Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker

von David Wong 
4,1 Sterne bei29 Bewertungen
Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (21):
JanineTs avatar

Super spanned, super lustig und einzigartig gruselig. Noch besser als der erste Band.

Kritisch (3):
Leserattemanus avatar

So lala, habe es nicht durchgehalten, für Fans solcher Bücher aber bestimmt ok

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Inhaltsangabe zu "Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker"

David und John wohnen am Arsch der Hölle, in einer Stadt, die nicht nur völlig abgefuckt ist, sondern heimgesucht wird. Alles beginnt damit, dass David aufwacht, weil er von einer riesigen Spinne angefallen wird. Das Monster läutet eine Zombie-Spinnen-Apokalypse ungeahnten Ausmaßes ein und schon bald ist die ganze Stadt verseucht. Das Perfide: Nur John und er können die Biester sehen: Für alle anderen sind sie unsichtbar. Sie glauben an einen Anschlag, daran, dass ein biologischer Kampfstoff freigesetzt worden ist, der hoch ansteckend ist und dazu führt, dass die Infizierten verrückt werden und am lebendigen Leibe verfaulen. Die Regierung riegelt die Stadt ab. Internierungslager entstehen. David und John haben nicht viel Zeit, die Welt zu retten und sich gegen die dunkle Macht zu stellen, die das alles zu verantworten hat. Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker ist eine ungemein lustige, groteske und actionreiche Horrorkomödie, die in den USA längst Kultstatus besitzt. Ein ebenso unterhaltsamer wie überraschender Page-Turner für Hartgesottene.

'Was ihr da zu hören bekommt, was David Wong, dieser Meister des philosophischen Splatters, dieser Darwin des Horrors geschrieben hat infiziert von der ersten Seite an. Wir werden durch den Häcksler raffinierter Wendungen, sprachlicher Schönheiten und atemloser Spannung gedreht. Ja, so ist die Welt (zumindest die amerikanische), und danke David, dass du es uns erzählt hast. [.] ich würde sagen, wenn es Anspruch der Literatur ist, zu fesseln, etwas im Verstand und Verhalten des Lesers zu ändern, eine neue Sicht der Dinge auszubreiten durch virtuose Sprache und der totalen Beherrschung und ironischer Erweiterung eines Genres, wenn es gelingt den Leser anzuregen, federleicht und sackenschwer über die wichtigen Fragen des Lebens nachzudenken, wenn Bilder bleiben sollen, wenn sie fordern, uns ins Mark erschüttern, pürieren und erheben sollen, dann erfüllt der dicke Wong alle diese Ansprüche. Das war mit das Beste, was ich in den letzten Jahren gelesen habe.'
Martin Baltscheit, Sprecher des Hörbuchs

'Als hätte Douglas Adams eine Folge von The Walking Dead geschrieben. Im Ernst, Mann, hol dir dieses Buch und lies es!'
Washington Post

'David Wong ist es gelungen, das Kunststück [.], Monsterromane, die amerikanische Arroganz [.] und die genreüblichen Antihelden durch den Kakao zu ziehen und gleichzeitig einen gruseligen Monsterroman mit hinreißenden Antihelden zu schreiben.'
RBB Radio Eins

'Wer auf Ghostbusters steht, [.] sollte diese verrückte Kiste unbedingt lesen.'
WDR 1Live

'So fremd mir das Thema ist, so viel Spaß macht es, das Buch zu lesen, weil der Autor einfach wahnsinnig viel Fantasie besitzt und sehr lässig schreibt.'
FluxFM

'Dieses Buch macht einfach nur Spaß. Skurril, schräg, überraschend. [.] Ich hätte gerne noch 300 Seiten mehr davon gelesen. Ganz klare Leseempfehlung!'
Wasliestdu.de

'Es ist definitiv einer der kuriosesten literarischen Trips des Frühjahrs,[.] Wongs Zombie-Spinnen werden eines meiner persönlichen Pulp- Highlights des Jahres bleiben.'
Rouge Nation

'Auf den Film dürfte man jedenfalls gespannt sein. Aber erstmal solltest Du das Buch lesen. Unbedingt.'
halloween.de

'Ich möchte schon mal sagen, dass dieser Titel aus dem Hause Metrolit wieder große Chancen hat mein Jahres Highlight zu werden!'
Leseleidenschaft

