ein guter sedaris :) ob es skurrile begegnungen mit taxifahrern in new york, der lebenden wohnung in tokio oder die spinnenzucht im fenster sind, manchmal kann man einfach nicht glauben, was diesem menschen passiert sein soll. wunderbar das skellett, welches alls mitbewohner im schlafzimmer rumhängt und der, eigentlich schon fast traurige, versuch, das rauchen aufzugeben. david sedaris ist ein scharfer beobacher seiner umwelt und kann in jede noch so absurde geschichte ein fünkchen humor setzen, selbst wenn es um seine krebskranke, spöäter verstorbene mutter geht. setzt euch auf euer "gepolsterstes" hinterteil und erlebt wie man sprachbarrieren umgeht und wie es ist, als mann in der frauenabteilung shoppen zu gehen.

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  • Rezension zu "Schöner wird's nicht" von David Sedaris

    Schöner wird's nicht
    AND

    AND

    16. November 2008 um 17:39

    Der Greco-Amerikaner David Sedaris schreibt Essays für eine ganze Reihe von Magazinen, darunter Esquire, The New Yorker und GQ. Alle Jubeljahre werden diese stark autobiographischen Geschichten in einem Sammelband zusammengestellt - aktuell nun in dem Titel "Schöner wird's nicht". Auch wenn der deutsche Titel erst einmal müde mit den Schultern zucken lässt (der Originaltitel "When You are Engulfed in Flames" lässt den eiligen Buchkäufer schon eher am Buchregal abbremsen und zugreifen), macht auch diese Sammlung weitestgehend einfach Spaß. Manche Episoden sind für den Leser vielleicht einen Hauch irrelevant, andere aber ziehen ihn in den Bann. Hervorzuheben sind hier besonders der Versuch des Autors, sich das Rauchen abzugewöhnen (aus der Erfahrung heraus, dass es Raucher weltweit immer schwerer haben, ein Raucherzimmer in Hotels zu bekommen, bei dem man nicht in Gefahr läuft, in engsten Kontakt mit den Hinterlassenschaften der Vormieter zu geraten) und der geschilderte Lebensabschnitt in New York. Trotz ein paar Längen (so wie in dieser Rezension) durchaus eine Kaufempfehlung. Ist ja bald Weihnachten.

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