David Tallerman Im Schatten der Giganten

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Inhaltsangabe zu „Im Schatten der Giganten“ von David Tallerman

Bislang kannte Schurke Easie Damasco nur Legenden über Giganten. Doch als der Tyrann Moaradrid ihn in seine Armee zwangsrekrutiert, wird der Mythos plötzlich real: Der dunkle Feldherr gebietet über ein Heer an Riesen, die jeden zerschmettern, der sich ihnen in den Weg stellt. Um Moaradrid in seine Schranken zu weisen, muss Damasco all sein Geschick aufbieten und das Unmögliche wagen: unbemerkt einen Giganten stehlen und mit ihm die Pläne des grausamen Herrschers durchkreuzen …

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  • Im Schatten der Giganten

    Im Schatten der Giganten
    Traumfeder

    Traumfeder

    16. November 2013 um 11:52

    Inhalt Easie Damasco ist ein Dieb in gewaltigen Schwierigkeiten. Knapp dem Galgen entkommen, findet er sich mitten in einem Schlachtfeld wieder. Doch Damasco wäre nicht er selbst, wenn er nicht auch in dieser Situation etwas stehlen würde. So stiehlt er dem Kriegsherrn Moaradrid einige Habseligkeiten und bei der Flucht auch gleich einen Riesen. Schließlich konnte er ja nicht ahnen, dass dieser Raubzug ihm zum Gejagten einer ganzen Armee machen würde. Zusammen mit dem Riesen Salzleck und der Bürgermeisterin Marina begibt er sich auf eine gefährliche Reise, an deren Ziel mehr als nur die eigene Freiheit hängt. Meine Meinung Liest man sich die Inhaltsangabe auf der Buchrückseite durch, stolpert man unweigerlich über den Vergleich von Easie Damasco mit Captain Jack Sparrow, bekannt aus den Fluch der Karibik Filmen. Auch ich habe mir durch diese Angabe gewisse Erwartungen gemacht. Leider konnte Damasco sie nicht erfüllen. Damasco ist als Dieb mehr oder weniger erfolgreich und stolpert von einer Schwierigkeit zur Nächsten. So etwas wie Freunde scheint er nicht zu haben, denn die Menschen um sich herum hintergeht er. Selbst unter Schurken ist er kein gern gesehener Gast. Obwohl er ein Dieb ist, erscheint er so manches Mal zu gemütlich zu sein. Statt zu versuchen einen Ausweg zu suchen, macht er es bequem. Er ist ein selbstsüchtiger und eingebildeter Kerl, der sich nur um sich selbst sorgt und alles andere zu gerne vergisst. Vielleicht lassen sich gewisse Ähnlichkeiten mit Jack erkennen, aber sein Witz und Charme fehlen gänzlich. Marina Estrada ist Bürgermeisterin eines Ortes, befindet sich aber im Widerstand gegen den Kriegsherrn Moaradrid. Zusammen mit anderen Kämpfern versucht sie das Land von Moaradrid und dessen Truppen zu befreien. Obwohl ihre Absichten edel erscheinen, wirkt auch sie ziemlich kaltherzig. Ihr Weg kreuzt sich mehr oder weniger zufällig mit dem von Damasco, doch in ihm sieht sie ihre Chance auf einen Sieg. Auch sie lügt und betrügt um an ihr Ziel zu kommen. Sie ist bereit Menschen auszunutzen um zu erreichen, was sie sich vorgenommen hat. Die Geschichte eines Diebes, der es schafft einen Riesen zu stehlen und auf dessen Rücken flieht, klingt nach einem aufregenden Abenteuer. Einem Abenteuer in einer fremden Welt mit gewissen Anteilen von Magie. Obwohl es spannend erscheint, kann es die Erwartungen nicht ausfüllen. Eigentlich sollten hier viele verschiedene Aspekte zusammen laufen, immer wieder neue Sachen passieren, doch irgendwie geht es nur monoton voran. Juhu, sie fliehen über Berge und Flüsse, müssen sich verstecken und werden verfolgt. Auf Dauer wird es langweilig. Die Charaktere sind da leider auch nicht viel besser. Sie sind farblos und von sich eingenommen. Jeder scheint bloß die eigenen Ziele vor Augen zu haben. Während der gesamten Handlung kann man keine Entwicklung bei ihnen erkennen. Wenn überhaupt, dass hat so etwas wie eine Entwicklung bei dem Riesen Salzleck stattgefunden. Diese hatte zu Beginn starke Selbstzweifel, sich irgendwann aber dazu überwunden aus sich rauszugehen und gegen die Unterdrückung zu kämpfen. Äußert verwirrt wurde der Leser sicherlich durch die Namen der Ortschaften. Namen wir "Muena Palaiya" oder "Altapasaeda" sind nicht gerade leicht zu merken, ohne eine Übersicht kommt man deshalb auch nur all zu schnell durcheinander und weiß manchmal nicht mehr wo man sich gerade befindet. Am Schlimmsten jedoch, war das Ende. Da erwartet man endlich einen spannenden und actiongeladenen Showdown und dann kommt so etwas. Echt jetzt, ist alles was einem dazu einfällt. Es hätte so viel gemacht werden können und das ist alles, was dem Autor dazu eingefallen ist? Eine wirklich schwache Leistung. Fazit Eine viel versprechende Idee mit interessanten Charakteren, deren Potential jedoch so gut wie gar nicht ausgeschöpft wurde. Es hätte so viel gemacht werden können, so viel Spannung und Fantasie eingearbeitet werden, was allerdings ausgelassen wurde. Easie Damasco schafft es nicht eine Figur zu sein, von der der Leser nicht genug bekommen kann.

