David Wong Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker

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Inhaltsangabe zu „Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker“ von David Wong

David und John wohnen am Arsch der Hölle, in einer Stadt, die nicht nur völlig abgefuckt ist, sondern heimgesucht wird. Alles beginnt damit, dass David aufwacht, weil er von einer riesigen Spinne angefallen wird. Das Monster läutet eine Zombie-Spinnen-Apokalypse ungeahnten Ausmaßes ein und schon bald ist die ganze Stadt verseucht. Das Perfide: Nur John und er können die Biester sehen: Für alle anderen sind sie unsichtbar. Sie glauben an einen Anschlag, daran, dass ein biologischer Kampfstoff freigesetzt worden ist, der hoch ansteckend ist und dazu führt, dass die Infizierten verrückt werden und am lebendigen Leibe verfaulen. Die Regierung riegelt die Stadt ab. Internierungslager entstehen. David und John haben nicht viel Zeit, die Welt zu retten und sich gegen die dunkle Macht zu stellen, die das alles zu verantworten hat. Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker ist eine ungemein lustige, groteske und actionreiche Horrorkomödie, die in den USA längst Kultstatus besitzt. Ein ebenso unterhaltsamer wie überraschender Page-Turner für Hartgesottene. 'Was ihr da zu hören bekommt, was David Wong, dieser Meister des philosophischen Splatters, dieser Darwin des Horrors geschrieben hat infiziert von der ersten Seite an. Wir werden durch den Häcksler raffinierter Wendungen, sprachlicher Schönheiten und atemloser Spannung gedreht. Ja, so ist die Welt (zumindest die amerikanische), und danke David, dass du es uns erzählt hast. [.] ich würde sagen, wenn es Anspruch der Literatur ist, zu fesseln, etwas im Verstand und Verhalten des Lesers zu ändern, eine neue Sicht der Dinge auszubreiten durch virtuose Sprache und der totalen Beherrschung und ironischer Erweiterung eines Genres, wenn es gelingt den Leser anzuregen, federleicht und sackenschwer über die wichtigen Fragen des Lebens nachzudenken, wenn Bilder bleiben sollen, wenn sie fordern, uns ins Mark erschüttern, pürieren und erheben sollen, dann erfüllt der dicke Wong alle diese Ansprüche. Das war mit das Beste, was ich in den letzten Jahren gelesen habe.' Martin Baltscheit, Sprecher des Hörbuchs 'Als hätte Douglas Adams eine Folge von The Walking Dead geschrieben. Im Ernst, Mann, hol dir dieses Buch und lies es!' Washington Post 'David Wong ist es gelungen, das Kunststück [.], Monsterromane, die amerikanische Arroganz [.] und die genreüblichen Antihelden durch den Kakao zu ziehen und gleichzeitig einen gruseligen Monsterroman mit hinreißenden Antihelden zu schreiben.' RBB Radio Eins 'Wer auf Ghostbusters steht, [.] sollte diese verrückte Kiste unbedingt lesen.' WDR 1Live 'So fremd mir das Thema ist, so viel Spaß macht es, das Buch zu lesen, weil der Autor einfach wahnsinnig viel Fantasie besitzt und sehr lässig schreibt.' FluxFM 'Dieses Buch macht einfach nur Spaß. Skurril, schräg, überraschend. [.] Ich hätte gerne noch 300 Seiten mehr davon gelesen. Ganz klare Leseempfehlung!' Wasliestdu.de 'Es ist definitiv einer der kuriosesten literarischen Trips des Frühjahrs,[.] Wongs Zombie-Spinnen werden eines meiner persönlichen Pulp- Highlights des Jahres bleiben.' Rouge Nation 'Auf den Film dürfte man jedenfalls gespannt sein. Aber erstmal solltest Du das Buch lesen. Unbedingt.' halloween.de 'Ich möchte schon mal sagen, dass dieser Titel aus dem Hause Metrolit wieder große Chancen hat mein Jahres Highlight zu werden!' Leseleidenschaft 'Holy shit, was für ein Buch! [.] Als hätte man Hunter S. Thompson, William S. Burroughs und Terry Pratchet gemeinsam in einen Keller gesperrt mit der Auflage, erst wieder rauskommen zu dürfen, wenn man ein fertiges Buch in den Händen halte.' We Want More 'Ein herrlich schräges Buch' Zuckerkick.de

Super spanned, super lustig und einzigartig gruselig. Noch besser als der erste Band.

— JanineT
JanineT

Zitat: "Was zur Hölle habe ich da gelesen?" - Schräg, trashig und doch recht unterhaltsam. Muss man aber mögen.

— chuma
chuma

Wenn man bedenkt, dass es sich um einen Trash-Roman handelt, stößt er einige interessante Gedankengänge an :)

— Vitas
Vitas

eine humorige aber teilweise auch ersnte immer auch spannenden Zombie-Dystopie der ganz eigenen Art

— CreepyCreaturesReviews
CreepyCreaturesReviews

Sehr schnell, sehr durchgeknallt. Nichts für Menschen mit Arachnophobie.

— Saela
Saela

Irre, splatterhaft und witzig! Spinnenartige Wesen nisten sich in Menschen ein und verwandeln sie in Zombies!

