David Zurdo , Ángel Gutiérrez Tapia 616 - Die Hölle ist überall

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Inhaltsangabe zu „616 - Die Hölle ist überall“ von David Zurdo

Der Teufel, den der Exorzist für besiegt hielt, hatte Audrey zugezwinkert. Er hatte sie hinters Licht geführt. Das Wesen stieß ein grausames Lachen aus, das aus unendlicher Ferne zu kommen schien... Der ehemalige Priester eines spanischen Dorfes soll selig gesprochen werden. Nach altem Brauch wird er zunächst exhumiert, um festzustellen, ob er friedlich in seinem Sarg liegt. Doch den Anwesenden bietet sich ein grausiges Bild: Alle Knochen des Toten sind gebrochen, der Sargdeckel von innen zerkratzt. Und Jesuitenpater Albert Cloister entdeckt mit Entsetzen drei ins Holz geritzte Wörter: Todo es infierno - die Hölle ist überall . Albert Cloister gehört einer Kommission des Vatikans an, die mit wissenschaftlichen Mitteln paranormale Vorfälle aufklärt. Seit einiger Zeit häufen sich Berichte von Menschen mit Nahtoderfahrungen, die seither zutiefst hoffnungslos sind. Denn sie sahen nicht nur das berühmte Licht am Ende des Tunnels, sondern erlebten, wie sich das lockende Strahlen in Dunkelheit, Schreie und Leiden auflöste. Was hat das zu bedeuten? Die Therapeutin Audrey und Pater Albert müssen sich dem Undenkbaren stellen: Der Teufel selbst greift nach den Menschenseelen. Und er kommt mit nie dagewesener Macht.

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    616 - Die Hölle ist überall
    Denizez

    Denizez

    08. May 2014 um 16:55

    Joseph Nolan ist Feuerwehrmann. Aus einem brennenden Kloster rettet er einen behinderten alten Gärtner, der verzweifelt in den Flammen nach seiner Rose gesucht und nicht mit raus kommen wollte. Der Gärtner ist nach dem Brand in einem sehr schlechten Zustand und wird von Audrey Barret, einer Psychiaterin, betreut. Doch sie hat selbst Probleme, denn seit fünf Jahren ist ihr Sohn verschwunden und sie weiß noch nicht einmal, ob er noch am Leben ist. Sie ist schockiert, als Daniel, der alte Gärtner, sich verändert und Wissen besitzt, dass er eigentlich gar nicht haben könnte. Er kennt ihre Vergangenheit. Pater Albert Cloister soll einen Priester heilig sprechen, wozu er zunächst den Sarg untersucht, damit er feststellen kann, ob der Priester lebendig begraben wurde und die Sünde der Verzweiflung begangen hat. Als der Sarg geöffnet wird, muss Albert feststellen, dass die Knochen des Priesters gebrochen wurdenund ein Satz im Holz eingeritzt wurde, der sich ihm unauslöschlich ins Gehirn brennt. Nach diesem Ereignis wird Albert darauf angesetzt, einen Fall zu lösen, bei dem Sterbende nicht ein Licht, sondern die Hölle sehen und gellende Schreie hören. Und auch er selbst hat seltsame Erfahrungen gemacht. In einer alten Krypta spricht dann etwas zu ihm, dass definitiv kein Geist ist. Ich konnte hier noch weniger zum Inhalt schreiben als sonst schon, weil ich noch mehr gedacht habe, dass ich dann zu viel verrate. Für mich schon mal ein Minuspunkt. Der Inhalt des Buches ist eigentlich gut durchdacht und interessant, aber es ist viel zu langweilig geschrieben. An Stellen, die eigentlich spannend sein sollten, spürte ich nichts davon. Gut durchlesen lässt es sich einigermaßen. Viel zu oft fand ich es zu langweilig und hab das Buch weggelegt, um etwas aufregenderes zu machen. Ich fand gut, dass es Ort- und Sichtwechsel gab. An jedem Anfang eines Kapitels stand oben der Ort, an dem es spielt und mal erlebte man das Leben von Audrey, mal Joseph, mal Albert und so weiter. Allerdings störte es mich, dass ein Wechsel innerhalb eines Kapitels von personaler zu auktorialer Erzählperspektive stattgefunden hat. Ein Beispiel: Albert geht in eine Krypta und ein alter Mann ist bei ihm. Die ganze Zeit über wird aus der Sicht von Albert erzählt. Der alte Mann kennt ein Geheimnis, dass Albert gar nicht wissen kann. Das Geheimnis wird dann beschrieben. Da ist aber dann die Ungeduld, es endlich zu erfahren, schon wieder raus. Die Figuren konnte ich nicht so richtig ins Herz schließen. Vielleicht liegt das an mir, vielleicht liegt es einfach am Buch, wobei ich zur zweiten Alternative tendiere. Mein Tipp: Naja. Wer sich für Mystery interessiert, dann lesen, ansonsten lieber lassen.