'Holy shit, was für ein Buch! [.] Als hätte man Hunter S. Thompson, William S. Burroughs und Terry Pratchet gemeinsam in einen Keller gesperrt mit der Auflage, erst wieder rauskommen zu dürfen, wenn man ein fertiges Buch in den Händen halte.'
We Want More

'Ein herrlich schräges Buch'
Zuckerkick.de

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783849300760
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:WALDE + GRAF bei Metrolit
Erscheinungsdatum:17.02.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.02.2014 bei Argon Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    thaross avatar
    tharosvor 6 Monaten
    Von Spinnen, Zombies und Truthähnen
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    JanineTs avatar
    JanineTvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Super spanned, super lustig und einzigartig gruselig. Noch besser als der erste Band.
    Mein 2. Stephen King ;-)

    Im ersten Band war die Handlung der Geschichte von Anfang bis zum Schluss drunter und drüber. Ich fand sie zwar spannend und lustig, aber es gab auch sehr viele Ungereimtheiten und viele Fragen, die unbeantwortet blieben, der rote Faden ging immer mal wieder verloren, wobei ein neuer gesponnen wurde oder gleich zwei oder drei, die entweder auch wieder fadenscheinig wurden oder sich in einem Wirrwarr verknoten.
    Dies ist in diesem Buch anders. Es gibt hier einen klaren Handlungsstrang, dem man leicht folgen kann, und dennoch hält es so einige Überraschungen und unerwartete Ereignisse parat. Es war so spannend, dass ich es oft nicht aus den Händen legen konnte. Die Figuren sind lustig, speziell, durchgeknallt. Das so oft durchgekaute Konzept von beissenden, menschfressenden Zombies wird hier mal auf eine andere Weise dargestellt. Neu, frisch, unterhaltsam, wie im Sinne von „Shawn oft the dead“. Ich hoffe, es wird irgendwann einen dritten Band geben. Der Film sollte sich Hollywood jedoch sparen, denn die Verfilmung des ersten Bandes war recht schwach. 

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: eine humorige aber teilweise auch ersnte immer auch spannenden Zombie-Dystopie der ganz eigenen Art
    grandioser Horror mit Zombies, die von Spinnen kontrolliert werden.

    Wer sich den Titel und das Cover anschaut, der erwartet entweder Trash oder Grandioses. Eine Mischung aus beiden ist es dann, aber der Trash ist - wenn es sowas gibt - bewusst und mit einem Augenzwinkern geschrieben.

    Eines Nachts wacht David (Autor und gleichzeitig Hauptdarsteller seines eigenen Romans) auf, weil ihn etwas ins Bein gebissen hat. Als er die Bettdecke zurückschlägt, schaut ihm eine riesige Spinne entgegen.
    Bei dem Versuch, diese wieder loszuwerden macht David einen solcheN Radau, dass die Nachbarn die Polizei rufen. Der Polizist wird unter den fassungslosen Augen Davids von der Spinne angefallen, die ihm in den mund krabbelt - ohne das der Polizist sie gesehen hätte.

    Der Auftakt einer teilweise humorigen aber teilweise auch ersnten aber immer spannenden Zombie-Dystopie der ganz eigenen Art:

    https://www.youtube.com/watch?v=84H1iWtUbRE

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    Saelas avatar
    Saelavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr schnell, sehr durchgeknallt. Nichts für Menschen mit Arachnophobie.
    Absolut durchgeknallt.

    David wird von einem Schmerz im Bein geweckt und schon beginnt der Kampf ums Überleben.
    Mit seinem besten Freund John muss David nun die gesamte Stadt "Ungenannt" vor einer Invasion retten. Das Problem: niemand glaubt ihnen, denn nur sie können die Bedrohung sehen.
    Das Buch hat ein sehr rasantes Tempo, da die Protagonisten so gut wie nie zur Ruhe kommen und dadurch auch den Lesern einfach immer weiter mitziehen.
    Der erste Teil "John dies at the end" ist leider noch nicht auf Deutsch erschienen. "Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker" las sich aber auch ohne Wissen um den ersten Teil gut.

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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor 4 Jahren
    Heidenspass

    Das infernalische Zombie Spinnen Massaker

     

    Man liebt es, oder man hasst es.

     

     

    Ein Kommentar der Washington Post : Als hätte Douglas Adams eine Folge von The Walking Dead geschrieben....“der exakt den Buchstil beschreibt und ein Titel dessen Eigenschaftswort hinsichtlich  vergossenem Blut, eklem Gekröse, Hirnmasse und Kollateralschäden absolut zutreffend ist. 