— salino
salino

So lala, habe es nicht durchgehalten, für Fans solcher Bücher aber bestimmt ok

— Leserattemanu
Leserattemanu

Dieses Buch kann man nicht beschreiben, man muss es gelesen haben!

— MissJaneMarple
MissJaneMarple

So schräg, wie der Titel verspricht und einfach genial.

— Papiergeflüster
Papiergeflüster

Was bei anderen ein ‘lachend auf dem Boden rollen’ auslöst, lässt mich nur mit einem verständnislosen Fragezeichen über dem Kopf zurück ...

— Tialda
Tialda

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  • Mein 2. Stephen King ;-)

    Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker
    JanineT

    JanineT

    04. July 2017 um 18:28

    Im ersten Band war die Handlung der Geschichte von Anfang bis zum Schluss drunter und drüber. Ich fand sie zwar spannend und lustig, aber es gab auch sehr viele Ungereimtheiten und viele Fragen, die unbeantwortet blieben, der rote Faden ging immer mal wieder verloren, wobei ein neuer gesponnen wurde oder gleich zwei oder drei, die entweder auch wieder fadenscheinig wurden oder sich in einem Wirrwarr verknoten.Dies ist in diesem Buch anders. Es gibt hier einen klaren Handlungsstrang, dem man leicht folgen kann, und dennoch hält es so einige Überraschungen und unerwartete Ereignisse parat. Es war so spannend, dass ich es oft nicht aus den Händen legen konnte. Die Figuren sind lustig, speziell, durchgeknallt. Das so oft durchgekaute Konzept von beissenden, menschfressenden Zombies wird hier mal auf eine andere Weise dargestellt. Neu, frisch, unterhaltsam, wie im Sinne von „Shawn oft the dead“. Ich hoffe, es wird irgendwann einen dritten Band geben. Der Film sollte sich Hollywood jedoch sparen, denn die Verfilmung des ersten Bandes war recht schwach. 

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  • grandioser Horror mit Zombies, die von Spinnen kontrolliert werden.

    Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker
    CreepyCreaturesReviews

    CreepyCreaturesReviews

    12. March 2016 um 12:31

    Wer sich den Titel und das Cover anschaut, der erwartet entweder Trash oder Grandioses. Eine Mischung aus beiden ist es dann, aber der Trash ist - wenn es sowas gibt - bewusst und mit einem Augenzwinkern geschrieben. Eines Nachts wacht David (Autor und gleichzeitig Hauptdarsteller seines eigenen Romans) auf, weil ihn etwas ins Bein gebissen hat. Als er die Bettdecke zurückschlägt, schaut ihm eine riesige Spinne entgegen. Bei dem Versuch, diese wieder loszuwerden macht David einen solcheN Radau, dass die Nachbarn die Polizei rufen. Der Polizist wird unter den fassungslosen Augen Davids von der Spinne angefallen, die ihm in den mund krabbelt - ohne das der Polizist sie gesehen hätte.Der Auftakt einer teilweise humorigen aber teilweise auch ersnten aber immer spannenden Zombie-Dystopie der ganz eigenen Art:https://www.youtube.com/watch?v=84H1iWtUbRE

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  • Absolut durchgeknallt.

    Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker
    Saela

    Saela

    22. March 2015 um 13:18

    David wird von einem Schmerz im Bein geweckt und schon beginnt der Kampf ums Überleben. Mit seinem besten Freund John muss David nun die gesamte Stadt "Ungenannt" vor einer Invasion retten. Das Problem: niemand glaubt ihnen, denn nur sie können die Bedrohung sehen. Das Buch hat ein sehr rasantes Tempo, da die Protagonisten so gut wie nie zur Ruhe kommen und dadurch auch den Lesern einfach immer weiter mitziehen. Der erste Teil "John dies at the end" ist leider noch nicht auf Deutsch erschienen. "Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker" las sich aber auch ohne Wissen um den ersten Teil gut.

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  • Heidenspass

    Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker
    thursdaynext

    thursdaynext

    Das infernalische Zombie Spinnen Massaker   Man liebt es, oder man hasst es.     Ein Kommentar der Washington Post : „ Als hätte Douglas Adams eine Folge von The Walking Dead geschrieben....“der exakt den Buchstil beschreibt und ein Titel dessen Eigenschaftswort hinsichtlich  vergossenem Blut, eklem Gekröse, Hirnmasse und Kollateralschäden absolut zutreffend ist.  Wäre das alles, wäre es das Papier nicht wert. Ist es aber nicht. In diesem Splatterroman ist Platz für vieles: Weise Einsichten: „ Wenn man keine Eltern hat sagt einem auch niemand, dass man einen Pfad eingeschlagen hat, der mit grob falschen Erwartungen darüber gepflastert ist, was einem die Welt schuldet.“ Bedeutende Erkenntnisse: „Wir sind zu dem völlig verrückten und oft fatalen Schluss gekommen, dass etwas nicht existiert, wenn wir es nicht sehen können.Fast alle Fehlschläge der Zivilisation können auf diesen ominösen Satz zurückgeführt werden: Ich glaube es erst, wenn ich es sehe.“   Action pur: „ Irgendwo lächelte der Geist von Charles Darwin und zündete sich eine Zigarette an.“   Drei trotz aller merkwürdigen Charakter – und sonstiger Eigenschaften ( und derer gibt es viele!)  liebenswerte Chaotenprotagonisten und ein tapferer Hund.   Wurmlöcher.......       Und als roter Faden die Liebe, die sich wider Erwarten durch den Roman zieht, und all dem Abschlachten, abfackeln und Fressen ein freundliches Gesicht, Wärme und zusätzlich zur Kritik am „american way of life“, Sinn & Humor gibt.       Autor David Wong (hinter diesem Pseudonym verbirgt sich Jason Pargin, Executive Editor von cracked.com. http://www.cracked.com/) hat einen neuen Fan. Beste intelligent, krude Unterhaltung vom Feinsten, allerdings sollten sensiblere Gemüter besser auf  geeignetere Lesekost umsteigen. WIRKLICH! 3 Dodos

