David Wagner Leben

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Inhaltsangabe zu „Leben“ von David Wagner

Der Anruf kommt um kurz nach zwei. Ein junger, sterbenskranker Mann geht ans Telefon, und eine Stimme sagt: Wir haben ein passendes Spenderorgan für Sie. Auf diesen Anruf hat er gewartet, diesen Anruf hat er gefürchtet. Soll er es wagen, damit er weiter da ist für sein Kind? Und welcher Mensch ist gestorben, so daß er leben kann, möglicherweise als ein anderer als zuvor?

Großartig!

— Claudia_Späth

Sehr emotionales und ernstes Thema. Lässt sich aber dank des lockeren Schreibstils leicht lesen.

— Isalay

Leider hat mir das Buch gar nicht gefallen - ich habe es nicht mal fertig gelesen... :-(

— Schwertlilie79

Das andere Buch über die " Krankheit"

— Oswald

Ernstes aber gutes Buch über das Leben mit einer Krankheit. Zwischendrin manchmal etwas arg melancholisch aber insgesamt gut

— Nanni87

Etwas lahm. Deprimierend.

— CoCo_79

Anrührend, melancholisch, fremde und vertraute Gefühle. Ein Buch, das mich auf seltsame Art berührt, aber auch traurig gemacht hat.

— Evaalice

David Wagner ist für mich einer der großen lebenden Autoren - und das sein bestes Werk! - Unbedingt lesen!

— Stefanie_Gregg

Interessanter Stil, sehr lebhaft

— Vierteldeern

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Lauter gute Absichten

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Gedanken eines Kranken

    Leben

    Babscha

    11. May 2016 um 22:29

    Der Autor, an einer schweren Autoimmunhepatitis leidend, erzählt uns in seinem Buch die Geschichte seiner Krankheit bis hin zu der Zeit vor und nach seiner Lebertransplantation. Das macht er in mal launigen, mal traurigen, mal sarkastischen, mal ziemlich abgeklärten Worten, immer aber auf seine ganz eigene Weise, mit wachem Verstand und scharfem Blick. Ein buchlanger bedrückender Einblick in die Lebens- und Klinikwelt von Schwerst- und Todkranken, in Kopf und Gedanken eines unmittelbar Betroffenen. Das sind Empfindungen, die man als Leser vielleicht verstehen, aber beim besten Willen kaum wirklich nachempfinden kann. Stellenweise sind die Schilderungen etwas langatmig geraten, gerade in der Beschreibung der immer gleichen Krankenhausroutinen, aber dann folgen immer auch wieder Passagen, die einen packen und mitnehmen. Insgesamt ein sehr interessantes, lesenswertes Buch aus einer Welt jenseits der Normalbürgernormalität.

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  • Ein sehr gut geschriebenes Buch über ein Thema, das nicht nur die Betroffenen interessieren sollte

    Leben

    Oswald

    26. May 2015 um 17:32

    Ein Buch über Krankheit und Leid. Geschrieben aus der Sicht des Kranken ohne dabei kitschig und melancholisch zu sein. David Wagner schreibt über die Krankheit in einem gewissen Abstand und doch weiß man und versteht wovon er redet. Es hat mich gepackt und mir gezeigt, wie kostbar das Leben ist.

  • Die Krankheit besiegt

    Leben

    Bibliomania

    23. March 2015 um 10:58

    Die wohl wahre Geschichte um David Wagner, der an Autoimmunhepatitis leidet. In diesem Buch schreibt er seine Erinnerungen auf, schildert seinen Kampf mit der Krankheit und das mit ungeheurer Intensität und gleichzeitig absoluter Sachlichkeit. Ohne zu murren, zu jammern oder weinerlich zu klingen, lässt uns David Wagner an seinen Gedanken teilhaben. Ein wirklich unglaublich gutes Buch, das zu Recht den Preis der Leipziger Buchmesse bekommen hat. Sofort denkt man über das Leben im Allgemeinen und sein eigenes Leben im Speziellen nach. Absolut gut!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Distanz

