David Sieveking Vergiss mein nicht

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Inhaltsangabe zu „Vergiss mein nicht“ von David Sieveking

Eine Geschichte, die keinen unberührt lässt: Die Mutter hat Alzheimer. Der Sohn, ein bekannter Filmemacher, zieht wieder zu Hause ein, um für sie da zu sein und beschließt, seine Erfahrungen zu dokumentieren. Es gelingt ihm, mit ihr wunderbar lichte Momente zu erleben. Durch die Krise der Mutter gerät die Familie ins Wanken. Aber sie findet sich unter der Belastung neu. Eine Liebeserklärung an eine beeindruckende Familie. Und eine herzzerreißend realistische Darstellung einer Krankheit, vor der wir die Augen nicht verschließen dürfen.

Das Buch ist noch schöner als der Film, und der ist schon sehr bewegend...

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  • Vergiss mein nicht

    Vergiss mein nicht

    Kleine8310

    21. February 2014 um 14:35

    Ich habe mir von diesem Buch ehrlich gesagt ein bisschen was anderes und auch ein bisschen mehr versprochen. Vielleicht ist das beruflich bedingt. Da ich selber mit dementen Menschen gearbeitet habe und auch gerne mehr darüber erfahre, gerne auch autobiografisches wollte ich dieses Buch gerne lesen. Für mich ist es aber definitiv kein Ratgeber und ich habe mir auch die Beschreibungen anders vorgestellt. Es ist teilweise sehr mit dem Aspekt auf Komik geschrieben, was ich aber manches mal absolut nicht lustig fand.    Das Sieveking viel biografisches von sich preisgibt und weniger von seiner Mutter fand ich ein bisschen schade. So hatte ich mir bei dem Titel und der Beschreibung leider etwas anderes vorgestellt. Für mich wurden auch zuviele problematische Themen ausgelassen, die wichtig gewesen wären. Das Cover finde ich toll und auch der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen.    Nachallem Pro und Kontra gebe ich diesem Buch gerade noch drei Rosen, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn das Thema ansich hat unglaublich viel Potenzial.   

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  • Sehr bewegende Darstellung

    Vergiss mein nicht

    VonnyBonn

    07. January 2014 um 08:56

    Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich in meiner Familie auch einen solchen Krankheitsfall habe und einfach mehr über die Krankheit wissen wollte. Aber ich wollte nicht die Diagnose der Ärzte erklärt bekommen, ich wollte wissen wie Angehörige damit umgehen. Was David Sieveking hier aufs Papier gebracht hat, hat mich unheimlich berührt und ich konnte vieles aus eigener Erfahrung wieder erkennen. Wie hilflos und machtlos man ist. Das man tatsächlich jeden "guten" Tag geniessen und festhalten sollte. David Sieveking hat mit soviel Gefühl geschrieben und man merkt das seine Mutter ihm sehr viel Bedeutet hat. Es gibt sogar Stellen da kann man etwas schmunzeln und an anderen hat man einfach die Tränen in den Augen, weil man merkt wie sehr es an den Kräften von David Sieveking und seiner Familie zieht. Er zeigt durchaus auch auf, das es sehr wohl eine Art Zweiklassen Behandlung gibt und er beide Seite durch lebt hat. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen. Gerade wenn man betroffene in den Familien-, Bekannten- &/oder Freundeskreis hat. Es macht es sicher nicht leichter, aber man kann sicher nach dem lesen des Buches, mit einem anderen Blick schauen und vielleicht etwas anders damit umgehen. Daumen hoch und 5 Sterne von mir.

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  • Sehr bewegend

    Vergiss mein nicht

    BerndB

    05. October 2013 um 13:11

    Das Buch behandelt den Krankheits- und Sterbeprozess der Mutter von David Sieveking. Der Autor baut die Geschichte der Eltern mit, die man wohl als 68er bezeichnen kann. David Sieveking beschreibt angenehm unsentimental und trotzdem sehr bewegend von dem Leid aber auch vor allem der Bereicherung für sein Leben und das seiner Familie, die diese Krankheit mit sich gebracht hat. Beim Lesen wird man nicht um die Frage herum kommen, wie man selbst mit dem eigenen Tod oder dem Tod der Eltern umzugehen hat.

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  • Sehr ergreifend

    Vergiss mein nicht

    WildRose

    06. September 2013 um 17:32

    "Vergiss mein Nicht" von David Sieveking ist ein ergreifender, umgein berührender Erfahrungsbericht. Unsentimental und doch gefühlvoll schreibt der Autor über das Leben mit seiner demenzkranken Mutter. Man merkt, wie wichtig diese Frau immer für ihn gewesen ist, und ich finde es sehr mutig von ihm, ein derart persönliches Buch geschrieben zu haben. Durch "Vergiss mein Nicht" erfährt man, was es wirklich bedeutet, eine demenzkranke Person in der Familie zu haben - und wie bereichernd, jedoch auch anstrengend es ist, diese Person zu pflegen. Sehr empfehlenswert!

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  • Macht Mut

    Vergiss mein nicht

    WinfriedStanzick

    16. April 2013 um 12:02

    Unter den vielen Büchern, deren Autoren und Autorinnen (die sind in Mehrzahl) sich derzeit mit dem Sterben und der Pflege ihrer eigenen Eltern beschäftigen, ragt das vorliegende Buch des Filmemachers David Sieveking auf besondere Weise heraus. Das mag auch damit zusammenhängen, dass er, bevor er die Alzheimer-Krankheit seiner Mutter und seine Annäherung an seine Eltern und seine Familiengeschichte beschrieb, zuvor in einem Dokumentarfilm mit dem gleichen Titel bearbeitet hat, der in Locarno den Kritikerpreis und den Hessischen Filmpreis als bester Dokumentarfilm erhielt.   Das ehrliche und authentische Buch zeigt zweierlei: es ist eine absolut realistische und ernüchternde Darstellung einer Krankheit, von der allein Deutschland zwei Millionen Menschen betroffen sind. Und es zeigt auf eine bewegende und Mut machende Weise, wie ein ganzes Familiensystem sich selbst in Vergangenheit und Gegenwart neu erlebt, im Angesicht der unheilbaren Krankheit Hoffnung und Perspektiven gewinnt und die Menschen sich auf eine vorher so nie erlebte Art näherkommen, Erfahrungen miteinander machen, die kein Tod und keine Krankheit ihnen wieder wird nehmen können.   Der Autor jedenfalls kommt verändert aus diesem nicht immer leichten Prozess heraus und auch der Leser dieses Buches hat das Gefühl, das sich etwas in ihm verändert, verschoben hat, nachdem er es ausgelesen hat.

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