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  • Die Hölle ist überall

    616 - Die Hölle ist überall
    buchjunkie

    buchjunkie

    Aus dem Klappentext:  In einem kleinen spanischen Ort soll der ehemalige Priester seliggesprochen werden.Nach altem Brauch wird er zunächst exhumiert, um festzustellen, ob er unversehrt in seinem Sarg liegt.Doch den Anwesenden bietet sich ein grausiges Bild: Alle Knochen des Toten sind gebrochen, der Sargdeckel von innen zerkratzt.Und Jesuitenpater Albert Cloister entdeckt mit Entsetzen die ins Holz geritzten Worte:“Die Hölle ist überall“  Albert Cloister gehört einer Komission des Vatikans an die mit wissenschaftlichen Mitteln unerklärliche Vorfälle untersucht. Seit einiger Zeit gibt es Grund zur Besorgnis:Es häufen sich Berichte von Nahtoderfahrungen, die nicht im Licht, sondern in unfassbarem Leiden enden.  Zutiefst beunruhigt wendet sich Pater Albert einem neuen Fall zu, der die Nonnen eines Klosters in Boston umtreibt.Ihr Alter Gärtner Daniel hat quälende Alpträume, nachdem er aus einer Feuersbrunst gerettet wurde.Die Therapeutin Audrey Barrett, die sich um ihn kümmert, entdeckt fremdes Wissen bei ihm, das er eigentlich nicht haben kann-Wissen über ihren vor fünf Jahren verschwundenen Sohn...  Zu Beginn des Buches lernt man die einzelnen Personen kennen.Joseph Nolan, der Feuerwehrmann, der den geistig behinderten Daniel aus dem Feuer rettet.Pater Albert Cloister, der Nahtoderfahrungen untersucht und die Psychiaterin Audrey Barrett,deren Sohn vor fünf Jahren verschwunden ist.  Im Laufe der Geschichte erfährt man, wie die Personen zusammenhängen und welches Geheimnis Audrey mit sich herumträgt.Alles Teile für einen guten Roman.  Das Buch lässt sich leicht lesen.  Am Anfang ist es etwas langatmig,doch im weiteren Verlauf kommt endlich Spannung auf.  Doch leider hat mich das Ende des Buches, besonders der Schluss, enttäuscht.  Ich hatte den Eindruck, die Geschichte dümpelt nur an der Oberfläche vor sich hin. Öfters hatte ich das Gefühl beim Lesen, jetzt endlich müsste es interessanter weitergehen,aber die Autoren haben die Story meiner Meinung zu wenig ausgebaut.  Der Klappentext verspricht mehr, als das Buch halten kann.  Dieses Buch kann man mal zwischendurch lesen, muß man aber nicht unbedingt kennen.

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    • 3
  • Komisches Ende

    616 - Die Hölle ist überall
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2014 um 09:26

    Der Anfang war super. Story hat mir auch gefallen. Aber das Ende fand ich dann doch irgenwie sehr komisch. Ich hatte das Gefühl das passt jetzt gar nicht hier her. Gruß Euer Dr. TOMbstone

