David Trueba Die Kunst des Verlierens

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst des Verlierens“ von David Trueba

VON KLEINEN FEHLERN UND GROSSEN PROBLEMEN. Großvater Leandro pflegt seine sterbende Frau und verschleudert, gebeutelt von Todesangst und Liebeswahn, die Ersparnisse. Sein Sohn Lorenzo ist neuerdings arbeitslos, aber schlimmer noch: Die Polizei verdächtigt ihn, seinen Geschäftspartner umgebracht zu haben. Und dann nimmt eine unmögliche Liebesgeschichte ihren Lauf, als Leandros Enkeltochter Sylvia sich in einen argentinischen Fußballstar verliebt, der Madrid am liebsten so schnell wie möglich wieder verlassen würde. David Trueba erzählt komisch, tieftraurig und anrührend, wie aus Helden Verlierer und aus Verlierern Menschen werden.

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  • Frage zu "Die Kunst des Verlierens" von David Trueba

    Die Kunst des Verlierens
    Dorothea Winkler

    Dorothea Winkler

    26. November 2011 um 11:20

    Gegen welchen Verein spiel Ariel im Highbury Stadium?

  • Rezension zu "Die Kunst des Verlierens" von David Trueba

    Die Kunst des Verlierens
    Clari

    Clari

    05. April 2011 um 19:57

    Szenen aus dem ganz gewöhnlichen Leben. Vier Protagonisten, vier Lebensgeschichten und alle stehen in einer Verbindung zu einander! Die junge Sylvia wird von einem Autofahrer angefahren und liegt mit einem Beinbruch im Krankenhaus. Der Fahrer des Unfallwagens war ein in Madrid/ Spanien sich fremd fühlender argentinischer Fußballstar. Doch über Ariel erfahren wir später mehr. Sylvias Großmutter Aurora liegt zur gleichen Zeit wie ihre Enkelin mit einem Hüftbruch im Krankenhaus. Ihr Mann Leandro nutzt die Zeit, sich mit einer farbigen Prostituierten zu verlustieren, und natürlich hat er ein schlechtes Gewissen dabei! Aber es ist schön, im Alter von 73 Jahren nochmals erotisches Liebesglück zu erfahren. In seiner Ehe war die Sexualität zuletzt erkaltet. Inzwischen sind Lorenzo, Leandros Sohn, und seine Exfrau Pilar besorgt um ihre Tochter Sylvia, die seit der Trennung ihrer Eltern beim Vater lebt. Ihre erste Liebeserfahrung hat sie hinter sich,--eher enttäuschend für sie. Da ist ihr Ariel mit seinen Annäherungsversuchen schon eher ein Abenteuer wert! Alle Protagonisten bestreiten in diesem Roman ihr Glück, ihr Leben, ihre Ängste und ihren Niedergang! Verlieren können zur rechten Zeit ist ein hohe Tugend wie man sehen wird. Auch darum geht es in diesem Roman. In seinem breit angelegten Epos entwirft David Trueba seine Geschichte von Liebe, Versagen, von Streben nach Glück und von den Hürden, die es zu überwinden gilt. Man kann sie erfolgreich überspringen, man kann aber auch an ihnen scheitern. Keiner der Protagonisten gehört zu den Glücksrittern unter den Menschen, im Gegenteil: Leandro war als Klavierlehrer nicht gerade ein Überflieger. Lorenzo, sein Sohn, hat gar Schlimmeres auf dem Gewissen und Ariel, der Fußballer, scheitert an den eigenen Träumen und seiner Sehnsucht nach der Heimat Argentinien. Trueba zeichnet seine Figuren realistisch ihrem jeweiligen Status gemäß mit der Sehnsucht, den rechten Platz in der Gesellschaft zu finden. Tief taucht man in ihr Leben ein und spürt hautnah ihren Träumen, Wünschen und Ängsten nach. Dabei bleiben Enttäuschungen nicht aus. Die beiden Männer Lorenzo und sein Vater Leandro sind die ärmsten Verlierer in dem ganzen Spiel. Bringt sie doch ihre Sexgier um Hab’ und Gut und lässt erahnen, in welche Abgründe Menschen fallen können. Fein verästelt und tief verwirrt zeigt Trueba seine Figuren, von denen alle in Sexspiele verstrickt sind. Vielleicht ein wenig zu viel? David Trueba, der spanische Drehbuchautor, Filmemacher und Bestsellerschriftsteller zeigt sich in seinem Roman in guter Form. Mehr als ein Schmöker ist es nicht.

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