Einzigartige Wörter

von David Tripolina 
3,7 Sterne bei3 Bewertungen
Einzigartige Wörter
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Inhaltsangabe zu "Einzigartige Wörter"

Der Moment, wenn man verzweifelt auf der Suche nach einem Wort ist, das dieses eine Gefühl, diesen Zustand, diese Sache perfekt beschreibt – und es in der eigenen Muttersprache einfach nicht findet. Dafür fällt es uns vielleicht auf Englisch ein oder auf Russisch oder in einem Dialekt. Denn einige Wörter sind einfach einzigartig und unübersetzbar – und sagen genau deshalb manchmal mehr über eine Sprache und deren „Benutzer“ aus als alles andere.

Gökotta (schwedisch):
Früh morgens aufstehen, um rauszugehen und die Vögel zwitschern zu hören

Bakku-shan (japanisch):

Hübsches Mädchen, solange man sie nur von hinten sieht.

Pochemuchka (russisch):

Eine Person, die zu viele Fragen stellt

Dieses Buch stellt die spannendsten dieser Wörter zusammen – und bietet damit faszinierende Einblicke in fremde Welten für Sprachliebhaber und Neugierige.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783742301611
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:160 Seiten
Verlag:riva
Erscheinungsdatum:20.03.2017

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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor 2 Jahren
    ‚Wörter, die man nicht so leicht übersetzen kann [...]'

    ‚Wörter, die man nicht so leicht übersetzen kann, die ein bestimmtes Phänomen grandios auf den Punkt bringen und zudem ein Schlaglicht auf das Land und das Volk werfen, das dieses Wort ersonnen hat.‘

    Ich interessiere mich sehr für andere Kulturen und damit auch für Besonderheiten anderer Sprachen, so dass ich mich sehr auf ‚Einzigartige Wörter‘ gefreut habe. Trotz der liebevollen Aufmachung und der vielen fremdartigen Wörter im Buch bin ich von der Lektüre allerdings etwas enttäuscht, denn so einzigartig fand ich viele Wörter nicht, und bei einigen Wörtern empfand ich die Erklärungen nicht ausreichend bzw. sogar etwas fehlerhaft. So ist z.B. das Wort ‚Taarof‘ eigentlich ein ganz großartiges Beispiel für die persische/iranische Mentalität, wird im Buch aber nur als ‚Höflichkeit‘ und ‚soziale Intelligenz‘ beschrieben. Davon abgesehen, dass ich Taarof kein bisschen sozial intelligent finde, kann sich jemand, der das Wort noch nie gehört hat, auch nach der Lektüre kaum etwas darunter vorstellen.

    Das Buch wirbt zudem damit, dass es Begriffe aufführt, ‚die es nur in einer Sprache gibt‘. Im Buch finden sich allerdings viele Beispiele für Wörter, die es durchaus in anderen Sprachen gibt, z.B. ‚Ekstasis‘, ‚gezellig‘, ‚Resfieber‘ oder ‚Szimpatikus‘.

    Ich habe auch mit einem englischen Muttersprachler (der zudem promovierter Sprachwissenschaftler ist) über das Buch geredet; er kannte viele englische Wörter im Buch gar nicht und fand andere extrem ungewöhnlich, so dass sie nur von Leuten benutzt werden, die sich besonders gestelzt ausdrücken oder angeben wollen.

    Wieder andere Wörter sind eigentlich keine einzelnen Wörter, sondern ganze Phrasen, z.B. ‚Inshallah‘ (eigentlich ‚In schā'a llāh‘ = ‚So Gott will‘).

    Trotz meiner Kritikpunkte fand ich die Lektüre durchaus unterhaltsam und amüsant, und ich habe ein paar ganz tolle Wörter gelernt, die ich nun am liebsten in meine Alltagssprache einbauen würde, z.B. ‚Gluggaveður‘ (‚Fensterwetter‘, wenn das Wetter durchs Fenster gut aussieht, es in Wirklichkeit aber nicht ist) oder ‚Tingo‘ (stufenweise den Haushalt des Nachbarn übernehmen, indem man sich etwas ausleiht und es nicht zurückgibt).

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    bartendervor einem Jahr
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    KiraNearvor einem Jahr

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