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  • Spannung gesucht!

    Im Schatten der Giganten
    Dubhe

    Dubhe

    29. October 2013 um 22:31

    Easie ist der typische Gauner, Lügner und Betrüger, der stiehlt und betrügt um zu überleben.  Normalerweise ist das Glück auf seiner Seite, doch nun scheint es ihn verlassen zu haben und er landet auf dem Galgen.  Es scheint aus mit ihm zu sein, doch dann wird er in letzter Sekunde heruntergeschnitten, um als Freiwilliger in der Armee des Tyrannen zu dienen, der gegen die Rebellen des Landes kämpft.  Was er nicht wusste, ist, dass es in der Armee die Riesen gibt, die normalerweise nicht zu beherrschen sind, der Tyrann aber irgendeinen Trick gefunden hat, um genau das zu bewerkstelligen.  Jeder Riese hat einen sogenannten Reiter und als der Reiter in seiner Gruppe stirbt, wird kurzerhand Easie als der Nächste eingesetzt.  Seine erste Handlung: Flucht! Von da an beginnt eine beschwerliche Reise, denn er wird von beiden Armeen nun gehasst, von der des Tyrannen und von den Rebellen, da er einmal auf der anderen Seite gestanden ist.  Doch kann er sein geliebtes Land vor der Tyrannenherrschaft retten? . Der Klapptext klingt richtig spannend und er ist verheißend, denn wenn man ihn liest, denkt man gleich an viel Spannung und einen richtig schlauen Fuchs.  Es tut mir leid, aber ich muss euch da leider etwas enttäuschen.  Easie ist nicht gerade schlauer als jeder andere, er hat einfach immer nur Glück und es gibt leider Gottes nicht gerade einen großen Höhepunkt.  Es ist eher so, dass es immer gleich wenig Spannung gibt, die sich nie groß verändert.  Weiteres sind die Personen in dem Buch auch nicht gerade der Knaller, eher oberflächlich und mit einigen Klischees.  Schade, denn die Idee an sich ist grandios.

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  • Ein wehleidiger Dieb und ein dumpfbackiger Riese ...