    Leben

    Hruscha

    03. December 2014 um 18:06

    Der Autor des Buches, David Wagner, leidet an einer Autoimmunhepatitis und war auf eine Lebertransplantation angewiesen. Der Ich-Erzähler es Buches leidet ebenfalls an Autoimmunhepatitis und teilt seinen Alltag vor, während und nach der Transplantation mit dem Leser. Der Text besteht aus 277 durchnummerierten kurzen Miniaturen und ist auch durch Auslassungen von Seiten gegliedert, was es einfach zum Lesen macht Das Cover des Buches lockt wahrscheinlich eher Medizinstudenten an, als Leser, die einen Roman suchen. Der Autor schreibt ziemlich distanziert, teilweise als würde er nur Tatsachen aufzählen was mich ziemlich gestört hat. Auch dass der Ich-Erzähler kritische Themen wie Ehebruch oder Selbstmord in seiner sozialen Umgebung schildert, als wäre er nur ein Reporter hat mir nicht so gut gefallen, da ich mir dann diesen Mann im Krankenhaus als ziemlich herzlos vorgestellt habe. Ich habe durch das Buch die Geschichte des Protagonisten kennen gelernt aber nicht seine Gefühlswelt, was mir sehr gefehlt hat. Auch die Beziehung zu seinem Kind kommt ziemlich kurz. Er sagt zwar, dass er für das Kind weiterleben möchte aber ich glaube ihm das irgendwie nicht, weil er für mich rüber kommt wie ein Roboter ohne Emotionen. Es werden auch viele Momente geschildert, die für die Geschichte nicht von Bedeutung sind. Es sind zum Teil Momente im Krankenhaus in dehnen sich der Protagonist langweilt, irgendwas anstarrt, absurde Träume hat usw. Diese Stellen vermittelten gut wie der Alltag für einen Patienten im Krankenhaus ist, allerdings fand ich, dass es einfach zu viele Stellen waren und die haben mich nur noch gelangweilt weswegen ich sie meistens nur überflogen hab. Alles in einem war das Buch informativ was Leberkrankheiten oder ungewöhnliche Todesfälle angeht. Auf emotionaler Ebene hat mich der Autor kaum berührt.

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  • Nachdenken

    Leben

    dominona

    24. October 2014 um 10:43

    Wenn man eine Leber transplantiert bekommt, hat man froh darüber zu sein, richtig? Tja wie ist so eine Zeit der Krankheit eigentlich und wie geht man damit um, ein Organ eines Menschen, der jetzt tot ist, in sich zu tragen? Der Protagonist sinniert über all das und noch viel mehr und kommt dabei auf so manchen traurig-wahren Gedanken. Vorsicht, wer dem Thema Krankheit und Leiden gegenüber kein dickes Fell entwickelt hat, der könnte mit dem Buch seine Schwierigkeiten bekommen. Letztendlich zählt nur, dass man weiter macht und wenn der Grund dafür das Lachen eines kleinen Mädchens ist, dann sei es so.

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  • Während man auf das Leben wartet. Oder den Tod.

