Propeller-Opa

von David Walliams 
4,5 Sterne bei6 Bewertungen
Propeller-Opa
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Jaris avatar

Das Lesen ist eine reine Freude. Selbst für mich als Fast-30erin.

CorniHolmess avatar

Herrlich skurril und humorvoll! Allerdings regt das Buch auch zum Nachdenken an. Absolute Leseempfehlung!

Alle 6 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Propeller-Opa"

'Propeller-Opa' hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir zeitweise einen Enkel gewünscht habe. (Jürgen von der Lippe)

Vor vielen Jahren, als noch Krieg herrschte, war Jacks Opa ein berühmter Pilot. Aber nun wird er immer verwirrter im Kopf. Und als Opa ins Altersheim Twilight Towers kommen soll, das von der finsteren Vorsteherin Miss Swine geführt wird, ist Jack entschlossen, seinem Opa zur Flucht zur verhelfen. Doch die böse Vorsteherin ist ihnen dicht auf den Fersen.

David Walliams ist der erfolgreichste britische Kinderbuchautor der letzten Jahre und gilt als würdiger Nachfolger von Roald Dahl.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499217852
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:20.10.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.10.2017 bei Argon Sauerländer Audio ein Imprint von Argon Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne3
  • 4 Sterne3
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Jaris avatar
    Jarivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Das Lesen ist eine reine Freude. Selbst für mich als Fast-30erin.
    David Walliams - Propeller-Opa

    Ein Nachfolger von Roald Dahl? Natürlich machte mich diese Beschreibung neugierig. Trotzdem wollte ich den Propeller-Opa erst gar nicht lesen. Der Hexenmeister war es, der meinte, ich solle es doch mal versuchen. Ein weiterer Beweis, dass ich gut darin tue, auf den Hexenmeister zu hören.
    Eigentlich ist es eine eher traurige Geschichte, die hier erzählt wird. Wir als Erwachsene kennen nämlich einen Begriff, für das, was mit dem Opa passiert: Demenz. Überhaupt musste ich als erwachsene Leserin mich am Anfang etwas zusammenreissen und das Buch als Kinderbuch akzeptieren. Aber nach ein paar Seiten hat das wunderbar geklappt und los ging es mit diesem dynamischen Duo.
    Denn Walliams Opa-Enkel-Gespann sucht seinesgleichen. Ich konnte wirklich oft nicht anders, als loszuprusten, wenn der Opa wieder einmal Begriffe verwendet, die seine Umwelt nicht kennt, oder der Kioskbesitzer Raj angelutschte Lollis verkauft. Das Buch strotzt nur so von Spass, Witz und glorreichen Einfällen. Das Lesen ist eine reine Freude. Selbst für mich als Fast-30erin.
    Der Propeller-Opa ist reich illustriert und vor allem der Satz finde ich genial: die Worte drehen und schlängeln sich, wo es passt. Sie sind mal gross, mal klein, an einigen Stellen muss man das Buch drehen, um den Text zu lesen. Das mag für ältere Leser mühsam klingen, aber ich denke, dass es für Kinder eine richtig gute Idee ist. Von wegen, lesen ist langweilig.
    Und obwohl hier Spass und Spannung an erster Stelle stehen, spricht Walliams ein für Kinder sehr wichtiges Thema an: Die Grosseltern-Enkel-Beziehung. Mehr und mehr müssen die kleinen Erdenbewohner lernen, damit umzugehen, dass Oma oder Opa sich irgendwann an bestimmte Dinge nicht mehr erinnern. In diesem Buch werden die Kinder an das Thema der Demenz herangeführt, ohne dass irgendwer belehrt wird.
    Auch Jack muss einsehen, dass er nicht ständig auf seinen Opa aufpassen kann. Oder dass andere Menschen ein bestimmtes Verhalten als merkwürdig betrachten. Oder dass Opa irgendwann sterben muss. Dies alles bringt Walliams sehr dezent zur Sprache und schafft dabei eine wunderschöne Wohlfühlumgebung für Kinder und Erwachsene.
    Ich habe zwar selbst keine Kinder, finde aber dieses Werk dennoch einen wichtigen Beitrag. Vielleicht kann das Buch dabei helfen, mit den Kindern über das Thema Demenz zu sprechen und den Kleinen zu erklären, was passiert. 
    Aber eigentlich kann man den Propeller-Opa auch nur lesen, um jede Menge Spass zu haben und sich prächtig zu amüsieren. 
    Ja, David Walliams tritt kräftig in die Fussstapfen von Roald Dahl. Er macht das richtig, was auch Dahl schon richtig gemacht hat und fügt noch seine ganz eigene Note mit hinzu. Ja, ich kann dieses Buch Eltern, Kindern, Lehrern und Bibliotheken nur ans Herz legen.
    Auf, auf und davon!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    CorniHolmess avatar
    CorniHolmesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Herrlich skurril und humorvoll! Allerdings regt das Buch auch zum Nachdenken an. Absolute Leseempfehlung!
    Erstklassiger Lesespaß für Groß und Klein!