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    • 6
  • Was für eine krasse Geschichte!?!

    Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    Inhalt: David und John wohnen am Arsch der Hölle - genauer gesagt - in Un.....t, einer Stadt, die nicht nur völlig abgefuckt ist, sondern auch heimgesucht wird. Alles beginnt damit, dass David aufwacht, weil er von einer riesigen Spinne angefallen wird. Das Monster läutet eine Zombie-Spinnen-Apokalypse ungeahnten Ausmaßes ein und schon bald ist die ganze Stadt verseucht. Das Perfide: Nur John und er können die Biester sehen: Für alle anderen sind sie unsichtbar. Sie glauben an einen Anschlag, daran, dass ein biologischer Kampfstoff freigesetzt worden ist, der hoch ansteckend ist und dazu führt, dass die Infizierten verrückt werden und am lebendigen Leibe verfaulen. Die Regierung riegelt die Stadt ab. Internierungslager enstehen. David und John haben nicht viel Zeit, die Welt zu retten und sich gegen die dunkle Macht zu stellen, die das alles zu verantworten hat. (Klappentext) Meinung: Mein Verhältnis zu diesem Buch war sehr unterschiedlich, von "Gott was für ein Käse" bis "Wow, wie krass ist das denn!" war so ziemlich alles dabei. Das Buch lässt sich wirklich nicht beschreiben, man muss es gelesen haben, sonst glaubt man es nicht. Fazit: Wer schräge Geschichten mag, wird dieses Buch lieben! 

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    • 5
    _Sahara_

    _Sahara_

    10. October 2014 um 22:03
  • Absolut empfehlenswert

    Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker
    andreasmk

    andreasmk

    David und sein Kumpel John wohnen schon immer in jener amerikanischen Kleinstadt, in der regelmäßig seltsame Dinge geschehen und deren Name zum Schutz vor möglichen Touristen wortwörtlich "ungenannt" bleibt. Eines Nachts erwacht John, weil sich ein spinnenähnliches Wesen in seinem Bein verbissen hat. Doch das ist nur der Auftakt einer irrwitzigen Geschichte. Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker bildet den Nachfolger zu David Wongs Roman "John Dies at the End", der zu diesem Zeitpunkt (Juli 2014) nicht in deutscher Sprache erhältlich ist. Wie schon im Prolog angegeben funktioniert Wongs zweites Buch allerdings ausgezeichnet als eigenständige Geschichte. Wer dagegen "John dies at the End" oder dessen Verfilmung kennt, wird bereits mit David Wongs ungewöhnlichen und abgedrehten Ideen und der Erzählweise des Autors Bekanntschaft gemacht haben. Als Leser sollte man bei der Lektüre dieses Romans eine gewisse Toleranz gegenüber Fluchwörtern, Gewalt und blutige Szenen aufbringen. Jedoch sollte man sich von dem Gedanken trennen, dass es sich hierbei um eine Geschichte mit viel Splatter-Gemetzel und wenig Hirn handelt. Durch irre Situationen und Zufälle erschafft der Autor intelligente humorvolle Passagen, die ständig irgendwo zwischen Tragik und Komik schwanken und sich wunderbar in die Geschichte einfügen und lesen lassen. Neben zahlreichen ungewöhnlichen aber glaubwürdigen Nebencharakteren erschafft Wong mit John und David zwei liebenswerte Antihelden, die bei ihrem Versuch alles richtig zu machen, die ganze Situation nur noch verschlimmern. Und ganz nebenbei zieht der Autor Klischees des Horror- und Monster-Genres durch den Kakao und teilt immer wieder kritische Seitenhiebe zu den verschiedensten Themen aus, seien es die Terrorangst in den amerikanischen Medien, die dortige Beziehung zu Schusswaffen, die Last eines Drohnen-Piloten oder ganz besonders der aktuellen Zombie-Hype. Fazit: Ideenreich, unerwartet, humorvoll, intelligent, actionreich, brutal, ehrlich, empfehlenswert.