  • Rezension

    616 - Die Hölle ist überall
    Denizez

    Denizez

    07. April 2013 um 11:37

    Joseph Nolan ist Feuerwehrmann. Aus einem brennenden Kloster rettet er einen behinderten alten Gärtner, der verzweifelt in den Flammen nach seiner Rose gesucht und nicht mit raus kommen wollte. Der Gärtner ist nach dem Brand in einem sehr schlechten Zustand und wird von Audrey Barret, einer Psychiaterin, betreut. Doch sie hat selbst Probleme, denn seit fünf Jahren ist ihr Sohn verschwunden und sie weiß noch nicht einmal, ob er noch am Leben ist. Sie ist schockiert, als Daniel, der alte Gärtner, sich verändert und Wissen besitzt, dass er eigentlich gar nicht haben könnte. Er kennt ihre Vergangenheit. Pater Albert Cloister soll einen Priester heilig sprechen, wozu er zunächst den Sarg untersucht, damit er feststellen kann, ob der Priester lebendig begraben wurde und die Sünde der Verzweiflung begangen hat. Als der Sarg geöffnet wird, muss Albert feststellen, dass die Knochen des Priesters gebrochen wurdenund ein Satz im Holz eingeritzt wurde, der sich ihm unauslöschlich ins Gehirn brennt. Nach diesem Ereignis wird Albert darauf angesetzt, einen Fall zu lösen, bei dem Sterbende nicht ein Licht, sondern die Hölle sehen und gellende Schreie hören. Und auch er selbst hat seltsame Erfahrungen gemacht. In einer alten Krypta spricht dann etwas zu ihm, dass definitiv kein Geist ist. Ich konnte hier noch weniger zum Inhalt schreiben als sonst schon, weil ich noch mehr gedacht habe, dass ich dann zu viel verrate. Für mich schon mal ein Minuspunkt. Der Inhalt des Buches ist eigentlich gut durchdacht und interessant, aber es ist viel zu langweilig geschrieben. An Stellen, die eigentlich spannend sein sollten, spürte ich nichts davon. Gut durchlesen lässt es sich einigermaßen. Viel zu oft fand ich es zu langweilig und hab das Buch weggelegt, um etwas aufregenderes zu machen. Ich fand gut, dass es Ort- und Sichtwechsel gab. An jedem Anfang eines Kapitels stand oben der Ort, an dem es spielt und mal erlebte man das Leben von Audrey, mal Joseph, mal Albert und so weiter. Allerdings störte es mich, dass ein Wechsel innerhalb eines Kapitels von personaler zu auktorialer Erzählperspektive stattgefunden hat. Ein Beispiel: Albert geht in eine Krypta und ein alter Mann ist bei ihm. Die ganze Zeit über wird aus der Sicht von Albert erzählt. Der alte Mann kennt ein Geheimnis, dass Albert gar nicht wissen kann. Das Geheimnis wird dann beschrieben. Da ist aber dann die Ungeduld, es endlich zu erfahren, schon wieder raus. Die Figuren konnte ich nicht so richtig ins Herz schließen. Vielleicht liegt das an mir, vielleicht liegt es einfach am Buch, wobei ich zur zweiten Alternative tendiere. Mein Tipp: Naja. Wer sich für Mystery interessiert, dann lesen, ansonsten lieber lassen.

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  • Rezension zu "616 - Die Hölle ist überall" von David Zurdo

