Dawn Clifton Tripp

 2.8 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Das Liebesspiel, Wasserzeit und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Dawn Clifton Tripp

Dawn Clifton TrippDas Liebesspiel
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Das Liebesspiel
Das Liebesspiel
 (19)
Erschienen am 11.11.2013
Dawn Clifton TrippMondgischt
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Mondgischt
Mondgischt
 (2)
Erschienen am 01.06.2006
Dawn Clifton TrippWasserzeit
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Wasserzeit
Wasserzeit
 (2)
Erschienen am 01.09.2006
Dawn Clifton TrippMondgischt
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Mondgischt
Mondgischt
 (0)
Erschienen am 01.08.2005
Dawn Clifton TrippMoon Tide
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Moon Tide
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 (0)
Erschienen am 01.05.2004
Dawn Clifton TrippThe Season of Open Water
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The Season of Open Water
The Season of Open Water
 (0)
Erschienen am 13.07.2010

Neue Rezensionen zu Dawn Clifton Tripp

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KiraMinttus avatar

Rezension zu "Das Liebesspiel" von Dawn Clifton Tripp

Das Liebesspiel
KiraMinttuvor 2 Jahren

Ada und Luce. Luce und Ada. Vor vielen Jahrzehnten waren diese beiden Menschen für eine kleine Weile zusammen, wenn auch vor den Augen der Welt verborgen. Denn Ada gehörte zu Silas, der wiederum keinen Zweifel daran ließ, wie er mit Nebenbuhlern umzugehen gedachte. Als Luce plötzlich verschwindet und Jahre später bei Bauarbeiten ein Schädel mit Einschussloch gefunden wird, scheint das Rätsel um sein Abtauchen gelöst. Ist es das wirklich?

Marne und Ray. Ray und Marne. Nichts spricht dafür, dass sie sich ineinander verlieben sollten. Denn Ray ist Adas Sohn, Marne die Enkelin von Luce. Außerdem ist Ray der beste Freund von Marnes Bruder Alex ("Vögele nie mit meinen Freunden!"), und gar nicht erwähnen möchte man Rays abstoßenden älteren Bruder Huck. Aber was sprach schon bei Ada und Luce dafür, und was kann man überhaupt dagegen tun?

Dawn Tripp schreibt filigran, zart und behutsam. Wie Luftblasen tauchen neue Facetten an die Oberfläche der Geschichte, steigen am Leser vorbei und nehmen ihn mit in die Vergangenheit, bevor sie zerplatzen und ihn mit vielen Fragen in der Gegenwart zurücklassen. Die Autorin macht es dem Leser nicht leicht, in die Geschichte hineinzugleiten. Zeitsprünge und wechselnde Perspektiven veranlassen ebenso wie ihre sehr poetische Sprache immer wieder dazu, Absätze noch einmal zu lesen, zurückzublättern, innezuhalten.

"Das Liebesspiel" ist sicher kein Buch zum Nebenbeilesen. Es bietet nicht den gewohnten Spannungsbogen, läuft auf kein grandioses Finale hinaus. Stattdessen bleibt es dem Leser selbst überlassen, ob er all die kleinen Momente und Augenblicke, die Dawn Tripp ins Licht hält, zusammenfassen und sich am Gesamtbild berauschen möchte. Lässt man sich darauf ein, ist es ein Genuss, dieses Buch zu lesen - fehlt diese Muße, bleibt alles farblos.

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Rezension zu "Das Liebesspiel" von Dawn Clifton Tripp

Rezension zu "Das Liebesspiel" von Dawn Clifton Tripp
Anni1609vor 6 Jahren

Anspruchsvoller Liebesroman

Inhalt:

Der Roman dreht sich um zwei Familien, die aufgrund eines knapp 50 Jahre zurück liegenden Mordes miteinander verbunden sind. Im Vordergrund steht dabei die Beziehung zwischen Marne, Enkelin des ermordeten Mannes, und Ray, Sohn der Geliebten des Ermordeten. Die weiteren Familienmitglieder sind mehr oder weniger in die Erzählungen verwoben. Aus verschiedenen Erzählperspektiven werden dem Leser Informationen aus Gegenwart und Vergangenheit anvertraut, die alle mehr oder weniger mit dem Mord in Verbindung stehen.