    Im Schatten der Giganten
    Elwe

    Elwe

    11. September 2013 um 22:48

    Es war einmal, da traf ein wehleidiger, nicht sonderlich tapferer Dieb namens Damasco auf einen - sagen wir mal, einfach gestrickten Riesen namens Salzleck, der zwar nur drei Worte sagen, aber dafür anständig draufhauen konnte. Damasco klaute etwas, das er nicht hätte klauen sollen, und fand sich mit Salzleck im Schlepptau auf der Flucht wieder, vor einer ziemlich großen Armee eines nicht näher definierten, aber wohl ziemlich bösen Eroberers, der sein Hab und Gut gern wiederhaben wollte. 'Im Schatten der Giganten' beginnt recht viel versprechend und verliert nach dem Einstieg rasant an Schwung. Ein locker-flockiger Erzählstil macht das Lesen angenehm, und auch Damascos Mundwerk ist auf den ersten zwanzig Seiten amüsant zu lesen. Danach genügt das nicht mehr, um die Spannung zu halten. Als Leser ermüdet man sich an den aufeinanderfolgenden Stationen einer Flucht, bei denen man zunehmend die Tiefe vermisst. Es gibt für Damasco keinen guten Grund für das, was er tut. Es mangelt ihm an Motivation. Er stolpert während nahezu des gesamten Buches eher zufällig durch die Handlung, weil er halt grad nicht weg kann. Das mag als Start okay sein, aber trägt nicht lange. Ab der Hälfte habe ich mich dabei ertappt, seitenweise schräg zu lesen, und im letzten Drittel habe ich die Kapitel nur noch überblättert. Deshalb kann ich Fantasy-Liebhabern das Buch leider auch nicht wirklich weiterempfehlen. Die phantastische Welt bleibt detailarm und verschwommen, der Held blutleer und uninspiriert. Das Schicksal dieses Diebes und seines gutmütigen, aber dumpfbackigen Verbündeten mit der Schuhgröße 84 lässt einen leider ungerührt.  Wer wirklich tolle Fantasy mit einem Dieb von der Größe eines Jack Sparrow lesen will, wie die Rückseite vollmundig ankündigt, sollte es lieber mal mit 'Die Lügen des Locke Lamora' versuchen - das ist wahrhaft große Fantasy mit einem, der die Bezeichnung Gentleman-Dieb auch verdient. Das hier ist leider nur ein müder Schulaufsatz im Vergleich.  Das einzig Gute: Eine sehr schöne Cover-Illustration. Nur dass die es leider nicht retten kann.

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  • Zu blass und schleppend

    Im Schatten der Giganten
    lexxi2k

    lexxi2k

    21. July 2013 um 14:10

    Der Inhalt: Der Dieb Easie Damasco schlägt sich eher schlecht als recht durchs Leben. Als sein Leben eines Tages am Galgen enden sollte, wird er unverhofft gerettet und ihm wird ein Angebot gemacht, dass er nicht ausschlagen kann. Von dem Tyrannen Moaradrid zwangsrekrutiert findet er sich auf einmal in der feindlichen Armee wieder und muss feststellen das der Mythos um die Riesen keine Legende ist. Easie nutzt die erstbeste Gelegenheit um von dort zu verschwinden, aber nicht ohne den großen Kriegsherren zu bestehlen. Gemeinsam mit dem Riesen Salzleck ist er nun auf der Flucht vor Moaradrids Männern, die dringend etwas von Easie zurück haben wollen. Meine Meinung: Im Klappentext wird Easie Damasco mit Jack Sparrow verglichen, was ich ziemlich gewagt finde, da Jack Sparrow einfach Kult ist und ihm in meinen Augen niemand das Wasser reichen kann. So auch Easie. Er hat es zwar versucht, aber irgendwie konnte ich nicht richtig mit ihm warm werden. Für mich war er einfach zu blass dargestellt und wurde mir auch während der gesamten Geschichte nicht sympatischer. Auch seine Handlungen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen und ich habe mich mehrmals gefragt, was der Typ da eigentlich macht. Auch mit den anderen Charakteren hatte ich so meine Probleme, denn alle wurden irgendwie nicht richtig dargestellt und sie wirkten eher schwach. Die eigentliche Geschichte plätschert nur so dahin, und ich musste mich regelrecht dazu zwingen weiterzulesen. Easie baut Mist, flieht, und es und wird verfolgt. So geht es die ganze Geschichte über, und wenn ihm mal nicht gerade seine Verfolger dicht auf den Versen sind, baut sich keinerlei Spannung auf. Eigentlich passiert nur eines in der Geschichte: Easie flieht, die Verfolger kommen immer näher, er schafft es gerade noch rechtzeitig davon zukommen und die Jagd geht weiter. So geht es die ganzen 500 Seiten über. Auch das Ende hat mir nicht sehr gut gefallen da es genauso schnell abgehakt war wie es gekommen ist. Den Schreibstil würde ich teilweise als sehr angenehm beschreiben, er wird aber zeitweise doch sehr hoch gestochen, was mich wiederum sehr im Lesefluss eingeschränkt hat. Auch die mangelnde Spannung während der Geschichte hat mir sehr zugesetzt und ich musste mehrmals mit mir kämpfen damit ich das Buch nicht aus der Hand legen. Die Geschichte hätte durchaus Potenzial gehabt, dies wurde aber in meinen Augen nicht richtig ausgeschöpft und ist eindeutig noch verbesserungsfähig. Das Ende selbst ist eher offen gehalten und lässt Spielraum für weitere Fortsetzungen, aber ich denke nicht dass sich diese lesen werde damit dieser Band schon nicht gefallen hat. Mein Fazit: Im Schatten der Giganten ist eine Geschichte die sehr viel Potenzial bietet, dass allerdings nicht voll ausgeschöpft wurde. Mir waren die Charaktere zu blass, die Handlung zu langweilig und ich musste mich regelrecht von Seite zu Seite durchkämpfen.