    Leben

    Wortwelten

    13. May 2014 um 10:43

    Es ist halt nicht so leicht, jeden Tag an des Ende oder Nicht-Ende des eigenen Lebens zu denken. (S. 109) Seit er zwölf Jahre alt ist, weiß der Protagonist, dass er an einer Autoimmunhepatitis leidet, eine Krankheit, die seine eigenen Leberzellen angreift. Er lebt damit, leidet unter ständiger Müdigkeit und Depressionen, macht dennoch Dinge, die er nicht tun sollte, wie lange Auslandsreisen unternehmen. Doch dann kommt der Moment, an dem es nicht mehr weitergeht und er, Blut spuckend, ins Krankenhaus eingeliefert wird. Seine Leber ist am Ende, er wird auf die Warteliste für ein Spenderorgan gesetzt, das er schließlich auch erhält. Doch ob er weiterleben darf oder nicht, ob er das erste Jahr nach der Transplantation überlebt, in dem fast zwanzig Prozent der Leberempfänger sterben, wird nur die Zeit beweisen. Sehr viele Apparate um mich herum, Kabel, drei oder vier Monitore, ich höre ein Piepen. Kommandozentrale? Mir gefällt mein Raumschiff, ich bin so leicht, schwerelos, ich kann fliegen. (S. 16) Der größte Teil dieses autobiografischen Romans spielt im Krankenhaus, in einem Gefühl zwischen Leben und Sterben. In kurzen Absätzen, mal nur ein bis zwei Sätze lang, dann wieder zwei Seiten, reflektiert der Protagonist über seine Vergangenheit, über diese ständige Nähe zum Tod, über die Frage, ob er es überhaupt verdient hat weiterzuleben. Er beobachtet seine Umgebung, gibt die Lebensgeschichten seiner Mitpatienten wieder, denkt an vergangene Affären und Liebschaften, an seine Mutter, die an Krebs starb, als er noch ein Kind war, an seinen Großvater, der zwei Weltkriege miterlebte, an Mexiko, das er bereiste, an seine kleine Tochter. Manchmal sind das nur Gedanken- oder Bildfetzen, manchmal Fragen, die er sich selbst stellt oder irgendjemandem, manchmal auch Visionen irgendwo zwischen Vergangenheit, Fantasie und Gegenwart. Später imaginiert er sich die Person, deren Leber nun seine ist, stellt sie sich als eine Frau vor, die nun ein Teil von ihm ist, eine Art unmöglicher Liebesgeschichte, denn irgendwie ist es schwer zu begreifen, dass man nur durch den Tod eines anderen Menschen noch am Leben sein darf. Wohin mit all dem, wenn ich tot bin? Ich glaube, ich hätte lieber die Erinnerung eines Grashalms am Straßenrand, an dem alle vorübergehen, eines Grashalms, den nie einer sieht, bis er eines Tages abgemäht oder ausgerupft wird. Oder einfach vertrocknet. (S. 268) Trotz all der Ernsthaftigkeit wartet der Roman mit augenzwinkernder Situationskomik auf, immer wieder bereichern skurrile Einfälle die Lebens- und Gedankenwelt der Hauptfigur. So schneidet er vor der Transplantation ungewöhnliche Todesfälle aus Zeitungen aus und sammelt sie in einer Mappe mit dem Titel Als die Kinder schliefen oder verlässt verbotenerweise das Krankenhaus und nimmt eine Einladung zum Abendessen bei Bekannten wahr, die nichts von seinem Klinikaufenthalt ahnen. Meine Brille ist wieder da. Ich setze sie auf, schaue mich um und setze sie wieder ab. Ich glaube, ich möchte das alles nicht so genau sehen. (S. 18) Mit Leben beschreibt David Wagner sehr authentisch, melancholisch, humorvoll und sensibel die Zeit im Krankenhaus, während der man nicht weiß, ob man nun auf das Leben oder den Tod wartet, er beschreibt, wie anstrengend und ermüdend das sein kann, so sehr, dass Sterben fast die einfachere Alternative darstellt. Er erzählt, dass es dennoch immer wieder Dinge gibt, die einen am Leben halten. Ohne Pathos oder übertriebene Emotionen lässt er den Leser in die Wahrnehmungswelt seiner Erzählfigur, beleuchtet facettenreich die Zeit eines möglichen Sterbens und die Schuldgefühle, die mit dem Überleben einhergehen in einer bildhaften, mitunter nahezu atemlosen Sprache. Ein absolut ehrlicher und lesenswerter Roman.

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  • Die Melancholie endloser Krankenhausaufenthalte

    Leben

    Gruenente

    Leben, überleben. Das ist das Thema des Buches. Habe ich es verdient zu leben, wenn dafür jemand anderes sterben muss? Starb der mensch für mich oder einfach nur so? Wer war er/sie? Nehme ich jetzt einen Teil der Persönlichkeit an, von dem Menschen dessen Organ ich in mir trage? Will ich weiterleben? Wofür? Das hört sich alles anstrengend an, ist es aber gar nicht. Das Buch ist federleicht, nicht zuletzt durch die kurzen Absätze, die Gedankenfetzen, die einem Kranken im Medikamentennebel durch den Kopf gehen mögen. Ein Mann in den Dreissigern ist sterbenskrank. Er leidet unter einer die Leber zerfressenden Autoimmunhepatitis. Diese Krankheit begleitet ih seit Jugendtagen und sorgte dafür, dass er das Leben nach Kräften auskostete, Reisen, Freundinnen, ein Kind. Dieses Kind ist es auch, dass ihn weitermachen lässt. Denn er selbt hat seine Mutter früh verloren und will das seiner kleinen Tochter nicht antun. Der Leser liegt mit dem Patienten im Krankenhaus, erlebt die Langeweile, Geschichten der anderen Patienten, den langen Weg bis zum Ende des Flurs, den Geist des Mneschen dessen Organ er jetzt trägt, seine toten Verwandten die ihn locken und doch nicht holen. Der ewige Reigen von Visiten, Schwestern, Putzfrauen, Nachtschwestern, Physiotherapeuten und Zimmergenossen.  Durchtränkt von Erinnerungen an sein bisheriges Leben, Reisen und Frauen, Schicksale. Kein einziges Mal drückt das Buch auf die Tränendrüsen. Es fliesst an mir vorbei, wie Gedankenfetzen im Fieber. Aber ich kann es kaum weglegen. Das Titelbild, diese anatomische Zeichnung 8in der ich die Leber gar nciht finde...) sprach mich sehr an. Ich dachte aber irgendwie, der Autor wäre Amerikaner und schreibt über das dortige Gesundheitssystem. Ich war positiv überrascht über das Thema, das Buch und den Stil. Sehr gut gefielen mir auch die lyrischen Stellen (Geschichten/Gedichte üer Menschen mit skurrilen Todesarten um sich ein Bild vom Tod des eigenen Organspenders machen zu können). Und das kapitel über die Müdigkeit, die den mann schon seit Beginn seiner Krankheit begleitet und im Krankenhaus ständiger Begleiter ist (neben der Schlaflosigkeit).