    616 - Die Hölle ist überall
    parden

    parden

    03. March 2013 um 00:51

    GÄÄÄÄÄÄHN... Unabhängig voneinander stoßen Audrey Barrett, eine amerikanische Psychiaterin und Therapeutin, sowie der Jesuitenpater Albert Cloister, ein Erforscher des Verbotenen aus dem Vatikan, auf seltsame Geschehnisse. Einem alten Priester werden im Sarg alle Knochen gebrochen. Ein geistig behinderter Gärtner verfügt plötzlich über uraltes Wisen. Sterbende sehen in ihrer Nahtoderfahrung nicht das Licht, sondern unendliches Grauen... Im Auftrag des Vatikans untersucht Cloister paranormale Vorfälle, doch was ihm in letzter Zeit begegent, erschüttert nicht nur seinen Glauben an die Wissenschaft. Ebenso wie die Therapeutin Audrey begibt sich Cloister auf die Suche nach der Wahrheit - aber werden sie sie ertragen? Seit langem ist dies mal wieder ein Buch, bei dem ich die Rezension echt vor mir hergeschoben habe. Ich werde versuchen, fair und sachlich zu bleiben, auch wenn ich zugegebenermaßen beim Lesen oftmals den Impuls hatte, das Buch endgültig zuzuklappen oder an die Wand zu werfen. Dabei weiß ich diesmal wirklich kaum, wo ich beginnen soll mit der Kritik. Denn bis auf das Cover, das durchaus ansprechend gestaltet ist, kann ich kaum ein gutes Haar an dem Buch lassen! Als Freundin gut gemachter Thriller, durchaus auch gelegentlicher Mysterythriller, bin ich mit entsprechenden Erwartungen an das Buch herangegangen. Doch diesmal wurde ich wirklich auf der ganzen Linie enttäuscht: - Die Personen, gerade auch die Protagonisten, bleiben die gesamte Zeit über blass und unglaubwürdig. Audrey als Therapeutin wird - auch beim Gespräch mit einem Patienten - oft wütend, was im Widerspruch steht zu der Bemerkung, dass sie eine überaus erfolgreiche Psychiaterin sei. Außerdem hat sie mehr als genügend eigene große Probleme. Sie bleibt die ganze Zeit über unsympathisch und verhält sich ausgesprochen impulsgesteuert. Cloister als angeblich genialer Wissenschaftler hat immer wieder einmal Gedankenblitze, auf die ich einige Seiten zuvor aber schon selbst gekommen war. Auch seine Figur bleibt blass, teilweise wirkt sie fast lächerlich, z.B. wenn er das Böse mit Hilfe eines Diktiergerätes aufnimmt und sich so mit ihm unterhält. - Der Schreibstil ist wenig eingängig. Oft kurze Sätze, die Art des Schreibens wäre eher einem Sechstklässler angemessen (für einen solchen Aufsatz hätte er vermutlich zu Recht eine gute Note erhalten) denn zwei erwachsenen Männern, die zudem noch ein Lektorat hinter sich wissen. Immer wieder wird zudem die eigentliche Geschichte unterbrochen durch zäh zu lesende historisch-religiöse oder anderweitige Einschübe, die nach Meinung der Autoren wohl zum Verständnis des Geschehens beitragen sollen, mich allerdings mehr als einmal zwangen, die Zeilen auch noch wiederholt zu lesen, weil die Gedanken abschweiften oder ich fast einschlief. - Die Geschichte als solche (ja, ich weiß, fair und sachlich) ist: hanebüchen, unglaubwürdig, zwanghaft konstruiert - und das auch noch schlecht. Immer wieder erstaunten (nervten!) die teilweise sehr abrupten Wechsel im Geschehen. Am Ende einer Seite beispielsweise küsste Audrey gerade noch einen Mann, direkt nach dem Umblättern geht sie ihm aus dem Weg, das müsse er jetzt doch merken. Aha? In einem verzwickten Fall bestellen die Mutter Oberin eines Klosters und Audrey "mal eben" einen Exorzismus, der dann auch flugs durchgeführt wird, ohne dass es zwischen den Beteiligten eine vorherige Absprache gab. Logisch. Diesem Buch mag zugute gehalten werden, dass die eigentliche Idee Potential gehabt hätte, eine gute Geschichte zu werden. So aber wurde eher stümperhaft versucht, Versatzstücke verschiedener Mystery- oder Horrorthriller zu vereinen - und daraus entstand nicht Fisch noch Fleisch, nichts Halbes und nichts Ganzes. Murks. Den pervesen Serientäter gibt es hier ebenso wie die Teufelsaustreibung sowie den Versuch, bekannten Bibelepisoden eine neue Lesart zu verleihen. Da man dies alles kennt und irgenwo schon einmal (viel besser) gelesen hat, hält sich leider auch die Spannung sehr und äußerst in Grenzen... - Nach der Quälerei durch bis dahin schon fast 400 Seiten kommt dann als absolute (und negative!) Krönung das Ende der Geschichte, das mir nur noch die Wahl zwischen wutschnaubendem Unglauben oder höhnischem Gelächter ließ. Vollkommen an den Haaren herbeigezogen, klischeehaft und unmöglich. Besser kann ich es fair und sachlich nicht mehr schreiben... Fast niedlich mutet da der Versuch der Autoren an, im Anhang dem Ganzen noch einen wissenschaftlich korrekten Anstrich zu verleihen... Insgesamt für mich eine langweilige Zeitverschwendung und mein erster Flop des Jahres.

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  • Rezension zu "616 - Die Hölle ist überall" von David Zurdo

    616 - Die Hölle ist überall
    Manfred_SH

    Manfred_SH

    01. January 2013 um 19:25

    Über den Inhalt und deren Erläuterung gibt es weiter unten genug Beschreibungen.
    Ich fand das Buch super und spannend.
    Es lohnt sich auf jeden Fall.

  • Rezension zu "616 - Die Hölle ist überall" von David Zurdo

    616 - Die Hölle ist überall
    flaschengeist1962

    flaschengeist1962

    18. July 2012 um 16:27

    Zu diesem Buch kann ich nur soviel sagen, daß ich die Geschichte nicht so sehr fesselnd fand. Der Gärtner und die Therapeutin kamen mir nicht wirklich als Hauptfiguren vor, da der Jesuit Albert Cloister eigentlich die Geschichte bestimmt. Das Buch hat sich ansonsten gut lesen lassen.