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  • Ein zu blasser Hauptcharakter

    Im Schatten der Giganten
    horrorbiene

    horrorbiene

    16. May 2013 um 17:16

    Hui, dass im Klappentext  der Hauptcharakter mit Captain Jack Sparrow verglichen wird, ist eine wirklich große Nummer. Gerade durch die grandiose Spielweise von Johnny Depp, ist Sparrow nicht nur ein sehr interessanter Charakter geworden, sondern eine Marke für sich. Ein Vergleich damit hebt die Erwartungen sehr hoch. Und so kam es so, wie es kommen musste, ich war vom Hauptcharakter enttäuscht. Dabei muss ich ihm zu Gute halten, dass er zu Beginn wirklich Ähnlichkeit in Verhalten und Wortwitz mit Sparrow vorzuweisen hat, doch im Laufe des Buches bleibt Easie Damasko viel zu oberflächlich. Er ist ein Dieb und ein Dieb aus Berufung. Er kann seine Finger einfach nicht bei sich behalten und heckt immer gleich den nächsten Plan aus. Dabei ist er so geschickt, dass er jedes Mal seinen Kopf aus der Schlinge ziehen konnte – wortwörtlich. Nur ein einziges Mal brauchte er dabei Hilfe und die wurde ihm auch noch zu Teil von Moaradrid, dem Feldherren des feindlichen Heeres, der Damasko für dieses sofort rekrutiert. Dort trifft der auf den Riesen Salzleck, mit dessen Hilfe er sich – nach einem folgenschweren Diebstahl – auf die Flucht begibt. Moaradrid macht sich auf, ihn zu verfolgen und die Geschichte nimmt ihren Lauf… Während all der Zeit, die der Leser mit Damasko verbringt, erfährt er lediglich den Geburtsort und lernt eine Stadt kennen, in der Damasko einmal lebte. Mehr erfährt man nicht über den Hauptcharakter des Buches. Kein Wort über Vorlieben, Vergangenheit, Ausbildung, Frauengeschichten, Zukunftspläne… Nichts. Ich habe dadurch selten einen so farblosen Charakter erlebt. Er macht daher eher den Eindruck, als wäre er eine Figur aus einem Film, denn da ist es nicht unüblich nicht viel über den Hintergrund zu erzählen. In einem Buch ist es für mich ein No Go – vor allem, wenn ein Buch so wie dieses hier IN ICH-PERSPEKTIVE GESCHRIEBEN IST!!! Der Schreibstil – und auch die Ich-Perspektive – sind eigentlich wirklich gut, doch ein bißchen mehr Hintergrund erwarte ich einfach in einem Buch. Auch der Riese Salzleck und die gesamte Kultur bleibt ebenso blass, wie der Rest der Figuren. Doch statt auf solche grundlegenden Dinge Wert zu legen, liegt der Schwerpunkt hier auf Action und Tempo. Die Flucht vor Moaradrid zieht sich durch das gesamte Buch und ich hatte als Leser das Gefühl, als würde ich die Flucht in Echtzeit miterleben. Dies hat mir im Grunde sehr gut gefallen, doch hatte diese temporeiche Erzählweise nun einmal den Preis auf Hintergründe, die die Geschwindigkeit drosseln würden, zu verzichten. So ist Im Schatten der Giganten ein kurzweiliges, temporeiches und spannendes Buch mit schön agierenden Hauptcharakteren, die allerdings zu blass bleiben. Mit ein klein wenig mehr Hintergund hätte dieses Buch daher ein wirklicher Hit werden können, so ist es gut aber ausbaufähig. Aber – und das halte ich dem Buch sehr zu Gute – es ist endlich mal wieder ein Buch, dass völlig auf romantische Verstrickungen des Hauptcharakters verzichtet. Dies hätte bei der Oberflächlichkeit auch irgendwie seltsam gewirkt. Fazit: Im Schatten der Giganten ist ein action- und temporeiches Buch, das kurzweilige Lesestunden bietet, doch aufgrund des hohen Tempos bleiben die Hintergründe der Charakteren in diesem Buch leider verborgen und die Figuren kommen so arg blass daher. Dies ist vor allem für den eigentlich gut gestalteten Hauptcharakter regelrecht tragisch, erzählt er uns seine Geschichte doch aus der Ich-Perspektive. Das Buch hat unheimlich Potential, doch ist es für mich für ein Buch zu oberflächlich. Vielleicht schöpft Tallerman dieses Potential in den Folgebänden ja aus.

