David Tallerman

 3.4 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Im Schatten der Giganten, Prince Thief und weiteren Büchern.
David Tallerman

Lebenslauf von David Tallerman

David Tallerman ist englischer Fantasy-, Sciencefiction- und Horrorautor und liebt nichts so sehr wie das Schreiben. Deshalb verfasst der IT-Techniker seit Jahren Kurzgeschichten, Gedichte, Comictexte und seit Neuestem auch Romane. Mit Easie Damasco schuf er einen großartigen Helden, der sein erstes Abenteuer »Im Schatten der Giganten« zwar mit knapper Not, aber mit hohem Unterhaltungswert überlebt. Wenn David Tallerman nicht schreibt, sieht er Filme, geht wandern und versucht vergeblich, Bonsaibäume zu züchten.

Alle Bücher von David Tallerman

Im Schatten der Giganten

Im Schatten der Giganten

 (15)
Erschienen am 14.07.2014
Im Schatten der Giganten

Im Schatten der Giganten

 (0)
Erschienen am 23.04.2013
Crown Thief

Crown Thief

 (1)
Erschienen am 25.09.2012
Prince Thief

Prince Thief

 (1)
Erschienen am 19.09.2013
Giant Thief

Giant Thief

 (1)
Erschienen am 31.01.2012

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Traumfeders avatar

Rezension zu "Im Schatten der Giganten" von David Tallerman

Im Schatten der Giganten
Traumfedervor 5 Jahren

Inhalt
Easie Damasco ist ein Dieb in gewaltigen Schwierigkeiten. Knapp dem Galgen entkommen, findet er sich mitten in einem Schlachtfeld wieder. Doch Damasco wäre nicht er selbst, wenn er nicht auch in dieser Situation etwas stehlen würde. So stiehlt er dem Kriegsherrn Moaradrid einige Habseligkeiten und bei der Flucht auch gleich einen Riesen. Schließlich konnte er ja nicht ahnen, dass dieser Raubzug ihm zum Gejagten einer ganzen Armee machen würde. Zusammen mit dem Riesen Salzleck und der Bürgermeisterin Marina begibt er sich auf eine gefährliche Reise, an deren Ziel mehr als nur die eigene Freiheit hängt.

Meine Meinung
Liest man sich die Inhaltsangabe auf der Buchrückseite durch, stolpert man unweigerlich über den Vergleich von Easie Damasco mit Captain Jack Sparrow, bekannt aus den Fluch der Karibik Filmen. Auch ich habe mir durch diese Angabe gewisse Erwartungen gemacht. Leider konnte Damasco sie nicht erfüllen.

Damasco ist als Dieb mehr oder weniger erfolgreich und stolpert von einer Schwierigkeit zur Nächsten. So etwas wie Freunde scheint er nicht zu haben, denn die Menschen um sich herum hintergeht er. Selbst unter Schurken ist er kein gern gesehener Gast. Obwohl er ein Dieb ist, erscheint er so manches Mal zu gemütlich zu sein. Statt zu versuchen einen Ausweg zu suchen, macht er es bequem. Er ist ein selbstsüchtiger und eingebildeter Kerl, der sich nur um sich selbst sorgt und alles andere zu gerne vergisst.
Vielleicht lassen sich gewisse Ähnlichkeiten mit Jack erkennen, aber sein Witz und Charme fehlen gänzlich.

Marina Estrada ist Bürgermeisterin eines Ortes, befindet sich aber im Widerstand gegen den Kriegsherrn Moaradrid. Zusammen mit anderen Kämpfern versucht sie das Land von Moaradrid und dessen Truppen zu befreien. Obwohl ihre Absichten edel erscheinen, wirkt auch sie ziemlich kaltherzig. Ihr Weg kreuzt sich mehr oder weniger zufällig mit dem von Damasco, doch in ihm sieht sie ihre Chance auf einen Sieg. Auch sie lügt und betrügt um an ihr Ziel zu kommen. Sie ist bereit Menschen auszunutzen um zu erreichen, was sie sich vorgenommen hat.

Die Geschichte eines Diebes, der es schafft einen Riesen zu stehlen und auf dessen Rücken flieht, klingt nach einem aufregenden Abenteuer. Einem Abenteuer in einer fremden Welt mit gewissen Anteilen von Magie. Obwohl es spannend erscheint, kann es die Erwartungen nicht ausfüllen. Eigentlich sollten hier viele verschiedene Aspekte zusammen laufen, immer wieder neue Sachen passieren, doch irgendwie geht es nur monoton voran. Juhu, sie fliehen über Berge und Flüsse, müssen sich verstecken und werden verfolgt. Auf Dauer wird es langweilig.

Die Charaktere sind da leider auch nicht viel besser. Sie sind farblos und von sich eingenommen. Jeder scheint bloß die eigenen Ziele vor Augen zu haben. Während der gesamten Handlung kann man keine Entwicklung bei ihnen erkennen. Wenn überhaupt, dass hat so etwas wie eine Entwicklung bei dem Riesen Salzleck stattgefunden. Diese hatte zu Beginn starke Selbstzweifel, sich irgendwann aber dazu überwunden aus sich rauszugehen und gegen die Unterdrückung zu kämpfen.