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    • 3
  • Dieses Buch ist voller Spinnen

    Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    16. May 2014 um 01:02

    David und John leben in Ungenannt. In Ungenannt passieren viele seltsame Dinge. Wenn in Ungenannt seltsame Dinge passieren sind David und John meist in der Nähe. Diesmal beginnt alles mit einer seltsamen Spinne, die David sehen kann und John wohl auch sehen könnte, wenn er gerade da wäre, was er aber nicht ist, andere Leute aber nicht. Wenig später stellt sich heraus, dass diese Spinne ein Parasit ist, die bei Menschen einen zombieartigen Zustand hervorruft. DAS INFERNALISCHE ZOMBIE-SPINNEN-MASSAKER ist die Fortsetzung von JOHN DIES AT THE END, das aber bislang nicht auf deutsch erschienen ist. Die ersten Seiten sind voll von Anspielungen auf dieses erste Buch und auch warum David und John anders sind wird erstmal nicht erklärt. Dadurch fand ich die ersten 40-50 Seiten eher anstrengend zu lesen. Nachdem die Geschichte aber einmal ans Laufen gekommen ist, funkioniert sie auch ohne Vorwissen gut. Im wesentlichen erzählt das Buch die Geschicht von Davids und Johns Abenteuern während in ihrer Stadt die "Zombiekrankheit" ausbricht. Im wesentlichen ist es also ein Zombiefilm in Buchform. Dazu kommen einige wirklich abgedrehte und seltsame Dinge. Am ehesten kann man das Buch mit den Pooly und Omally Büchern von Robert Rankin vergleichen. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich das Buch im wesentlichen spannend und an ein paar Stellen auch gruselig aber eigentlich fast gar nicht komisch fand. Insgesamt ein kurzweiliges Zombiebuch für Leute die auf abgefahrene Geschichten stehen.

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  • Zombie-Spinnen-Massaker, was erwartet ihr?

    Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker
    Papiergeflüster

    Papiergeflüster

    David wacht auf, weil ihn eine riesige Spinne angreift. Nur knapp kann er ihrem Angriff entgehen, aber nicht verhindern, dass die seltsamen Spinnen sich in der Stadt ausbreiten. Denn nur er und sein Freund John können die Viecher sehen, alle anderen sind davon überzeugt, dass ein Virus umgeht und die Menschen in Zombies verwandelt. Angeblich Infizierte werden in ein Quarantäne-Lager gesteckt, in der Stadt bricht das Chaos aus, das Militär rückt an und irgendwie läuft immer alles schief. Es war ja schon vorher nicht alles ganz normal in dieser Stadt und irgendwie stecken David und John immer mittendrin, wenn wieder mal die Kacke dampft. Aber dieses Mal geht es dann doch etwas zu weit. Neugierig wurde ich dank des leuchtend grünen Covers mit Papier-Spinnen. Der Titel steigerte die Neugier noch, der Klappentext gab mir den Rest. „Als hätte Douglas Adams eine Folge von The Walking Dead geschrieben.“ schreibt die Washington Post angeblich über das Buch. Ich verehre Douglas Adams und bin ein Fan von The Walking Dead. Wenn das stimmt, ist das genau mein Buch. Und es stimmt! Ihr mögt Christopher Moore? Douglas Adams? Oder andere Autoren die so geil schrägen Scheiß schreiben, dass man sich fragt, was sie genommen haben, über deren Humor mit Hirn man sich köstlich amüsieren kann? Dann ist das auch euer Buch. Schräg, skurril, grotesk… all das und noch viel mehr. Dazu Action ohne Ende, ein bisschen Übersinnliches und ein Schuss Sojasauce. Einen sensiblen Magen sollte man nicht haben, Blut, Gedärme und Augäpfel gibt es hier genügend. Wem das nichts ausmacht, der wird Spaß mit diesem Buch haben. Danke an den Metrolit Verlag, der sich traut, dieses etwas andere Buch in Deutschland zu verlegen. Und die großartige Gestaltung, mit vielen kleinen Gimmicks. Wie dem immer wieder „eingeblendeten“ Countdown bis zum nächsten Massaker und anderen Details, die ein Buch auch optisch zu etwas Besonderem machen. Das Hörbuch kann ich übrigens auch empfehlen, gesprochen von Martin Baltscheit. Der anfangs etwas gewöhnungsbedürftig liest, oder schon eher spielt, aber es passt zum Buch und man hört sich schnell rein. Buchtipp für alle, denen es nicht skurril genug sein kann, ich hatte richtig viel Spaß mit diesem Buch.

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    • 2
  • "Leaving Las Vegas" meets "Zombieland"

    Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker
    Krinkelkroken

    Krinkelkroken

    Okay, Leute, jetzt wird es etwas schräg: Die liebe Kathrineverdeen hatte mir – Hobby-Zombieologin und ausgewiesene Untoten-Expertin – den neuen Roman von David Wong empfohlen, einem Autor, dessen Werke unbegreiflicherweise bisher an mir vorbeigegangen sind, obwohl sein Erstling „John dies at the End“ in den USA bereits Kultstatus erlangt hat und noch dazu verfilmt wurde. Da wollte ich mir die Gelegenheit auf eine Zombifizierung natürlich um keinen Preis entgehen lassen und kann nun nach sorgfältiger Lektüre dieses Massaker-Romanes endlich mitreden. Oder? Auch nicht. Denn mein erster Gedanke nach dem Zuklappen war: What the f**k – was war das denn?! David wohnt in einer amerikanischen Stadt, dessen Name "Ungenannt" bleiben soll (damit auch wirklich niemand auf die idiotische Idee kommt, aus Neugier hinzufahren). Hier geht er mit seinem Freund John seit geraumer Zeit übernatürlichen Phänomenen nach, die immer wieder das Örtchen – in ihren Augen der „Arsch der Hölle“ heimsuchen – jedoch von anderen Bewohnern nicht wahrgenommen werden (da diese keine mysteriöse Sojasoßen-Droge genommen haben...). Die beiden Spezialisten für höllische Heimsuchungen bekommen eines Tages echte Probleme als eine Welle von Zombie-Spinnen die Menschen in der Stadt besetzt, sie auf diese Weise zu Mordmaschinen macht und so die Apokalypse einläutet. Natürlich bleibt die Rettung der Welt dabei an John und David hängen... Es beginnt eine infernalische Odyssee voller skurriler, splatterhafter, urkomischer und definitiv durchgeknallter Slapstickmomente, die an einen Drogenrausch à la „Leaving Las Vegas“ in Kombination mit „Zombieland“ erinnert. Die Mischung aus Gore/Gewaltätigkeit/Umgangssprache und Humor/Absurdität/Unwahrscheinlichkeit erinnert an Trash-Horror und B-Movies mit Kultpotential. Die fortschreitende Katastrophe wird dabei optisch durch Countdown-Zähler nach digitalem Vorbild über jedem Kapitel festgehalten. Auch geschwärzte Stellen und vermeintlich handschriftliche Randnotizen geben dem Buch einen besonderen Touch. Die Geschichte entwickelt sich rasant zu einem Hurrikane aus Widerlichkeiten und Massenhysterie gigantischen Ausmaßes. Dabei bleibt der Autor nicht immer auf den Kern der Story fokussiert, sondern beschreibt stellenweise auch gern Nichtigkeiten detailliert, was die grundsätzlich reißerisch-spannungsgeladene Handlung zeitweise etwas ausbremst. Sieht man über diese Schönheitsfehler hinweg, ist „Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker“ die perfekte Lektüre für Zombie-Liebhaber und Fans schräger Geek-Kultur. Aber Vorsicht: Wer nicht gerne en détail über spritzende Innereien und verfaulende Leichen informiert werden möchte, der sollte lieber zur Jugendvariante der Zombiegeschichten von Kirsty McKay greifen. Trotz der Menge an Leichenteilen ist Wongs Endzeit-Szenario kein typischer Gore-Roman, da alle extremen Momente durch die (Haschisch-Dunst verschleierten) Augen der Anti-Helden geschildert werden, die meist ebenso entgeistert sind wie der Leser – und so in humorvoll-unrealistisches Licht gerückt werden. Ein paar Kritikpunkte (die allerdings dem buchstäblichen Horror-Trip nichts anhaben können) gibt es aufgrund von Layout und Gestaltung: Die englische Vorlage trägt den Titel „This book is full of spiders – seriously, dude, don't touch it“, was ich persönlich besser finde als die etwas plumpe Übersetzung. Wie immer frage ich mich, ob man den Titel – wenn schon nicht getreu übersetzten – nicht wenigstens einfach in der Originalsprache lassen könnte. Das Cover hingegen wurde an das Original angelehnt, und macht durchaus was her. Layout und Design des Textes sind dem Bericht-Stil nachempfunden und könnten zur besseren Lesbarkeit größere Zeilenabstände und Absätze vertragen – aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Kurz: David Wongs Roman erweitert den Horizont und verursacht einige schlaflose Nächte – denn man kann dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen. Am Ende hält der Erzähler übrigens in ein paar Zeilen das Ziel des Romans fest: Die Leser sollten nach Beendigung das Buch zuschlagen und sich fragen: Was zur Hölle habe ich da eben gelesen? Mission erfüllt, Wong. Mission erfüllt. Zum Autor: Hinter dem Pseudonym David Wong versteckt sich Jason Pargin, Chefredakteur der Website cracked.com, auf der Verschwörungstheorien, Nerdthemen und Lebensweisheiten auf satirische Weise präsentiert werden. Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker von David Wong Taschenbuch: 416 Seiten Verlag: WALDE + GRAF bei Metrolit Erscheinungsdatum: 17. Februar 2014