  • Rezension zu "616 - Die Hölle ist überall" von David Zurdo

    616 - Die Hölle ist überall
    ophelia_fay

    ophelia_fay

    16. January 2011 um 23:10

    Faszinierend, bestürzend, letztlich ein Ende findend, das man so gar nicht erwartet hätte. Absolut lesenswert!

  • Rezension zu "616 - Die Hölle ist überall" von David Zurdo

    616 - Die Hölle ist überall
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. February 2010 um 11:54

    Also bei mir wars so das ich mich die ersten 100 Seiten durchs Buch schleppen musste, dann ist es aber sehr spannend gewesen.Leider wars bei den letzten Seiten wieder so das ich mich eher schleppend durchs Buch hangeln musste.Leider hat es mich nicht überzeugt...

  • Rezension zu "616 - Die Hölle ist überall" von David Zurdo

    616 - Die Hölle ist überall
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    26. May 2009 um 14:37

    Seit Anbeginn der Menschheit gibt es unerträgliches Leid auf unserer Welt. Kriege, Hungersnöte, Naturkatastrophen und grausame Verbrechen, die jeden Tag stattfinden. Seit der biblischen Vertreibung aus dem Paradies erlebte die Welt kaum friedvolle Perioden. Selbst und besonders die heilige Mutter Kirche brachte Tod und Verderben über die Menschheit, ihre Priester standen Soldaten an Brutalität und Unmenschlichkeit in nichts nach. Da stellt sich nicht zum ersten Mal die Frage: Gibt es einen Gott? Wenn ja, hat er uns bereits verlassen, so wie Jesus es in den Evangelien ausspricht? Oder hat der Teufel im Kampf um die Seelen die Oberhand gewonnen? Doch es geschieht auch viel Gutes, und immer wieder widerfahren einem Auserwählten 'Wunder', die Wissenschaftler, Psychologen und Ärzte nicht fundiert erklären können. Aber bevor diese Geschehnisse offiziell als Wunder Gottes erklärt werden, werden sie von Wissenschaftlern des Vatikans überprüft. Es gibt Vereinigungen, die ganz speziell diese 'Wunder' untersuchen, und diese unterstehen direkt dem Papst. Teilweise arbeiten diese Männer inkognito, wenn es sein muss auch mit einer gefälschten Identität. Es sind tiefgläubige Männer, ausgebildet in moderner Wissenschaft, Geschichte, Mythologie, Symbolik und alten, auch ausgestorbenen Sprachen. Unter ihnen befinden sich auch Psychologen, Spione und Diplomaten des Vatikans. Das 'Böse' hat viele Gesichter, und es gibt um diese finsteren Wesenheit einen ganz speziellen Studiengang an der Universität des Vatikans: Exorzismus und Dämonologie. Viele mögen dies belächeln, aber Papst Benedikt und auch Johannes Paul unterstützen diese Priester in ihren Ämtern. Die größte List des Teufels ist es vielleicht, uns glauben zu machen, er existiere gar nicht, wie Baudelaire es sagte. Aber was ist, wenn die Wahrheit noch schrecklicher ist: Was ist, wenn die Hölle überall existiert, auch im Jenseits?! Die beiden spanischen Autoren David Zurdo und Angel Gutierrez haben den Kampf im Himmel in ihrem Roman "616 - Die Hölle ist überall" thematisiert: Ein Mysterythriller, der seinesgleichen sucht. Die Geschichte Der Jesuitenpriester Albert Cloister gehört einer Kommission des Vatikans an, die unerklärliche Wunder auf wissenschaftlicher Basis analysiert. In einem kleinem spanischen Dorf soll er das Grab eines ehemaligen Priesters untersuchen, der seliggesprochen werden soll. Vor Jahren kam es zu spontanen Wunderheilungen und unerklärbaren Phänomenen, und nach altem Brauch soll nun die Leiche exhumiert werden, um festzustellen, ob der Körper unversehrt ist und kaum oder gar keine Verwesung eingetreten ist. Als der Sarg gewaltsam geöffnet wird, bietet sich den Anwesenden ein grausiges Bild. Der Deckel des Kiefernsarges ist innen zerkratzt, die Knochen des toten Priesters sind zermalmt. Es ist unmöglich, dass sich der Priester diese Verletzungen selbst zugefügt hat, zu groß und vielfältig sind die Schäden am Körper. Cloister entdeckt auf einem der Fragmente des Sarges einen Satz, der die schrecklichste Erfahrung und Verzweiflung eines Menschen vermitteln kann: "Die Hölle ist überall". Verwirrt und erschrocken fliegt der geistliche Ermittler zurück nach Rom, um im Vatikan nach Lösungen zu suchen. Es gibt weitere besorgniserregende Vorkommnisse. Bei vielen Nahtoderfahrungen häufen sich