David Wagner Was alles fehlt

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Inhaltsangabe zu „Was alles fehlt“ von David Wagner

Kommen, Gehen, manchmal Bleiben. Gleich sind wir da. Das hoffen alle, deren Leben in einen Koffer paßt. Sie reisen nach Paris, nach Ostia oder ans Kaspische Meer. Doch wo sie auch hinkommen, die Sehnsucht bleibt, weil irgend etwas immer fehlt: ein Kind, die große Liebe, der tote Bruder oder das passende Sommerkleid. Die Männer und Frauen in diesen Geschichten lernen sich bei Autounfällen kennen, weil ihre Wohnungen ausgebrannt sind oder sitzen bloß im Flugzeug nebeneinander. Sie kommen zusammen und verlassen sich wieder. David Wagner erzählt Beziehungen von heute und von der Liebe, die manchmal einfach wieder abreist. «Abgründig heitere Erzählungen.» (DIE ZEIT)

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  • Rezension zu "Was alles fehlt" von David Wagner

    Was alles fehlt
    damentennis

    damentennis

    03. January 2010 um 18:42

    irgendwas ist immer, heißt es, was ja auch nur bedeutet: irgendwas fehlt immer. "was alles fehlt" ist also auch nur so ein satz wie "was alles ist", aber immerhin wohl der schönere buchtitel. david wagner arbeitet hier also auf der "dark side of the unterscheidung", wie ich mal sagen will, und er tut gut daran, denn gemäß der stimmung seiner schreiberei ist es eher logisch, dass es um das geht, was fehlt, nicht funktioniert, verschwindet und verlustig geht. vielleicht kann wagner nicht anders, vielleicht will er auch nur nicht anders. gestern sagte mir ein freund, dass er von noch keinem schriftsteller den satz gehört habe: "das worüber ich schreibe, berührt mich nicht. denn würde es mich berühren, könnte ich nicht darüber schreiben." das gegenteil dieses satzes hingegen hört man ja immer, wenn mal ein schriftsteller zu seiner motivation befragt wird. der erste satz ist also das,was fehlt, womit aber auch der zweite satz ein problem bekommt: er wird, wie alle sätze, deren gegenteil sozial nicht vorkommt, sinn- und wertlos. macht aber nichts, denn er wird ja weiter munter benutzt. nicht aber bei david wagner, um mal wieder die kurve zu kriegen. nicht in diesem buch, in dem ständig jemand jemanden verlässt, weil verlassen auch wieder nur eine form des bleibens ist. das liest sich dann furchtbar nett, weil man vor diesen sätzen keine angst haben muss, sie sind ja schön und nicht hässlich. ein bisschen enttäuscht war ich nur, als meine vage hoffnung enttäuscht wurde, david wagner sei der david wagner, der mitte der 90er jahre mal in der bundeslga fußball gespielt hat. aber gut, man kann ja nicht alles haben. irgendwas fehlt immer.

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