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    • 3
    Krinkelkroken

    Krinkelkroken

    04. May 2014 um 13:38
  • Ich find das Cover schön...?

    Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker
    Tialda

    Tialda

    Rezension: “Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker” von David Wong zu lesen, war für mich ein Experiment. Zwar finde ich Horror und auch humorvolle Literatur toll, doch habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese Mischung selten gut zusammenpasst – wie auch in diesem Fall. Das Prinzip ist nicht schlecht – die Aufmachung des Buches löst oft ein Schmunzeln aus und der ‘Warnsatz’ auf einer der ersten Seiten “Achtung! Dieses Buch enthält drastische Beschreibungen von Monstern und männlichen Geschlechtsorganen!” traf genau meine Art von Humor. Außerdem fand ich die Anmerkungen, die ‘handschriftlich’ an den Rand des Textes gesetzt wurden ziemlich witzig – doch jetzt kommt das Aber: Für die knapp 400 Seiten brauchte ich unendlich lange. Während ich die Gags am Anfang noch gut fand, wurden diese irgendwann immer flacher und ich musste mich immer wieder zwingen, weiterzulesen, da ich mich jedes Mal neu in den Text und den Schreibstil einfinden musste – so machte mir von Seite zu Seite weniger Spaß, dieses abstruse Stück Literatur zu lesen. Es geht darum, dass Spinnen eine kleine Stadt, deren Name sehr auffällig nicht genannt wird, überrennen, sich in ihre Opfer einnisten und deren Gehirn übernehmen. Das Problem ist, dass nur der Protagonist, David Wong (ja richtig, der, der auch als Autor genannt wird) die Biester sehen kann und ihm natürlich niemand glaubt – mal abgesehen von seinem chaotischen Kumpel John. Der Buchverlauf handelt grob gesagt davon, dass die beiden die Stadt (und sich selbst) retten müssen. Anfangs fand ich dieses Prinzip richtig gut – die Protagonisten erinnerten mich sehr an die Protagonisten der Simon Pegg-Filme (z.B. Shaun of the dead). Aber je weiter die Story fortschreitet, umso absurder wird die Handlung und … ja – wie gesagt, ich habe mich nur noch durchgeschleppt. Ich bin mir nicht sicher, wem ich das Buch empfehlen soll – es gibt wohl durchaus Leute, die das Buch zum Schreien komisch finden (der Mann lachte z.B. immer wieder verzückt und hysterisch auf), aber ich gehöre definitiv nicht dazu und bleibe mit einem “Hm.. aja.” zurück. Fazit: Was bei anderen ein ‘lachend auf dem Boden rollen’ auslöst, lässt mich nur mit einem verständnislosen Fragezeichen über dem Kopf zurück – … aber kultige Buchaufmachung.

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    • 2
  • This Post is full of Spiders...

    Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker
    Buchmacherin

    Buchmacherin

    Ein Post-Konzert-Tag ist prädestiniert dafür, verlesen verbracht zu werden. Und mit größter Emotionalität habe ich mich wortwörtlich mit den Protagonisten durch die letzten Seiten des infernalischen Zombie-Spinnen-Massakers gekämpft: Amerika ist ja schon ziemlich crazy und vielleicht ein bisschen weltfremd und seit der Extras von “World War Z” (ihr wisst schon, der Film mit Brad Pitt) weiß ich, dass viele Amerikaner WIRKLICH glauben, dass jeden Moment die Zombie-Apokalypse ausbrechen könnte. Verdammt.. dort gibt es wohl mehr Fanatiker als ich gedacht habe. Deswegen war besagter Film auch super realistisch. Schon klar. Also.. Zombies sind ja schon echt keine feine Sache. Sie verkörpern die dem Menschen ureigenste Angst vor dem Untoten. Vielleicht sogar die Angst davor, selbst schon längst nicht mehr Mensch zu sein. Wenn das dann auch noch mit Spinnen kombiniert wird… Hui! Dann ist in meinen Gedanken echt der Teufel los. Und so steigt David Wong(Pseudonym für den Schriftsteller und Komiker Jason Pargin) in seinem Buch “Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker” (engl. This Book Is Full of Spiders) auch gleich mit der Beschreibung einer ganz fiesen Art in das Geschehen ein. (Okay, genau genommen kommt das erst nach der Schilderung wie David und John – you may know him from “John Dies at the End” – von einem Wasserturm runterpullern und dabei eine wirklich sonderbare Entdeckung machen). David und John wohnen am Arsch der Hölle – genauer gesagt – in Ungenannt, einer Stadt, die nicht nur völlig abgefuckt ist, sondern heimgesucht wird. Alles beginnt damit, dass David aufwacht, weil er von einer riesigen Spinne angefallen wird. Das Monster läutet eine Zombie-Spinnen-Apokalypse ungeahnten Ausmaßes ein und schon bald ist die ganze Stadt verseucht. Das Perfide: Nur John und er können die Biester sehen: Für alle anderen sind sie unsichtbar. Sie glauben an einen Anschlag, daran, dass ein biologischer Kampfstoff freigesetzt worden ist, der hoch ansteckend ist und dazu führt, dass die Infizierten verrückt werden und am lebendigen Leibe verfaulen. Die Regierung riegelt die Stadt ab. Internierungslager entstehen. David und John haben nicht viel Zeit, die Welt zu retten und sich gegen die dunkle Macht zu stellen, die das alles zu verantworten hat.  Diese Schilderung kann spoilernde Inhalte enthalten. Ich habe aber versucht, keine für die Story elementaren Informationen herauszurücken und ich denke, das ist mir gelungen: Kinder, lasst die Finger von Drogen! Ehrlich! Dabei kommt nur Mist raus oder wie bei John und David die Fähigkeit, Dinge zu sehen, die außerhalb unseres Wahrnehmungsspektrums liegen. Ob Fluch oder Segen dürft ihr in dieser Geschichte selbst entscheiden: Sympathisch: David hat wahrscheinlich ungefähr so viel Angst vor Spinnen wie ich, allerdings geht er mit den Mistviehchern ungleich brutaler um – Ich erinnere mich da an eine Begegnung mit einem FETTEN Vieh vor einigen Monaten. Von meinem Freund im Stich gelassen, schaffte ich es noch gerade so, uns vor den mörderischen Giftspinnweben zu retten… sie saß quasi auf meiner Hand… … – Noch sympathischer: Auch er arbeitet in einer Videothek. Identifizierung geglückt. Die wird im übrigen noch dadurch erzeugt, dass das Buch im Prinzip durchgängig von David erzählt wird. Was ihn selbst betrifft schildert er aus der Ich-Perspektive. Die Erlebnisse anderer Personen werden von ihm nacherzählt. Sogar die von einer kleinen Hündin. Keine Ahnung, wie er an die Informationen gekommen ist. Aber wann immer es um die kleine Molly geht, sind Gefühlspurzelbäume vorprogrammiert. Grundsätzlich verfolgen wir die Handlungen dreier Personen: David, John und Amy. Amy ist Davids Freundin und sie hat schon so einige Scheiße in ihrem Leben durchstehen müssen. Manche Menschen werden einfach über Gebühr vom Leben bestraft und damit meine ich jetzt nicht die Bekanntschaft mit den beiden Saufkumpanen David und John. Die beiden Freaks sind vor allem dafür bekannt, dass sie durchgeknallte Geisterscheiße auf ihrem Blog posten und immer wieder mit paranormalem Quatsch in Berührung kommen. Aggressive Gewaltexzesse, die in Auseinandersetzungen mit der Staatsgewalt gipfeln, mit inbegriffen. Denn obwohl man sich in Ungenannt befindet, scheint der Großteil der öffentlichen Einrichtungen noch nichts von den seltsamen Geschichten gecheckt zu haben, die sich dort abspielen. By the way, der Name der Stadt ist natürlich nicht wirklich Ungenannt, damit soll nur verdeutlicht werden, dass man den wirklichen Standort bewusst “ungenannt” lässt. Witzig, oder? Laut David, damit die Touristen nicht auf einmal in die Stadt einfallen. Wahrscheinlich hat er damit auch nicht ganz unrecht. Schließlich sind wir Menschen recht sensationsgeil. Und dieses Fleckchen Erde ist doch in letzter Zeit wirklich genug abgestraft worden. Ich muss hier offen und ehrlich gestehen, dass dieses Buch mich ausgesprochen gut unterhalten hat. Ich habe mich an zwei Stellen sogar wirklich gegruselt! Keine Ahnung, ob das so vorgesehen war. Eigentlich fällt mir genau eine Sache ein, die ich eher unschön fand: Das Buch enthält noch relativ viele Tipp-/Rechtschreibfehler. Ich bin jetzt selbst wahrlich nicht die Person, die alles richtig schreibt, das weiß ich auch (und potentielle Leser haben das sicherlich auch schon registriert). Aber beim Lesen von Büchern, für die ich bezahlen muss, kann ich nur eine bestimmte Anzahl von Fehlern tolerieren. Hier waren es mir zwei/drei zu viel. Aber das gehört eher zu den Formalien. Andere Formalitäten hingegen haben mir hervorragend gefallen: So etwa die Gestaltung des Covers, der Klappentexte oder ganz einfach das Layout vom Buch. Bücher bekommen bei mir gleich schon immer Pluspunkte, wenn sie nicht einfach nur einen Textkorpus enthalten. Ich liebe Randnotizen, Scans, Zeichnungen und dergleichen mehr – das zeigt mir: Hier hat sich jemand Gedanken gemacht, sich Mühe gegeben. Das ist überhaupt kein Muss, damit ich ein Buch toll finde, aber es ist ein deutliches Plus. Hier passt es auch einfach zum Inhalt. Zu keiner Zeit nimmt sich das Buch zu ernst, obwohl es im Rahmen der Geschichte, trotz aller Komik, natürlich seine Ernsthaftigkeit hat. Schließlich hat man sich vor verfaulenden Menschen zu retten, die von Zombie-Spinnen als Wirt genutzt werden. Und so arbeitet der Autor auch ganz bewusst mit Klischees über die Amerikaner im Speziellen und die Menschen im Allgemeinen: Angefangen bei der amerikanischen Freiheitsliebe, die vor allem darin besteht, dass das Recht auf Waffen auch brav ausgelebt werden darf; bis hin zu den Fanatikern, die ihr ganzes Leben der Vorbereitung auf die Apokalypse gewidmet haben: die Errichtung unterirdischer Bunker, deren Konservenvorrat so einige Großhandelsketten neidisch machen würde oder die Absolvierung richtig harter Überlebenstrainings. Und natürlich spielen sich diese -Piep- jetzt auf wie die Richter am jüngsten Tag. Auch ganz interessant: der Hang der Menschen zu Verschwörungstheorien. “Wer steckt wirklich hinter dem ganzen Schlamassel? Eine seit Jahrhunderten im Geheimen operierende Untergrundorganisation oder vielleicht doch die Regierung?” Gleichzeitig werden aber auch wirklich interessante Gedanken über die menschliche Natur und das Universum mit der Story verwoben, was einen erheiternden, aber zugleich auch ernsthaften Mix bietet. Das Buch ist nicht einfach nur eine “spaßige Unterhaltung” für zwischendurch. Es hat mir auch durchaus Gedanken beschert, denen ich gerne noch weiter nachhängen will. Und besonders das Ende hat mich zwischen absoluten emotionalen Tiefpunkten und Lachanfällen wechseln lassen, die mich dazu brachten, die Kreativität des Autors zu bewundern. Das ist einfach alles so herrlich konstruiert, dass ich nur begeistert sein kann! Fazit: Genialer und aberwitziger Endspurt durch die Apokalypse. Ich danke dem Indiebookday, dass mir dieses Buch in die Finger gekommen ist und dem Metrolit-Verlag dafür, dass er das Werk auch dem deutschsprachigen Buchmarkt zugänglich gemacht hat. Zusatzinfo: Auf Goodreads ist das Buch als Fortsetzung von John Dies at the End deklariert. Beim Kauf war mir das nicht bekannt und bei der Lektüre hatte ich auch nicht den Eindruck, dass man zwingend das erste Buch gelesen haben muss. Da mir der zweite Teil aber nun so gut gefallen hat, kann das sicherlich auch nicht mehr lange dauern.   _____________ Während ihr diesen Post gelesen habt, haben sich ganz unbemerkt Spinnenbabies durch den Bildschirm gefressen. Sollte es auch irgendwo kratzen, könnte das daran liegen, dass sie gerade etwas an euch herumknabbern. Ihr habt noch ein paar Stunden, dann heiße ich euch willkommen in der Zom………………………………………………………………………