erschreckende Aussagen, das Jenseits präsentiere sich den sterbenden Menschen nicht als friedvolles Paradies in ein warmes Licht getaucht, sondern als unfassbares Grauen und Leiden. Den wieder ins Leben geholfenen Menschen bleiben nur Angst und eine erschreckende Hoffnungslosigkeit. In Boston überlebt ein psychisch kranker Gärtner den Brand eines Hauses. Seitdem verfolgen ihn Nacht für Nacht quälende Alpträume. Die Psychologin Audrey Barrett versucht Daniel zu therapieren und kümmert sich aufopfernd um ihn. In den vielen Sitzungen offenbart sich der Psychologin ein anderer Daniel. Er verfügt über Wissen, das er eigentlich gar nicht besitzen dürfte, über eine sprachliche Eloquenz und Gewandtheit, die niemals sonst in Erscheinung trat. Selbst seine Stimme verändert sich. Daniel scheint mit der jungen Psychologin zu spielen und konfrontiert sie mit ihren eigenen Verfehlungen, was ihn augenzwinkernd amüsiert. Ist dies das Resultat eines Traumas, eine multiple Persönlichkeitsstörung? Verwirrt und auch verängstigt sucht Audrey in weiteren Sitzungen mit Daniel nach einer Lösung, doch es findet sich keine; immer beklemmender und beängstigender werden die Gespräche mit dem kranken Mann. Als Daniel ihr Einzelheiten über das Verschwinden ihres Sohnes vor fünf Jahren erzählt, wird Audrey wieder aktiv und ist auch innerlich bereit, die Konfrontation zu suchen und vielleicht ihren Sohn wiederzufinden. Pater Albert geht einer anderen Spur nach, und auch ihm begegnet Unheimliches. Auf seinen Tonbandaufnahmen entdeckt er verzerrte, aber doch verständliche Stimmen, die im Hebräischen zu ihm sprechen, und auch hier taucht wieder der unheimliche Satz auf: "Die Hölle ist überall". Die Ziffern des Satans 616 oder XIC, also Chi, Iota und Stigma, weisen ihm den Weg zu einem Interview mit dem Satan selbst. Und Pater Cloister erkennt, dass die Wahrheit um den Kampf im Himmel eine ganz andere ist. Die Schlacht ist endlos und birgt keine Hoffnung. Jesus' Ausspruch "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" wird aufgelöst, aber der Preis um diese Wahrheit ist viel zu hoch. Kritik "616 - Die Hölle ist überall" ist nicht der erste Roman des Autorenduos Zurdo & Gutierrez aus Spanien. Längst haben die Autoren in ihrem Heimatland weitere Mysterythriller mit großem Erfolg veröffentlicht. Die hier im Roman geschilderten ungeklärten Vorfälle besitzen eine 'reale' Grundlage. Das macht den Roman so außerordentlich interessant, und die Thesen der Autoren sind zwar spannend, doch überdies bergen sie einen spürbaren Schrecken. Die im Buch erwähnten Bibelpassagen und Fragmente sowie die von der Kirche geächteten apokryphen Texte und Zitate über den Teufel sind authentisch. Die hier erwähnte Teufelsbibel, den 75 Kilogramm schweren Codex Gigas, gibt es wirklich. Der Legende nach schrieb in nur einer Nacht ein Mönch mit Hilfe Satans das ganze Wissen der Menschheit auf. Der Preis dafür war seine Seele. Als Beweis dafür, dass der Teufel selbst an dem Manuskript gearbeitet hat, fügte der Mönch das eindrucksvolle Bildnis des Teufels hinzu. Unerklärliche Phänomene, die mit der bekannten Wissenschaft nicht kompatibel sind, erschrecken uns, eine normale Reaktion, aber die offenen Fragen bleiben. Und sie führen immer zum Ursprung und konfrontieren allzu oft mit religiösen Fragen wie: Gibt es einen Gott? Gibt es den Teufel? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Die Vorstellung eines christlichen Gottes kommt ohne das 'Böse' nicht aus. Ohne dieses 'Böse' ergäbe die Kreuzigung Christi keinen Sinn. Ohne Sünde gäbe es auch keine Vergebung - der Gegensatz von Gut und Böse gehört wesentlich zum Konzept der christlichen Religion. Das 'Böse' schlechthin aber verkörpern in den Traditionen der Kirche wie im Evangelium nicht militärische Feldherren oder andere Feinde der Menschheit, sondern der Teufel selbst. Seitdem er in Gestalt der Schlange Eva und Adam verführte, ist das Böse aus der Bibel sowie aus den Kirchengeschichten nicht mehr wegzudenken. Der mit diesen Hintergründen angefüllte Roman ist unbeschreiblich spannend, und der Leser wird von seiner kühlen und sehr dichten Atmosphäre nahezu in den Bann geschlagen. Es gibt zwei Handlungsstränge, einmal die Perspektive