    Wäre das alles, wäre es das Papier nicht wert. Ist es aber nicht.

    In diesem Splatterroman ist Platz für vieles:

    Weise Einsichten: „ Wenn man keine Eltern hat sagt einem auch niemand, dass man einen Pfad eingeschlagen hat, der mit grob falschen Erwartungen darüber gepflastert ist, was einem die Welt schuldet.“

    Bedeutende Erkenntnisse: „Wir sind zu dem völlig verrückten und oft fatalen Schluss gekommen, dass etwas nicht existiert, wenn wir es nicht sehen können.Fast alle Fehlschläge der Zivilisation können auf diesen ominösen Satz zurückgeführt werden: Ich glaube es erst, wenn ich es sehe.“

     

    Action pur: „ Irgendwo lächelte der Geist von Charles Darwin und zündete sich eine Zigarette an.“

     

    Drei trotz aller merkwürdigen Charakter – und sonstiger Eigenschaften ( und derer gibt es viele!)  liebenswerte Chaotenprotagonisten und ein tapferer Hund.

     

    Wurmlöcher.......

     

     

     

    Und als roter Faden die Liebe, die sich wider Erwarten durch den Roman zieht, und all dem Abschlachten, abfackeln und Fressen ein freundliches Gesicht, Wärme und zusätzlich zur Kritik am „american way of life“, Sinn & Humor gibt.

     

     

     

    Autor David Wong (hinter diesem Pseudonym verbirgt sich Jason Pargin, Executive Editor von cracked.com. http://www.cracked.com/) hat einen neuen Fan. Beste intelligent, krude Unterhaltung vom Feinsten, allerdings sollten sensiblere Gemüter besser auf  geeignetere Lesekost umsteigen.

    WIRKLICH!

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    MissJaneMarples avatar
    MissJaneMarplevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses Buch kann man nicht beschreiben, man muss es gelesen haben!
    Was für eine krasse Geschichte!?!

    Inhalt:
    David und John wohnen am Arsch der Hölle - genauer gesagt - in Un.....t, einer Stadt, die nicht nur völlig abgefuckt ist, sondern auch heimgesucht wird.
    Alles beginnt damit, dass David aufwacht, weil er von einer riesigen Spinne angefallen wird. Das Monster läutet eine Zombie-Spinnen-Apokalypse ungeahnten Ausmaßes ein und schon bald ist die ganze Stadt verseucht. Das Perfide: Nur John und er können die Biester sehen: Für alle anderen sind sie unsichtbar. Sie glauben an einen Anschlag, daran, dass ein biologischer Kampfstoff freigesetzt worden ist, der hoch ansteckend ist und dazu führt, dass die Infizierten verrückt werden und am lebendigen Leibe verfaulen. Die Regierung riegelt die Stadt ab. Internierungslager enstehen. David und John haben nicht viel Zeit, die Welt zu retten und sich gegen die dunkle Macht zu stellen, die das alles zu verantworten hat.
    (Klappentext)

    Meinung:
    Mein Verhältnis zu diesem Buch war sehr unterschiedlich, von "Gott was für ein Käse" bis "Wow, wie krass ist das denn!" war so ziemlich alles dabei.

    Das Buch lässt sich wirklich nicht beschreiben, man muss es gelesen haben, sonst glaubt man es nicht.

    Fazit:
    Wer schräge Geschichten mag, wird dieses Buch lieben! 

    Kommentare: 4
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    andreasmks avatar
    andreasmkvor 4 Jahren
    Absolut empfehlenswert

    David und sein Kumpel John wohnen schon immer in jener amerikanischen Kleinstadt, in der regelmäßig seltsame Dinge geschehen und deren Name zum Schutz vor möglichen Touristen wortwörtlich "ungenannt" bleibt. Eines Nachts erwacht John, weil sich ein spinnenähnliches Wesen in seinem Bein verbissen hat. Doch das ist nur der Auftakt einer irrwitzigen Geschichte.

    Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker bildet den Nachfolger zu David Wongs Roman "John Dies at the End", der zu diesem Zeitpunkt (Juli 2014) nicht in deutscher Sprache erhältlich ist. Wie schon im Prolog angegeben funktioniert Wongs zweites Buch allerdings ausgezeichnet als eigenständige Geschichte. Wer dagegen "John dies at the End" oder dessen Verfilmung kennt, wird bereits mit David Wongs ungewöhnlichen und abgedrehten Ideen und der Erzählweise des Autors Bekanntschaft gemacht haben.
    Als Leser sollte man bei der Lektüre dieses Romans eine gewisse Toleranz gegenüber Fluchwörtern, Gewalt und blutige Szenen aufbringen. Jedoch sollte man sich von dem Gedanken trennen, dass es sich hierbei um eine Geschichte mit viel Splatter-Gemetzel und wenig Hirn handelt. Durch irre Situationen und Zufälle erschafft der Autor intelligente humorvolle Passagen, die ständig irgendwo zwischen Tragik und Komik schwanken und sich wunderbar in die Geschichte einfügen und lesen lassen. Neben zahlreichen ungewöhnlichen aber glaubwürdigen Nebencharakteren erschafft Wong mit John und David zwei liebenswerte Antihelden, die bei ihrem Versuch alles richtig zu machen, die ganze Situation nur noch verschlimmern.
    Und ganz nebenbei zieht der Autor Klischees des Horror- und Monster-Genres durch den Kakao und teilt immer wieder kritische Seitenhiebe zu den verschiedensten Themen aus, seien es die Terrorangst in den amerikanischen Medien, die dortige Beziehung zu Schusswaffen, die Last eines Drohnen-Piloten oder ganz besonders der aktuellen Zombie-Hype.

    Fazit: Ideenreich, unerwartet, humorvoll, intelligent, actionreich, brutal, ehrlich, empfehlenswert.

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    Originaldibblers avatar
    Originaldibblervor 4 Jahren
    Dieses Buch ist voller Spinnen

    David und John leben in Ungenannt. In Ungenannt passieren viele seltsame Dinge. Wenn in Ungenannt seltsame Dinge passieren sind David und John meist in der Nähe.

    Diesmal beginnt alles mit einer seltsamen Spinne, die David sehen kann und John wohl auch sehen könnte, wenn er gerade da wäre, was er aber nicht ist, andere Leute aber nicht. Wenig später stellt sich heraus, dass diese Spinne ein Parasit ist, die bei Menschen einen zombieartigen Zustand hervorruft.

    DAS INFERNALISCHE ZOMBIE-SPINNEN-MASSAKER ist die Fortsetzung von JOHN DIES AT THE END, das aber bislang nicht auf deutsch erschienen ist. Die ersten Seiten sind voll von Anspielungen auf dieses erste Buch und auch warum David und John anders sind wird erstmal nicht erklärt. Dadurch fand ich die ersten 40-50 Seiten eher anstrengend zu lesen. Nachdem die Geschichte aber einmal ans Laufen gekommen ist, funkioniert sie auch ohne Vorwissen gut. Im wesentlichen erzählt das Buch die Geschicht von Davids und Johns Abenteuern während in ihrer Stadt die "Zombiekrankheit" ausbricht. Im wesentlichen ist es also ein Zombiefilm in Buchform. Dazu kommen einige wirklich abgedrehte und seltsame Dinge. Am ehesten kann man das Buch mit den Pooly und Omally Büchern von Robert Rankin vergleichen. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich das Buch im wesentlichen spannend und an ein paar Stellen auch gruselig aber eigentlich fast gar nicht komisch fand.

    Insgesamt ein kurzweiliges Zombiebuch für Leute die auf abgefahrene Geschichten stehen.

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    Papiergeflüsters avatar
    Papiergeflüstervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: So schräg, wie der Titel verspricht und einfach genial.
    Zombie-Spinnen-Massaker, was erwartet ihr?

    David wacht auf, weil ihn eine riesige Spinne angreift. Nur knapp kann er ihrem Angriff entgehen, aber nicht verhindern, dass die seltsamen Spinnen sich in der Stadt ausbreiten. Denn nur er und sein Freund John können die Viecher sehen, alle anderen sind davon überzeugt, dass ein Virus umgeht und die Menschen in Zombies verwandelt. Angeblich Infizierte werden in ein Quarantäne-Lager gesteckt, in der Stadt bricht das Chaos aus, das Militär rückt an und irgendwie läuft immer alles schief. Es war ja schon vorher nicht alles ganz normal in dieser Stadt und irgendwie stecken David und John immer mittendrin, wenn wieder mal die Kacke dampft. Aber dieses Mal geht es dann doch etwas zu weit.

    Neugierig wurde ich dank des leuchtend grünen Covers mit Papier-Spinnen. Der Titel steigerte die Neugier noch, der Klappentext gab mir den Rest. „Als hätte Douglas Adams eine Folge von The Walking Dead geschrieben.“ schreibt die Washington Post angeblich über das Buch. Ich verehre Douglas Adams und bin ein Fan von The Walking Dead. Wenn das stimmt, ist das genau mein Buch. Und es stimmt!