Beurteilung:

Grundlage des Romans ist ein weit zurück liegender Mord an Luce Weld, Vater von Jane und Großvater von Marne.

In der Gegenwart stellen Jane, Marne und Ada Varick die Hauptfiguren dar. Ada Varick war die Geliebte des Ermordeten, Luce Weld. Aufgrund dieser Liebesbeziehung kam es nach Ansicht der Ortsansässigen zum Mord. Der genaue Mörder konnte nie ermittelt werden, Spekulationen gibt es Viele.

Knapp 50 Jahre nach diesem Mord versucht die Autorin nun Licht in das Dunkel zu bringen. Dazu bedient sich die Autorin des Mittels eines häufigen Perspektivenwechsels. Zu Beginn der einzelnen Kapitel kann der Leser ersehen, aus welcher Perspektive die Erzählung geschildert wird. Die Gegenwart stellt dabei der 23. Juli 2004 dar. An diesem Tag treffen sich Jane und Ada zum Scrabblespiel, zumindest wird dem Leser dies über den Großteil des Buches vorgegaukelt.

Die anderen Kapitel spielen dabei in der Vergangenheit zwischen 1957 und 2004. Interessant ist, dass ausschließlich Jane und Marne in der Gegenwart aus der Ich-Perspektive berichten. Alle anderen Personen und auch die Erzählungen aus der Vergangenheit sind in der 3. Person geschrieben. Damit hebt die Autorin diese beiden Personen, Jane und Marne, deutlich hervor und verleiht ihnen mehr Gewicht.

Zu Beginn ist es für den Leser sehr schwierig, die Handlung nachvollziehen zu können. Aufgrund der doch eher poetischen Schreibweise, der ausufernden Schilderungen und Erzählungen und der vielen Gedankensprünge, ist es schwierig zu folgen und wirkt häufig ein wenig einschläfernd.

Der Aufbau des Romans erscheint zunächst nicht logisch. Der Roman besteht vorwiegend aus zeitlichen Sprüngen und dem schnellen Wechsel der Erzählperspektiven. Zudem erschweren Sprünge zwischen Ich-Erzählern und Erzählern aus der 3. Person das Verstehen. Am häufigsten sind aber Schilderungen aus Sicht von Marne, die sich ausschließlich vom 03. Juni 2004 fortlaufend bis zum 23. Juli 2004 erstrecken, und aus Sicht von Jane, die in der Gegenwart ausschließlich am 23. Juli 2004 stattfinden.

Das Ende des Romans ist eher offen gehalten. Allerdings sind alle Fragen, die sich der Leser während des Romans gestellt hat, geklärt.

Neben Jane und Marne sind vor allem Ray, Huck, und Ada Varick und Luce Weld von größerer Bedeutung. Ray und Huck sind dabei Söhne von Ada Varick, mit unterschiedlichsten Charakteren. Huck ist deutlich älter als Ray und wird von der Autorin mysteriös dargestellt. Zudem scheint er ein Geheimnis zu verbergen, das es für den Leser aufzudecken gilt. Ray hingegen hat ein Auge auf Marne geworfen, die eine Annäherung von seiner Seite gerne erwidert.

Der Hauptstrang der Handlung ist das Scrabblespiel zwischen Jane und Ada Varick am 23. Juli 2004. Von diesem Strang abzweigend ergeben sich die anderen Erzählungen, rund um die Vergangenheit der beiden Familien, gespickt mit vielen Informationen für den Leser, die zu einem besseren Verständnis führen.

Die Dialoge erlebt der Leser häufig langatmig und aufgrund vieler Gedankensprünge der Erzähler, auch als verwirrend. Häufig werden die Sätze vom Erzähler nicht zu Ende gedacht und bleiben somit unvollständig stehen.

Handlungsort ist ein entlegener, kleinerer Ort, der vor allem im Sommer als Touristenort fungiert. Im Winter sind die Einheimischen vor allem unter sich. Viele Einwohner leben von der Fischerei, die aufgrund des am Ort liegenden Flusses ausgeübt werden kann.