des Paters Cloister und auf der anderen Seite das Schicksal von Audrey. Beide fließen, wie es sich gehört, erst am Ende zusammen, doch sind beide unabhängig von einander gleichsam eindrucksvoll spannend. Wenn ein Mysterythriller dem Leser einen kalten Schauer über den Rücken gleiten lässt und dieser vielleicht nach einem besonders spannenden Kapitel erschöpft durchatmet, so haben die Autoren ihr Ziel erreicht. Gerade in diesem Genre muss man dabei auch die Grenzen zwischen übertriebenen Klischees und wirklichen Fakten, wie wir sie in "616" erleben, mit Fingerspitzengefühl behandeln, um den Leser nicht des Geschehens in seiner Erlebbarkeit zu entrücken. Zudem befasst sich der Roman mit essenziellen Fragestellungen: Der christliche Mensch lebt in der Hoffnung, nach dem Tod weiterzubestehen. Wenn die Seele Energie ist, wo geht sie dann hin? Wo ist dieser Weg zu Ende, den wir eines Tages alle gehen müssen? Steckt in den Nahtod-Erlebnissen ein Fünkchen Wahrheit oder spielt uns unser Gehirn nur etwas vor? Ist es ein Schutzmechanismus, ein komplizierter chemischer Prozess, um uns die letzten Minuten und Sekunden auf der Erde erträglicher zu machen? Die Antworten liegen sicherlich nicht in diesem Roman verborgen, auch wenn viele geschilderte Fälle auf Tatsachenberichten beruhen, aber die Antworten, welche die Autoren uns hier geben, bleiben zweideutig, und der Weg zur Antwort ist vielleicht das eigentliche Ziel. In "616" vermengen sich Fakten mit Theorien und entführen den Leser in eine Welt voller Fragen, offener Fragen, die zwar abschließend nicht beantwortet werden können, aber mindestens neugierig machen. Die Protagonisten sind glaubhaft geschildert und selbst der Teufel ist in seinem Handel nicht der Kategorie 'Böse' zuzuordnen. Alles zeigt zwei Seiten, und auch der Teufel besitzt scheinbar eine 'menschliche' Komponente. Cloister und Audrey zeigen Schwächen und Stärken, sie hadern mit ihrem Schicksal, das sie aber unausweichlich auf die Suche gehen lässt nach der letzten Wahrheit, wie sehr sie auch erschrecken und das ganze Weltbild förmlich auf dem Kopf stellen mag. Der Spannungsbogen explodiert am Ende in einer schlüssigen, aber nicht endgültigen Wahrheit. Auch die Charaktere werden von einem Extrem ins andere geworfen und kämpfen sich immer wieder an die Oberfläche, nur um wenig später zu begreifen, dass sie auf einem offenen Meer voller Fragen schwimmen. Gerade dieser Abwechslungsreichtum und die beständige Ambivalenz lassen den Leser in jedem Kapitel mitfiebern. Sehr positiv ist noch zu erwähnen, dass die Autoren im Nachwort auf die Phänomene zu sprechen kommen und diese in Ansätzen erklären. Fazit "616 - Die Hölle ist überall" ist ein unheimlich(er) dichter Roman, der den Leser völlig in seinem Bann zu ziehen vermag. Es gibt keine vordergründig logischen oder inhaltlichen Fehler, wenn Fakten und Fiktion miteinander kombiniert werden. Positiv sei zu vermerken, dass es diesmal keine große Verschwörungstheorie gibt und die Kirche in der Geschichte neutral behandelt wird. Es gibt keine blutigen Ritual- und Opfermorde, das Böse an sich zeigt hier ein ganz anderes Gesicht, eines, das deutlich realistischer nachwirkt. Das Böse berührt und verführt, es macht nachdenklich, aber es ist nicht einseitig in ein Klischee verpackt. Manchmal hat die Realität vielleicht eine ausreichend bestechende Komponente, der man sich nicht zu entziehen mag. Abschließend kann ich den Roman wärmstens empfehlen. Auf zarte Gemüter und tief gläubige Leser mag er jedoch erschreckend und aufwühlend wirken, und ganz sicher wird der eine oder andere Leser neugierig zur Bibel greifen, um darin entweder Trost zu finden oder zwischen den Zeilen nach Wahrheiten und Botschaften zu suchen. Die Autoren David Zurdo und Angel Gutierrez sind Wissenschaftsjournalisten, die sich auf ungeklärte Vorfälle der Weltgeschichte spezialisiert haben. In Spanien haben sie bereits mit großem Erfolg einige Mysterythriller veröffentlicht. "616 - Die Hölle ist überall" ist ihr deutsches Debüt. Mysterythriller Originaltitel: 616 - Todo es infierno Aus dem Spanischen von Alice Jakubeit 416 Seiten Klappenbroschur http://www.kanur.de Trailer zum Buch Interview mit den Autoren Michael Sterzik