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  • Leben zwischen Krankheit und Tod

    Leben

    Ginevra

    12. April 2014 um 20:14

    Gedanken über das Leben und den Tod - das ist der wesentliche Inhalt dieses ungewöhnlichen, autobiographischen Buches von David Wagner, der an einer Autoimmun- Hepatitis leidet. Zu Beginn steht die rasante Fahrt im Krankenwagen in ein Berliner Klinikum. Tausend Gedanken schwirren durch seinen Kopf: wird er weiterleben, und wenn ja, wie - mit einem Spenderorgan und vielen Einschränkungen? Was ihn dazu bewegt, durchzuhalten, ist der Gedanke an seine Tochter, für die er noch lange da sein möchte. Schon einmal hat er eine Spenderleber abgelehnt, weil er sein Kind nicht wecken wollte. In drastischen Bildern, makaberen Nebengeschichten und mit einer Portion tiefsinningem Humor gewinnt der Leser Einblick in das Erleben des Schwerkranken vor und nach der alles entscheidenden Operation. Wir erfahren Details aus dem Klinikalltag, aber auch aus der Vorgeschichte des lebenshungrigen jungen Mannes, der versucht, jeden Glücksmoment zu erhaschen, der sich ihm bietet. Zahlreiche Geschichten unglaublicher Todesfälle werden erzählt, fast als wolle der Autor sich und den Leser gegenüber dem Tod abhärten. Am meisten faszinierten mich die Überlegungen zur Transplantation und ihren Folgen: was verändern die fremden Zellen im Körper des Transplantierten? Lebt das Ich des Verstorbenen weiter? Wie gehen die Angehörigen damit um? Welche Zufälle führen dazu, dass der eine Mensch trotz defekter Organe weiterlebt, der andere trotz gesunder Organe sterben muss? Der Autor David Wagner, geb. 1979 in Andernach, veröffentlichte seit 2000 zahlreiche Romane, Erzählungen und Essays, die mehrere Preise erhielten. "Leben" wurde 2013 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet - wie ich finde, mit Recht. Ein Buch, dass inhaltlich und emotional unter die Haut geht und die zentralen Themen unseres Lebens trifft.

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  • Deutscher Buchpreis 2013 - DIE SHORTLIST steht fest!