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  • mein bisheriges Jahreshighlihgt

    Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker
    loewe

    loewe

    Klappentext, Verlagsinfo “David und John wohnen am Arsch der Hölle, in einer Stadt, die nicht nur völlig abgefuckt ist, sondern heimgesucht wird. Alles beginnt damit, dass David aufwacht, weil er von einer riesigen Spinne angefallen wird. Das Monster läutet eine Zombie-Spinnen-Apokalypse ungeahnten Ausmaßes ein und schon bald ist die ganze Stadt verseucht. Das Perfide: Nur John und er können die Biester sehen: Für alle anderen sind sie unsichtbar. Sie glauben an einen Anschlag, daran, dass ein biologischer Kampfstoff freigesetzt worden ist, der hoch ansteckend ist und dazu führt, dass die Infizierten verrückt werden und am lebendigen Leibe verfaulen. Die Regierung riegelt die Stadt ab. Internierungslager entstehen. David und John haben nicht viel Zeit, die Welt zu re tten und sich gegen die dunkle Macht zu stellen, die das alles zu verantworten hat.  Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker  ist eine ungemein lustige, groteske und actionreiche Horrorkomödie, die in den USAlängst Kultstatus besitzt. Ein ebenso unterhaltsamer wie überraschender Page-Turner fü r Hartgeso ttene.” 416 Seiten ISBN: 978-3-8493-0076-0 Metrolit Was für ein Buch Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen? Ich die bekanntlich vor jeder noch so kleinen Minispinne davon rennt  Aber alleine das Cover und seine Farbe haben mich schon so hypnotisiert, dass ich einfach gar nicht anders konnte als mich hier zu überwinden. Quasi eine Spinnenphobie Therapie  Was ich gefunden habe ist ein wunderbar schräges Buch welches einfach nur  ”saugut” unterhält. Für mich ist das besondere an dem Buch auch die Aufmachung. Das Lesen an sich wird immer wieder durch besondere Highlights unterbrochen.Dazu gehört für mich schon mal der Warnhinweis auf den ersten Seiten. “Achtung  -  Dieses Buch enthält drastische Beschreibungen von Monstern und männlichen Geschlechtsorganen!”     –     Weisste Bescheid als Leser  Auch die Fußzeilen haben es in sich  ZB. Seite 12    * John – bitte diesen Absatz löschen, bevor es an den Verlag geht. Über das ganze Buch begleitet uns immer eine Anzeige…hier haben wir Tage : Stunden : Minuten : Sekunden. Diese Zeitangaben beziehen sich auf die Zeit bis zum Ausbruch. Los geht es 00 Tage : 36 Stunden : 00 Minuten : 00 Sekunden. Seite für Seite rechnet sich die Zeit ab….diese “Countdown” findet sich auch auf den Seiten oben rechts, so dass der Leser immer die aktuelle Ausbruchszeit vor Augen hat… Auf Seite 154 finden wir dann einige Seiten aus dem Tagebuch der Amy Sullivan. Auch diese Seiten sind optisch durch Schrift und Hintergrund vom übrigen Text abgesondert. Diese ganzen “Besonderheiten machen das Buch neben der Geschichte wirklich zu einem wahren Hingucker  Zum eigentlichen Inhalt möchte ich in diesem Fall gar nicht wirklich viel verraten. Es ist einfach ein Abenteuer, schrill und schräg welches jeder Leser für sich selber entdecken sollte.   Übrigens wer das Buch nicht selber lesen möchte kann gerne auch auf die tolle Hörbuchfassung aus dem Hause Argon zurückgreifen. Hier leistet der Sprecher Martin Baltscheid  wahre Höchstleistungen  Ich liebe dieses Buch und habe mir zu der Papierversion auch noch die Hörbuchversion gegönnt  Ich möchte schon mal sagen, dass dieser Titel aus dem Hause Metrolit wieder große Chancen hat mein Jahres Highlight zu werden !!! Von meiner Seite volle 5 Sterne

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    Arun

    Arun

    27. March 2014 um 19:36
  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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