David VanDyke

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Rezension zu "Tödliche Knoten: Ein Cal-Corwin-Krimi (Privatdetektivin Cal Corwin 1)" von David VanDyke

Vorhang auf für Cal Corwin
annluvor 9 Monaten

*Eine Ex-Polizistin, die die Liebe ihres Lebens aufgeben und sich mit etwas anderem abfinden musste. Damit meinte sie keinen Mann. Sie meinte die Polizei, die dünne blaue Linie zwischen Ordnung und Chaos, die Gemeinschaft, aus der sie ausgeschlossen worden war.*


California Corwin darf nicht mehr als Polizistin arbeiten, also hat sie ihre eigene Detektei eröffnet. Ihr neuer Fall drängt sie dazu, ein entführtes Kind wieder zu finden. Schon von Beginn an hat sie ein eigenartiges Gefühl dabei. Nichts ist so einfach, wie es scheint – und so stürzt sich Cal in die Ermittlungen, trifft auf Dorgenbosse, Kleinkriminelle und zerbrochene Ex-Poizisten. Die Zeit drängt, das Mädchen will gefunden werden.



Der vordergründige Grund für Cals Ausstieg bei der Polizei – eine Bombenexplosion samt Verletzungen – werden gleich zu Beginn schon angesprochen, wenn auch die Details erst später folgen. Die Explosion hat allerdings nicht nur Narben und manche Zweifel an sich selbst hinterlassen, sondern auch ein eigenartiges Gefühl der Intuition, nebst Tatsache, dass Cals Unterbewusstsein sie manches mal ihren toten Vater sehen lässt – wenn diese Szenen auch nicht oft auftauchen. Die gefährliche Situation hat Cal allerdings auch dazu gebracht, das Leben intensiver zu leben. So hat sie einige ungewöhnliche Hobbys. Sie liebt schnelle umgebaute Autos, fährt zu schnell und ihre Liebe zum Adrenalinkick des Pokerspiels grenzt schon an Sucht. Cal zeigte sich damit als eine interessante – aber nicht immer sympathische – Detektivin.


Der Fall führt Cal in den zwielichtigen Teil von San Francisco und bringt immer neue Nebencharakter in die Geschichte. Die Ermittlungen scheinen manches Mal in einer Sackgasse zu verlaufen und gestalten sich alles andere als klassisch. Von daher war nicht nur die Hauptprotagonistin ungewöhnlich, sondern auch der Fall an sich.


Cals Assistent Mickey – ein absoluter Computernerd, der es nicht so mit Hygiene hat – war gewöhnungsbedürftig. Die Anspielungen, die auf die Zukunft gemacht wurden allerdings herrlich ironisch. Die Geschichte spielt nämlich im Jahr 2005 und Mickeys Prophezeiungen was die Computerbranche und das Internet angehen lassen Cal ungläubig und mich mit einem Schmunzeln zurück, da sie auf tatsächlich vonstatten gegangene Entwicklungen basieren.


Fazit: Dieser erste Band präsentiert eine ungewöhnliche Privatdetektivin, die sich in einen Fall verbeißt, der ganz anders ist, als er auf den ersten Blick erscheint. Hat mir gefallen.

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Rezension zu "Die Eden-Seuche (Seuchenkriege-Serie 0)" von David VanDyke

Leider für mich sehr verwirrend..
anra1993vor 4 Jahren

Das Cover gefällt mir gut. Es verdeutlicht um was es in dem Buch geht. In erster Linie um Flucht, aber auch um einen Virus, der den Menschen unsterblich macht und daher den Menschen als begehrenswertes Forschungsobjekt auszeichnet.

Der Schreibstil des Autors war okay. Teilweise war er für mich ein wenig schwer, da sehr viel von technischen Themen und Maschinen geredet wurde, sodass es für mich schwer war der Handlung zu folgen und ich dadurch auch leider ein wenig abgeschaltet hatte.

Der Einstieg in das Buch war rasant, da es direkt am Anfang schon zu einer Schießerei kam, ohne das der Leser überhaupt den Protagonisten vorgestellt worden war. Den Anfang fand ich leider auch sehr verwirrend. Der Protagonist erwähnte immer wieder eine Schlange in seinen Kopf, die ihm Dinge zuflüstert. Für mich war unklar, ob er eine Krankheit damit meint, oder ob sich tatsächlich eine Schlange in seinem Kopf eingenistet hatte. Aber auf jeden Fall soll es bestimmt eine Anspielung auf die hinterlistige Schlange, aus der Erzählung von Adam und Eva sein, die auch dort Eva überredet.

Wo der Anfang spannend war, lies diese leider oft auf den nächsten Teil zu wünschen übrig. Immer mal wieder kam etwas Spannung auf, die aber schnell wieder nachließ und dadurch ein wenig zäh von statten ging.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und sympathisch. An sich eine gute Basis für die Geschichte. Zudem sie auch sehr interessant sind und auch durch die Seuche interessanter wurden. Allerdings war mir der Beziehungsaufbau zwischen Daniel und Elise zu schnell und dadurch zu unrealistisch. Vielleicht wurden sie aber auch durch die Seuche miteinander verbunden.

Generell war die Geschichte für mich sehr verwirrend und mir wurde einfach nicht klar, welchen Sinn und Zweck diese Seuche, wie sie genannt wird, bewirken soll. Leider konnte ich mich weder mit dem Schreibstil, noch mit der Handlung der Geschichte anfreunden. 

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