    sarah_elise

    Am 7. Oktober 2013 wird der Deutsche Buchpreis im Rahmen einer Gala zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen. Die 5 Bücher umfassende Shortlist für den Preis der Stiftung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der mit 25.000 Euro dotiert ist, wird am 11. September bekannt gegeben.  Doch nun zu den 20 Kandidaten auf der Longlist, die in dieser Woche bekannt gegeben wurde, und die alljährliche Frage: Habt ihr einen Favoriten? Und welche der Bücher habt ihr gelesen? Wen vermisst ihr auf der Liste und welche Neuerscheinungen zwischen Oktober 2012 und September 2013 sind auf eurer ganz persönlichen Longlist für den deutschen Buchpreis? • Mirko Bonné: Nie mehr Nacht (Schöffling & Co., August 2013) • Ralph Dutli: Soutines letzte Fahrt (Wallstein, März 2013)  • Thomas Glavinic: Das größere Wunder (Hanser, August 2013)  • Norbert Gstrein: Eine Ahnung vom Anfang (Hanser, Mai 2013)  • Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden (Hanser, Februar 2013)  • Daniel Kehlmann: F (Rowohlt, September 2013)  • Judith Kuckart: Wünsche (DuMont, März 2013)  • Olaf Kühl: Der wahre Sohn (Rowohlt.Berlin, September 2013)  • Dagmar Leupold: Unter der Hand (Jung und Jung, Juli 2013)  • Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (C. H. Beck, Januar 2013)  • Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer, August 2013)  • Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2013)  • Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand, September 2013)  • Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp, August 2013)  • Thomas Stangl: Regeln des Tanzes (Droschl, September 2013)  • Jens Steiner: Carambole (Dörlemann, August 2013)  • Uwe Timm: Vogelweide (Kiepenheuer & Witsch, August 2013)  • Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten (Jung und Jung, Februar 2013)  • Urs Widmer: Reise an den Rand des Universums (Diogenes, August 2013)  • Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar, März 2013) 

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  • David Wagner: LEBEN

    Leben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. June 2013 um 19:09

    Ich warte. Ich warte. Ich warte.

    Das Warten auf gute Literatur hat hiermit ein Ende!

  • Unsere Lieblingsquotes im Mai

    litschi

    Hallo ihr Lieben, Auch im Mai küren wir wieder unsere Lieblingskurzmeinung! Wieso? Weil das Schreiben einer Kurzmeinung (Quote) eine Kunst für sich ist - und das wollen wir belohnen! In einer Kurz-meinung versucht man in 140 Zeichen kurz und knackig auszudrücken, wie einem ein Buch gefallen hat. Andere Leser sehen so was sie vom Buch erwarten können. Wie schreibt man einen Quote? Ihr könnt ganz einfach selbst eine Kurzmeinung zu einem Buch schreiben. Dazu geht ihr einfach auf die Buchseite und klickt auf die kleine Sprechblase unter dem Buch. So sieht das dann aus. Wie wird der Lieblingsquote des Monats Mai ermittelt? Da wir nicht alle Kurzmeinungen im Blick haben, könnt ihr uns helfen, indem ihr eure Lieblingsquotes bzw. eigene Quotes in dieses Thema postet. Vielleicht könnt ihr auch - bei Quotes von anderen Lesern - in ein paar Worten erklären, warum euch gerade diese Kurzmeinungen so gut gefallen haben. Bitte vergesst nicht den Nickname des Verfassers dazu zu schreiben. Dieser bekommt nämlich, im Gewinnfall, ein tolles Überraschungspaket von uns! Das war übrigens unsere Lieblingskurzmeinung im April. Ich wünsche euch viel Spaß! :)

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  • David Wagner Leben - bedeutet Leiden ?

    Leben

    thursdaynext

    09. May 2013 um 10:03

    „Zu leben ist ja viel komplizierter als tot zu sein“ Es braucht schon eine gehörige Portion Masochismus Leben zu lesen. Schwer zu ertragen ist die dauernde Innenansicht des potentiell todgeweihten Protagonisten, der im Krankenhaus liegend, retrospektiv sein Leben in Kleinstausschnitten an sich vorüberziehen lässt. Bindungslos, fast schwebend erträgt er die Krankenhausroutine die Untersuchungen Rettungsmassnahmen. Eine schmerzliche Innenansicht die ich nur in kleinen Leseabschnitten ertragen konnte. Besonders unerträglich, weil unausweichlich, die Ich- Perspektive. Authentisch, grausam wird hier der Blick in das Leben, Fühlen Denken eines Individuums das bereits resigniert hat erschaffen. Hart, zermürbend und einen dankbar das Buch aus der Hand legen lassen um sich dann widerwillig voyeuristisch erneut damit zu befassen. Ganz sicher kein schönes Buch. Keine Belletristik. Dafür großartig, intim nachvollziehbar geschrieben und beschrieben, wie Menschen, die nur dank einer Organtransplantation womöglich überleben können empfinden könnten. David Wagner erzählt mit schlichten Mitteln in unprätentiöser Sprache und erschafft eine beklemmende, klaustrophobische Atmosphäre die von Hoffnung und ohnmächtiger Geduld geprägt ist. Ich war in diesem Buch gefangen. Konnte es nicht weglegen aber auch nicht weiterlesen. Auch Häppchenweise serviert war es schwer erträglich. So ist auch die 5 Sterne Bewertung mit Vorsicht zu betrachten. Möchte man sich das wirklich antun es zu lesen , oder lohnt es sich auch mal etwas zu verpassen? Das Hohelied des Lebens wird auch in anderen Romanen gepriesen. Erhebender und nicht auf der Stufe des Dahinvegetierens

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  • Leben durch den Tod eines anderen?