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  • Rezension zu "616 - Die Hölle ist überall" von David Zurdo

    616 - Die Hölle ist überall
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. April 2009 um 18:16

    616 ist ein geradezu beänstigendes Buch, so wie es den Leser von Anfang an in den Bann zieht. Hier kommt endlich mal wieder ein Kirchenthriller der Spitzenklasse. DER EXORZIST trifft SAKRILEG. Diese Umschreibung wäre sehr passend. Ein gut aufgebauter Spannungsbogen, glaubhafte und klar geschnittene Charaktere und eine Geschichte die dem Leser Gänsehautschauer verpasst und ihn gut überlegen lässt, dieses Buch abends im Bett zu lesen. Der Schreibstil ist mitreissend und gut verständlich,als absolut meisterhaft sei die Passage erwähnt, in der ein Exorzismus an dem alten und gestig behindertem Daniel vorgenommen wird.Pater Cloister ist auf der Suche nach der Wahrheit über das woran er glaubt. Warum rief Jesus am Kreuz " Mein Gott, mein Gott warum hast Du mich verlassen?" und was bedeutet der immer wieder auftauchende Satz " Die Hölle ist überall" Gibt es Satan,einst der größte und treueste Engel Gottes (Luzifer), wirklich? Dieser Roman ist extrem gut recherchiert und alle Texte aus den apokryphen Schriften sind korrekt zitiert. Genauso wie das wortgetreue Exorzismus Ritual, das Geheimarchiv des Vatikan, die Evangelien usw.Tatsachen welche die Kirche in der Tat seit Jahrhunderten tot schweigt. Die sachliche und wissenschaftliche Logik in diesem Buch verleiten den Leser dazu (genau wie in Sakrileg) darüber nachzudenken, dass es die Wahrheit sein KÖNNTE. Die Autoren lassen Tatsachen und Fiktion perfekt miteinander verschmelzen. Diese Tatsachen , die hinten im Buch auch belegt und erkärt werden, machen allerdings das Buch für gläubige Menschen zu einem Grenzfall. Das Ende ist unspäktakulär, schlicht und geradezu verblüffend logisch. Es ist traurig und macht zugleich Hoffnung, es schockiert und erleichtert gleichsam Wer auf die große finale Schlacht zwischen Gut und Böse wartet, wartet vergebens. Und viele werden unweigerlich zu dem Schluss kommen....Ja...so könnte sie aussehen, die Wahrheit.

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  • Rezension zu "616 - Die Hölle ist überall" von David Zurdo

    616 - Die Hölle ist überall
    stpaula

    stpaula

    10. June 2008 um 18:26

    Nicht richtig mein Ding. Vielleicht hab ich's nicht verstanden, aber das Ende fand ich konstruiert und ärgerlich. Die Fäden sind für mich nie zu einem schlüssigen Ganzen geworden - fand ich verschwendete Lesenszeit.

  • Rezension zu "616 - Die Hölle ist überall" von David Zurdo

    616 - Die Hölle ist überall
    Kate

    Kate

    05. April 2008 um 21:50

    Irgendwie hat mich das Buch gefesselt, obwohl es schon grenzwertig für den Glauben ist. Wenn man allerdings die Nachworte liest, kommt es einem nicht mehr so abwegig vor, da die Autoren viele Sachen gut belegen können.