    Auf das neue Werk von David Walliams war ich schon richtig gespannt! Seit „Gangsta-Oma“ bin ich ein großer Fan seiner Bücher und freue mich immer sehr auf jedes neue Buch von ihm. Die Buchtitel finde ich ja immer genial. So auch der Titel „Propeller-Opa“, der, wie ich finde, total witzig klingt und der mich sehr neugierig auf das Buch gemacht hat. Voller Vorfreude habe ich also mit dem Lesen begonnen.


    Früher, als noch Krieg herrschte, war Jacks Opa ein berühmter Pilot und war für sein Heimatland England immerzu im Einsatz. An diese Zeit erinnert sich der alte Mann noch gut und er erzählt seinem Enkel Jack viel von seinen Erlebnissen. Leider aber wird Jacks Opa immer verwirrter und lebt verstärkt in seiner eigenen Welt. Schließlich hat sich sein Zustand so weit verschlechtert, dass er denkt, dass wieder Krieg sei und er wieder der Pilot von früher. Selbst seinen Enkel erkennt er nicht mehr und er spricht ihn mit Staffelkapitän an. Jacks Eltern sehen keinen anderen Ausweg als Opa in ein Altersheim zu bringen. Opa soll nach Twilight Towers kommen, welches ihnen empfohlen wurde. Jack ist entsetzt! Nicht nur, dass er nicht möchte, dass sein Opa in ein Altersheim kommt – Twilight Towers erweist sich als ein ganz schrecklicher Ort, der auch noch von einer sehr finsteren Vorsteherin geführt wird, die sehr unschöne Absichten verfolgt: Miss Swine. Dort kann Opa einfach nicht bleiben und Jack beschließt, ihm zur Flucht zu verhelfen. Miss Swine aber ist dies gar nicht recht und sie versucht dieses Vorhaben zu verhindern…


    Wie immer in den Büchern von David Walliams beginnen diese mit einer Vorstellung der wichtigsten Charaktere, die einem im Verlaufe des Buches begegnen werden. Diese Idee begeistert mich ja immer wieder aufs Neue, da man so einen guten Überblick über die Personen bekommt und auch schon einmal ein wenig auf die Handlung vorbereitet wird.

    Mit sehr unterhaltsamen Illustrationen von Tony Ross, von denen sich noch viele, viele weitere in dem Buch befinden, lernt man die Figuren mit kurzen Beschreibungen kennen und wird beim Lesen dieser Einleitung ja nur noch neugieriger auf die Geschichte. Zumindest war es bei mir so.


    Nach dieser netten Vorstellung geht es also los. Mir hat „Propeller-Opa“ von der ersten Seiten an richtig gut gefallen! Wie gewohnt ist der Schreibstil von David Walliams klasse! Flüssig, leicht und wunderbar humorvoll. Ich habe ja selbst dieses doch recht dicke Buch (immerhin ja gute 460 Seiten!) in nur zwei Tagen durchgelesen und hatte dabei jede Menge Spaß!


    David Walliams gilt ja als der würdige Nachfolger von Roald Dahl. Und das zurecht, wie ich finde. Seine Bücher sind stets voller schwarzem Humor und stellenweise sehr makaber. Bei so manchen seiner Bücher wie zum Beispiel „Ratten-Burger“ oder „Terror-Tantchen“ war mir der skurrile Anteil fast schon zu hoch und etwas grenzwertig für ein Kinderbuch. Hier aber war ich beim Lesen doch sehr überrascht, dass es kaum makabere Szenen gibt. Schwarzer Humor ist natürlich vorhanden. Wenn dieser gefehlt hätte, wäre ich auch mehr als enttäuscht gewesen.

    Allerdings gibt es in „Propeller-Opa“ keine Stelle, bei der ich gedacht habe: Oha. Ob Kindern hier nicht zu viel zugemutet wird?


    David Walliams neues Buch behandelt ein recht ernstes Thema: Demenz und wie Familienangehörige damit umzugehen versuchen. Der Opa von Jack wird mit dem Alter leider zunehmend verwirrter und glaubt schließlich, dass wieder Krieg sei und er der berühmte Pilot von früher. Als er auch seinen Enkel Jack nicht mehr erkennt, ist dieser anfangs schon sehr betrübt darüber. Jack aber geht wirklich bewundernswert und sehr liebevoll mit seinem dementen Opa um. Er lässt ihn einfach in dem Glauben, dass wieder Krieg ist und spielt das Spielchen mit.


    Es wird sofort deutlich, wie lieb Jack seinen Großvater hat und daher ist es nur zu verständlich, dass er nicht möchte, dass Opa in ein Altersheim abgeschoben wird. Und dann auch noch nach Twilight Towers, das wohl schrecklichste Altersheim überhaupt!