Die Autorin hat sich bei diesem Roman eher für eine stark poetisch-lyrische Sprache entschieden, die dem Roman einen etwas altbackenen Teint verleiht. Die Sprache ist aufgrund schwerer Verständlichkeit sehr anspruchsvoll gewählt. Die Autorin verwendet häufige Gedanken-, Zeit-, Orts- und Personensprünge. Der Leser muss stets schnell umdenken und sich in neue Situationen einfinden. Die Satzlängen sind nicht signifikant lang oder kurz.

Besonders zu Beginn liest sich dieser Roman eher zäh. Es fällt dem Leser eher schwer, die Handlung komplett verfolgen zu können. Vor allem durch die immens große Anzahl an Personen, die gleich zu Beginn vorgestellt werden, verliert der Leser leicht den Überblick. Zum Ende hin wird der Roman allerdings fesselnder und lässt sich flüssiger lesen.

Das Ende des Romans ist nicht verblüffend. Auch wenn alle Fragen des Lesers beantwortet wurden, ist das Ende offen gehalten.

Überraschungen sind wenige enthalten, allerdings hält der Roman ein paar interessante Wendungen und Informationen vor, die der Leser in dieser Art und Weise nicht erwartet.

„Das Liebesspiel“ von Dawn Tripp ist in meinen Augen ein Liebesroman der anspruchsvollen Art, der mit sehr viel Poesie gespickt ist. Die Umschlagsgestaltung ist sehr gelungen, das Cover ist passend gewählt zum Roman. Das Bild mit dem Blick aus dem Fenster, hin zum Wasser, weist bereits auf eine eher ruhigere Erzählung und Geschichte hin. Der Roman ist erschienen im Hardcover und auf sehr festen Seiten gedruckt. Meiner Meinung nach ist das „Äußere“ rundum gelungen.

Fazit:

„Das Liebesspiel“ von Dawn Tripp zählt zur anspruchsvollen Literatur. Das Lesen ist nur möglich mit voller Aufmerksamkeit und Konzentration.

Zunächst fällt es dem Leser ein wenig schwer, sich in den Roman hineinzudenken und der Handlung richtig zu folgen. Dies gelingt zunehmend im Laufe des Romans. Zum Ende hin wird die Handlung immer fesselnder und der Schreibstil erscheint dann auch ein wenig flüssiger.

Alles in Allem ist der Roman lesenswert, sicher aber nicht als kurze Lektüre für zwischendurch!

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Soliferas avatar

Rezension zu "Das Liebesspiel" von Dawn Clifton Tripp

Rezension zu "Das Liebesspiel" von Dawn Clifton Tripp
Soliferavor 6 Jahren

1957, Jane ist gerade 11 Jahre alt, da haben ihr Vater Luce Weld und Ada Varick eine heimliche Liaison. Doch sie sind beide verheiratet. Ada's Mann findet es heraus und droht den beiden. Dann verschwindet Luce plötzlich und wird mit einem Loch im Kopf wieder gefunden. Was ist mit ihm geschehen? Hat Ada's Mann seine Drohungen wahr gemacht und ihn umgebracht?

2004 scheinen die beiden Familien immer noch irgendwie verbunden. Jane, Luce's Tochter, trifft sich mit Ada jede Woche zum Scrabble, einfach weil man sie eingeladen hat... oder hat sie noch andere Gründe? Alex, ihr Sohn ist mit Ray, Ada's jüngstem Sohn befreundet. Und nicht nur das. Obwohl Alex es verboten hat, scheint sich zwischen seiner Schwester Marne und Ray etwas anzubahnen, etwas verbotenes, was nicht sein soll und sein darf.

Die Schreibweise des Romans ist so zauberhaft, leicht romantisch und poetisch, dass man sich einfach nur davon träumen möchte. Man verfolgt mehrere parallel verlaufenden Handlungsstränge in Gegenwart und Vergangenheit, erfährt so manch geheime Details. Jedoch waren gerade auch die vielen parallelen Erzählzeiten teils verwirrend. Auch das Scrabble-Spiel von Jane und Ada zu verfolgen war nicht recht spannend.

Das Buch ist definitiv eher anspruchsvoll und man sollte es nicht einfach so "weglesen", sich einen ruhigen Moment nehmen und sich von der Magie und dem Zauber, den es umgibt, mitnehmen lassen. Ein einfühlsamer, wenngleich nicht immer spannender, Familien-Liebesgeschichten-Thriller!

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