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  • Ein Dieb wird zum Held!

    Im Schatten der Giganten
    Whisperleaf

    Whisperleaf

    14. May 2013 um 11:38

    Im Schatten der Giganten Hier handelt es sich um Heroic-Fantasy (naja Easie ist ja eher der Antiheld), ein Land wird von einem mächtigen Kriegsherr bedroht und ein kleiner einfacher Dieb wird zum Helden seiner Nation. Allerdings muss ich dazu sagen, dass das Buch mit so viel Sarkasmus und Selbstironie von Easie geschrieben ist, dass man ihn einfach mögen muss. Ich glaube ich bin noch nie bereits schon auf der ersten Seite des Buches vom Charakter überzeugt gewesen und habe mit einem Lächeln auf den Lippen weiterlesen müssen, hier schon! Ich weiß nicht ob man ihn mit Jack Sparrow vergleichen sollte, wie es das SFX Magazine getan hat, ich finde damit würde man den Charakter von Easie Damasco zu sehr mit einem gewissen Piraten über einen Kamm scheren, zumal ich persönlich finde, dass sie doch sehr unterschiedlich sind. Klar beide sind sehr sarkastisch gegenüber ihrer Umwelt und natürlich versuchen beide alles erdenkliche um seine eigene Haut zu retten, aber da endet es auch schon. Easie Damasco soll gehängt werden, weil er leider zu unvorsichtig war und sich beim stehlen hat erwischen lassen, klar irgendwann musste das mal passieren, aber hier hat er sich sehr dumm angestellt, daher ärgert er sich auch selbst darüber. Nichts desto trotz diskutiert er mit seinen Henkern über die Hinrichtungsmethode, just in dem Moment als er gehängt wird, rettet ihn der Zufall. Der Kriegsherr Moaradrid unterbricht die Hinrichtung, da er ihn als Kanonenfutter für die Front haben will (kommt ja aufs gleiche heraus, nur, dass er eben einen Tag später sterben soll), damit muss Easie aber gegen sein eigenes Land antreten. Das Kriegsheer wird durch Riesen unterstützt, welche immer einen Reiter dabei haben, welche die Befehle an den Riesen geben. Es kommt wie es kommen muss, Easie steht mitten im Gefecht und ist …plötzlich Reiter eines Riesen. Anstatt zu kämpfen fliehen die beiden (nicht ohne vorher das Zelt des Kommandanten ausgeraubt zu haben), damit ziehen sie sich aber den Zorn des Kriegsherren auf sich, der nun eine gnadenlose Jagd auf sie veranstaltet. Sie werden ungewollt Teil der Rebellion und finden Verbündete und machen sich neue Feinde. Sie erfahren warum die friedlichen Riesen sich am Krieg beteiligen und müssen den Sturz des Königs verhindern. Alles in allem ist das Buch ein gelungenes Debüt, allerdings war für mich persönlich das Ende ein wenig mau, da dies wohl auf den nächsten Band verweist. Nein, die Geschichte ist bei weitem noch nicht zu Ende erzählt, das Team und seine Freunde brechen auf zu neuen Abenteuern. Für mich aber gute 4 von 5 Sternen.

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  • 3 1/2* Unterhaltsames Debüt mit einem höflichen Dieb!

    Im Schatten der Giganten
    Bathory

    Bathory

    23. April 2013 um 15:43

    Das COVER zeigt den Hauptprotagonisten Easie Damasco, aus dessen Sicht das Buch auch geschrieben ist. Die Schrift des Titels hebt sich hervor. INHALT: Der Schurke Easie Damasco schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Als er droht am Galgen zu enden, wird er unverhofft gerettet mit einem Angebot, welches er nicht ausschlagen kann. Von dem Tyrannen Moaradrid zwangsrekrutiert findet er sich prompt in einer feindlichen Armee wieder. Mit Staunen muss er dort feststellen, dass die Riesen kein Mythos sind und es einen Weg gibt, sie zu befehligen, sodass sie eine gefährliche Waffe darstellen. Er nutzt die erstbeste Gelegenheit, um zu verschwinden. Aber er wäre kein berüchtigter Dieb, würde er dies ohne ein Andenken tun. Nicht nur, dass er einen Riesen namens Salzleck mit sich fort nimmt, auch das scheinbar wenig wertvolle Diebesgut von einem Stein und ein paar Münzen sollen ihm bald zum Verhängnis werden. Der Tyrann setzt alles daran, diese Dinge wieder in seinen Besitz zu bekommen und erneut gerät Damasco zwischen die Fronten. Er sieht sich gezwungen, die hübsche Bürgermeisterin Estrada bei einem lebensgefährlichen Auftrag zu unterstützen. Dabei spielt auch der berüchtigte Verbrecher Castilio Mounteban eine Rolle, der keineswegs an sein früheres Diebesleben erinnert werden will... MEINUNG: Der Schreibstil ist flüssig, wenn auch teilweise ein wenig hochgestochen, was zwar nicht stört, aber auch nicht notwendig gewesen wäre. Die Umgebung, sowie Kampfszenen sind bildlich und rasant geschildert. Der Leser wird sofort ins Geschehen hineingeworfen: Damasco soll gehängt werden, wird aber unerwartet begnadigt. Schon hier kann ich das Verhalten des Diebes nicht ganz nachvollziehen. Er hat keinen Plan zu entkommen, sein Überleben ist reine Glückssache. Und dies ist nicht nur einmal der Fall. Lange Zeit schlägt unser Held sich einfach ahnungslos durchs Buch. Ihn, wie im Klappentext geschrieben, mit Jack Sparrow zu vergleichen, empfinde ich doch als etwas hochgestochen. Während sich bei dem Piraten jedes scheinbare Missgeschick als genialer Plan entpuppt, schleust sich Damasco eher mit halb durchdachten Plänen durchs Geschehen. Was seinen Charme betrifft, nun ja, seine höflichen Aussagen wollen mir nicht recht zu einem aus seinem Gewerbe passen und sind teilweise wirklich sehr galant formuliert. Das war mir stellenweise etwas zu fiel. Ist aber mal was anderes. Amüsant ist die Geschichte hin und wieder auf jeden Fall. Besonders der Riese Salzleck, der eigentlich nichts Böses tun und oft auch den Dieb bekehren will, sorgt trotz seiner wortkargen Art für Humor. Auch gut eingebracht fand ich den Hauptmann Alvantes, der typisch gerechte Mann, der ebenfalls noch ein Hühnchen mit Easie zu rupfen hat. Eine Entwicklung der Charaktere ist eher schwach vorhanden, auch Freundschaften/Beziehungen sind noch ausbaufähig. Der Handlungsablauf konnte mich, obgleich er keineswegs an Spannung verliert, wie die Protagonisten leider nicht ganz fesseln. Aber es ist ja der erste Band und hat durchaus Potenzial zur Steigerung. FAZIT: Für Leser, die gerne einen Dieb in einer Fantasy- Geschichte erleben wollen, ist das Buch sicher zu empfehlen. Es kommt zwar nicht an die Werke von Pehov oder Chandler ran, ist aber amüsant und spannend zu lesen. Man kann nur hoffen, dass die Fortsetzungen nicht lange auf sich warten lassen! BEWERTUNG: 3 1/2 von 5 Sternen * Schreibstil (flüssig, rasant, spannend, bildhaft und amüsant) * Cover und Aufmachung (finde ich gelungen) 1 1/2* Charaktere und Handlung (Potenzial noch nicht ganz ausgeschöpft) INFO: Auf der Website von Piper Fantasy sind Videos zum Buch vorhanden, der Trailer (toll gemacht) und ein Interview mit dem Autor (Untertitel wäre fein gewesen)!