    Dieses ist wirklich furchtbar, aber die Beschreibungen zu diesem sind so herrlich schräg und zum Lachen komisch, dass die schlimmen Zustände dort überhaupt nicht schrecklich wirken. Es gibt sogar eine Hausordnung von Twilight Towers und ich musste bei manchen Regeln laut loslachen. Wobei es wirklich nicht angenehm ist, Patient in diesem Altersheim zu sein, das muss ganz klar gesagt sein.


    Mir hat „Propeller-Opa“ super gut gefallen. Dass es weniger skurril ist als so einige andere Bücher des britischen Autors, hat mich überhaupt nicht gestört. Die witzigen Szenen, von denen es sehr viele gibt, sind total unterhaltsam und sind für meinen Geschmack genau richtig mit schwarzem Humor dosiert. Kinder werden hier sehr viel Spaß beim Lesen haben und den Jungen Jack sofort in ihr Herz schließen. Dieser ist wirklich ein ganz Lieber. Die Charaktere gelingen David Walliams ja immer erstklassig! Nicht nur die liebenswerten Protagonisten, die man einfach gern haben muss. Auch die Nebencharaktere sind stets einsame spitze! Selbst die fiesen, die dann doch immer recht komisch wirken und einen zum Lachen bringen.


    Was auf keinen Fall unerwähnt bleiben darf, sind die grandiosen Illustrationen von Tony Ross! Diese sind irre witzig und ich freue mich immer so darüber, dass es von denen immer so viele in David Walliams Büchern gibt! Das ist natürlich auch mit ein Grund, wieso man auch dieses doch recht dicke Buch sehr schnell durchliest. Da es nahezu auf jeder Doppelseite eine lustige Zeichnung gibt, befindet sich auf vielen Seiten oft nur wenig Text.

    Bilder und Text harmonieren wunderbar miteinander und machen den Lesespaß hier perfekt!

    Ein nettes Extra, was mir richtig gut gefallen hat, ist ein Glossar hinten im Buch. Dort werden wichtige Begriffe aus dem Zweiten Weltkrieg sehr kindgerecht erklärt. Da der Opa viel aus dieser Zeit erzählt, verwendet er natürlich auch so einige Wörter, die jüngere Kinder vermutlich noch nicht kennen. Daher halte ich es auch für sehr sinnvoll, dass es dieses tolle Glossar hinten gibt.


    Fazit: Absolut zu empfehlen! Humorvoll, aber auch erstaunlich einfühlsam wird hier eine sehr unterhaltsame Geschichte mit dem Thema Demenz erzählt. Das Buch wurde mal wieder erstklassig von Tony Ross illustriert! Ich hatte hier richtig viel Spaß beim Lesen und kann das Buch jedem, Kindern wie Erwachsenen, wärmstens empfehlen. Von mir erhält „Propeller-Opa“ volle 5 von 5 Sternen!

    Kommentieren0
    51
    Teilen
    Smilla507s avatar
    Smilla507vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein großer Spaß - aber auch nachdenklich stimmend... Einfühlsames Kinderbuch über Demenz.
    Kommentieren0
    Amada07s avatar
    Amada07vor einem Jahr
    ChrissisFedereckes avatar
    ChrissisFedereckevor einem Jahr
    Kaddis avatar
    Kaddivor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Ein super Buch! Es ist stellenweise sehr lustig, spannend und vor allem total abstrus!

    Walliams und Ross haben eine wahre Wundertüte voll Spaß und Spitfires gestopft, samt Klamauk und Kinderabenteuern einer politisch so inkorrekten Natur, dass man als Leser die Luft anhalten muss.

    Propeller-Opa ist ein ebenso komisches wie dramatisches Buch (.) Eine der beeindruckendsten Ausbruchgeschichten seit dem Film The Great Escape.

    Die Geschichte ist spannend und voller humorvoller Szenen, ohne die wesentliche Botschaft zu überlagern: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Eine witzige Geschichte, die man nicht bei Seite legen will. (.) Der Propeller-Opa (.) rückt ein sensibles Thema kindgerecht in den Fokus.

    Eine einfühlsame und doch witzige Geschichte über das Altwerden und Familienzusammenhalt.

    Wenige Autoren vermögen es wie er, witzig und kindgerecht die Probleme der großen und kleinen Menschen zu beschreiben, ganz zu Schweigen von den witzigen Illustrationen Quentin Blakes.

    Auch wenn Walliams ein ziemlich ernstes Thema behandelt, liest sich das 464 Seiten dicke Buch wunderbar leicht: Denn es gibt eine Menge zu lachen.

    Propeller-Opa ist jedenfalls wahnsinnig witzig und dazu noch spannend. David Walliams sprüht vor Ideen.

    Mit Propeller-Opa gelingt David Walliams einmal mehr ein höchst unterhaltsamer, verrückt lustiger und dabei ziemlich spannender Roman. (.) Sein Buch ist eine kreative und liebevolle Hommage an das ganz besondere Verhältnis zwischen Großeltern und Enkelkindern.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks