David Sieveking

 4.2 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Vergiss mein nicht, Vergiss mein nicht und weiteren Büchern.

Alle Bücher von David Sieveking

Vergiss mein nicht

Vergiss mein nicht

 (17)
Erschienen am 01.03.2013
Eingeimpft

Eingeimpft

 (0)
Erschienen am 20.08.2018
Vergiss mein nicht

Vergiss mein nicht

 (3)
Erschienen am 01.07.2013

Neue Rezensionen zu David Sieveking

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Rezension zu "Vergiss mein nicht" von David Sieveking

Eine liebevolle und warmherzige Erinnerung eines Sohnes an seine Mutter.
MiGuvor 2 Monaten

Kurzbeschreibung
Nachdem David Sievekings Mutter an Alzheimer erkrankt ist, zieht er wieder bei ihr ein.
Er will für sie da sein und beschließt, seine Erfahrungen zu dokumentieren.

Meinung
Der Filmemacher David Sieveking, beschreibt auf sehr offene und auch liebevolle Weise, die fortschreitende Alzheimererkrankung seiner Mutter, die auch in einem Dokumentarfilm dargestellt wurde.
Nach der Diagnose beschließt David, in sein Elternhaus zurückzukehren und seinen Eltern beizustehen.
Dabei kommt ihm die Idee, die Zeit, die ihm und seiner Familie mit Gretl bleibt, dokumentarisch festzuhalten.
Er lässt den Zuhörer am Alltag teilnehmen und zeigt die Komplikationen auf, die diese Erkrankung mit sich bringt.
Parallel dazu beschreibt er aber auch die kleinen Freuden und bewegenden Momente, die David und auch die anderen Familienmitglieder, immer wieder bei seiner Mutter Gretl entdecken.
Der Zuhörer nimmt hautnah am Familienleben teil und lauscht den liebevollen Erinnerungen und Anekdoten, die es ermöglichen, an seine Mutter näherkennenzulernen, die trotz der Demenz immer wieder mal aus ihrem Gedankennebel auftaucht.
Die Erzählung beschreibt zwar viele Seiten der Alzheimer aber ich denke, in erster Linie ist es und bleibt es eine dokumentarische Erzählung und eine liebevolle Erinnerung an seine Mutter.
Betroffene können sich mit Sicherheit verstanden fühlen, doch wer einen professionellen Ratgeber, wird diesen hier nicht finden.
Ich weiß, dass diese Erkrankung bei jedem Patienten sehr viele unterschiedliche Symptome aufzeigt, und finde, David Sieveking ist es gelungen, den Blick diesbezüglich etwas zu weiten.
Die Erzählung wird von ihm selbst, voller Liebe und Wärme vorgelesen, wodurch sie in meinen Augen noch viel persönlicher ist.

Fazit
„Vergiss mein nicht“ ist eine liebevolle und warmherzige Erinnerung eines Sohnes an seine Mutter.
Berührend und bewegend erzählt bringt sie nicht nur die Erkrankung Alzheimer näher, sondern auch die Familie des Autors.
Sie kann Trost spenden und Mut machen und zum Nachdenken anregen.
Den gleichnamigen Dokumentarfilm habe ich leider noch nicht gesehen, werde es aber auf jeden Fall noch nachholen.


 

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Rezension zu "Vergiss mein nicht" von David Sieveking

Vergiss mein nicht
Kleine8310vor 5 Jahren

Ich habe mir von diesem Buch ehrlich gesagt ein bisschen was anderes und auch ein bisschen mehr versprochen. Vielleicht ist das beruflich bedingt. Da ich selber mit dementen Menschen gearbeitet habe und auch gerne mehr darüber erfahre, gerne auch autobiografisches wollte ich dieses Buch gerne lesen. Für mich ist es aber definitiv kein Ratgeber und ich habe mir auch die Beschreibungen anders vorgestellt. Es ist teilweise sehr mit dem Aspekt auf Komik geschrieben, was ich aber manches mal absolut nicht lustig fand. 

 

Das Sieveking viel biografisches von sich preisgibt und weniger von seiner Mutter fand ich ein bisschen schade. So hatte ich mir bei dem Titel und der Beschreibung leider etwas anderes vorgestellt. Für mich wurden auch zuviele problematische Themen ausgelassen, die wichtig gewesen wären. Das Cover finde ich toll und auch der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. 

 

Nachallem Pro und Kontra gebe ich diesem Buch gerade noch drei Rosen, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn das Thema ansich hat unglaublich viel Potenzial. 

 

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Rezension zu "Vergiss mein nicht" von David Sieveking

Sehr bewegende Darstellung
VonnyBonnvor 5 Jahren

Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich in meiner Familie auch einen solchen Krankheitsfall habe und einfach mehr über die Krankheit wissen wollte. Aber ich wollte nicht die Diagnose der Ärzte erklärt bekommen, ich wollte wissen wie Angehörige damit umgehen. Was David Sieveking hier aufs Papier gebracht hat, hat mich unheimlich berührt und ich konnte vieles aus eigener Erfahrung wieder erkennen. Wie hilflos und machtlos man ist. Das man tatsächlich jeden "guten" Tag geniessen und festhalten sollte. David Sieveking hat mit soviel Gefühl geschrieben und man merkt das seine Mutter ihm sehr viel Bedeutet hat. Es gibt sogar Stellen da kann man etwas schmunzeln und an anderen hat man einfach die Tränen in den Augen, weil man merkt wie sehr es an den Kräften von David Sieveking und seiner Familie zieht. Er zeigt durchaus auch auf, das es sehr wohl eine Art Zweiklassen Behandlung gibt und er beide Seite durch lebt hat.
Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen. Gerade wenn man betroffene in den Familien-, Bekannten- &/oder Freundeskreis hat. Es macht es sicher nicht leichter, aber man kann sicher nach dem lesen des Buches, mit einem anderen Blick schauen und vielleicht etwas anders damit umgehen.

Daumen hoch und 5 Sterne von mir.

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