Äußert verwirrt wurde der Leser sicherlich durch die Namen der Ortschaften. Namen wir "Muena Palaiya" oder "Altapasaeda" sind nicht gerade leicht zu merken, ohne eine Übersicht kommt man deshalb auch nur all zu schnell durcheinander und weiß manchmal nicht mehr wo man sich gerade befindet.
Am Schlimmsten jedoch, war das Ende. Da erwartet man endlich einen spannenden und actiongeladenen Showdown und dann kommt so etwas. Echt jetzt, ist alles was einem dazu einfällt. Es hätte so viel gemacht werden können und das ist alles, was dem Autor dazu eingefallen ist? Eine wirklich schwache Leistung.


Fazit
Eine viel versprechende Idee mit interessanten Charakteren, deren Potential jedoch so gut wie gar nicht ausgeschöpft wurde. Es hätte so viel gemacht werden können, so viel Spannung und Fantasie eingearbeitet werden, was allerdings ausgelassen wurde. Easie Damasco schafft es nicht eine Figur zu sein, von der der Leser nicht genug bekommen kann.

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Dubhes avatar

Rezension zu "Im Schatten der Giganten" von David Tallerman

Spannung gesucht!
Dubhevor 5 Jahren

Easie ist der typische Gauner, Lügner und Betrüger, der stiehlt und betrügt um zu überleben. 
Normalerweise ist das Glück auf seiner Seite, doch nun scheint es ihn verlassen zu haben und er landet auf dem Galgen. 
Es scheint aus mit ihm zu sein, doch dann wird er in letzter Sekunde heruntergeschnitten, um als Freiwilliger in der Armee des Tyrannen zu dienen, der gegen die Rebellen des Landes kämpft. 
Was er nicht wusste, ist, dass es in der Armee die Riesen gibt, die normalerweise nicht zu beherrschen sind, der Tyrann aber irgendeinen Trick gefunden hat, um genau das zu bewerkstelligen. 
Jeder Riese hat einen sogenannten Reiter und als der Reiter in seiner Gruppe stirbt, wird kurzerhand Easie als der Nächste eingesetzt. 
Seine erste Handlung: Flucht!
Von da an beginnt eine beschwerliche Reise, denn er wird von beiden Armeen nun gehasst, von der des Tyrannen und von den Rebellen, da er einmal auf der anderen Seite gestanden ist. 
Doch kann er sein geliebtes Land vor der Tyrannenherrschaft retten?
.
Der Klapptext klingt richtig spannend und er ist verheißend, denn wenn man ihn liest, denkt man gleich an viel Spannung und einen richtig schlauen Fuchs. 
Es tut mir leid, aber ich muss euch da leider etwas enttäuschen. 
Easie ist nicht gerade schlauer als jeder andere, er hat einfach immer nur Glück und es gibt leider Gottes nicht gerade einen großen Höhepunkt. 
Es ist eher so, dass es immer gleich wenig Spannung gibt, die sich nie groß verändert. 
Weiteres sind die Personen in dem Buch auch nicht gerade der Knaller, eher oberflächlich und mit einigen Klischees. 
Schade, denn die Idee an sich ist grandios.

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Elwes avatar

Rezension zu "Im Schatten der Giganten" von David Tallerman

Ein wehleidiger Dieb und ein dumpfbackiger Riese ...
Elwevor 5 Jahren

Es war einmal, da traf ein wehleidiger, nicht sonderlich tapferer Dieb namens Damasco auf einen - sagen wir mal, einfach gestrickten Riesen namens Salzleck, der zwar nur drei Worte sagen, aber dafür anständig draufhauen konnte. Damasco klaute etwas, das er nicht hätte klauen sollen, und fand sich mit Salzleck im Schlepptau auf der Flucht wieder, vor einer ziemlich großen Armee eines nicht näher definierten, aber wohl ziemlich bösen Eroberers, der sein Hab und Gut gern wiederhaben wollte.

'Im Schatten der Giganten' beginnt recht viel versprechend und verliert nach dem Einstieg rasant an Schwung. Ein locker-flockiger Erzählstil macht das Lesen angenehm, und auch Damascos Mundwerk ist auf den ersten zwanzig Seiten amüsant zu lesen. Danach genügt das nicht mehr, um die Spannung zu halten. Als Leser ermüdet man sich an den aufeinanderfolgenden Stationen einer Flucht, bei denen man zunehmend die Tiefe vermisst. Es gibt für Damasco keinen guten Grund für das, was er tut. Es mangelt ihm an Motivation. Er stolpert während nahezu des gesamten Buches eher zufällig durch die Handlung, weil er halt grad nicht weg kann. Das mag als Start okay sein, aber trägt nicht lange.
Ab der Hälfte habe ich mich dabei ertappt, seitenweise schräg zu lesen, und im letzten Drittel habe ich die Kapitel nur noch überblättert.

Deshalb kann ich Fantasy-Liebhabern das Buch leider auch nicht wirklich weiterempfehlen. Die phantastische Welt bleibt detailarm und verschwommen, der Held blutleer und uninspiriert. Das Schicksal dieses Diebes und seines gutmütigen, aber dumpfbackigen Verbündeten mit der Schuhgröße 84 lässt einen leider ungerührt. 
Wer wirklich tolle Fantasy mit einem Dieb von der Größe eines Jack Sparrow lesen will, wie die Rückseite vollmundig ankündigt, sollte es lieber mal mit 'Die Lügen des Locke Lamora' versuchen - das ist wahrhaft große Fantasy mit einem, der die Bezeichnung Gentleman-Dieb auch verdient.
Das hier ist leider nur ein müder Schulaufsatz im Vergleich. 
Das einzig Gute: Eine sehr schöne Cover-Illustration. Nur dass die es leider nicht retten kann.

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