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  • Leider nicht empfehlenswert

    Im Schatten der Giganten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. April 2013 um 17:43

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Auch wenn ich schon beim Namen des Protagonisten Zweifel hatte, ich meine, Easie Damasco?, das klingt doch schon irgendwie relativ bescheuert. Aber die Inhaltsangabe und gerade dieser letzte Satz klang einfach total verlockend… Leider hat sich relativ schnell herausgestellt, dass das Buch nicht einmal ansatzweise damit mithalten kann. Easie ist der typische Antiheld, weitestgehend unsympathisch, wenn auch nicht ohne das Potential zur Besserung. Er hat eine große Klappe hinter der tatsächlich nicht allzu viel hinter ist und auch das, was er von sich gibt, ist nur begrenzt lustig und meistens eher altbekannt und langweilig. Leider waren er und alle anderen Charaktere auch sonst so gar nicht herausragend, sondern allesamt sehr mittelmäßig und haben dadurch bei mir höchstens durch ihre negativen Eigenschaften nachhaltigen Eindruck hinterlassen. So ähnlich ging es mir mit dem gesamten Buch, denn genau wie die Charaktere ist auch die Handlung durchschnittlich. Dabei fand ich den Anfang noch ganz spannend, denn Easie hängt im wahrsten Sinne des Wortes schon am Galgen, als er so gerade eben noch gerettet wird. Und dann fängt eine ewige Wiederholung der immer gleichen Struktur an: Easie landet irgendwo, bringt sich mit seiner großen Klappe in Schwierigkeiten, flieht und landet dann wieder irgendwo, und so weiter und so fort. Eigentlich sollte man ja meinen, dass man hier als Leser an der Seite des Helden quasi durch die Geschichte fliegt oder zumindest hetzt, aber leider ist dem nicht so. Selbst wenn die ewigen Wiederholungen nicht irgendwann sowieso nervig werden würden, wirkt die gesamte Handlung auch noch furchtbar in die Länge gezogen. Zwar war der Anfang interessant und auch die Idee ist eigentlich wirklich gut, der Protagonist wirkt aber leider einfach nur egozentrisch und unfähig und die Handlung ist repetitiv und langatmig. Meiner Meinung nach ist “Im Schatten der Giganten” daher leider nicht empfehlenswert.

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