    Leben

    Keksisbaby

    30. April 2013 um 07:54

    Alle glaubten er werde verbluten und an seinem eigenen Blut ersticken, als David mit geplatzten Krampfadern in der Speiseröhre ins Krankenhaus kommt, doch er schafft es dem Tod von der Schippe zu springen. Sein Arzt setzt ihn erneut auf die Transplantationsliste für eine neue Leber, denn David lebt seit seiner Kindheit mit einer Autoimmunerkrankung die seine Leber angreift. Aber will er das? Weiterleben durch den Tod eines anderen? Ein scheinbar endloser Krankenhausaufenthalt führt den Leser durch die Gedankenwelt von Herrn W., wie er sich selbst bezeichnet. Sein Auseinandersetzen mit dem Tod, mit der Idee ein fremdes Organ in sich zu tragen und die Leidenswege seiner unzähligen Zimmergenossen. Kurze Abschnitte machen es leicht das Buch zu lesen, die Thematik jedoch nicht. Ich bekam wirklich tiefe Einblicke, wie es ist mit dem Tod seit Jahren auf der Schwelle zu leben, aber auch wie erschreckend der Gedanke ist, ein Stück Körper eines anderen zu bekommen. Ebenso ungeordnet wie Gedanken durch den Kopf wandern, hat David Wagner alles aufgeschrieben und dadurch wird alles so viel realer. Das Buch zeigt die menschlich Tragödie hinter der gerade wieder in die Schlagzeilen geratenen Transplantationsmedizin und brachte mich zum Nachdenken, ob ich nicht doch den kleinen Ausweis der mich als Organspender ausweist, in mein Portemonnaie stecken sollte. Obwohl das Buch nicht viele Seiten enthält, hat es so viel Aussagekraft und trägt soviel Emotionen in sich, wie kein tausend Seitenwälzer es könnte. Dieses Buch geht einfach unter die Haut, ob man will oder nicht.

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  • David Wagner Leben

    Leben

    *Arienette*

    27. April 2013 um 09:25

    n seinem autobiographisch eingefärbten Roman "Leben" erzählt der Autor über seine Autoimmunerkrankung. Der Protagonist leidet seit seiner Kindheit an einer Autoimmunhepatitis, wie auch der Autor, der nun mit einer neuen Leber lebt. Protokollarisch werden in diesem mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichneten Roman der Krankenhausaufenthalt und die Gedanken des Erzählers aufgezeichnet. Gleich am Anfang des Romans spuckt der Erzähler eine Menge Blut und ruft den Notarzt an, der ihn ins Krankenhaus überweist. "Im Liegen treffe ich nur halb die durchsichtige Tüte, die mir hingehalten wird, das meiste geht daneben, schwappt auf den Boden, und ich weiß wird diese Blutung nicht schnell gestoppt, bin ich bald tot." (Zitat) Seine Krankheit vergiftet ihn von innen, die Leber des Erzählers ist so zerstört, dass ihm eine neue Leber transplantiert werden muss. Nur so kann er gerettet werden. Der Leser verfolgt nun die Gedankengänge des Erzählers, der sich im Krankenbett sowohl die immer gleichen Geschichten der Bettnachbarn anhören muss, sowie über Leben und Tod reflektiert. Fragen nach dem Sinn, nach der Wertigkeit (Lohnt es sich, ein Leben zu erhalten?), auch Fragen nach dem Spender und dessen Familie. Ist es besser, dass der Spender anonym bleibt, soll der Empfänger sich bedanken bei der Spenderfamilie? Was sind die Folgen, würde der Transplantierte vor der Tür der Spenderfamilie stehen? Wieviel von dem Spender lebt in dem Transplantierten weiter? Ruhig und ausführlich gibt David Wagner seine Erfahrungen wieder, auch wie langweilig es in einem Krankenhaus sein kann; dabei ist er durchaus auch selbstironisch und witzig/schwarzhumorig.

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