    Ihr mögt Christopher Moore? Douglas Adams? Oder andere Autoren die so geil schrägen Scheiß schreiben, dass man sich fragt, was sie genommen haben, über deren Humor mit Hirn man sich köstlich amüsieren kann? Dann ist das auch euer Buch.

    Schräg, skurril, grotesk… all das und noch viel mehr. Dazu Action ohne Ende, ein bisschen Übersinnliches und ein Schuss Sojasauce. Einen sensiblen Magen sollte man nicht haben, Blut, Gedärme und Augäpfel gibt es hier genügend. Wem das nichts ausmacht, der wird Spaß mit diesem Buch haben.

    Danke an den Metrolit Verlag, der sich traut, dieses etwas andere Buch in Deutschland zu verlegen. Und die großartige Gestaltung, mit vielen kleinen Gimmicks. Wie dem immer wieder „eingeblendeten“ Countdown bis zum nächsten Massaker und anderen Details, die ein Buch auch optisch zu etwas Besonderem machen.

    Das Hörbuch kann ich übrigens auch empfehlen, gesprochen von Martin Baltscheit. Der anfangs etwas gewöhnungsbedürftig liest, oder schon eher spielt, aber es passt zum Buch und man hört sich schnell rein.

    Buchtipp für alle, denen es nicht skurril genug sein kann, ich hatte richtig viel Spaß mit diesem Buch.

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    Tialdas avatar
    Tialdavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Was bei anderen ein ‘lachend auf dem Boden rollen’ auslöst, lässt mich nur mit einem verständnislosen Fragezeichen über dem Kopf zurück ...
    Ich find das Cover schön...?

    Rezension:

    “Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker” von David Wong zu lesen, war für mich ein Experiment. Zwar finde ich Horror und auch humorvolle Literatur toll, doch habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese Mischung selten gut zusammenpasst – wie auch in diesem Fall.

    Das Prinzip ist nicht schlecht – die Aufmachung des Buches löst oft ein Schmunzeln aus und der ‘Warnsatz’ auf einer der ersten Seiten “Achtung! Dieses Buch enthält drastische Beschreibungen von Monstern und männlichen Geschlechtsorganen!” traf genau meine Art von Humor. Außerdem fand ich die Anmerkungen, die ‘handschriftlich’ an den Rand des Textes gesetzt wurden ziemlich witzig – doch jetzt kommt das Aber:

    Für die knapp 400 Seiten brauchte ich unendlich lange. Während ich die Gags am Anfang noch gut fand, wurden diese irgendwann immer flacher und ich musste mich immer wieder zwingen, weiterzulesen, da ich mich jedes Mal neu in den Text und den Schreibstil einfinden musste – so machte mir von Seite zu Seite weniger Spaß, dieses abstruse Stück Literatur zu lesen.

    Es geht darum, dass Spinnen eine kleine Stadt, deren Name sehr auffällig nicht genannt wird, überrennen, sich in ihre Opfer einnisten und deren Gehirn übernehmen. Das Problem ist, dass nur der Protagonist, David Wong (ja richtig, der, der auch als Autor genannt wird) die Biester sehen kann und ihm natürlich niemand glaubt – mal abgesehen von seinem chaotischen Kumpel John. Der Buchverlauf handelt grob gesagt davon, dass die beiden die Stadt (und sich selbst) retten müssen.

    Anfangs fand ich dieses Prinzip richtig gut – die Protagonisten erinnerten mich sehr an die Protagonisten der Simon Pegg-Filme (z.B. Shaun of the dead). Aber je weiter die Story fortschreitet, umso absurder wird die Handlung und … ja – wie gesagt, ich habe mich nur noch durchgeschleppt.

    Ich bin mir nicht sicher, wem ich das Buch empfehlen soll – es gibt wohl durchaus Leute, die das Buch zum Schreien komisch finden (der Mann lachte z.B. immer wieder verzückt und hysterisch auf), aber ich gehöre definitiv nicht dazu und bleibe mit einem “Hm.. aja.” zurück.

    Fazit:

    Was bei anderen ein ‘lachend auf dem Boden rollen’ auslöst, lässt mich nur mit einem verständnislosen Fragezeichen über dem Kopf zurück – … aber kultige Buchaufmachung.

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